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Kino & Filme

Berlin Syndrom

Während ihres Urlaubs in Berlin lernt die junge Australierin Clare den charmanten Englischlehrer Andi kennen und fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. Sie verbringen eine leidenschaftliche Nacht miteinander. Doch was wie eine Romanze beginnt, entwickelt sich plötzlich zu einem bösen Alptraum: Als Clare am nächsten Morgen die Wohnung verlassen will, merkt sie, dass Andi sie eingesperrt hat. Immer wieder findet er aufs Neue harmlose Ausreden dafür, warum sie nicht nach draußen kann, bis die junge Touristin merkt, dass Andi nicht vor hat, sie jemals wieder gehen zu lassen. Das in einem verlassenen Wohnblock gelegene Apartment scheint resistent gegen Hilferufe und Ausbruchsversuche. Die Stimmung des enorm spannend und dicht erzählten Thrillers wird immer klaustrophobischer, die Gefahr immer größer. Noch nie hat man Max Riemelt so abgründig böse spielen sehen wie hier. Für Thriller-Freunde ein echter Hochgenuss, diesem Paar wider Willen knappe zwei Stunden bei ihrem Katz und Maus-Spiel zuzusehen.
Aus 2017 – Thriller
Regie: Cate Shortland (Lore)
Drehbuch: Shaun Grant (Snowtown)
Darsteller: Teresa Palmer (Hacksaw Ridge), Max Riemelt (Freier Fall), Lucie Aron (Kreuzweg), Matthias Habich (Der Vorleser)
Länge: 116 Minuten
Kinostart: 25. Mai 2017
Läuft wo: Camerazwo Saarbrücken
Wertung: 8 von 10 Sternen

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