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Clubzone

Clubzone Februar 2020

Herzlich willkommen liebe Zielgruppe! Auf geht’s mit Gebrüll ins pralle Nachtleben, um mal nachzuschauen, was der Januar so an Ausnahmezuständen bereit gehalten hat. So schnell kann’s gehen, schon ist ein Zwölftel des neuen Partyjahres schon wieder dahin. Aber das ist ja auch kein Wunder, dass hier die Zeit scheinbar fliegt, denn die gesamte Club- und Partyszene hat immerhin genau so flott weitergefeiert wie im letzten Jahr – von dem wir ja noch ein paar Silvesterbespassungen würdigen müssen. Wer da eine Pause braucht hat schon verloren, schließlich sind wir ja alle nicht zum Spaß hier, und die Zeiten in denen der Januar eher als Feiermonat mit angezogener Handbremse von sich reden machte, sind glücklicherweise längst vorbei.

Das BLAU feierte sein 20jähriges Jubliläum und wieder waren es gleich drei Nächte, die vorhersehbar so richtig durch die Decke gingen. Den Anfang machte der Donnerstag, der glattweg in gratis Berliner Luft zu ertrinken schien, mit einem gefeierten Live-Set von Tiavo. Nicht minder heftig, ging’s dann am Geburtstagsfreitag zur Sache, denn die HIPHOPTORTE präsentierte gnadenlos die besten Black Zutaten des Jahres mit den DJs Greg Santana, DJ Fresh Prince und anderen Gratulanten. Die megafette Geburtstagssensation gab’s dann am Samstag mit der Premiere der FINALLY im blauen Schwitzekeller und die war ein Mega-Erfolg! Die Party fand auf drei  „Dance“- Floors plus einer Food Lounge im Foyer statt. Dort gab‘s dann lecker FREDERIK Baguettes und Curry Wurst. Das kam so gut an, dass es neim nächsten Mal Hotdogs an einem American-Hotdog-Stand im Diner Style gibt. Aber zurück zur Premiere: die superaufwendige Hingucker-Deko zog sich durch alle Räume und hatte viel von Laserstrahlen, auch wenn es letztlich nur Neonseile waren. Die einstige Gießkanne mutierte zum „Käfig-Floor“, denn in einem solchen dort is‘ ja das DJ-Pult untergebracht. Dieser Umstand rettete dann im Lauf der Nacht R’n’B DJ Ryan Leroy den Arsch. Dessen Mucke kam so gut an, dass er seinen Käfig abschließen musste, um nicht vergewaltigt zu werden. Aber auch im Theater ging es heiß her. Konfettischlacht auf Endboss-Level, wie man es von der FINALLY her schon immer kennt, den Eskalationssoundtrack dazu lieferte der Hausherr Michale Kastel höchst selbst. Mit Fug und Recht kann man also sagen, dass der Umzug der Kult-Party mehr als erfolgreich durch die Decke ging, ein absolutes Partymonster. Die Schwulen und Lesben Comunity feiert ab sofort im Blau.

Die mit Abstand größten Konfettischlachten in unserer schönen Gemeinde gibt es im EGO. Der Laden hat sich innerhalb kürzester Zeit zum Hotspot der Stadt entwickelt und dementsprechend war auch die Silvesternacht wirklich Bombe! Wow… Vom EGO ist ja man bereits so Einiges gewohnt, aber der Jahreswechsel war wirklich eine dauerhafte Party-Erektion. Soviel Champagner und Vodka, wie in dieser Nacht gleich flaschenweise ausgeschenkt wurde, sieht man wirklich selten. Die Stimmung Wahnsinn, die Leute auf den Tischen abgefeiert. Brutal. Das muss man einfach selbt werleben haben. Wer selbst dabei war, hatte allerdings kaum Zeit zum Ausruhen. Denn schon  am 4. Januar wurde bei „My Karma is your Drama“ wieder eskaltiert bis es nur eine weitere Woche später bei der „Ritmo de Salitos“ tex-mex mäßig weiter ging und mindest genauso hart abgefeiert wurde. Und mal ganz ehrlich: Mehr Spektakel geht wirklich nicht. Alleine, wie im EGO die Flaschen serviert werden, ist einmalig. Im Februar ist unser persönlicher Tipp die „La Bella Notte Italiana“ am 21.02. Bei der Premiere der italienischen Nacht wartet das EGO nicht nur mit italiensicher Deko, seiner riesigen LED Wand und feinster Soundtechnik, sondern auch mit einer grün-weiß-roten Konfettishow auf. Dazu gibt es als Welcome-Drink Ramazotti Rosato, italienische Spezialitäten und natürlich Peroni. Gepflegtes Outfit versteht sich da von selbst. Festeggiamo insieme una grandissima e bellissima Notte Italiana!

Während wir hier üblicherweise das Nachtleben anhand der Clubs auflisten, machen wir jetzt mal eine Ausnahme von der Regel – und das aus gutem Grund. Und der ist nicht nur ausgesprochen attraktiv, sondern dazu auch noch massiv talentiert, und hat in den letzten Wochen gleich mehrere Saarbrücker Locations „bespielt“. Die Rede ist natürlich von keiner Geringeren als DJane Fräulein Else die kontinuierlich eine immer größere Fanbase um sich schart. Das vor allem weil sie nicht nur exzellent auflegt, sondern dabei auch noch eine bewundernswerte Bandbreite an den Tag legt. Da war zum Beispiel ihr Gastspiel in der TANTE MAJA am letzten Dezembersamstag. Die MAJA ist ohne jeden Zweifel eines der Lokale am St. Johanner Markt, die die Saarbrücker Nacht bunter machen und jetzt war zwischen Weihnachten und Silvester die HÄMPELS AFTER XMAS PARTY in der TANTE MAJA zu Gast, eben mit der sensationellen Fräulen Else als DJ. Was allerdings ursprünglich als kleine Party gedacht war, entwickelte sich plötzlich zu einem wahren Feuerwerk! Der Laden voll bis unters Dach, glich einem Tollhaus – und die Sause ging auch noch viel länger als geplan. Das Thekenpersonal war definitiv am Ende seiner Kapazität! Und die Drinks flossen natürlich auch mal wieder in Strömen. DJ Queen Fräulein Else hatte aber auch wirklich einen fantastischen Tag am Laptop und hielt das stadtbekannte Publikum bis in die frühen Morgenstunden auf der Tanzfläche. Das gleiche Kunsstück gelang ihr auch im Nauwieser Viertel, denn seit November rockt sie regelmässig die RETRO DELUXE Reihe im HENDRIKS im Nauwieser Viertel. Mit massig Anklang hat sie auch am letzten Januarsamstag wieder jede Menge Groove in den vollen Laden gebracht und das bunt gemischte Publikum besonders mit ausgesuchten Funk und Disco Grooves in Bewegung gebracht. Da wundert es nicht, das RETRO DELUXE mittlerweile zur festen monatlichen Einrichtung geworden ist, auch wenn Fräulein Else selbst nicht jedesmal an den Regler stehen kann. Aber höchstwahrscheinlich verzaubert sie den Eckladen wieder im März. Und wer diesen Monat nicht ohne Else-Beats auskommen will, muss sich einfach mal im Zwischennetz schlau machen, wo sie im Februar zu hören sein wird und dann halt im APARTMENT oder SOHO vorbeischauen.

Wenn eine Party aufgrund massiven Platzmangels bei der letzten Ausgabe, in einen wesentlich größere Location umziehen muss, dann ist das immer ein sehr gutes Zeichen. So geschehen bei der NIGHT OF THE PROFS die in diesem Jahr erneut im AUDIMAX Gebäude an den Start ging. Hier konnten sich weit über 1000 Partywütige zu den DJ-Sets von gleich sieben Professoren nach Lust und Laune austoben. Die Profs hatten unter der sachkundigen Anleitung von DJ Moh jeweils 45 Minuten abgeliefert und damit den Laden in Brand gesteckt. Eine Woche vorher hatte der FISH Resident mittels eines Crashkurses die notwendigen Grundkenntnisse zur  Bedienung von CD-Playern und Mixer vermittelt und dann während der Party ein waches Auge auf seine Novizen gehabt. Die Studenten haben das Gebotene wieder brutal gut angenommen und ihre Profs wie Stars gefeiert, inklusive unzähliger Selfies. Fazit: absolute Spitzenklasse und mit der Vorfreude auf nächstes Jahr kann jetzt schon begonnen werden.

Im STUDIO 30 ging mit ROCKHOUSE eine spetakuläre Partyreihe an den Start. Unter dem Motto 2 Floorz * 2 Stylez * 1 Party“ hat sich die ehemalige LINIE6-Crew aus einer etwas längeren Kreativpause zurück gemeldet und präsentiert jetzt zwei Musikstile, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, nämlich Rock & House im gleichen Club. Erstaunlicherweise hat das tatsächlich funktioniert, und die Jungs konnten bei der Debutveranstaltung im Dezember ein volles Haus verzeichnen. Im Keller gabe es Elektronisches vom ehemaligen LINIE 6 Resident Dr. DJ Elektronisches, während im Erdgeschoß DJ Bassi und DJ Norre, bekannt von den Hard&Heavy-Partys im N8Werk, die Headbanger unter Ihrer Kontrolle hatten. Nach etlichen Gin-Tonics und noch mehr Jacky-Colas haben sich die beiden Lager dann bunt gemischt und so tanzten später Girls in HighHeels zu Rammstein und Kuttenträger zu elektronischen Klägen. Wer es sich nicht vorstellen kann, macht sich diesen Monat selbst ein Bild. Wir behalten dieses Phänomen auf jeden Fall im Auge.

Etwas gesitteter, aber nicht den Hauch weniger schwungvoll präsentierten sich die ersten Wochen des neuen Jahres auch bei der AFTER WORK PARTY im APARTMENT NUMBER ONE. Im Dezember wurde ja sogar an jedem Donnerstag der Feierabend gefeiert. Und so wurde jetzt in der ersten Etage an der Ecke Bahnhof- und Dudweilerstraße um den zweiten Geburtstag der kein extra Aufhebens gemacht. Wie auch, denn die zwei monatlichen Partys sind ja ohnehin kaum zu toppen. So hat also auch nach 36 Monaten zu den beiden Januarausgaben tatsächlich wieder schon ab 19 Uhr ein bunt gemischtes und bestens gelauntes Völkchen in den ersten Stock an der Ecke Bahnhof- und Dudweilerstraße. War ja auch keine Wunder, denn bei freiem Eintritt lockte nicht nur ausgesprochen schmackhafte Cocktails zum Spezialpreis, sondern auch genau die richtige Musik um einen stressigen Arbeitstag hinter sich zu lassen. Da war es dann auch kein Wunder, dass sich die Angelegenheit sich mit fortschreitender Zeit zu einer herrlich stimmungsvollem Party, angefeuert von den DJ-Helden Kasimir und DJ Thomas. So macht Networking richtig Spaß und viele Gäste blickten schon aufgeregt auf die zweite AFTERWORK Party im Februar, denn die geht ausgerechnet an WEIBERFASTNACHT an den Start. Das kann ja heiter werden!

Wohoo, was war das wieder im SOHO? Von einem auf den anderen Tag, stand ja auch schon mal das DJ Pult in einer anderen Ecke, die Garderobe auf der anderen Seite und der ganze Floor wurde komplett umgestaltet. Stets nach dem Motto: das SOHO ist immer für eine Überraschung gut. Rückblickend auf die Partys, muss man erwähnen, dass die FRIDAYS Studentenparty mittlerweile legendär in Saarbrücken sind. Exzessive Stimmung, tolle Getränke, viel Konfetti und die besten Gäste der Stadt sorgten Freitag für Freitag für Partys, die wir so schnell nicht vergessen werden.

Beim MAUERPFEIFFER weiß man gar nicht so richtig, wo man anfangen soll, zu erzählen. Silvesterparty hin oder her, natürlich war diese wie angekündigt völlig übertrieben und ging bis weit in den Nachmittag des neuen Jahres hinein. Trotz Partygarant Silvester wollte man sich dennoch am Ludwigskreisel nicht zufrieden geben und so wurde extra noch eine Hand voll Super-Acts on top eingeladen, den Jahreswechsel mal in unserem beschaulichen Städtchen zu feiern. Wenn man unseren geheimen Quellen Glauben schenken darf, haben die Jungs das mitnichten bereut und es wird nun wohl auch im Rest der Technowelt kein Geheimnis mehr sein, dass man in unserer kleinen Metropole durchaus auch Silvesterpartys auf Weltstadtniveau erleben kann. Nach so einer Party hätten die Jungs und Mädels vom MAUERPFEIFFER wohl auch mal eine Party-Pause verdient, wie sie so mache Clubs eingelegt haben, doch statt einer Pause gings am Kreisel mit vollen Schwung durch den Januar geschossen. Mit Acts wie NoocH von der Insel, Daksinamurti von Sangoma Records, DJ Spit & DJ Tool, Weska aus Kanada uvm. hat man die Latte direkt am Jahresanfang so hoch gelegt, dass man sich schon fragen muss, wo die Reise am Kreisel jetzt noch hingehen soll. Doch wenn wir eins beim MAUERPFEIFFER gelernt haben, dann ist es wohl, dass an diesem Fleck auf der Erde einfach nichts unmöglich ist. Bleibt nur der Hinweis: wer bis jetzt noch nicht den Weg hinter die Mauern gefunden hat, hat auch zumindest bis jetzt einen der spannendsten Orte unseres Nachtlebens verpasst.

In diesem Sinne, Allez Hopp und take care    J.K.T

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