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Clubzone

Clubzone Juli 2017

Wie kaum anders zu erwarten, hielten die Partys und Clubnächte des gerade erst begonnen Sommers locker das, was der Bilderbuchfrühling in den Wochen zuvor versprach. Die Hochsaison der unterschiedlichsten Festivitäten mit dem Altstadtfest als alljährlichem Höhepunkt taten ihr Übriges dazu, dass in den letzten Wochen garantiert keine Feierpausen entstanden sind. Wenn dann noch der Wettergott so grandios mitspielt und uns mit Temperaturen wie am Mittelmeer den Alltag versüßt, dann darf man sich über die zusätzlichen Freiluftbespaßungen auch nicht beschweren, doch wer will das schon. Aber bevor wir uns erneut der Euphorie und der Macht der Nacht hingeben, beruhigen wir uns erstmal und rekapitulieren einen der spektakulärsten Julis in Ruhe und der Reihe nach.

Die Wochen nach dem Umzug des APARTMENT-Teams ließen keine Wünsche offen. Dass Studenten nur den halben Eintritt zahlen, gehört ja mittlerweile zu APARTMENT wie das Schlüsselloch im Logo. Doch jetzt wurde es noch durchgeknallter: von Straßenkünstlern wie Feuerspuckern, Musikanten oder Superhelden vor der Tür bis hin zu Konfettieskapaden, Hotdogs eines nicht eben unbekannten schwedischen Möbelhauses mit vier Buchstaben und Taschen, ließ sich APARTMENT wieder etwas Neues einfallen. Auf zwei Floors trieben sie, die ohnehin schon brennende Feierlaune des zahlreich erscheinenden Publikums, auf die Spitze des Vulkans. QUERBEAT auf dem Mainfloor und BASSMUSS in der Lounge ist das Rezept zur Eskalation, so das APT-Team. QUERBEAT steht hierbei für alles, was das Studentenherz zum Beben bringt, gespickt mit allerlei Verrücktheiten, BASSMUSS hingegen für Elektronisches, von Deep bis Techhouse. Wir sind gespannt was sich die APARTMENT Jungs sonst noch so für Verrücktheiten einfallen lassen und sagen einfach mal im APARTMENT Jargon: Bis FREUTAG! P.S.: Die Jungs haben irgendwas von Bademeistern erzählt …

Ganz offensichtlich haben sie im GLORIA STAGES ein Füllhorn an neuen Partykonzepten ergattert. Der Kultladen an der Ecke Trier- und St. Johanner Straße hat in den letzten Wochen ein Erfolgskonzept nach dem anderen an den Start gebracht und mehr und mehr Leute von dem wiedererwachten Traditionsclub überzeugt. Neben Selbstläufern wie der 90er RHTHM IS A DANVER waren echte Highlights zum Beispiel die polnische Nacht POLSKA NOC oder vor allem LA GRANDE NOTTE ITALIANA mit keinem Geringerem als Giovanni Zarella, der als echte Rampensau den Laden im Handumdrehen auf den Kopf stellte. Da hat sich halt gezeigt, was für tolle Partys bei rauskommen, wenn man ein offenes Ohr für neue Ideen und die Wünsche des Publikums hat! Und es steht zu befürchten, dass sie sich da im ehemaligen Großkino schon wieder reichlich abgefahrene Events für die nächste Zeit werden einfallen lassen. Wir bleiben auf jeden Fall dran!

Das HÄMPELS-Partyboot war wieder mal das Party-Highlight im Sommer 2017 bis jetzt. Um halbwegs die vielen Ticketanfragen zu bewältigen, wurde dieses Mal die Queen Wilma aus Saarlouis gechartert. Mit 170 wahnsinnigen Party-People ging es dann auf der Saar hoch und runter. Dabei gab’s zunächst feinstes House und später auch ordentlich Party-Mukke der Heartbeats-Musikanten auf die Ohren. Nach ersten Schätzungen wurden auf dem Boot 200 Crémant-Flaschen vernichtet, was sich dann auch durchaus in der Tanz- und Feierlaune der Protagonisten bemerkbar machte. Das ganze Schiff war kurz vorm Ausrasten! Überall wurde getanzt und mitgegrölt! Wahnsinn! Ein Wunder, dass Kapitän Theo Dohr (er heißt wirklich so!) alle Hämpels wieder heil an Land und zur anschließenden After-Bootparty ins SOHO brachte.

Apropos SOHO, hier ging ein wirklich Monat Juni geht zu Ende, der gezeigt hat, dass sie dort den an sich grandiosen Mai nochmals toppen konnten. Von dem wöchentlichen Studenten Wahnsinn am Freitag mit Nasser „Ananasser“ O. bis hin zur 90er Extase, wurde für alle Partywütigen etwas Passendes zum Abfeiern an den Start gebracht. Charakterisiert wurde der Freitag standardgemäß durch Luft und Liebe von Steffi und Thekenkräften, die es nicht mehr hinter den Theken hielt. Aber wie soll das auch funktionieren, wenn das SOHO DJ-Team die Massen so zum Eskalieren bringt? Dann wird eben mitgetanzt und die Gäste dürfen sich ihre Getränke selbst machen. Das ist eben SOHO-Style. Einfach Ananastastisch! Komplettiert wurde das Ganze natürlich von unseren tollen Getränke und Eintrittsspecials, die den studentischen Massen von Woche zu Woche ein Lächeln ins Gesicht zauberten.
Doch auch die Samstage im SOHO standen da nicht zurück. Gestartet wurden die Juni-Samstage mit der legendären HIP HOP ONE, die mal wieder alle Hip Hop Freunde begeisterte und gezeigt wie sehr dieses Musikgenre die Crowds bewegt. Die BEST OF SOHO am Samstag darauf hat dann mal wieder die verschiedensten Wünsche erfüllt. Mixed Music von HipHop bis hin zu den 90ern. Für alle von allem das Beste am Start und das ekstatische Publikum hat es noch besser gemacht . Ein Abend wie man es sich nur wünschen kann. Ausgelassen Partygäste, eine tolle Stimmung und eben eine tolle Partygemeinde. Eben all das, was das SOHO im Moment auszeichnet! Doch damit nicht genug, der nächste Höhepunkt war die DAS BESTE DER 90er. Die es richtig in sich hatte! Baywatch Girls, Wodka Brause und Mädels mit Dauerwelle versetzten den Laden stilecht in die damalige Zeit zurück. Als dann die Musik aussetze, damit die Masse geschlossen mit Händen in der Luft Oasis‘ „Wonderwall“ mitgröhlen konnte, war der Gänsehaut-Moment perfekt! Ein geiler Moment von vielen an dem Abend die leider nicht alle aufgelistet werden können. Dieses Level halten konnte auch die ZEITREISE, die mit tonnenweise Konfetti, Berliner Luft und Liebe und den besten Hits von 1990-2017 für eine unglaubliche Stimmung sorgte.

Und wenn du dann denkst, mehr geht nicht, dann kommt das ALTSTADTFEST daher und das SOHO übernimmt das MANHATTAN, wenigstens zum amtlichen Vorglühen. Das SOHO DJ-Team heizte dort der Menge so richtig gnadenlos ein. Darunter viele bekannte Gesichtern ein, die dann später alle geschlossen weiterzogen zum ALTSTADTFEST Party im SOHO. Dort angekommen überraschten Astronauten, Co2 Kanonen, Wassereis und eine Stimmung die mal wieder ihres Gleichen suchte. Kurz, ein ganzer Monat voller Menschen, Tieren und Partyeskalationen. Der Juli wird das wahrscheinlich wieder alles in den Schatten stellen, bleibt also nur Daumen drücken für weitere Ausnahme-Partynächte in der Kasierstraße. Oder um es in SOHO-Speak auszudrücken: möge die goldene Ananas mit euch sein!

Aber auch am ALTSTADTFEST Samstag ging das MANHATTAN richtig steil! Das HEARTBEATS OPEN AIR versammelte nicht nur das halbe HÄMPELS Partyboot vor Ort, sondern noch viele weitere tanzfreudige Menschen in Feierlaune. Das Konzept mit der Tanzfläche unter freiem Himmel wurde auch voll angenommen. Der Floor war immer rappelvoll, was vielleicht auch an der etwas überdimensionierten Nebelmaschine lag, die das komplette Areal vorm Manhattan unter Nebel setzte und selbst die Basilika zeitweise verschwinden ließ. Die HEARTBEATS Deejays Stereotonie, Splash und Snow waren auch wieder hervorragend aufgelegt und sorgten mit bestem Partysound für mächtig gute Laune unter dem Feiervolk. Die Party wurde zwar dann zwischendurch mal kurz vom Ordnungsamt unterbrochen, aber nach einer kurzen Pause ging es dann bis in die Morgenstunden weiter. Wer das tolle Event verpasst hat, muss nicht traurig sein. Denn am Ende Juli geht es bei HEARTBEACH im APARTMENT genauso weiter. Dann wird der ehemalige CLUB NUMBER ONE kurzum in eine Strandbar verwandelt und eine gigantische Sommerparty mit dem speziellen HEARTBEATS-Sound! Unbedingt jetzt schon im Kalender vormerken.

Wie bereits erwähnt, zog es die örtliche Partycrowd gerade zum Altstadtfest auf Wasser unseres Flüsschens hinaus. Ganz weit vorne im wogenden Wellenwahnsinn war das CHUCKS & CHAMPAGNE meets NIGHT VISION EVENTS Partyschiff, das den Altstadtfest-Sonntag wieder mal zum absoluten Wahnsinn machte. Wie man nachmittags schon so abgehen kann, war auch DJ Moh erneut ein Rätsel, obwohl er höchst selbst gemeinsam mit DJ Chico de Luxe für den Sound verantwortlich war. Ein kurzes Gastspiel von Schotti Karotti und Michael Kastel gab’s als Cocktailkirsche auf dem Sahnehäubchen noch obendrauf. Die nächsten Schiffssausen gibt es am kompletten SAARSPEKTAKEL-Wochenende – und dann ist erstmal Pause bis nächstes Jahr. Also, jetzt oder nie!

Nicht nur ein paar turbulente Wochen, sondern schon wieder ein ganzes Jahr hat der MAUERPFEIFFER auf dem Buckel. Natürlich sind 12 Monate nicht die Welt, aber man kann schon sagen das sich der Club am Ludwigskreisel mehr als nur bewährt hat. Da können die Macher dahinter echt stolz auf das sein, was sie da geleistet haben – und noch leisten! Denn wie auch die letzten Wochen erneut gezeigt haben, werden sowohl die Bookings immer fetter und an jeder Ecke wird weiter gebastelt, gebaut und verbessert. Diese schöne alte UNSICHTBAR-Tradition hat glücklicherweise überlebt. Wenn man jetzt tatsächlich guckt, wer in den letzten Wochen zu Gast im MAUERPFEIFFER war – und vor allem, wessen Besuch noch aussteht, dann könnte einem schon schwindlig werden. Da kommt jetzt ein dickes Ding nach dem anderen und der geübte Raver fragt sich zurecht: wozu für ein Heidengeld weit zu Festivals fahren, wo am Kreisel doch irgendwie auch jedes Wochenende Festival ist. Man kann wirklich mit Fug und Recht feststellen, dass der MAUERPFEIFFER in den vergangenen Wochen zu einer der interessantesten Locations für elektronische Musik und Clubkultur im ganzen südwestdeutschen Raum geworden ist! Und es sieht glücklicherweise ganz so aus, als würde sich auch in den nächsten Jahren daran kaum was ändern! Die Zeichen und Sterne stehen ja mal mehr als gut dafür.

 

In diesem Sinne, take care J.K.T.

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