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Clubzone

Clubzone Juli 2019

Also wir wissen ja nicht, was ihr gerade feiert, aber als diese Zeilen für die Druckerei fertig gemacht werden, gehen wir so richtig steil wegen des (allerhöchstwahrscheinlichen) Erreichen des Viertelfinales bei der Frauen-Fußball-WM. Bleibt an dieser Stelle nur zu hoffen, dass der weitere Verlauf des Turniers genauso zum Feiern taugt. Doch auch unabhängig von der Kickerei gab’s in den letzten Wochen reichlich Anlass amtlich Party zu machen. Die Hochsaison der unterschiedlichsten Festivitäten mit dem Altstadtfest als alljährlichem Höhepunkt taten ihr Übriges dazu, dass in den letzten Wochen garantiert keine Feierpausen entstanden sind. Hier war im Juni dann doch wieder mal so viel los, dass es einem Angst und Bange werden könnte. Aber zum Glück kommt die nächste Party so schnell daher, dass man gar nicht erst ins Grübeln kommen kann. Was auch daran liegt, dass kaum ein Laden jetzt im Hochsommer auf die Bremse tritt und von den früher üblichen Sommerpausen ist zum Glück längst keine Rede mehr. Einzig das BLAU zieht im Sommer eine Renovierung durch und erfindet sich mal wieder neu, was in den letzten Jahren ja immer überaus gelungen ist.

Und wie in den letzten Jahren werden es auch 2019 vor allem wieder die verschiedenen Partyboote sein, die in Sachen Feierei den Sommer zu etwas ganz Außergewöhnlichem machen. Ganz vorne mit dabei und in den letzten Wochen schon mehr als beliebtes Thema der vorfreudigen Gerüchteküche, das weltberühmte HÄMPELS PARTYBOOT! Wer hier noch nicht dabei war, hat wirklich was verpasst: 250 wild feiernde Partypeople, fünf fantastische Deejays und gaaaanz viel Crémant. Aufgrund der Höhe des Partyliners bzw. der Aufbauten führt die Fahrt nach Bous und wieder zurück. Dabei wird auf mehreren Ebenen getanzt und geschunkelt, gegessen und getrunken und das sechs Stunden am Stück.

Schon lange kein Geheimtipp mehr, sind auch dieses Jahr die PARTYSCHIFFE von NVE Events, die am letzten Juniwochenende in die neue Saison starteten. Wie jedes Jahr wird die Tradition fortgesetzt, denn am Altstadtfest und dem Saarspektakel geht es wieder elektronisch zur Sache. Die DJs zelebrieren ihre eigene Auffassung von Deep über House bis zu Tech und bescheren den Gästen ein unvergessliches Erlebnis auf den exklusiven Partys. Insgesamt acht Kreuzfahrten stehen dieses Jahr auf dem Programm und wenn man nach der Premiere unter dem Motto LEINEN LOS gehen kann, werden die allesamt wieder ein besonderer Spaß auf den Wellen unseres Flüsschens. Inferno (We Drop Bombs/Silodom), Maicykel b2b Schmittsches Theorem und natürlich Partyadmiral Moh sorgten für anständige Partymeuterei. Dazu kam die Tatsache, dass der Wettergott wohl wirklich DJ, oder zumindest ein Freund von elektronischer Musik ist, denn er schenkte der Party-Crew größtenteils echtes Vorzeigewetter. Das kann ja heiter werden!

Dass am CSD SAAR-LOR-LUX 2019 Wochenende mit richtig Schmackes gefeiert wurde, stellte nun wirklich keine Überraschung dar. Höhepunkt neben der CSD Benefiz PRIDE PARTY in der GARAGE am Samstag war natürlich die CSD Parade am Sonntag, die neben rekordverdächtig vielen Zuschauern natürlich auch reichlich Partypeople anlockte, auch wenn das Wetter ehr nur so 1B war. Für viele das ultimate Higlight bei der Parade war der FINALLY / FREDRIK Wagen mit Michael Kastel, & Friends an Bord. Bei dem sah es ein paar Mal so aus, als würde er gleich umkippen, so heftig sind die Leute darauf rumgesprungen, speziell natürlich bei „Jump“ von den Pointer Sisters. Diese Hammerstimmung setzte sich im Anschluss beim CSD-Straßenfest in der Mainzer feucht-fröhlich nahtlos fort, wo Garry Woodapple mit Deep & Tech die perfekte Kontermusik zum Elektro und Schlager Geschrabel zum Besten gab.

Einen langerwarteten Neuzugang hat die Gastrowelt dieser Tage auch in petto. Das schmerzlich vermisste ZAPATA kehrt Anfang Juli zurück. Der malerische Hof gehörte ja schon immer zu den schönsten Plätzen unserer Stadt. Der neue Macher Oliver H. hat gleichwohl jetzt nochmal sein Deko-Talent unter Beweis gestellt und so erwarten uns zukünftig eine mediterrane, offene Küche und erlesene Weine und ab und zu auch local DJ-Heroes an den Decks. Insgesamt scheint die Mainzer Straße ihren zweiten Frühling zu erleben. Denn auch im ehemaligen SEASONS tut sich was. „Üblich gut informierte Quellen“ wollen hier ein neues Projekt der SCHILLER Macher ausgemacht haben. Es bleibt also spannend in der Mainzer Stra0e.

Im Club der Superlativen, dem APARTMENT, wiederum, war der Juni von jeder Menge Specials und tollen Veranstaltungen bestimmt! Neben der üblichen Eskalation am Wochenende, sowie vor den Feiertagen, stachen vor allem wieder die Mädels: Chiara G. und Martha B. mit ihrer übertrieben gehypten Veranstaltung: ZULU NATION heraus. Bis zum letzten Rand stopften sie das APARTMENT voll mit Feierwütigen Hip-Hop Freunden. Die Stimmung war der Knaller, das Litnessfeuerwerk bombastisch! Mit der neuen Party: Haus des Basses, kam ein einzigartiges Event dazu. Mit einem Augenzwinkern zur Netflix Serie: Haus des Geldes, wurde dieser Abend zu einem großen Coup der Feierei. Aber auch alt eingesessene Veranstaltungen wie die AFETRWORK Party rissen den Laden im Juni fast auseinander. Alles in allem war es im Apartment ein rundum gelungener Monat. Wir sind gespannt, was sich das Team für den Juli einfallen lässt.

SOHO FRIDAYS – die Studentenparty sorgte auch im Juni Freitag für Freitag für exzessive Partynächte. Bei studentischen Preisen ließ es sich Woche für Woche bei gewohnt guter Musik abtanzen. Trotz hohen Temperaturen haben die Massen es mal wieder geschafft, den Laden noch mehr einzuheizen.  Gespickt wurde das Ganze von Specials, die wöchentlich variieren. Wechselnde Getränkespecials, mottogerechte Deko und Special Acts sorgten für die beste Abwechslung, wie man sie sich wünscht. Aber auch samstags jagte ein Party Knaller den nächsten. Nach der überragenden OLDSCHOOL zum Einstieg ging´s mit der fantastischen ZEITREISE weiter. Angefangene im Jahr 1990 wurde über die 2000er bis hin zum Jahre 2017 geflogen. Auf der Reise bot das SOHO das Beste was die Musikszene in all den Jahren ausmachte. MÄDCHEN, MÄDCHEN und TANZ IM HELLWIGSTADION folgte dann die Woche drauf und legten den Club wieder mal ordentlich tiefer.

Nicht nur ein paar turbulente Wochen, sondern inzwischen satte drei Jahre hat der MAUERPFEIFFER auf dem Buckel. Natürlich sind 36 Monate nicht die Welt, aber man kann schon sagen das sich der Club am Ludwigskreisel mehr als nur bewährt hat. Da können die Macher echt stolz auf das sein, was sie da geleistet haben –  und noch leisten! Denn wie auch die letzten Wochen erneut gezeigt haben, werden sowohl die Bookings immer fetter und an jeder Ecke wird weiter gebastelt, gebaut und verbessert. Diese schöne alte UNSICHTBAR-Tradition hat glücklicherweise immer noch Bestand. Wenn man jetzt tatsächlich guckt, wer in den letzten Wochen zu Gast im MAUERPFEIFFER war – und vor allem, wessen Besuch noch aussteht, dann könnte einem schon schwindlig werden. Da kommt jetzt ein dickes Ding nach dem anderen und der geübte Raver fragt sich zurecht: wozu für ein Heidengeld weit zu Festivals fahren, wo am Kreisel doch irgendwie auch jedes Wochenende Festival ist. Man kann wirklich mit Fug und Recht feststellen, dass der MAUERPFEIFFER vor allem auch durch die mittlerweile etablierten Konzerte zu einer der interessantesten Locations für elektronische Musik und Clubkultur im ganzen südwestdeutschen Raum geworden ist! Und es sieht glücklicherweise ganz so aus, als würde sich auch in den nächsten Jahren daran kaum was ändern! Die Zeichen und Sterne stehen ja mal mehr als gut dafür.

Für jede Menge Partyvortrieb sorgte auch im Juni wieder der HIRSCH, der kleine KUFA Ableger, in dem es auch losgelöst vom großen Bruder richtig stramm nach vorne, seit die Partyreihe FREITAGS TANZT DER HIRSCH mittlerweile jeden Freitag am Start ist. Nicht ganz unschuldig daran waren Gast-Deejays wie Sir Apex, Timo Mandl oder BMG live & Minupren mit denen es dann KNALLHART in die Sommerpause ging. Dieser kleine Club ist mittlerweile richtig gut angekommen und wir sind jetzt schon gespannt, was sich die Hirschen dann so nach der Pause einfallen lassen, Vielleicht bleibt ja auch noch eine zündende Idee für die KUFA übrig. Zu wünschen wäre das, aber sowas von!

In diesem Sinne, take care   J.K.T.

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