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Clubzone

Clubzone März 2017

Jubel, Trubel, Heiterkeit! Mit diesen drei vielsagenden Worte lässt sich die Partylandschaft an der Saar in den letzten Wochen am besten beschreiben. Denn wieder einmal ist es so, dass uns nicht nur die üblich verdächtigen Party-Hotspots mit reichlich Feiertreiben bespaßt haben, sondern immerhn war ja auch noch der Fastnachts-Wahnsinn zu bewältgen. Aber auch nach Aschermittwoch zeigte sich, dass das Partytreiben in unserer kleinen Metropole längst wieder so richtig an Fahrt aufgenommen hat. Auch ganz ohne Pappnasen und Kostümierungen verging kaum ein Tag ohne, dass in der Clubzone nächtliche Nägel mit Köpfen gemacht wurden. Das konnte ja nur heiter werden! Also kopfüber ins wilde Treiben der letzten Wochen und der Februar hatte so einiges zu bieten.

Wir haben’s ja schon das ein oder andere Mal erwähnt, aber es muss nochmal sein: Die Jungs vom APARTMENT haben sie echt nicht mehr alle. Da sind die Ende Januar allen Ernstes hingegangen und haben aus einem stillen Örtchen einen zusätzlichen Floor gebastelt! WTF? So richtig mit DJ, Anlage nebst Subwoofer, Konfetti und Licht! Wir sagen: Hut ab, so etwas können sich wohl nur die Jungs vom APARTMENT erlauben! Abgesehen von diesem Pop-Up Floor auf dem Damen WC, gab es allerlei bunte Farben, UV Konfetti, viel Nebel und noch mehr durchgeknallte Deko. Was z.B. mal ein einfaches DJ-Pult in der Lounge des APARTMENT war, war mittlerweile als kleine Hütte verkleidet worden und stützte sich auf – genau – ein paar Skier! Die Badewanne im APARTMENT (wir berichteten) war komplett gefüllt mit bunten Bällen, wie in einem Bällebad! Insgesamt muss man da sagen: Rundes Konzept! Mit solchen kleinen Details wird der Club immer weiter entfremdet und zum reinen Erlebnissort umgestaltet. Selbst die Wände werden vom hauseigenen Grafiker mit verrückten Designs und Typografien eingekleidet, so dass man jedes mal, wenn man ins APARTMENT geht etwas neues zu entdecken hat. Zusammenfassend könnte man die kleinen Verrücktheiten und großen Überaschungen mit einem Wort der Socialmediageneration perfekt umschreiben: „Instagrammable“ Es ist toll zu sehen wie das Team vor neuen Ideen zu sprudeln scheint und sich nicht beeindrucken lässt von Nachahmern. Denn eins ist sicher: Wer stetig Neues schafft, ist schwer zu kopieren.

Mit einem absoluten Überraschungsvolltreffer ist das BLAU in den Februar gestartet. Nach neun Jahren Abstinenz kehrte einer der frühen BLAU Resident-DJs an seine einstige Wirkungsstätte zurück – und wie! Die BLAU CLASSICS mit dem Donnerstagerfinder Kasimir war eine furiose Mischung aus echter Zeitreise und Wahnsinns-Eskalation. Obwohl der blaue Schwitzekeller mittlerweile mehrfach massiv umgebaut worden war, herrschte von der ersten Minute an wieder die unverwechselbare Stimmung wie kurz nach dem Milleniumswechsel vor 18 Jahren. Von Beginn an war der blaue Schwitzekeller zu voll, zu laut, zu abgedreht. Die frühen 2000er waren der Climax des Housewahnsinns und neben Gast-DJ-Granaten vom Schlage eines David Guetta, Eddie Amador, Eric Prydz, Axwell oder Steve Aoki waren es vor allem die Resident-Deejays, die damals den Grundstein der blauen Legende legten. Ganz vorne mit dabei Kasimir, der Creator des Blauen Donnerstags, der fast zehn Jahre lang Woche für Woche den Ausnahmezustand zelebrierte – und der jetzt zum ersten Mal an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte. Genau wie angedroht hatte er genau die Tracks dabei, die schon damals für hochgereckte Hände, schweißnasse Körper und heisere Kehlen sorgten. Mit nach wie vor perfekter Textkenntnis wurden die ganz großen Hymnen von „One more time“, „Show me love“, “Most precious love“ und “Music speaks louder than words“ bis zu „Hear my name“, „Miami Pop“ und dem unvermeidbaren „No Love lost“ noch einmal lautstark gefeiert. Und dabei darf man nicht vergessen, dass die Idee zu den BLAU CLASSICS MIT KASIMIR ganz spontan entstanden ist, gerade mal zwei Wochen, bevor die Party an den Start ging. Aber trotzdem war das BLAU voller bekannter Gesichter und Stammgästen der ersten Stunde, die es einfach richtig krachen ließen. Wenn es da im Herbst eine Wiederholung geben sollte – deren Termine früher als 10 Tage vorher bekannt gegeben wird – dann schickt sich das BLAU wieder mal an megahysterische Partygeschichte zu schreiben.

Nur eine Woche später brach dann die geballte Fastnachts-Feier-Eskalation aus. Der absolute Höhepunkt am Faschingsdonnerstag war, wie nicht anders zu erwarten war, die WEIBERFAASENACHT in der CONGRESSHALLE. Himmel und Menschen stapelten sich bei bester Laune bei, gemeinsam mit dem PREMABÜBA, Saarlands größter Faschingssause, dieses Jahr unter dem gemeinsamen Motto PARTYSTERN GAGALACTICA. Kippen ohne umzukippen war hier gar kein Problem, denn die Halle platzte aus allen Nähten und so war vielerorts umfallen schlicht gar nicht möglich. Aber das wollte ja auch gar keiner, denn es war wieder ein absolutes Highlight und vielleicht sogar der mit Abstand amüsanteste Weg in die Hallen-Faasenacht in Saarbrücken zu starten. Die WEIBERFAASENACHT ist ja längst aus dem Schatten des PREMABÜBA herausgetreten und steht dem weder in Sachen Besucherzahlen und erst recht nicht was die Stimmung angeht in nichts nach. Der Schuldige hierfür war auch schnell gefunden: sämtliche DJs und Livebands gaben ihr Bestes und das bunt kostümierte Publikum hielt locker mit. Kein Wunder also, dass der Faasend-Donnerstag in der Congresshalle mittlerweile als absolute Pflichtveranstaltung gilt.

Gleich richtig fett hat das SOHO den Monat Februar mit einem sohotastischen Jubiläum begonnen – und zwar dem 9jährigen des HELLWIGSTADION. Unter dem Zusatzmotto „Maskerade“ wurde es noch bunter und genialer als sonst. Nach der altbekannten Devise „alles kann, nix muss“, hatten die Gäste beim Outfit genauso viel Spielraum wie die DJs bei der Musikauswahl. Das heißt, es gab aus allen Genres das Beste, so dass alle Musikgeschmäcker auf ihre Kosten kamen. Weiter ging es mit DEINE ZEITREISE, bei der man euch auf einen Abstecher mit durch die Musikgeschichte von 1990 bis 2018 genommen hat. Von alten Klassikern bis hin zu den neusten Hits – es wurde auf alles eskaliert. Doch bevor wir die Aufmerksamkeit der 90er Party widmen, gehen wir zuerst kurz auf eine neue Partyreihe ein. Total VERRÜCKT was da abgeht! Alles steht Kopf! Da waren auf einmal nicht nur die gewohnten zwei Floors im SOHO sondern drei! Und auch der Eingang war nicht an gewohnter Stelle. Noch mehr Theken, noch mehr DJs und noch mehr Tonnen Konfetti! Ja, wenn da keiner verrückt wird, dann wissen wir es auch nicht. Aber wie gesagt, das war es noch nicht. Da kam nämlich noch die legendäre 90er PARTY. Und es fällt wirklich schwer diese kontinuierliche Eskalation von Monat zu Monat in ihrer Besonderheit zu beschreiben. Wir appellieren an das gesamte Partyvolk („Everyboooooody!“), vorbei zu kommen und selbst zu erleben welche unfassbare Stimmung hier herrscht. Das gilt natürlich auch für die studentischen Ausnahmezustände jeden Freitag, Woche für Woche aufs Neue! Und jetzt im März lockt auch schon gleich am ersten Wochenende das nächste Special mit THE VOICE OF FABOLOUS mit einem ganz besonderen The Voice of Germany Stargast. Nicht verpassen!

Während das GLORIA STAGES um den Jahreswechsel insbesondere mit Gerüchten um Betreiberwechsel und baldige Schliessung von sich reden machte, liessen die N8WERK Nachfolger im Februar vor allem Taten – und ein volles Haus – sprechen. Im ExKino an der Ecke Trierer und St. Johanner Straße scheint jetzt endlich der Knoten geplatzt. Nicht nur bekannte Erfolgskonzepte sorgten für reichlich Gäste, auch neue Projekt wie die GASTRO NIGHT wurden super angenommen. Die Macher haben sich der Anfragen bzw. den Verbesserungsvorschlägen der Gastronomen angenommen und haben die GASTRO NIGHT auf den ersten Sonntag im Monat gelegt, obwohl ursprünglich ja geplant war, dass sie am ersten Montag im Monat stattfindet. Und was soll man sagen, das hat sich mehr als ausgezahlt. Selbst aus Luxembourg und Metz sind Gastronomen extra angereist und haben einen tollen Abend erlebt. Auch ein echt krasses Ding war der Auftritt von Dhorata Dora bei der Premiere der neuen Partyreihe BIZZI CLUB stattgefunden hat. Die Jungs vom BIZZI CLUB haben sich allerdinsg auch zur Aufgabe gemacht, ihre Party immer mit nem TopAct zu krönen – und haben mit Mozzik bei der Ausgabe Ende Februar noch kräftig einen draufgepackt. Gepimpt haben sie im GLORIA STAGES

auch erneut das Soundsystem. Mit tatkräftiger Unterstützung von Daniel Wackes und SpaceLight wurde die Anlage wieder auf ein absolutes Top Level gebracht haben. Da hat sich jahrelange Disco- und Eventerfahrung bezahlt gemacht und den Machern vom GLORIA STAGES steht jetzt der richtige Ansprechpartner in Sachen Licht und Tontechnik zur Seite. Da macht Party gleich doppelt Spaß.

Vor so ziemlich genau 3 Jahren wurde der Party-Schmuckkiste in Saarbrücken ein großes Juwel hinzugefügt: HEARTBEATS! Und das ist allemal einen genauen Blick in die jüngere Partyhistory unserer Gemeinde wert. Was ursprünglich als einmaliges Event geplant war, hat sich mittlerweile als regelmäßiger Pflichtermin im Quartalsrythmus für das feierwütige Partyvolk zwischen 25 und 50 Jahren etabliert. Die Heartbeatsmacher Splash&Snow sehen auch genau darin das Erfolgsgeheimnis: „Die perfekte Mischung aus jung und alt, keine Halbstarken, Kids oder Poser! Natürlich ist erst mal jeder willkommen, aber gerade Leute Ü27 dürfen sich bei uns nicht zu alt fühlen, sondern wissen, dass sie genau auf der richtigen Party sind!“ Die ersten Events fanden damals noch im SOHO statt und sorgten schon damals für ein volles Haus! Auch deshalb, weil man sich bei den HEARTBEATS nicht auf ein bestimmtes Musikgenre festlegen möchte. Im Gegenteil, hier wird alles gespielt, was den Leuten Spaß macht. 2016 folgte dann schon der Wechsel ins heutige APARTMENT NUMBER ONE. Ab und an wurden aber auch Partys auf der HEARTBEATS-ON-TOUR Reihe in wechselnden Szene-Kneipen wie TANTE MAJA, MANHATTAN oder KVARTIR KRONE gefeiert. Auch hier herrschte jedes Mal Ausnahmezustand! Das nächste Event steht übrigens schon vor der Tür, denn Mitte März wird der 3-jährige Geburtstag im APARTMENT gefeiert – und wie!

Richtig viel zu sehen, bot auch wieder einmal die FINALLY in der GARAGE. Seit mehr als vier Jahren beeindruckt diese diese Ausnahmefeierlichkeit mit unglaublicher Dekoration und jeder Menge Special Effects! Was da jetzt auch wieder beim 90’S SPEZIAL an Aufwand betrieben wird ist absolut sehenswert und verdient jeden Respekt. Praktisch ohne Unterlaß wurden Co2-Jets, Konfettikanonen und Nebelmaschinen gezündet und die DJ-Bühne begeistert mit ihren Farbwechseln. Selbstredend waren auch die kongenialen Gogos wieder mit von der Partie, die gehören ja im positivsten Sinne längst schon zum Inventar. Das galt auch für die Musikmacher Michael Kastel und Löwe & Zahn auf dem Mainfloor genauso wie DJ Woodapple und die House Boys als Alternative im kleinen Klub mit feinsten Deephouse Perlen, die dieTanzfläche in Brand setzten und so war manchmal kaum ein freies Plätzchen auf diesem zweiten Floor zu ergattern. Aber das ist hier ja wie gesagt längst Standard bei der Finally und so freuen wir uns schon mal alle auf die Märzausgabe – das wird ein Fest!

In diesem Sinne, und take care J.K.T

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