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Clubzone

Clubzone September 2017

Na, das kann ja wirklich lustig werden! Wenn wir die Geschehnisse der letzten Wochen mal Revue passieren lassen und dann noch mit ins Kalkül nehmen, was die Gerüchteküche so im August offenbarte, wird es auch im September genauso ungebremst und mit ordentlich Partyschmackes weiter gehen. Da war aber auch wirklich alles dabei: jede Menge Freiluft-Bespaßlichkeiten, ungezählte Festival-Afterhours, und die geballte Vorfreude auf Feier-Hot-Spots, die ins Nachtleben unserer kleinen Metropole zurück finden werden. Es gab sie immer wieder, diese kleinen Momente reinen Glücks, zu Tage gefördert durch ungebremste Schadenfreude. Meistens sind die Protagonisten solcher Geschichten unter unseren männlichen Mitmenschen aus zu machen, denen auch nach jahrtausende langem hartem Training der öffentliche Umgang mit Alkohol in größeren Mengen doch immer noch nicht unerhebliche Schwierigkeiten zu bereiten scheint. Aber genug des Vorspiels, wir starten lieber gleich in unsere kleine Rundreise durch den Party-Sommer an der Saar.

Zu den Clubs, die diesen Sommer so richtig durch die Decke gingen, gehörte ohne den geringsten Zweifel das SOHO in der Kaiserstraße. Gerade im Juli und August, den Sommermonate in denen es angbelich eigentlich etwas ruhiger zur Sache geht, ging es hier richtig krass ab. Bei Höchsttemperaturen wurde gnadenlos abgefeiert und der Laden zum Beben gebracht. Ganz vorne dabei die SOHO FRIDAYS, die gewohnt wahnwitzige Freitagseskalation, die auch nicht im mindesten zurückschaltete. Dies und das und Ananas, Berliner Luft, Stage Diving und das beste Partyvolk der Stadt, das waren die Zutaten, die den Freitag immer wieder eskalieren liessen – und es ist kein Ende in Sicht. Das Ende des Juli wurde mit DEINER ZEITREIS IM SOHO gefeiert, bei der sowohl zu den Klassikern der 90er mitgesungen, aber auch zu den neuesten Chart-Hits ausgerastet wurde. Die DJs haben habe die wilde Meute auf eine tolle Zeitreise mitgenommen und keiner weiß wohl mehr so ganz genau, wo er am nächsten Morgen gelandet ist. Weiter ging es im August mit MÄDCHEN, MÄDCHEN einem Abend nur mit deinen Mädels. Es durfte ungehemmt gelästert, gelacht und geschwärmt werden. Mit einer großen Candybar und toller Musik, kam unser schönes Geschlecht voll auf seine Kosten. Das Highlight des Monats aber war wie immer zum Schluss DAS BESTE DER 90ER. Was ein unglaublicher Ausnahmezustand für den das vielleicht wildeste Stammpublikum der Stadt mal wieder gesorgt hat. Egal ob oben zu den 90er Hits oder unten auf dem Oldschool Hip-Hop Floor, den ganzen Abend war durchgehende Eskalation angesagt. Gespickt wurde das Ganze mit unserer Ahoi Brause und der Special 90er Deko, aber das war nur das Sahnehäubchen auf dem Eskalationsgipfel. Wir sind mehr als gepannt, über welche Stränge die in den nächsten Wochen schlagen werden.

Nur knapp drei Wochen bevor der Original Schauplatz als GLORIA-STAGES nach einem massiven Wasserschafen endlich wieder mit seiner zweiten Premierennacht in Nachtleben zurückkehrt , feiern sich die Ersten die dort eine Diskothek betrieben haben auch 32 Jahre spter im APARTMENT NUMBER ONE immer noch ohne nachzulassen. Die Rede ist natürlich vom GLORIA PALAST, der 1985 das gleichnamige Kino ablöste und Saarbrcken in die Zukunft moderner Großraumdiskotheken katapultierte. Allemal Grund genug diesem Phnomen inzwischen sogar drei Mal im Jahr mit einer fetten Party zu gedenken und mittlerweile schickt sich sogar diese Revival-Reihe an selbst Kult zu werden. Jetzt also lockte Mitte August das GLORIA REVIVAL mit der Sommerausgabe wieder jede Menge Originale, aber auch ganz aktuelles Publikum ins APARTMENT NUMBER ONE. So kam es wie es kommen musste, denn natürlich feierten auch dieses Mal wieder massig Stammgste jener „Mutter“ aller Saarbrcker Diskotheken, als wren die letzten 30 Jahre nix passiert. Klar waren es mitten im Sommer und nur einen Tag nach dem BRUCHBIERFEST ein bisschen übersichtlicher als sonst, aber wahrscheinlich ist es genau dieser hochsympathische Wahnsinn, der den ganz eigenen Reiz dieser Party ausmacht. Zum Glck haben wir jetzt erstmal bis Weihnachten Zeit uns von der glorisen Feierei zu erholen.

Apropos BRUCHBIERFEST – das hat auch dieses Jahr wieder einmal ungemein schwungvoll gezeigt, dass ausgelassenste Feierei nicht nur gerade der Pubertät entkommenen Partyfrischlingen vorbehalten ist. Zudem treten beim BRUCH BRAUEREIFEST immer mehr echte Clubmerkmale unübersehbar zu Tage, denn neben saulauter Musik und ungebremstem Körperkontakt, kommt mittlerweile ja auch ausgiebges Schlangestehen am Eingang dazu. Von gut einer dreiviertel bis zu einer Stunde reichte die Geduldsfäden, also absolut clubtauglich! Dabei war die diesjährige vom Altersmix her vielleicht noch breiter gefächert als sonst, denn der reichte vom Studententischen bis hin zum ein oder anderen Silberrücken. Ist ja auch kein Wunder, denn trotz traditionsgemäßer Überfüllung im Hof der Brauerei an der Scheidter Straße (oder vielleicht auch gerade deswegen) ist und bleibt dieses Fest ein absolutes Highlight im Saarbrücker Feierkalender. Eben Erwachsenen jeden Alters, die einfach gemeinsam eine Vorliege für ein gute Bier und ein kultisches Fest teilen – und eine schmerzfreie Vorliebe für Alpenländisches Liedgut wie „Sierra Madre“ kann auch nicht schaden. Obwohl dieses Jahr dieses Stück gefühlt nur eintausend Mal gespielt wurde. Aber das ist wohl so wie mit dem Tomatensaft im Flugzeug, im normalen Leben kommt kein Mensch auf die Idee, den zu trinken, Bloody Marys mal ausgenommen, und genau so wenig hört wahrscheinlich irgendjemand von den Massen auf dem BRUCHBIERFEST im Alltag diesen Mitsingklassiker. Aber hier ist eben alles anders, nur eines bleibt gleich: der abschließende Auftritt der genialen Kombo DYNAMIC LOUNGE die auch dieses Jahr wieder das ganze Fest zum Eskalieren brachten. Das dabei auch ein paar Späne gefallen sind, lag dabei in der Natur der Sache. Nach der Kapelle lautestes Opfer war wohl eine Gruppe, die zumindest teilweise beständig versuchte, alle fünf Minuten die (un-)heimliche Hymne des BRAUEREIFEST „Sierra Madra“ anzustimmen. Der Hintergrund kam erst heraus als das Fest offiziell vorbei war. Die Jungs, alle so um die 40, hatten schlichtweg gewettet, wie oft jener Ohrwurm insgesamt zu Gehör gebacht werden würde. Bis zur sechsten oder siebten Wiederholung zogen sie alle noch akustisch an einem Strang, weil sie auf mindestens acht Sierras gesetzt hatten. Als diese Zahl erreicht war, wurden drei aus der Gruppe ganz still, sie hatten wohl auf diese Zahl gesetzt, aber alle anderen gröhlten herzhaft weiter, war die höchste getippte Zahl doch die 14. Ums kurz zu machen, nach dem neunten Besingen jener mexikanischen Wüste, war Schluss und den immerhin viertselligen Pott mussten sich die drei Verstummten teilen. Ob das alles für das Restpublikum so prickelnd war, blieb Auslegungssache. Geblieben ist nur die angstvolle Frage, wie viele Sierras nächstes Jahr beim BRAUEREIFEST den Rotenbühl hochschallen werden.

Fester Bestandteil der Sommer-Party-Szene, und schon lange kein Geheimtip mehr, waren auch dieses Jahr die PARTYSCHIFFE. So hieß es zum Saarspektakel wieder drei Tage „Leinen los“ auf der „Frohsina“ von Käptn Günter Emmer! Der Wettergott ist wohl wirklich DJ, oder zumindest ein Freund von elektronischer Musik, denn er schenkte der Party-Crew mal wieder Kaiserwetter. Den Start machte Freitags das Partyschiff vom APARTMENT NUBER ONE. Feinster Sound von den APARTMENT All Stars und eine ausgewählte Crew von Stammgästen brachte den Dampfer bereits nach kürzester Zeit zum schaukeln und legten die Messplatte für die folgenden zwei Tage ordentlich hoch! Den Samstag schaffte mit dem altbewährten DJ-Team DR DJ und DJ Es Kiu die besten Voraussetzungen für eine exzessive Kreuzfahrt, während am abschließenden Sonntag DJ Moh und Yannick Maurer für die Eskalation verantwortlich zeichneten. An dieser Stelle nebenbei noch allerbeste Grückwünsche an Letztegenannten zur Verehelichung. Die glücklichen Besitzer der seit Monaten ausverkauften Tickets zeigten mit vollem Einsatz dass die Karten hier eindeutig die passenden Besitzer gefunden hatten. Bereits bei Fahrt unter der ersten Brücke hindurch, war die Stimmung auf dem Schiff am Explodieren, und im Laufe der Fahrt hatte das Gastroteam der Frohsina keine ruhige Minute mehr. Nach Aussagen einiger „Überlebender“ sind die Cocktails von Barchef Carsten Emmer wohl leider nix für Landratten.

Einen Nachtrag aus dem Juli dürfen wir in keinem Fall vergessen, dennn das OSTHAFENFEST ist wirklich ein ganz besonderes Kleinod unter den sommerlichen Vergnüglichkeiten unserer kleinen Metropole und zog auch bei der dritten Ausgabe jede Menge Vorzeigepublikum in den Saarbrücker Osten. Einmal im Jahr verwandelt das Osthafenfest, ganz im Stile eines subkulturelles Stadtfest, das Gelände rund um Rhenania-Gebäude und Silo in einen wirklich zauberhaften Ort mit Musik, Performance, Kulinarischem und vielem mehr. Die Mischung aus Flohmarkt, Foodfestival, Zirkus, Konzert und Party ging bereits zum dritten Mal an den Start. Täglich ab 15 Uhr über zwei volle Tage und Nächte bietet der Hafen der Liebe alles, was man zum Kurzurlauben braucht, darunter Leckerlichkeiten unter anderem von KALINSKI, der BURGEREI und dem THONET und vielen mehr. Nicht, dass der Osthafen auch sonst immer einen Abstecher wert ist, aber dieses Fest war auch diesmal etwas ganz Besonderes! Nicht zu vergessen dabei die dazugehörigen, nächtlichen Bespassungen im SILODOM, die auch dieses Mal wieder keine Wünsche offenließen. Den Einstieg lieferte bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag das JUNGLE FEAST Drum&Bass Festival unter Federführung der Junglekidz. Bei der eigentlichen ULTIMATE OSTHAFENFEST AFTERSHOW punktete unter anderem Redaktionsliebling Klaus „Apex“ R., der wie immer obermagnetisch daher kam und sich im Heißen, Lauten und Geilen einmal mehr sichtbar zu Hause fühlte. So geht Fest und wer sich nicht jetzt schon aufs nächste Jahr freut ist selber schuld

Oh my God! Endlich waren die HEARTBEATS wieder im APARTMENT zu Gast und wie! Was sich auf der PLAYERS PARTY abspielte, ist mal wieder kaum in Worte zu fassen. Zusätzlich zu den HEARTBEATS -Stammgästen waren diesmal noch über 300 feierwütige Volleyballgirls – and boys am Start und zerlegten den kompletten Club! Da wurde nicht nur am Netz gebaggert. Bereits um kurz nach 23 Uhr war der Club pressvoll und die Tanzfläche schon am beben und eine Konfettikanone nach der anderen wurde gezündet. Das DJ-Trio um Splash, Stereotonie und Snow war auch wieder in Hochform und feuerte einen Partykracher nach dem anderen aus den Boxen und ließ dem feierwütigen Volk auch keine Minute Zeit zum Durchatmen. Da darf man sich jetzt schon auf das nächste Event freuen – das wird allerdings noch ein Weilchen dauern, denn die HEARTBEATS sind erst wieder im Dezember zur CRAZY X-MAS Party im Apartment APARTMENT zugange, aber bis dahin sollten alle Wunden verheilt sein.

Einfach nicht totzukriegen ist der FISH von DJ MOH und seinem Team, eher im Gegenteil , denn was hier in schöner Regelmässigkeit jeden Dienstag an Partyschmackes abgeliefert wird muss erstmal einer nachmachen. Noch dazu hat der Umzug, oder besser gesagt die Heimkehr in den BLAU NITECLUB dem dienstäglichen Wahnsinn scheinbar den Partyturbo verpasst, anders sind die längst wieder zur Gewohnheit gewordenen Ausnahmezustände auch in den letzten Wochen kaum zu erklären. Klar war der FISH schon immer eine Veranstaltung der höheren Vergnügungsordnung, dafür sorgte allein schon die Mucke von DJ Moh and Friends. Okay, die Kampfpreise am Tresen spielen natürlich auch eine Rolle, aber wer einmal beim FISH mitgefeiert hat, weiß dass es einfach die Mischung macht. Das hat diese Partyreihe auch im September wieder auf das Eindruckvollste unter Beweis gestellt und wir sollten alle hoffen, dass uns dieser Dienstagsspaß auf ewig erhalten wird.

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal, take care….. J.K.T.

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