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Titelstory

Im Fokus: Daniela Urnau

Ihren ganz eigenen Stil und ihr gutes Auge zeigen sich immer wieder bei ihren Arbeiten, gleich ob Fashion, Akt, Portrait oder Kinderaufnahmen. Schwarz/Weiß mag sie auch, aber im Sommer fängt sie die Stimmungen lieber in Farbe ein. Daniela Urnau aus Saarlouis ist jeden Blick wert.

Eigentlich ist die dreifache Mutter als Kinderbetreuerin tätig, aber auch die Arbeit mit der Kamera hat für sie einen großen Stellenwert. Die Fotografie begleitete Daniela Urnau von klein auf. „Die Fotografie begleitet mich schon mein ganzes Leben. Geprägt wurde ich durch meinen Vater, meinen Onkel und vor allem meinem Großvater Helmut, bei denen ich vielfach als Kindermodel herhalten musste. Da war es praktisch vorprogrammiert, dass ich schon sehr früh eine Kamera bekomme und alles fotografiert habe was mir vor die Linse kam.“

 

Seit die Mittdreißigerin auch hinter der Kamera steht, widmet sie der Fotografie immer mehr Zeit. Dabei liegen ihr besonders Kinder am Herzen: „Meine fotografische Reise hat mit Kindern begonnen. Ich liebe es, diese wundervollen und bisweilen auch lustigen Momente festzuhalten. Kinder verstellen sich nicht. Sie sind einfach authentisch und die Bilder einzigartig – ohne das Festhalten an strikten Konventionen“.

Mittlerweile fotografiert Daniele alle möglichen Bereiche vom Portrait über Fashion bis hin zum Akt. Dabei legt sie besonderen Wert darauf, dass die Menschen sich wohlfühlen und mit einem Lächeln wiederkommen. Fotografiert wird digital: „Im Laufe der Zeit hatte ich schon viele Kameras. Seit diesem Jahr fotografiere ich mit der Canon 5 D Mark IV. Um aus den Fotos das Bestmögliche heraus zu holen. Bearbeitet werden die Bilder ganz klassisch mit Photoshop und Lightroom.“

Zwischenzeitlich ist aus dem Hobby ein Beruf geworden. Seit Anfang diesen Jahres greift Daniele im Team des Fotostudio 22 in Dillingen professionell zur Kamera. Dort betreut sie neben einzelnen Kunden auch ganze Kampagnen und Kollektionen-Shootings. Der Job gibt ihr einerseits die Möglichkeit, die eigenen Ideen im Austausch mit den vier anderen Fotografen zu entwickeln, lässt ihr aber andererseits auch den Raum, für sich alleine im Stillen zu arbeiten. Außerdem hat sie hier den direkten Kontakt zu ihrem Lebensgefährten Karsten Jacob, der selbst Fotograf ist und zu ihren Vorbildern zählt. „Karsten begleitet mich in meiner Entwicklung und ist der erste Ansprechpartner bei neuen Projekten und Fragen. Dennoch versuche ich stets meine eigene kreative Ader umzusetzen und meinem Stil treu zu bleiben. Mir ist es wichtig, dass meine Bilder immer lebendig und authentisch sind.“

Und auch wenn sie dann viele Stunden mit der Arbeit an der Kamera verbringt, so sieht sie die Fotografie, im Gegensatz zu vielen anderen, nie nur als Arbeit: „Die Fotografie sehe ich als Möglichkeit der kreativen Entfaltung sowie als eine Chance den Menschen vor dem Objektiv etwas Gutes tun. Meine Kreativität ausleben zu können, bedeutet für mich das Abschalten vom Alltag. Ein zufriedener Kunde motiviert mich mehr als alles andere, denn dann weiß ich, dass er dieses Gefühl, dass ich beim Fotografieren habe, teilt.“

 Mehr Einblicke in ihre Arbeiten auf Facebook und Instagram unter blueberry_photography_saar. Es lohnt sich!

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