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Leben & co

In the Cut

Sexualität als zentrales Thema in der Kunst war bis in die 1970er Jahre vornehmlich vom männlichen Blick auf den weiblichen Körper beherrscht. Auch feministische Künstlerinnen konzentrierten sich zunächst auf den eigenen Körper, während der (hetero-)erotische Blick auf den Mann bis heute eine Ausnahme darstellt. Künstlerinnen, wie Louise Bourgeois (USA), Herlinde Koelbl (DE), Eunice Golden (USA) oder Carolee Schneemann (USA) haben die Entwicklung dieser feministischen Tendenzen in vorbereitet. Ihre Werke bestimmen die international besetzte Themenausstellung ebenso, wie Vertreterinnen der jüngeren Generation mit Sophie Calle (FR), Anke Doberauer (DE), Tracey Emin (GB), Alicia Framis (ES), Kathleen Gilje (USA) Susan Silas (USA) und Paula Winkler (DE). So stehen in der Ausstellung nicht nur die Arbeiten der ersten Feministinnen-Generation, sondern auch die jüngerer Künstlerinnen im Fokus, die den begehrenswerten männlichen Körper für sich oder in der Begegnung mit dem eigenen Körper in Szene setzen.

In the Cut – Der männliche Körper in der Feministischen Kunst ist noch bis 30.09. in der Saarbrücker Stadtgalerie zu sehen.

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