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10 Quadratmeter Freiheit Empfehlung

10 Quadratmeter Freiheit

Die beste Bestseller-Verfilmung des Jahres

Zehn Quadratmeter groß ist sie, die gesamte Welt, die der fünfjährige Jack je kennengelernt hat. Er lebt zusammen mit seiner Mutter Joy - genannt „Ma“ - (Brie Larson mit einer oscarreifen Performance) eingeschlossen in einem Raum, den wir als Zuschauer wie die Figuren lange Zeit nur von innen sehen. Ma und Jack sind hier eingeschlossen, Opfer eines Mannes (Sean Bridgers), der sich „Old Nick“ nennt, der Joy missbrauchte und missbraucht und Mutter und Sohn in einem kleinen Gartenschuppen hinterm Haus gefangen hält. Kochplatte, Bett, Fernseher, Badewanne, Toilette – das ist schon seit fünf Jahren die gesamte Welt, die sie haben. Der einzige Blick auf die Außenwelt ist der durch das Oberlicht auf den Himmel mit seinem Blau, seinen ziehenden Wolken oder seiner düsteren Finsternis.

Die Enge dieses Gefängnisses, die Grausamkeit der erzwungenen Gesamtsituation hat jedoch auch einen Effekt, der mit Nähe und enger Bindung zu tun hat und mit einer Fantasie, die die Enge des Raumes mit Weite und Geschichten zu füllen vermag. Joy erzählt Jack von der Welt, die sie kennenlernte, bevor sie hier eingesperrt wurde, und sie erzählt Geschichten aus der Literatur, denen Jack atemlos gespannt lauscht. Für Jack, der die Welt nicht anders kennt, und für Joy, die ihre eigene Niedergeschlagenheit bekämpfen muss, öffnet das einen gedanklichen Überlebensraum. Die Frage, die Joys eigene Fantasie aber am stärksten umtreibt, ist, ob es einen Ausweg aus diesem Gefängnis gibt. Old Nicks Schlösser und Riegel lassen das völlig unmöglich erscheinen. Aber hatte nicht auch Edmond Dantes in Alexandre Dumas’ Roman „Der Graf von Monte Christo“, den Joy ihrem Sohn nacherzählt, einen Ausweg aus hoffnungsloser Gefangenschaft gefunden? Was die äußere Handlung angeht, scheut man sich, mehr als diese Ausgangssituation zu schildern – man nähme dem Film etwas, wenn man auf seine Entwicklung und die damit verbundenen weiteren Aspekte und neuen Erzählstränge eingehen würde. Nur so viel vorab: Der Film lässt zu keiner Zeit an stofflicher oder direkter Spannung nach. Regisseur Lenny Abrahamson und Autorin Emma Donoghue, die ihren eigenen Bestseller adaptierte, setzen ganz auf Jacks Perspektive, was eine erstaunliche atmosphärische Dichte und Vielschichtigkeit ermöglicht. „Raum“ ist ein ebenso spannendes wie berührendes, intensiv gefilmtes Drama, das schon jetzt mit internationalem Kritikerlob und zahlreichen wichtigen Preisen und Nominierungen ausgezeichnet wurde. Ein Kinoerlebnis, das man nicht so schnell vergessen wird.

Raum (OT: Room)

Can, Irl 2015 

Genre: Drama

Regie: Lenny Abrahamson (Frank) 

Drehbuch: Emma Donoghue (Pluck)

Darsteller: Brie Larson (Dating Queen), Jakob Tremblay, Sean Bridgers (The Best of Me), Joan Allen (Das Bourne Ultimatum), William H. Macy (Fargo) 

Länge: 118 Minuten 

Kinostart: 17. März 2016

 

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