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Leben & co

Rausch der Sinne im Dreiländereck

„Gärten ohne Grenzen“ ist ein einzigartiges Netzwerk von kleinen und großen Gärten in Deutschland, Frankreich und Luxemburg. Hervorgegangen ist es aus der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen dem Saarland, dem Département Moselle und Luxemburg. Ziel ist es, die Gartentradition Ostfrankreichs, des Saarlandes und Rheinland-Pfalz neu zu beleben. Es gibt Anlagen aus verschiedenen Epochen und zu unterschiedlichen Themen, die eure Erkundungen erwarten. Informativ und entspannend lassen sich hier zu jeder Jahreszeit wunderbare Tage verbringen.

SeeGarten Losheim

Hier könnt ihr was erleben!

Traumhaft schön zu jeder Jahreszeit erstreckt sich das jüngste Mitglied der „Gärten ohne Grenzen“ – Familie über 50.000 qm am Ufer des Losheimer Stausees. Ihr könnt an einer informativen Führung durch die unterschiedlichen Pflanzanlagen teilnehmen oder einfach den Duft und den Farbenrausch am Wildrosenhang genießen. Relaxen im Douglasienhain, Händchenhalten in der Seerosenbucht, Spaß und Abkühlung auf dem Wasserspielplatz oder eine Runde Minigolf gefällig? Die Möglichkeiten sind vielfältig, der SeeGarten ist ein Paradies der Sinneseindrücke. Nehmt euch Zeit und erkundet das beeindruckende Gelände mit seinem Spektrum an Farben und Düften. Lasst euch inspirieren, wie ihr den eigenen Garten naturnäher gestalten könnt, besucht den Shop und gönnt euch zum Abschluss im Bistro eine wohlverdiente Stärkung.

 

 

Garten der Sinne, Merzig

Immer der Nase nach!

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Einzigartig ist der „Garten der Sinne“ in Merzig. In jedem der elf sogenannten Gartenzimmer, die von verschiedenen Hecken eingerahmt sind, werden eure Sinne angesprochen. Im Duftzimmer lasst ihr euch an der Nase herumführen, im Klanggarten bekommt ihr was auf die Ohren, im Farbgarten gehen euch die Augen über. Alle Sinne werden geschärft, es gibt Möglichkeiten zu meditieren oder dem sanften Plätschern im Wassergarten zu lauschen. Frisch fertig gestellt sind das spannende Heckenlabyrinth und eine tolle kreative Lernwelt für Kinder. Verlockend sind auch die verschiedenen Veranstaltungen wie das Maileuchten oder die Rosentage. Für den eigenen Garten oder Balkon könnt ihr im Shop Pflanzen aus der hauseigenen Züchtung erstehen und so eine schöne, bunte Erinnerung mitnehmen.

 

 

 

Römische Gärten, Perl

Auf den Spuren der alten Römer

Das botanische Erbe der alten Römer könnt ihr in der abwechslungsreichen Gartenanlage rund um die Villa Borg entdecken. Mit den Eroberern gelangte auch deren Pflanzen- und Kräuterwissen in die nördlichen Provinzen. Samen und Setzlinge aus Italien wurden gepflanzt und architektonische Eigenheiten umgesetzt. Ihr könnt zwischen Wasserbecken und Marmorstatuen lustwandeln oder euch über Heil- und Küchenkräuter informieren. Lasst euch vom Duft der Rosen verführen, bewundert die reiche Ernte im Obst- und Gemüsegarten oder versucht, das geheime Gartenzimmer zu finden. In der Taverne probiert ihr zum Abschluss Speisen, die von gallo-römischer Kochkunst inspiriert sind. Bene sapiat!

 

 

 

Rosengarten Zweibrücken

Dornröschen lässt grüßen

Das touristische Highlight der Stadt Zweibrücken ist der drittgrößte Rosengarten Deutschlands. Hier blühen 45.000 Rosen in über 1.500 Sorten in berauschenden Farben und der Duft in diesem über 100 Jahre alten Garten ist absolut betörend. Der Königin der Blumen steht ein ganzer Hofstaat an Pflanzen zur Seite, ihr könnt Rhododendron, Dahlien, Stauden und Bäume bewundern, durch den Sinnesgarten flanieren und auf der Picknickwiese die karierte Decke ausbreiten. Informiert euch über die zahlreichen Veranstaltungen wie das regelmäßige Sonntagspicknick mit Livebands, das Fest der tausend Lichter oder den beliebten Nachmittag der Chöre. Rosenschnittkurse, Seminare und Rosenberatung für Hobbygärtner/innen werden ebenfalls angeboten. Für die Verliebten unter euch: es gibt sogar ein Trauzimmer…

 

 

 

Finkenrech Dirmingen

Blumen, Bienen, Boule

Ein Erlebnis der besonderen Art bietet das Freizeitzentrum Dirmingen. Hier könnt ihr eine erstaunliche Vielzahl an Rosen bewundern, eine Aster- und eine Staudenstraße entlangspazieren, durch den Waldgarten schlendern oder im asiatischen Garten meditieren. Das ist aber längst nicht alles: es gibt eine Grillhütte, einen Bouleplatz und im Sommer ein wunderbar verwirrendes Maislabyrinth. Der Imkerlehrstand informiert über die wichtigen und bedrohten Bienen, während die Leseecke mit Bücherschrank zum Stöbern einlädt. Die Kleinen lassen sich von den Schafen, Eseln und Kaninchen begeistern und können sich auf dem Spielplatz austoben. Der Veranstaltungskalender des Zentrums strotzt vor spannenden Angeboten. Verschiedene Workshops, Führungen, Eselwanderungen und im Herbst das große Erntedankfest locken Zuschauer und Teilnehmer an. Hinfahren und genießen!

 

 

Bäuerlicher Lehrgarten Schmelz

Klein, aber fein

Mit 700 qm ist der bäuerliche Lehr- und Schaugarten Schmelz einer der kleinsten auf der Karte von Gärten ohne Grenzen. Der ehemalige Mühlengarten ist heute ein interessanter Ort für begeisterte Hobbygärtner/innen. Durch seine wechselnde Bepflanzung blüht zu jeder Jahreszeit ein Teil des Gartens. Hier wachsen Gemüsepflanzen, Heil- und Gewürzkräuter, aber auch Stauden, Rosen und Beerensträucher. Es werden Führungen angeboten und Kindergruppen können an einer Mühlenrally mit Schatzsuche teilnehmen. Im Sommer bietet der Schaubienenkasten aufschlussreiche Einblicke in das Leben dieser wichtigen und fleißigen Insektenvölker.

 

 

Schlossgarten Dagstuhl

Barockes Kleinod

Inspiriert von den Gemälden der Gräfin Octavie de Lasalle ist am Schloss Dagstuhl ein wunderschöner barocker Garten entstanden, der auf zwei Ebenen angelegt ist und von einer Hainbuchenhecke umschlossen wird. Eine Hauptattraktion in dieser traditionell symmetrischen Anlage sind die Pflanzenobelisken, die mit Rosen und Clematis bepflanzt jeweils das Zentrum eines der vier blühenden Quadrate bilden. Den Besuch des Gartens, der übrigens keinen Eintritt kostet, könnt ihr mit einer Besichtigung der spätbarocken Schlosskapelle verbinden, in der einige Gemälde der „Malergräfin“ hängen, nach denen der Garten gestaltet wurde.

 

 

Garten am Haus Saargau

Lothringer Zeitmaschine

Der Garten am Haus Saargau gehört bereits seit 2006 zur Familie der „Gärten ohne Grenzen“ und wurde 2015 zum Duft- und Gewürzgarten umgestaltet. Der repräsentative Garten besticht durch seine idyllische Anlage und die interessanten Gewürz- und Kräuterbeete. Der Bienenstand, die angrenzende Streuobstwiese und die einladenden, lauschigen Schattenplätzchen versetzen euch 250 Jahre zurück in eine andere Zeit. Der Bauerngarten gehört zu einem aus dem 18. Jahrhundert stammenden Lothringer Bauerhaus, das ein Museum mit historischem Mobiliar beherbergt und ebenfalls einen Besuch wert ist. Hier finden bemerkenswerte Kunstausstellungen, Sprachkurse und ein reizvoller Weihnachtsbasar statt.

Und nun ab ins Bunte … Die vorgestellten Gärten des Projekts „Gärten ohne Grenzen“ sind nur wenige Beispiele der insgesamt 23 bestehenden Gartenanlagen, die allesamt einen Besuch lohnen. Sie bestechen durch ihren hohen Qualitätsanspruch, die abwechslungsreiche Umsetzung und ihren hohen Informations- und Unterhaltungswert. Fahrt hinaus ins Bunte und genießt die Schönheit dieser Gärten mit allen Sinnen! Unter www.gaerten-ohne-grenzen.de findet ihr eine interaktive Karte und interessante Informationen zu den jeweiligen Gärten.

 

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