• Termine News und Wissenswertes aus Saarbrücken, dem Saarland und der Welt:

THEE CHERYLINAS

Sie sind Frauen. Sie sind Kult. Sie sind zurück!

Volle sieben Jahre sind vergangen seit die Cheylinas zuletzt als reine Girlband mit ihrem tanzbaren Sixties Groove, Soul & Psychedelic Rock die halbe Welt rockten. Zugegeben, “Big In Japan” war der größte Hit einer anderen Band, aber dieser Titel beschreibt durchaus zutreffend den Status, dessen sich Deutschlands Beat Ladies Nr. 1 Mitte der Neunziger erfreuen konnten.

Es war die Überraschung nicht nur in der Saarbrücker Musiker-Szene: Die mehr als europaweit bekannten Cherylinas verblüfften mit der Ankündigung ihres Comebacks. In neuer, generationen-übergreifender Besetzung und mit brandneuem Songmaterial mit ausschließlich deutschen Texten. Nichts ist den wilden Mädchen heilig und so haben sie die Cover-Klassiker aus den 60er Jahren frech ins Deutsche umgetextet und inhaltlich einfach mal modernisiert. Das ist echter Sixties Beat 2.0! Weiterlesen

Tick! Tick! (Baby)Boom!

In den Dreißigern sehen sich Frauen urplötzlich mit einer Sache konfrontiert, die ihre bisherige Lebensweise auf den Prüfstand stellt. Nein, es ist nicht der Besuch bei den Anonymen Alkoholikern. Die Sache wiegt schwerer. Es ist die sogenannte Erwartungshaltung der anderen an dich, endlich schwanger zu werden. Manchmal schmettert dir die Wahrheit mit voller Wucht entgegen. Mama will nämlich endlich Oma werden! Ergo soll ich Mama werden! Und Instagram will das offensichtlich auch, denn es suggeriert mir, wie absolut stylisch es jetzt ist, mit einer Baby Björn-Trage samt Inhalt – also dem Balg, ähm Baby – shoppen zu gehen. Natürlich im angesagten „After-Baby-Body“. Und ich spreche nicht von einem feschen Einteiler zur Jeans, sondern von einem Göttinnen-ähnlichen Körper, den jede Frau etwa zwei Wochen nach einer Geburt vorweisen muss. BABY ist derzeit der absolute Frühlings, Sommer, Herbst, – und Winter-Trend!

Hast du keins, bist du nichts!
Ganz ehrlich, Leute, ich habe genug! Ob Werbung, Zeitschriften, gleichaltrige Kolleginnen, Familienmitglieder oder Bekannte: Allesamt zeigen sie mir, wie toll es augenscheinlich gerade sein muss, mit einem Maxi Cosi „avec bebe“ durch die Gegend zu jagen. Ich jedoch will etwas ganz anderes. Und deshalb stelle ich mir immer häufiger die Frage: Ticke ich noch ganz richtig?

Okay, ich fange mal an, mich ernsthaft zu durchleuchten. Ich bin jetzt 37 (oh mein Gott!), lebe in einer konventionell unkonventionellen Beziehung, bin an vielen Wochenenden verkatert und habe keinen Kinderwunsch. Eher noch zieht es mich zu einem weiteren Haustier, neben meinem 15jährigen Kater, den ich übrigens über alles liebe. Er ist ein einzigartiges Tier. Aber irgendetwas scheint doch mit mir nicht zu stimmen, schließlich habe ich nicht diesen urinstinktigen Wunsch, mich zu reproduzieren. Und bin obendrein trotzdem glücklich! Wahnsinn! Darf ich das dann überhaupt? Augenscheinlich nicht, denn die Versuche, mich bekehren zu wollen, hören einfach nicht auf. Dabei denke ich noch nicht mal so viel darüber nach. Es sind vielmehr die anderen, die für mich denken. Und das ist das eigentlich Bemerkenswerte an der Sache. Denn keine Kinder zu wollen, war für mich nie ein Thema, bis es für mich zu einem gemacht wurde. Egoistisch und selbstsüchtig soll ich mich fühlen. Ich soll verstehen, den falschen Weg eingeschlagen zu haben, damit die, die den angeblich richtigen Weg gehen, sich bestätigt fühlen. Dabei will ich doch nur eines: Mich nicht rechtfertigen müssen.

Versteht mich nicht falsch, ich finde Kinder toll. Aber ich bin auch froh, wenn ich irgendwann wieder von ihnen weg bin, meine nächste Reise planen und dabei Wein trinken kann. Ich finde es außerdem tip top, dass meine Brüste das bleiben, was sie sind: Schöne Accessoires zu meinen Outfits und nichts weiter! Ich feiere mich tagtäglich dafür, dass mein Körper sich niemals in den von Jabba the hut verwandeln wird, es sei denn, ich übertreibe es mit dem Junk Food. Aber nun ja, das habe ich selbst in der Hand, oder? Ich weiß, als Frau sollen wir immer sagen: „Kinder zu bekommen ist toll und Muttersein das vollkommene Glück.“ Aber es gibt gewiss auch viele, die sich manchmal denken: „Das Balg nervt.“. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das über das ein oder andere Kind auch schon gedacht habe, aber das macht mich nicht automatisch zum Misanthrop und Kinderhasser.

Mit Baby an die Belastungsgrenze
Was wirklich nervt, ist, wenn man mir ein Baby in den Arm drückt, um meinen Mutterinstinkt zu wecken. Mir die Vorzüge von einem Familienleben zu erklären, obwohl ich gerade einfach zufrieden mit dem bin, was ich habe, nämlich einen tollen Freund. Die typischen Vorzeige-Familys aus der Waschmittelwerbung sind sowieso pure Illusion. Dieses Gehabe glorifiziert die Familie. Aber machen wir uns nichts vor: In jeder Familie gibt es Spannungen, Eifersucht, negative Leidenschaften. Es ist nicht alles wie in dieser Werbung. Mütter, die gleichzeitig arbeiten und Kinder haben, sind vor allem eins: müde! Diese politische Binse, Job und Familie seien leicht zu vereinbaren, ist eine glatte Lüge. Und leider ist es in den wenigsten Fällen so, dass Mutti zuhause bleiben kann, weil sie einen Öl-Milliardär geheiratet hat. Der im Übrigen irgendwann seine Assistentin oder die Aufsichtsratsvorsitzende vögeln wird, weil er Mutti nicht mehr sexy oder schlichtweg langweilig findet. Oft verschwindet Papa auch schon vor der Niederkunft. Weil er zu jung, zu alt oder einfach zu verantwortungslos war. Oder schlichtweg nur Sex wollte. Dumm gelaufen! Ich möchte mein Leben nicht an der Grenze des Belastbaren führen. Im Gegenteil. Ich möchte viele Optionen haben. Und ich möchte noch vieles ausprobieren und erleben.

Was wäre, wenn…
Ich würde lügen, wenn ich mir nicht manchmal vorstellen würde, wie mein Kind aussehen würde. Und nicht nur das: Ich stelle mir dann vor, wie ich es anziehen, ich meine natürlich erziehen würde. Ich würde es in dem Glauben erziehen, dass die Natur und die Tiere das Wichtigste überhaupt sind und man beides schützen muss. Ich würde ihm die Stärke geben, an sich und seine Träume zu glauben. Ich würde ihm Entschlossenheit mitgeben und Kampfgeist, sich für die Dinge einzusetzen, die ihm am Herzen liegen. Mein Kind wäre gewiss kein ätzender Quälgeist, der Käfer zertrampelt und sich an der Supermarktkasse kreischend zu Boden wirft, weil er kein Überraschungs-Ei bekommt. Und obwohl ich hier und da diese Gedanken hege, habe ich nie diesen unbändigen Wunsch verspürt, wirklich Kinder haben zu wollen. Ich habe mich sehr lange damit auseinandergesetzt und mich immer wieder dagegen entschieden. Vollen Herzens und in dem Bewusstsein, dass die meisten anderen Frauen nur zu gerne Kinder hätten. Ich überlasse das Thema deshalb sehr gerne den anderen. Schade ich mir damit selbst? Nein, denn ich müsste mich verbiegen, wenn ich etwas tun würde, was mir widerstrebt. Schade ich damit der Gesellschaft? Nein, denn es gibt genug Frauen, die unbedingt Kinder haben wollen. Auch meine Mutter konnte sich nichts Schöneres vorstellen, als ein Baby großzuziehen. Sie war trotzdem berufstätig. Ich hätte diesbezüglich also auch ein Vorbild. Und will es trotzdem nicht. Ich könnte jetzt der Politik die Schuld dafür geben. Weil es in Deutschland, im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern, nur schwerlich möglich ist, Beruf und Familie zu vereinbaren. Meiner Meinung nach liegt das auch immer noch an den Nachwehen des Nationalsozialismus, weil in großen Teilen der Bevölkerung immer noch die Angst vor dem Vorwurf herrscht, eine „Rabenmutter“ zu sein. Die Wahrheit ist aber: Das spielt gar keine so große Rolle für mich. Höchstens unterbewusst. Der Hauptgrund, warum ich keine Kinder haben will, lautet: Ich bin viel zu gerne frei. Ich bin zu gerne spontan. Ich schlafe zu gerne. Ich bin zu gerne faul. Ich bin zu gerne chaotisch und unstrukturiert. Und ich liebe das Leben viel zu sehr als es mit Babyschwimmen und Kita-Suche zu verplempern. Und damit bin ich nicht alleine. Der „Club of Rome“ würde mir sogar eine Prämie zahlen für meine Kinderlosigkeit. Auch deshalb, weil ewiges Wachstum sich als Irrtum herausgestellt hat, gibt es Gruppen, die aus ökologischen Gründen jede neue Schwangerschaft als eine zu viel ansehen. Sie betrachten den Fortpflanzungsdrang des Menschen als kulturell anerzogen, nicht als unabdingbar. Ein heißes Eisen, ich weiß und ich könnte ewig so weiterschreiben, ob es nun gut oder schlecht ist, keine Kinder zu haben. Aber eines ist sicher: Wir sollten damit aufhören, Leben vergleichen zu wollen. Wenn du morgen beschließt, nach Australien auszuwandern, einen Gnadenhof für alte Tiere zu eröffnen und für den Rest deines Lebens nur noch rot zu tragen, ist das völlig okay. Wir haben nur dieses eine Leben, also sollten wir gefälligst das tun, was wir wollen und nicht das, was andere erwarten.

Der Bund fürs Leben

Mit dem Frühling erwachen die Gefühle aus dem Winterschlaf und die Erkenntnis vieler männlicher Singles, dass Chips und Schokolade, mit denen sie in den letzten Monaten viele gemeinsame Stunden verbracht haben, doch kein vollwertiger Ersatz für eine Beziehung sind. Auch wenn beide – anders als die letzte Freundin – nichts dagegen haben, wenn man ihnen an die Tüten greift oder eine Rippe bricht. Genügte im Winter noch ein kühles Blondes im Kasten, um glücklich zu sein, muss Mann sich nun eingestehen, dass eine heiße Blonde in der Kiste wohl doch glücklicher machen würde… Weiterlesen

Clubzone Mai 2018

Und wieder ein Mal liegt ein herrlich spaßiger Monat hier in unserer kleinen Metropole hinter uns. Wenn es Petrus mit seiner Wetterausgestaltung ganz offensichtlich so richtig gut mit uns gemeint hat, und uns mit Temperaturen wie am Mittelmeer den Alltag versüßt, dann darf man sich über die wieder neu entstandenen Möglichkeiten für Freiluftbespaßungen auch nicht beschweren, doch wer will das schon. Aber bevor wir jetzt erneut erneut in den nächstgelegenen Biergarten rennen oder uns der Euphorie und der Macht der Nacht hingeben, beruhigen wir uns erstmal und rekapitulieren einen der spektakulärsten Monate in Ruhe und der Reihe nach… Weiterlesen

BE.HERE.NOW. – Die vielen Seiten der Fotografin Julia Valentini

Die Bilder der gebürtigen Merzigerin mit dem zauberhaften italienischen Namen zeichnen sich durch das Spannungsfeld zwischen einerseits düsterer, inszenierter Fotografie und andererseits den lebendigen, dynamischen Bilder mit Blumen und hellen Farben aus. Diese Ambivalenz bringt Spannung und entspricht auch dem privaten, vielseitigen Naturell der 27ährigen mit wechselnden Frisuren und Hobbys. Ihr Kunststück ist es, ihr Spektrum stets zu erweitern und sich dabei selbst treu zu bleiben. Sie fotografiert alles! Portraits jeder Art, von dezent bis extravagant, Babys, Babybauch, Familien, Hochzeiten, Kommunion, Business, Gruppenbilder, Akt und Dessous und vieles mehr! Dabei ist sie auch immer in Bewegung und fotografiert draußen wie drinnen. Weiterlesen

Clubzone April 2018

Eines muss von Anfang klar sein: macht bitte alle genau so weiter! Denn gleich ob heftigste Schneefälle oder Minustemperatur-Rekorde, das gesellige Club- und Partytreiben in unserer kleinen Metropole kannte auch im März wieder einmal kein Halten. Mag sein, dass in anderen Städten in benachbarten Landstrichen und Bundesländern der ein bisschen frostig geratene Fruhlingsbeginn den Ausgehspaß ein klein wenig ausgebremst hat, bei uns war aber davon in den letzten Wochen kaum was zu spüren. Klar, an dem ein oder andere Abend war es schon ein bisschen kniffliger mit dem Auto die Partylocation der Wahl zu erreichen, aber trotzdem war die saarländische Partymeute allenorts praktisch vollzählig angetreten. Jetzt aber auf zu unserer gewohnten Runde durch die meistenteils nächtliche Gemeinde – und ab geht die wilde Fahrt …

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Schubladen im Kopf

Am Anfang steht der Stereotyp! Frauen können nicht einparken! Professoren sind schusselig! Und AfD-Wähler sind alle Rassisten! Wir fassen Menschen eigentlich immer in Gruppen zusammen. Ein völlig normaler, nahezu automatisch ablaufender Prozess. Denn so muss man über Dinge, die möglicherweise auf die große Mehrheit einer Gruppe zutreffen, nicht jedes Mal neu nachdenken. Sondern die schnell abrufbaren Stereotypen können den Umgang mit anderen extrem vereinfachen. „Was für eine Tussi!“, dachte ich, als die Neue in meine Laufgruppe kam. Sie trug die neuesten Jogging-Schuhe, die trendigsten Lauftights, perfektes Make-Up und hatte die Haare zu neckischen Zöpfchen geflochten. Sofort stellte ich mir damals die Frage, wie man sich augenscheinlich so zeitintensiv herrichten kann, um lediglich bei miesem Wetter joggen zu gehen? Zumal just in diesem Moment auch noch ein fieser Nieselregen einsetzte. Sei es drum, nach etwa zwei Kilometern begann der Niesel in Starkregen umzuschwenken. Irgendwann schiffte es wie aus Eimern. Ihre Frisur war im Arsch. Meine übrigens auch. Und was soll ich sagen? Es war ihr schlichtweg egal. Stattdessen war sie die Einzige, die das Ganze mit Humor nahm. Während ihre Schminke weggespült wurde, brachte sie mich unermüdlich zum Grinsen mit ihrer lockeren Art und so revidierte ich meine Meinung über sie. Der erste Eindruck hatte mich getäuscht. So wie die vermeintliche „Tussi“ in meiner Laufgruppe traf ich in meinem bisherigen Leben schon auf so manche „Mogelpackung“, die eben nicht das war, was sie verkörperte. Im positiven aber auch im negativen Sinne. Aber täuscht uns unser Schubladen-Denken tatsächlich so oft über die Wahrheit hinweg? Weiterlesen

Was geht, Alter!?

Anders als Peter Pan in meinem Märchenbuch war ich als Kind schon früh der Überzeugung, dass es Sinn macht, erwachsen zu werden. Erwachsene hatten schließlich damals wie heute uneingeschränkt Zugang zu Süßigkeiten, Limonade und Fernseher und obendrein auch noch die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob ein Zimmer aufzuräumen, ein Teller leer zu essen oder ein Vorgarten ungeeignet ist, um dort ein Schaf zu halten. Derartige Vorzüge ließen mich als kleiner Junge darüber hinwegsehen, dass erwachsen zu werden wohl auch zwangsläufig hieß, langweilig zu werden… Weiterlesen

WG 2.0

Wir rechneten mit Leergutbergen und ewigen Streit ums Badputzen. Aber bei unserem Abstecher in saarländische WGs sind wir stattdessen auf eine waschechte Miss Saarland, Maggi-Toast und ein begehbares Kleiderklo gestoßen. Ist die gute, alte Wohnkommune tatsächlich im 21. Jahrhundert angekommen?

Lebensgemeinschaften in Privathaushalten gab es bereits im 19. Jahrhundert. Das belegen die Romane von Arthur Conan Doyles, der den Beginn der Freundschaft zwischen Sherlock Holmes und Dr. Watson in der Zweck-WG beschreibt. Die WG aber, wie wir sie kennen, hat sich erst in den 60er Jahren vor allem unter Studenten entwickelt. In den letzten Jahren war sogar eine Zunahme der Anzahl von Menschen, die in Wohngemeinschaften leben, zu erkennen. Nach Erhebungen des Deutschen Studentenwerks leben heute etwa 20 Prozent aller Studierenden in Wohngemeinschaften. Damit lebten im vergangenen Jahr 4,92 Millionen Personen in Deutschland in einer WG. Wie es dort aussieht? Schaut selbst… Weiterlesen

Hallo Mikrokosmonauten: Ein Nest ist kein Käfig!

Nestbau:
Irgendwann im Leben wird sich jedes Mädchen einmal die Frage stellen: „Werde ich einsam in einer kleinen Zweizimmer-Bude mit zwanzig Katzen enden, die mich nach meinem Tod auffressen, weil keiner merkt, dass ich gestorben bin?“ Angesichts dieser Horrorfantasie beschließt fast jedes Mädchen, sich unmittelbar danach einen Mann zu suchen, der sie möglichst schnell aus der Gosse holt und in sein traumhaftes Reich entführt. Ach nein, das war Pretty woman. Also nochmal zurückgespult. Also nach der Alptraumfantasie der menschenfressenden Katzen versucht jedes Mädchen, das noch etwas auf sich hält, sich entweder als emanzipierte Frau in der harten Welt durchzusetzen (och nö, viel zu anstrengend!) oder – frisch verliebt – mit einem Mann zusammenzuziehen. Das bietet sich an. Denn Männer sind wie Hunde, also treu ergeben und quasi das Gegenteil von Kannibalen-Katzen. Im Grunde ist es auch gar nicht so schwer, einfach so in das Leben eines Mannes samt Wohnung und Privatsphäre gelassen zu werden. Im Gegenteil. Die guten Kerle lassen einen sogar bereitwillig in ihre Welt eintreten und sind zunächst mal gastfreundliche und großzügige Zeitgenossen. Davon kann Frau nur träumen. Zumindest so lange, wie ihre rosarote Brille uns noch im gleißenden Prinzessinnen-Licht erstrahlen lässt. Aber was soll ich euch erzählen: Der endgültige Schritt in ein gemeinsames Leben samt gemeinsamer Bleibe birgt natürlich auch so manche Gefahren. Entscheidet man sich nämlich zum Zusammenleben, ist die knallharte Realität in Form von dreckigem Geschirr in der Spüle und Baumwollunterhosen nicht weit entfernt. Und ehe man sich versieht, ist der Alltag da. Nestbau bedeutet nämlich in erster Linie immer eines: Die letzten Hüllen fallen! Weiterlesen