• Termine News und Wissenswertes aus Saarbrücken, dem Saarland und der Welt:

Clubzone November 2018

Keine Atempause, Geschichte wird gemacht! Jetzt geht es auf in die alljährliche Hochsaison der nächtlichen Feierei. Tatsächlich ging mit dem Oktober ein Partyjahr in die letzte Runde, das wahrlich nicht arm an abgefahrenen Exzessen war und natürlich machten auch die letzten Wochen keine Ausnahme. Fest zu halten bleibt in jedem Falle, dass auch dieses Jahr in Sichtweite seines Endes deutliche Anstrengungen unternahm, in Sachen unheiliger Feierei noch ‘ne Schippe drauf zu legen. Nur allzu gerne würden wir hier jetzt noch über die zahlreichen saarländischen Oktoberfeste lästern und ausschweifend der üblen Nachrede frönen, aber obwohl es mit Sicherheit jede Menge eindeutig zweideutiges und pikantes Material gäbe, müssen wir leider passen. Mit Müh’ und Not können wir uns gerade noch daran erinnern, dass das OKTOBERFEST in St. Ingbert vom ersten Moment wieder der absolute Hammer war. Danach ist allerdings Fehlanzeige was das redaktionelle Partygedächtnis angeht. Von daher beginnen wir lieber mit Feiereien, die unvergesslich waren – zumindest soweit wir uns erinnern können. Weiterlesen

Der Geduldsfaden

Hallo Mikrokosmonauten: Es lebe die Ungeduld!

Peter Maffay hat neulich in einem Interview erzählt, dass er mit dem Alter immer ungeduldiger wird. Man fragte ihn daraufhin erstaunt, wie das denn sein könnte, schließlich wäre es doch eigentlich so, dass ältere Menschen geduldiger seien. Er meinte daraufhin, die Ungeduld spüre er darin, dass er heutzutage zum Beispiel ein uninteressantes Gespräch schneller abbrechen würde, da es für ihn vergeudete Zeit wäre und Zeit hätte er eben nicht mehr so viel wie früher. Ich konnte ihn gut verstehen, fragte mich aber gleichzeitig: Wieso wird einem dann immer wieder eingetrichtert, man solle in allem geduldig sein? Weiterlesen

Making of Spiegelpalais

In nicht mal ganz einem Monat verwandelt das Team vom Alexander Kunz Theatre einen unscheinbaren Brascheplatz im Deutschmühlental in den neuen, glamourösen Standort des Spiegelpalais. 37 Gewerke mit bis zu 100 Personen haben eine logistische Höchstleistung vollbracht, damit hier 83 Nächte lang die Dinnershow genossen werden kann. Weiterlesen

Ein Herz für Tiere

Bild von Fotolia / Adobe Stock: Datei: # 177259529

Echte Freundschaft existiert nur zwischen Mensch und Tier. Anders als zweibeinigen Freunden nimmt man es vierbeinigen dabei nicht übel, wenn sie beim erstbesten Weibchen, das ihnen über den Weg läuft, mit ihrem Schwanz wedeln und den, mit dem sie eigentlich unterwegs sind, links liegen lassen. Tiere haben keine Migräne, wenn es um Streicheln geht, und keine Probleme, wenn jemand an einen Baum pinkelt oder den ganzen Tag auf dem Sofa fläzt. Hunde verstehen uns Männer besonders gut, da sie wissen, wie es ist, von Frauchen an der kurzen Leine gehalten zu werden. Eine Bitch auf vier Pfoten ist im Gegensatz zu einer auf zwei Absätzen zudem nicht eifersüchtig, wenn man einmal die Muschi der Nachbarin streichelt. Hunde wissen schließlich, dass nichts über Frischfleisch geht… Weiterlesen

#wirsindbunt

Ein Saarbrücker Verein hilft Jugendlichen mit künstlerischen und kulturellen Mittel ohne sich dabei um Herkunft, Hautfarbe oder Religion zu kümmern. Hier wird Integration und Inklusion wirklich gelebt.

Die 2. Chance Saarland e.V. ist nicht zuletzt wegen der vielen tollen und publikumswirksamen Tanz- und Musikprojekte bekannt. Die Musicals „Heimat“ in der Congresshalle und „Was geht ab“ in der Feuerwache, das „Begegnung ohne Barrieren“ Open-Air auf dem Tblisser Platz, das „Unplugged“ Konzert in der Garage oder die „Dance Explosion“ in der Saarlandhalle sind nur ein paar Beispiele für den enormen Output des Vereins. Weiterlesen

Warum ich gern alleine bin

Hallo Mikrokosmonauten: Alleine ist nicht einsam!
Mein Freund findet es super, mit seinen Kumpels eine Woche segeln zu gehen. So ein Katamaran, ist winzig, besonders, wenn man in einer Gruppe dort hausen muss. Urlaub mit den Kumpels sieht dann so aus, dass man eine Woche lang zusammengepfercht auf einem Kahn sitzt, sich die Toilette und Dusche teilt und wenn es sein muss auch mal die Handtücher. Es bedeutet, dass man das Schnarchen aus den Nachbarkabinen hört, und dass man am besten keine Verdauungsprobleme haben sollte, denn so ein Boot ist wie gesagt sehr hellhörig. Es bedeutet auch, dass man nicht einfach mal sagen kann: „Ciao, ich mache den Abflug!“, es sei denn, man meint damit tatsächlich, dass man jetzt wieder nach Hause fliegt. Eine Woche an Bord: Zusammen essen, schlafen und sich gelegentlich betrinken. Für mich ein wahr gewordener Alptraum, für meinen Freund das schönste Männerabenteuer neben einem DTM-Besuch am Hockenheimring. Nicht dass ich ihn für seine Hobbys kritisiere, im Gegenteil! Ich finde es bemerkenswert, dass er Spaß an den Dingen hat, die er tut. Und dass er diese Dinge am allerliebsten mit Freunden oder mindestens zu zweit macht. Aber mir fällt dann immer wieder auf, wie anders ich zu ticken scheine. Zumindest in einer Sache: Dass ich gelegentlich das Alleinsein den Menschen vorziehe. Und ich stelle mir die unweigerliche Frage: Weiterlesen

Kein Morgen ohne Latte

Das gelegentliche Aufräumen der eigenen Wohnung hat den schönen Nebeneffekt, dass man neben Unmengen von Knabberresten in und unter dem Sofa auch Dinge wiederfindet, die man schon länger gesucht hatte. Gerade in der Küche stößt man jedoch auf Kram, von dem man völlig vergessen hatte, dass man ihn besitzt und vor allem auch warum: Spiegeleiförmchen, Bananenboxen, Pizzamesser und Sparschäler sind Plunder, den man vor Jahren als vermeintliche Wundererfindungen in einer schlaflosen Nacht beim TV-Shopping teuer erworben, aber nie benutzt, geschweige denn vor ihrem Wiederfinden je vermisst hat. Früher brauchte keiner solchen Kram und heute wohl auch nicht…

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Clubzone Oktober 2018

OMG, was war das für ein grandioser Spätsommer in Sachen Feierei und Ringelpietz! Vollkommen egal, ob es an dem über weite Strecken fantastischen Wetterchen lag (das Septemberende lassen wir mal außen vor) oder ob einfach alle nur mehr Spaß hatten, die letzten Wochen waren echt wieder granatenstark. Ohne Rücksicht auf Verluste ging es in den Clubs und Discotheken genau so heftig zu Werkem wie in den Off-Locations im hippen Osten der Stadt. So langsam hat das Partytreiben in unserer kleinen Metropole trotz nasskalter Witterung aber so richtig an Fahrt aufgenommen. Auch ganz ohne Festivals und andere sommerliche Zusatzbespaßungen verging kaum ein Tag ohne, dass in der Clubzone nächtliche Nägel mit Köpfen gemacht wurden. Dann wollen wir mal loslegen…

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Inspiration aus zwei welten

Paolo Cuffaro aus Saarlouis stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass man auch ganz am Anfang einer Karriere sehenswerte Fotos kreieren kann. Er ist Student an der HBK in Saarbrücken und fotografiert für sein Leben gern. Hierbei versucht er steht mit seiner Kunst und Fotografie ein bisschen Schwung ins Saarland zu bekommen. Beides ist für Paolo untrennbar miteinander verbunden und darauf basieren auch seine Arbeiten, wie er uns im Gespräch verdeutlichte.

Woher kommen die Ideen für Deine Bilder?
„Meine Inspirationen setzen sich eigentlich aus zwei Welten zusammen. Ich liebe die High Fashion Modewelt, wobei High Fashion Fotografie für mich nicht nur das Ablichten der Mode ist. Modefotografie nutze ich als ganz eigene Art des Fotografierens. Portraits zum Beispiel können für mich einen eigenen Anspruch an der Modefotografie haben. Sie setzen einen bestimmten Look und Ausdruck voraus, den ich für meine eigene Arbeit anstrebe. Eine weitere Inspiration ist für mich die Welt des Abnormalen und Seltsamen. Alles, was gut und vor allem schön ist, wird von der heutigen Gesellschaft geliebt und akzeptiert. Ich möchte mit meiner Arbeit auch das Gegenteil erreichen. Den Schmerz und das Abnormale, worüber meist nicht gesprochen wird, versuche ich mit meiner Arbeit hervorzuheben, um Themen und Motive zu behandeln, die meist nicht so üblich sind.“ Weiterlesen

Urlaub in Konserven

Hallo Mikrokosmonauten: So hält die Erholung länger: Wenn die Blätter allmählich ihre Farbe von sattem Grün ins gold-braune wechseln, wechselt auch langsam aber sicher wieder unsere Stimmung. Zwar sprechen wir in solchen Zeiten immer noch vom „Indian Summer“ oder goldenem Herbst, jedoch braucht es nachts jetzt wieder eine etwas dickere Decke. Und auch die letzten unter uns kehren aus ihrem Sommerurlaub zurück und setzen langsam aber sicher ein – zumindest kleines – Häkchen hinter diesen „endless summer 2018“. Er wollte irgendwie nicht so ganz gehen, jedoch sagt man spätestens im August, dass sich jener Monat wie Sonntag anfühlt. Und ja, allmählich geht er dann doch oder zieht sich zumindest etwas zurück. Der Sommer. Ein netter Kumpel, mit dem man gerne einen über den Durst getrunken hat. Mit dem man sich unerschütterlich in die Wellen stürzte und mit dem man schweißtreibende Nächte inklusive zerwühlten Laken erlebte. Alles in allem aber war er derjenige, der uns so viel Spaß und Liebe und Erholung schenkte. Darum stelle ich mir jedes in dieser Zeit die alles entscheidende Frage: „Wie verdammt noch mal kann man genau jene sommerlichen und gechillten Gefühle irgendwie mit in den Herbst nehmen?“ Weiterlesen