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Clubzone Dezember 2017

Advent, Advent die Stimmung brennt und somit befinden wir uns in der alljährlichen Hochsaison der nächtlichen Feierei. Tatsächlich geht mit dem jetzt begonnenen Dezember ein Jahr in die letzte Runde, das wahrlich nicht arm an gehaltvollem Treiben war und natürlich machten auch die letzten Wochen keine Ausnahme. Das war ja wirklich eine wilde Fahrt durch einen gar nicht so grauen November. Wenn wir die Geschehnisse der letzten Wochen mal Revue passieren lassen und dann noch mit ins Kalkül nehmen, was die Gerüchteküche so in jüngster Zeit offenbarte, wird dieses Jahr wohl genauso ungebremst und mit eben so viel Partyschmackes zu Ende gehen, wie schon die letzen zwölf Monate befeuerten. Da war aber auch wirklich alles dabei: liebgewonne Locations, von denen wir uns trennen müssen, Bars, die ein paar Ecken weiter ziehen, und die geballte Vorfreude auf Feier-Hot-Spots, die ins Nachtleben unserer kleinen Metropole zurück finden. Aber genug des Vorgeplänkels, wir starten lieber gleich in unsere kleine Rundreise durch den Party-Herbst an der Saar.

Zu Beginn lassen wir es ausnahmsweise mal ganz ruhig angehen und wenden uns einer Location zu, die vor allem am frühen Abend als Startrampe in ausgediente Partynächte gedient hat, was nicht heissen soll, dass hier nicht auch schon auf den Tischen getanzt wurde. Die Rede ist natürlich vom OVID in der Kaltenbachstraße, das gleich für doppelten Gesprächsstoff sorgte. Einerseits hat sich das eigentliche Team um den beliebtesten Servicegott vom St. Johanner Markt, Marcus C. von der Ecke Gerberstraße verabschiedet und ist in das extrem gelungene SCHÖNECKER in der MODERNEN GALERIE umgezogen. Das hatte dann dort auch schon drei Wochen vor der Museumswiedereröffnung eine tolle Premiere hingelegt und bereichert seitdem die gastronomische Palette der Landeshauptstadt. Gleichzeitig ist auch das OVID selbst seit Oktober so richtig durch gestartet. Die Tradionslocation hat sich nämlich im wahrsten Sinne des Wortes eingereiht zu KALINSKI und BROT UND SEELE, den deren Betreiber haben jetzt auch an der Ecke das Sagen. Das ließ sich bis jetzt ganz ausgezeichnet an und wird künftig auch im Zusammenspiel mit den benachbarten Food-Läden noch weiter augebaut. Das bedeutet, dass hier auch bald gefrühstückt werden kam und Abends werden Tapas angeboten. Und ein wenig mehr soll auf Gemütlichkeit gesetzt werden, wobei wir und da bis jetzt nicht beklagen konnten. Wir behalten das auf jeden Fall wohlwollend im Auge.

Der Johannishof in der Mainzer Straße war über Jahrzehnte eine echte Feierhochburg, unter anderem als einstige Heimstatt des PREMABÜBA, der uns ja auch demnächst wieder, wenn auch an anderer Stelle, ins Haus steht. Die Zeiten sind lang vorbei und im großen Saal wird seit Jahren nur noch kletternd die Wände hoch gegangen. Einzige Ausnahme war der kleine Club im Kellergeschoß, wo im Juni 2003 das 6NULL3 eröffnete und gemensam mit BLAU, MAGNET und LUV zum festen Bestadtteil des goldenen House-Jahrzehnts in Saarbrücken wurde. Im folgten an gleicher Stelle, aber leider nachlassendem Publikumsinteresse AUDION, SECRET, VOGUE und PLAY nach – und seit über einem Jahr hatte der Spaß auch hier ein Ende. Doch jetzt eröffnete STUDIO 30 unter der Federführung von David L., der immerhin schon mal mit dem BARCODE in der Grünstraße eine Kultlocation auf die Beine gestellt hatte. Während es im Nauwieser allerdings noch um ausgesuchte Elektronik Leckerbissen ging, trumpft das STUDIO 30 an den Wochenenden mit handgemachter Live-Musik im Tonstudio auf. Genau die Nuance, die im Nachtleben unseres Städtchens bis dato ein bisschen unterrepräsentiert war, wie auch der Zuspruch bei den Konzerten im NILLES oder SAMS BISTRO zeigen. Da auch Booker Jörg M. wahrlich kein unbeschriebens Blatt in der Szene ist, wird es von hier wohl bald mehr zu berichten geben.

Ebenfalls schon seit Oktober wieder am Start ist die fabulöse 100 TAGE BAR neben der Johanniskirche, die uns ja leider nur im Winter die Nächte verkürzt. Dieses Jahr haben bereits Heroes wie Henk the Tank und Faissal die Extraklasse der Lokalität herausgestellt und auch DJ Greg Santana in seiner eigenen Reinkarnation als Swingkid Greg feierte mit großem Anklang Mitte November seinen Einstand für dieses Jahr. Allerdings ist es in der klitzekleinen Bar manchmal etwas drängelig und wenn man dann einen Sitzplatz anviisert hat, lässt sich mancheiner wenn’s blöd läuft mit etwas zu viel Schwung nieder. Genau das hat ein nicht unbekannter Saarbrücker Musikunterhalter getan, der bösen Zungen zufolge nur deswegen vorbeigekommen war, um sich mittels Shazam vom Program des Deejay-Meisters „inspireieren“ zu lassen. Das ist zwar nicht nett, aber heute leider immer wieder zu beobachten. Es ist halt zu ärgerlich, dass es nicht auch noch DJ-Software gibt, die guten Musikgeschmack ersetzt. Aber egal, im vorliegenden Fall, sorgte das Kharma sein für einen gewissen Augleich. Zwar traf er den anvisierten Sitzplatz mit etwas Ellenbogeneinsatz, nur lag der Fehler in der sträflichen Unterschätzung seines Abstandes zur rückwärtigen Wand. Kurz gesagt, er semmelte sein Haupt so richtig mit Schmackes gegen das Mauerwerk, was zwar schon beim Zusehen wehtat, aber sonst ohne Folgen blieb. Das dicke Ende kam dann aber als er sein Handy aus der Hosentasche heraus fingerte – und für seine aufmerksamen Sitznachbarn gut sichtbar feststellte, dass Shazam zwar noch geöffnet war, das Display aber in 1.000 Teile gesprungen war. Kharma is a bitch, aber manchmal triffts den Richtigen!

Bevor wir uns aber weiter den angenehmen Seiten unserer vielfältigen Nachtbespassungen widmen, kurz noch eine nicht ungeteilt postive Geschichte. Mit dem BOOTS, ebenfalls in der Mainzer Straße angesiedelt, hat uns eine der langjährigsten Locations verlassen. Wie die meisten von uns erst beim morgendlichen Abstecher zum JÉROME überrascht bemerkt haben, sind die über Jahrzehnte zugehangenen Fenster auf einmal offen und gewähren Einblick in ein Lokal, um das sich unzählige Gerüchte rankten. Das lag zu einem guten Teil daran, dass bei auf eine einzige Ausnahme, einem Konzert mit Tromla beim CSD 2015, in all den Jahren Frauen der Zutritt verwehrt blieb und in einem Raum genauso lang das Licht irgendwie kaputt war oder jedenfalls nicht angeschaltet wurde.

Aber auch hier gibt es eine gute Seite, denn mittlerweiel hat hier die TROPICAL BAR eröffnet und bringt Lateinamerika an die Saar! Der brandneue Latino-Hotspot in Saarbrücken bietet in den einst veruchten Räumlichkeite hochwertige Spezialitäten und Cocktails mit authentischem lateinamerikanischem Flair. Sei es der kubanische Mojito, der berühmte Caipirinha do Brasl oder doch was völlig anderes – mit Sicherheit ist hier nicht nur durch die neuerdings geöffneten Fenster ein ganz neuer Wind eingekehrt. An den ersten Wochenenden war die Stimmung herrlich ausgelassen und die DJs konnten überzeugen. Unser Höhepunkt war der angesprochene Mojito und das werden wir garantiert wiederholen.

Was ein Tanz war das wieder bei der „OB NACKISCH ODER MIT KLÄDER – JEDER KOMMT MIT HOSENTRÄGER!“ Party! Das Team vom TANZ IM HELLWIGSTADION ließ die Mauern des SOHO erneut erbeben. Dies ging einerseits auf die Kappe der grandiosen DJs Stereotonie, Enzo, Snow und Else, die jedes Kompliment verdienst haben. Andererseits kann man dafür aber auch das herrlich wütende Hellwigvolk verantwortlich machen, das wieder 110% in die Waagschale warf! Bitte jetzt schon rot im Kalender anstreichen: Im Dezember, wenn’s mit dem Hellwigwahnsinn weitergeht, wird’s endlich auch mal wieder leicht weihnachtlich beim Hellwigstadion. Da darf man jetzt schon gespannt sein.

22 Jahre hat der FISH auf dem Buckel, aber die kultigste Studenparty dieser Stadt hat nicht den Hauch Partyschmackes eingebüßt und gilt als Mekka für Studenten, Freunde, Gastrohasen und -häsinnen und alle die, die Dienstags nicht einfach gelangweilt vor der Glotze hängen wollen. Die Rückkehr ins angestammte BLAU vor 21 Monaten hat dem dienstäglichen Wahnsinn scheinbar einen anhaltenden Partyturbo verpasst, anders sind die seit einigen Wochen im blauen Schwitzekeller herrschenden Ausnahmezustände kaum zu erklären. Klar war der FISH schon immer eine Veranstaltung der höheren Vergnügungsordnung, dafür sorgte allein schon die Mucke von DJ Moh and Friends. Okay, die Kampfpreise am Tresen spielen natürlich auch eine Rolle, aber wer einmal beim FISH mitgefeiert hat, weiß, dass es einfach die Mischung macht. Das hat diese Partyreihe auch diesen November wieder auf das Eindruckvollste unter Beweis gestellt und wir sollten alle hoffen, dass uns dieser Dienstagsspaß noch mindestens weitere 22 Jahre erhalten bleibt.

Abgesehen von all den anderen Dingen, die letzten Monat im APARTMENT NUMBER ONE passiert sind, fällt es uns sehr schwer, das was im Apartment so abgegangen ist, in Worte zu fassen! Aber gut, wir probieren es mal: Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, …und ne Badewanne. APARTMENT halt!

Dass ausgelassenste Feierei nicht nur gerade der Pubertät entkommenenen Partyfrischlingen vorbehalten ist, zeigt immer wieder die TECHNO CLASSICS Ausgabe der Ü30 PARTY im ALTEN SCHMELZ ungemein schwungvoll. Dabei war die letzte Ausgabe vom Altersmix her vielleicht noch breiter gefächert als sonst, denn der reichte vom Studentischen bis hin zum ein oder anderen Silberrücken. Eben Erwachsenen jeden Alters, die einfach gemeinsam eine Vorliebe für stilvolles Feiern und gute Musik teilen und die genauso alte Trance-Hymnen wie Rave Knaller, serviert vom DJ Duo Foggy und Higheffekt, zu feiern wussen und sich bei dieser Ausgabe wieder auf beiden Floors so richtig auszutoben. Denn eines darf man bei der ALTEN SCHMELZ nie vergessen: gleich welches Motto auf dem Main Floor zelebriert wird, DJ Günni auf dem zweiten Floor ist einfach einen echte Partygrante, der zuverlässig immer für die richtige Stimmung sorgt. Das gilt übrigens auch für die zweite Auflage der Ü30 PARTY – NIGHT OF THE DJs, wo die Besucher auch diesmal wieder eine ganz besondere DJ-Konstellation erwartet, denn das musikalische Programm bestreiten in dieser Nacht neben DJ Foggy als Gastgeber, DJ Kasimir (APARTMENT NUMBER ONE) und DJ Senad (KUFA) und natürlich Disocfox-Maniac DJ Günni auf seinem Floor.

In diesem Sinne, take care…..

J.K.T.

Clubzone November 2017

Herzlich willkommen im Partytreiben deiner Wahl! Dieser Satz hätte durchaus als Motto für das Feiergeschehen hierzulande in den letzten Wochen gelten können. Die ganze Palette an Feiermöglichleiten war im Angebot und gleich ob angestammte Locations oder neuerlich „eroberte“ Territorien, gefeiert wurde an allen Ecken und Enden und zwar so, dass es nur so eine Freude war. Drinnen, draußen, auf der Erde auf dem Wasser und … okay, in die Luft ging es in den letzte Wochen noch nicht, aber bei der Kreativität unserer Partyveranstalter und Konzeptmacher kann das ja nur eine Frage der Zeit sein. Neben dieser ausgelassen Feierei gab’s auch reichlich lustige Nachreden und Tratschgeschichten und ein, zwei Skandälchen. Alles in allem also perfekte Voraussetzungen für eine prall gefüllte Klatschspalte. Also, auf geht’s mit Gebrüll ins pralle Nachtleben! Mal schauen, was die letzten Wochen so an Ausnahmezuständen bereit gehalten haben.

Los geht’s mit einem neuen Wochentag, dem Freu, freu, Freutag? Um die Freitage im APARTMENT NUMBER ONE zu Beschreiben, fehlten lange die Worte. Man hat es versucht mit: „Eskalation, Freude, Spaß, Abgehen…“ doch das war nicht genug. Da das APARTMENT-Team jedoch nicht auf den Kopf gefallen ist und einen super schnellen Workflow hat, kam dem Team nach nur zwei Jahren (Ironie:On) endlich die Lösung: Freutag. Was das genau bedeutet? Im APARTMENT NUMBER ONE ging’s auch in den letzten Wochen wieder komplett verrückt zu. Kennt ihr zum Beispiel den Hit „Turn down for what“ von Dj Snake und Lil Jon? Ja? Dann erinnert euch an die infernalische Stelle des Songs, in dem sich der alles zerstörende Drop aufbaut, und zum ersten mal der Refrain kommt. Die Menge bereitete sich auf die totale Eskalation vor und dann… Ruhe. Die Lichter gingen aus. Die Leute blickten verwirrt um sich, bis schließlich das ganze APARTMENT in ein Pastell-Rosa getaucht wurde. Plötzlich hörte man die seicht romantischen Klänge der Titelmusik des Aesthetic Hypes – „Vaporwave“ (Kennste nicht? Googeln!) Das Spannende? Die eigentlich erwartete Enttäuschung, weil der Drop von „Turn down for what“, nicht kam, bleib komplett aus, denn alle Tanzenden Menschen wussten die Aktion genau einzuordnen, niemand hat sich aufgeregt. Alle fingen an mit dem Gegenüber zu tanzen und zu lachen. Das ist Apartment! Allerlei weitere Verrücktheiten, wie 4-Gewinnt mit Lippenstift auf dem Spiegel in der Toilette, Feuerspucker zum Aufwärmen für die Menschen in der Schlange oder Batman, der mit Joker auf den Boxen um die Herrschaft übers Partyvolk kämpft, gehören hier zum Normalzustand. Glaubste nich’? Musste selber vorbeikommen!

Und zweimal im Monat lohnt sich das sogar schon donnerstags, denn die AFTER WORK PARTY im APARTMENT NUMBER ONE hat sich längst vom Geheimtipp zu einer festen Größe im Nachtleben unserer kleinen Gemeinde entwickelt. Was auch sonst, immerhin sind die zwei monatlichen PARTYS ja ohnehin kaum zu toppen. Auch im September traf sich am zweiten und letzten Donnerstag des Monats schon ab 19.00 Uhr ein bunt gemischtes und bestens gelauntes Völkchen in den ersten Stock an der Ecke Bahnhof- und Dudweilerstraße. Die ausgelassene Feierstimmung war auch gleich da, denn bei freiem Eintritt lockte nicht nur ausgesprochen schmackhafte Cocktails zum Spezialpreis, sondern auch genau die richtige Musik um einen stressigen Arbeitstag hinter sich zu lassen. Da war es dann kein Wunder, dass die Angelegenheit auch mit fortschreitender Zeit nicht nachließ, sondern eher noch einen draufsetzte. Da hat man manchmal schon den Eindruck gewinne können, dass die Massen, die ab 23.00 Uhr im BLAU den Donnerstag eskalieren lassen, sich jetzt vorher im APARTMENT NUMBER ONE ordentlich warmfeierten. So macht Networking richtig Spaß und nicht wenige Gäste bedauerten, dass die nächste Party erst am zweiten Donnerstag im November über die Bühne geht.

Apropos BLAU, da beginnt die Partywoche ja traditionsgemäß schon dienstags mit dem FISH Studeneten-Halligalli. Pünktlich zum Beginn der Hauptsaison ist der fischige Wahnsinn, der mittlerweile seit über 20 Jahren sein Unwesen treibt, wieder in den großen Floor umgesiedelt. Da ist es jetzt wieder nicht nur gemütlicher, sondern hier findet sich auch die wesentlich fettere Anlage. Als Resident-DJ Zuwachs hat sich Ryan Leroy an der Seite von Oberfischer DJ Moh etabliert, gewohnt hysterischen Feiersounds stand also nichts im Wege. Und aufgemerkt, im Oktober warten gleich zwei ganz besonders FISH Specials: gleich beim ersten Oktober-FISH trumpfen Michael Kastel & Enzo als musikalische Gäste auf – und der letzte FISH des Monats bietet ausnahmsweise an einem Monat ein Halloween-Special. Wir haben jetzt schon Angst!

Zum Glück liegen in unserer schnuckligen Partymetropole die Clubs ja praktischerweise alle nur ein paar Schritte von einander entfernt. Also mal flugs von der Bahnhofstraße rüber zur Kaiserstraße. Der Monat September ging im SOHO unglaublichichweise genauso hemmungslos weiter wie der August aufgehört hatte. Samstags machte die legendäre Veranstaltung TANZ IM HELLWIGSTAION den Beginn und sorgte für gewohnte Eskalation. Nach gefühlt 78 MInuten Nachspielzeit endete ein farbenfrohes, völlig verrücktes Party-Feuerwerk mit vielen schönen, strahlenden Menschen, die sich wie immer von ihrer allerbesten Feierseite zeigten. Eine Woche später wurde dann genauso heftig weitergefeiert bei FABOLOUS. Die allseits bekannte Partyreihe ging diesmal mit einer CANDYLAND EDITION an den Start und versüßte vielen Feierwütigen den Abend. Candyland-Torte, Unmengen an Süßigkeiten und gewohnt ausgelassene Stimmung mit bester Musik – das war unverkennbar FABOLOUS-Style. Den darauffolgenden Samstag ging es weiter mit der Nacht für das schöne Geschlecht und MÄDCHEN MÄDCHEN dem Abend nur mit deinen Mädels. Ungehemmt durfte mal wieder gelästert, gelacht und geschwärmt werden. Tolle Getränkespecials, eine Candy-Bar und Mädels-Musik sorgten für eine sagenhafte Stimmung. Mädels, ihr ward spitze! Ein mega Extrapunkt geht an DJ Anthony Mejeh, der im Keller absolute Ausnahmequalitäten an den Decks bewies und trotz seiner noch frischen DJ-Karriere die Crowd so richtig steil gehen ließ. Der Nach diesem unglaublich grandiosen Abend herrscht jetzt schon allgemein riesige Vorfreude auf eine weitere Ausgabe dieser tollen Partyreihe. Das Vorspiel dieser Partyeskalationen ging natürlich immer schon am Freitag an den Start. SOHO FRIDAYS – die Studentenparty Hier feierten auch im September jeden Freitag die Studenten #sohogeil ab. Studentische Preise sowohl beim Eintritt als auch bei den Getränken. Einzigartige Menschen sorgten für haltlosen Partyspaß. Da schaut man doch gerne vorbei.

Vom eher kleineren Club jetzt mal schnell in eine Nummer größer, nämlich die GARAGE in der Bleichstraße, die erfreute in den letzten Wiochen wieder mehr und mehr Feierwillige mit der freitäglichen BEST OF GARAGE Partyreihe. Echt richtig fett, was da im September geboten wurde, da steckte jede Menge Eskalationspotential drinne und nicht wenige glauben, dass hier eine ganz neue Arä an den Start gegangen ist. Musikalisch haben die Deejays DJ Moh, Torsten Looschke und Matze ein ums andere Mal richtig satt abgeliefert und dafür gesorgt, dass Freitag für Freitag die Berliner Luft in Strömen floss. Den passenden Rahmen steuerte die ebenfalls niegelnagelneue Deko zu den Special Nights bei und spätestens zum 32. Geburtstag der GARAGE wird der Laden endgültig tiefergelegt, mit Gogos und allem Drum&Dran. Aber dazu kommen wir erst in der nächsten Ausgabe.

Richtig viel zu sehen, natürlich auchin der GARAGE, bot auch wieder einmal die FINALLY, die im September auch mal ohne besonderes Partymotto auskam, was der guten Laune nicht den geringsten Abbruch tat. Wie keine Party zuvor beeindruckte diese Ausnahmefeierlichkeit nach wie vor mit unglaublicher Dekoration und jeder Menge Special Effects aus dem Fundus von Partymacher Oli H.. Was da auch dieses Mal an Aufwand betrieben wurde, ist absolut sehenswert und verdient jeden Respekt. Praktisch ohne Unterlass wurden Co2-Jets, Konfettikanonen und Nebelmaschinen gezündet und die DJ-Bühne begeistert mit ihren Effekten. Das Sound-Zepter hielten wieder Michael Kastel, Löwe & Zahn und die Houseboys gewohnt mitreißend in ihren Händen. Als Alternative zum gemischten Angebot auf dem großen Mainfloor gab es auch dieses Mal im kleinen Klub feinste House Perlen, die auch dort die Tanzfläche in Brand setzten und so war manchmal kaum ein freies Plätzchen auf diesem zweiten Floor zu ergattern. Noch geselligere Ausnahmezustände soll es übrigens auch bei der Club Edition der FINALLY im BLAU gegeben haben, aber auch dazu erst im nächsten Heft Genaueres.

Fast vergessen hätten wir den Farbspaß im Bürgerpark vor ein paar Wochen. Auf dem Gelände des ehemaligen Saarbrücker Hafens stieg im August das FARBGEFÜHLE-Festival, das dieses Jahr eindrucksvoll unter Beweis stellte, dass die Saarbrücker Feiergemeinde auch durchaus ohne die vermeintlich großen Namen richtig zur Sache gehen kann. Mit Ausnahme von 2 Elements. bestand das Line-Up nämlich nur aus Abgesandten der saarländischen Internet-DJ Gemeinde – und das sorgte für einen in dieser Form noch nicht gekannten musikalischen Stilmix. Während man ja üblicherweise auf diesen Farbbeutel Events mit eher elektronischen Klängen bei lustig gesteigerten BPM rechnet, die natürlich auch hier reichlich vertreten waren, überraschte der ein oder andere DJ dann doch mit eher Unerwartetem. Die Bandbreite der gebotenen Musik reichte von EDM-Kommerz und Kirmes-Techno bis Eurodance-Revival und, was noch überraschender war, den meisten Leuten gefiel es!. Also wenn das mal kein Beleg für die saarländische Frohnatur ist, dann wissen wir auch nicht weiter und wem das nicht gefällt, der kann ja zuhause bleiben!

Wechseln wir nun noch schnell von einem ehemaligen Hafen in den anderen. Das SILODOM hat mit zahllosen Veranstaltungen den ganzen Sommer über bewiesen, dass zu den absoluten Top-Locations in Saarbrücken gehört. Das reichte vom einfachen Abhängen bei gutem Wetter in gechillter Atmosphäre bis hin zu reichlich durchgetanzten Nächten, meistenteils bei exzellenter Mucke elektronischer Machart. Denn wenn die Sonne untergegangen war, blieb das ehemalige Getreide-Silo auch im vergangenen September ein echter Hot-Spot, der Bass wurde ein bisschen lauter, die Arme gingen in die Höhe und im SILODOM wurde munter weiter gefeiert. Hightlights der letzten Wochen waren die neue Ausgabe der L’INCREDIBLE Reihe emit Stargast Ron Flatter genauso wie das GERMAN TAKEOVER der Junglekidz. Ein ganz besonderes Schmankerl der etwas anderen Art, aber gerade deswegen extraklasse, war die SUPER JAZZ SUNDAY SESSION mit The Latin Project Und mit dem SUPER DOM #1 Event wartet im Oktober schon der nächste schwungvolle Sause um das Hafenflair am SILODOM auf ein weiteres Level zu heben. Auf einen heißen Herbst!

In diesem Sinne, take care….. J.K.T.

Clubzone Oktober 2017

Herzlich willkommen im Partytreiben deiner Wahl! Dieser Satz hätte durchaus als Motto für das Feiergeschehen hierzulande in den letzten Wochen gelten können. Die ganze Palette an Feiermöglichleiten war im Angebot und gleich ob angestammte Locations oder neuerlich „eroberte“ Territorien, gefeiert wurde an allen Ecken und Enden und zwar so, dass es nur so eine Freude war. Drinnen, draußen, auf der Erde auf dem Wasser und … okay, in die Luft ging es in den letzte Wochen noch nicht, aber bei der Kreativität unserer Partyveranstalter und Konzeptmacher kann das ja nur eine Frage der Zeit sein. Neben dieser ausgelassen Feierei gab’s auch reichlich lustige Nachreden und Tratschgeschichten und ein, zwei Skandälchen. Alles in allem also perfekte Voraussetzungen für eine prall gefüllte Klatschspalte. Also, auf geht’s mit Gebrüll ins pralle Nachtleben! Mal schauen, was die letzten Wochen so an Ausnahmezuständen bereit gehalten haben. Weiterlesen

Clubzone September 2017

Na, das kann ja wirklich lustig werden! Wenn wir die Geschehnisse der letzten Wochen mal Revue passieren lassen und dann noch mit ins Kalkül nehmen, was die Gerüchteküche so im August offenbarte, wird es auch im September genauso ungebremst und mit ordentlich Partyschmackes weiter gehen. Da war aber auch wirklich alles dabei: jede Menge Freiluft-Bespaßlichkeiten, ungezählte Festival-Afterhours, und die geballte Vorfreude auf Feier-Hot-Spots, die ins Nachtleben unserer kleinen Metropole zurück finden werden. Es gab sie immer wieder, diese kleinen Momente reinen Glücks, zu Tage gefördert durch ungebremste Schadenfreude. Meistens sind die Protagonisten solcher Geschichten unter unseren männlichen Mitmenschen aus zu machen, denen auch nach jahrtausende langem hartem Training der öffentliche Umgang mit Alkohol in größeren Mengen doch immer noch nicht unerhebliche Schwierigkeiten zu bereiten scheint. Aber genug des Vorspiels, wir starten lieber gleich in unsere kleine Rundreise durch den Party-Sommer an der Saar. Weiterlesen

Clubzone August 2017

In schöner Regelmäßigkeit finden sich ja bei Nachfragen bezüglich der „schönsten Nebensachen der Welt“ unter den Antworten fast ausschließlich Gemeinplätze wie: Fussball, Ficken, Fernsehen oder vielleicht noch die Kleingartenpflege nebst der Aufzucht possierlicher kleiner Nagetiere, die dann alsbald zum nächsten Familienfeste zu irgendwelche Traditionsspeisen umgemorpht werden, natürlich nicht ohne die tatsächlich tollste Nebensache der Welt, das Schwenken, zu vergessen. Aber spielt ja auch keine Rolle, außer vielleicht, dass so endlich mal ’ne Clubzone im LIVE nicht mit irgendwelchen Plattitüden über’s Wetter anfängt. Und dann kann’s ja mal losgehen…. Weiterlesen

Clubzone Juli 2017

Wie kaum anders zu erwarten, hielten die Partys und Clubnächte des gerade erst begonnen Sommers locker das, was der Bilderbuchfrühling in den Wochen zuvor versprach. Die Hochsaison der unterschiedlichsten Festivitäten mit dem Altstadtfest als alljährlichem Höhepunkt taten ihr Übriges dazu, dass in den letzten Wochen garantiert keine Feierpausen entstanden sind. Wenn dann noch der Wettergott so grandios mitspielt und uns mit Temperaturen wie am Mittelmeer den Alltag versüßt, dann darf man sich über die zusätzlichen Freiluftbespaßungen auch nicht beschweren, doch wer will das schon. Aber bevor wir uns erneut der Euphorie und der Macht der Nacht hingeben, beruhigen wir uns erstmal und rekapitulieren einen der spektakulärsten Julis in Ruhe und der Reihe nach. Weiterlesen

Clubzone Juni 2017

Irgendwo zwischen Himmel und Hölle hat uns der Mai nicht nur temperaturmäßig von einem Extrem ins Nächste taumeln lassen. Ausgelassenster Feierei, auch gerne unter freiem Himmel, standen hier und da nicht ganz so mörderprickelnde Abende gegenüber, wo die Leute anstatt zu feiern, einen auf super gechillt machen, den Laden zustehen und nur zugucken und darauf warten, dass schon irgendwie die Party losgeht. Zum Glück blieb dieses ärgerliche Verhalten auf einzelne Nächte beschränkt, denn im Großen und Ganzen gab’s wirklich keinen Grund sich zu beschweren. Gleich ob der umjubelte Einzug des APARTMENT ins NUMBER ONE, die zweite BUMAYE Nacht in der KUFA oder die fulminante Premiere der neuen Ü30 PARTY im GLORIA STAGES – und das sind nur ein paar Beispiele – der Mai hatte es richtig in sich. Aber genug der Vorrede und auf ins Nachtleben … Weiterlesen

Clubzone Mai 2017

Jedes Jahr lebt sie in schöner Regelmäßigkeit wieder auf, die Diskussion um das Tanzverbot im Umfeld des Karfreitags. Ganz im Ernst, wir schreiben mittlerweile das Jahr 2017, und all jene, die sich in ihrer Religiosität eingeschränkt fühlen, nur weil andere anderswo in der Nacht an Karfreitag ein bisschen tanzen, sind mit Sicherheit kaum an solchen Orten, wie Clubs und Diskotheken anzutreffen. Und bis auf die wenigen Ausnahmen an Telepathen und Hellseher unter den streng gläubigen Katholiken, sollte es sie kaum betreffen was dort passiert, beziehungsweise welche Musik dort wie laut und wie lange gespielt wird. Gefragt ist hier wohl eher ein gerüttelt Maß an gesundem Menschenverstand und die Fähigkeit gerade an Ostern, im eigentlich christlichen Sinne mal beide Augen zu zudrücken – und das hat unsere Stadtverwaltung dankenswerter Weise auch dieses Jahr wieder hinbekommen. Dafür Daumen hoch, aber jetzt genug gemeckert und auf ins Nachtleben. Weiterlesen

Clubzone April 2017

Na, das kann ja wirklich lustig werden! Wenn wir die Geschehnisse der letzten Wochen mal Revue passieren lassen und dann noch mit ins Kalkül nehmen, was die Gerüchteküche so in jüngster Zeit offenbarte, wird es auch in diesem Frühjahr genauso ungebremst und mit ordentlich Partyschmackes weitergehen wie bisher. Da war aber auch wirklich alles dabei: eine lang erwartete Eröffnung, Hammerbookings in Sachen HipHop und Electronica, und die geballte Vorfreude auf Open-Air-Feiereien, die erste vorsichtige Vorboten ins Nachtleben unserer kleinen Metropole entsandten. Aber genug des Vorspiels, wir starten lieber gleich in unsere kleine Party-Rundreise durch einen ziemlich abgefahrenen März in unserer kleinen Metropole.

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Clubzone März 2017

Jubel, Trubel, Heiterkeit! Mit diesen drei vielsagenden Worte lässt sich die Partylandschaft an der Saar in den letzten Wochen am besten beschreiben. Denn wieder einmal ist es so, dass uns nicht nur die üblich verdächtigen Party-Hotspots mit reichlich Feiertreiben bespaßt haben, sondern auch im Februar gab es beste Aussichten auf hochwillkommen Neuzugänge. Damit ist natürlich auch das GLORIA STAGES gemeint, dass jetzt im März lang erwartet endlich eröffnen wird, darüber hinaus aber freut sich ganz Partysaarland auf die kommenden Geschehnisse im ehemaligen Rhenania-Gebäude am Osthafen. Hier sollen in nicht allzu ferner Zukunft die legendären SEKTOR HEIMAT Nächte eine Fortsetzung finden, die dereinst im RÖMERKASTELL für flächendeckende Verzückung sorgten. Das kann ja heiter werden! Aber zuerst wenden wir uns wie üblich erstmal den Geschehnissen der letzten Wochen zu und der Februar hatte so einiges zu bieten. Weiterlesen