• Termine News und Wissenswertes aus Saarbrücken, dem Saarland und der Welt:

Clubzone September 2018

Sommer ade, scheiden tut weh! Umso mehr als besonders die letzten Wochen für richtig viel Geselligkeit, allerdings manchmal nicht zur Freude der Anwohner, für uns in petto hatte. Aber das sogenannte BERMUDADREIECK im Nauwieser Viertel gibt es ja nicht erst seit diesem Sommer und das Ganze wird sich einstweilen mit den sinkenden Temperaturen auch wieder deutlich entschärft haben. So wirklich beschweren darf sich also niemand, denn genau so herrlich wurde in den üblich verdächtigen Orten des Nachtlebens dieser Bilderbuchsommer begangen. Die Unsitte der Sommerpausen hat sich glücklicherweise auch erledigt, zumal es doch vollkommen wurscht ist, ob es draußen 20 oder 30 Grad hat, wenn im BLAU (und anderen Clubs) sowieso immer 40 Grad herrschen. Lediglich der Freitag wurde eingestampft und hier und da das Programm etwas zurück gefahren. Unterm Strich also genug Feierei um auch diesen Monat jene Kolumne hier mit reichlich Material zu versorgen. Und beginnen tun wir mit einem Klassiker abseits der Tanzflächen … Weiterlesen

Clubzone August 2018

Eigentlich hätte auch diese Kolumne wieder mit einer hymnischen Belobigung des Wettergottes für das prima Klima anfangen sollen, doch dann begannen die ersten Berufsnörgler an zu jammern. Zu heiß wäre es, zu schwül. Was ein Quatsch, denn jeder weiß, dass es genau drei Dinge bei einer echt guten Party nicht gibt: zu voll, zu laut, zu heiß. Also aufhören mit Mimimi und einfach weiter eskalieren. Doch von der bangen Frage, ob es jetzt vielleicht auch mal etwas kühler werden könnte oder warum kaum Clubs über richtige Klimaanlagen verfügen, ließen sich Gott sei Dank größte Teile der Saarbrücker Club- und Partyszene nicht beeindrucken und es wurde einfach ungebremst weiter geschwitzt. Da war aber auch wirklich alles dabei: jede Menge Freiluft-Bespaßlichkeiten, ungezählte Festival-Afterhours, und die geballte Freude auf Feier-Hot-Spots, die ins Nachtleben unserer kleinen Metropole zurück gefunden haben. So muss das sein. Und jetzt auf ins wilde Treiben …   Weiterlesen

Clubzone Juli 2018

Also wir wissen ja nicht, was ihr gerade feiert, aber als diese Zeilen für die Druckerei fertig gemacht werden, gehen wir so richtig steil wegen des (allerhöchstwahrscheinlichen) Erreichen des Achtelfinales der Fußball WM durch Freistoß-Gott Toni Kroos. Bleibt an dieser Stelle nur zu hoffen, dass der weitere Verlauf des Turniers genauso zum Feiern taugt. Doch auch unabhängig von der Kickerei gab’s in den letzten Wochen reichlich Anlass amtlich Party zu machen. Die Hochsaison der unterschiedlichsten Festivitäten mit dem Altstadtfest als alljährlichem Höhepunkt taten ihr Übriges dazu, dass in den letzten Wochen garantiert keine Feierpausen entstanden sind. Hier war im Juni dann doch wieder mal so viel los, dass es einem Angst und bange werden könnte. Aber zum Glück kommt die nächste Party so schnell daher, dass man gar nicht erst ins Grübeln kommen kann.   Weiterlesen

Clubzone Juni 2018

Also klimatechnisch hat uns der Mai von einem Extrem ins nächste taumeln lassen. Ausgelassenster Feierei bei hochsommerlichen Temperaturen standen hier und da nicht ganz so mörderprickelnde Abende gegenüber, wo die Leute irgendwie nicht zum Feiern zu bewegen waren, obwohl die Rahmenbedingungen eigentlich erste Sahne waren. Mag auch daran gelegen haben, dass Mitte Mai nochmal das Thermometer in die kühleren Regionen ausschlug. Davon unbenommen haben sich mittlerweile die üblich verdächtigen, sommerlichen Locations von BÜRGERPARK RONDELL, ULANENHOF und SILODOM bis zur Fensterbank des JULES VERNE oder zum Innenhof des MAUERPFEIFFER vehement zurück gemeldet. Aber genug der Vorrede und auf ins Nachtleben … Weiterlesen

Clubzone Mai 2018

Und wieder ein Mal liegt ein herrlich spaßiger Monat hier in unserer kleinen Metropole hinter uns. Wenn es Petrus mit seiner Wetterausgestaltung ganz offensichtlich so richtig gut mit uns gemeint hat, und uns mit Temperaturen wie am Mittelmeer den Alltag versüßt, dann darf man sich über die wieder neu entstandenen Möglichkeiten für Freiluftbespaßungen auch nicht beschweren, doch wer will das schon. Aber bevor wir jetzt erneut erneut in den nächstgelegenen Biergarten rennen oder uns der Euphorie und der Macht der Nacht hingeben, beruhigen wir uns erstmal und rekapitulieren einen der spektakulärsten Monate in Ruhe und der Reihe nach… Weiterlesen

Clubzone April 2018

Eines muss von Anfang klar sein: macht bitte alle genau so weiter! Denn gleich ob heftigste Schneefälle oder Minustemperatur-Rekorde, das gesellige Club- und Partytreiben in unserer kleinen Metropole kannte auch im März wieder einmal kein Halten. Mag sein, dass in anderen Städten in benachbarten Landstrichen und Bundesländern der ein bisschen frostig geratene Fruhlingsbeginn den Ausgehspaß ein klein wenig ausgebremst hat, bei uns war aber davon in den letzten Wochen kaum was zu spüren. Klar, an dem ein oder andere Abend war es schon ein bisschen kniffliger mit dem Auto die Partylocation der Wahl zu erreichen, aber trotzdem war die saarländische Partymeute allenorts praktisch vollzählig angetreten. Jetzt aber auf zu unserer gewohnten Runde durch die meistenteils nächtliche Gemeinde – und ab geht die wilde Fahrt …

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Clubzone März 2017

Jubel, Trubel, Heiterkeit! Mit diesen drei vielsagenden Worte lässt sich die Partylandschaft an der Saar in den letzten Wochen am besten beschreiben. Denn wieder einmal ist es so, dass uns nicht nur die üblich verdächtigen Party-Hotspots mit reichlich Feiertreiben bespaßt haben, sondern immerhn war ja auch noch der Fastnachts-Wahnsinn zu bewältgen. Aber auch nach Aschermittwoch zeigte sich, dass das Partytreiben in unserer kleinen Metropole längst wieder so richtig an Fahrt aufgenommen hat. Auch ganz ohne Pappnasen und Kostümierungen verging kaum ein Tag ohne, dass in der Clubzone nächtliche Nägel mit Köpfen gemacht wurden. Das konnte ja nur heiter werden! Also kopfüber ins wilde Treiben der letzten Wochen und der Februar hatte so einiges zu bieten.

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Clubzone Februar 2018

Kaum zu glauben, aber wahr: 2018 hatte bis jetzt schon mehr zu bieten als irgendein Monat im Vorjahr. Leider gehört da nicht nur Positives dazu, wie einem sofort klar wird, wenn man mal überlegt, was denn so das meistdiskutierte Thema im Januar in Sachen Nachtleben und Partykultur war. Zweifelsohne dürfet das die ausverkaufte MALLORCA PARTY goes APRÉS SKI im E-WERK gewesen sein, beziehungsweise deren unrühmliches Ende. Zwei Dinge geraten bei aller berechtigter Kritik und dem ganze Wehklagen in den Hintergrund, die wir uns trotzdem vor Augen halten sollten. Zum Einen ist es wirklich lobenswert, wenn neue Veranstalter unter beträchtlichen Risiken solche Megaevents an den Start bringen. Klar hätten sie vieles anders machen können oder müssen, aber den Mut so was auf die Beine zu stellen, muss man erst mal haben. Zum Anderen sollte jetzt allen Besserwissern und Haarspaltern mal klar werden, wie hervorragend organisiert üblicherweise Riesenpartys in Saarbrücken sind. Zum Beispiel die 90ER LIVE in der Saarlandhalle, die jetzt schon ein paar Mal bei restlos ausverkaufter Saarlandhalle gezeigt hat, wie reibungslose Logistik auch bei Großveranstaltungen funktionieren kann. Bevor also das nächste Mal ausgiebig über Kleinigkeiten gemeckert wird, einfach mal dran denken, wie das so ist, ohne Jacke bei null Grad im Freien zu stehen. Weiterlesen

Clubzone Januar 2018

Kommen sie näher, treten sie ein, willkommen im Jahre des Herrn 2018. Das gilt zumindest für den Moment in dem diese Zeilen gelesen werden, denn die beschäftigen sich natürlich auch im neuen Jahr wie gewohnt erstmal mit dem wilden Treiben im Vormonat, was in diesem Fall bedeutet, wir reisen zurück ins vergangene Jahr. (Solltest Du, lieber Leser, zu den wenigen Glücklichen gehören, die bereits ein oder zwei Tage vor Silvester eine Ausgabe ergattert haben, dann einfach das eben gelesene nicht beachten oder noch besser durchstreichen, damit es niemand anderes mehr lesen kann.) Es geht also um Partys, Feste, Feiereien im Dezember und abgesehen von unzähligen Weihnachts- und Firmenfeiern, hat es auch in den üblich verdächtigen Locations aufs Positiveste gerappelt und ein Highlight jagte das Nächste. Hier unsere kleine Rundreise durchs überraschend verschneite Partyland an der Saar.

Eines dieser Weihnachtshighlights war, wie schon im Vorjahr, die CRAZY X-MAS Edition der HEARTBEATS im APARTMENT die What a holy night!!! gab es. Was sich hier bereits zum zweiten Mal abspielte, ist kaum in Worte zu fassen. Bereits kurz nach Eröffnung war die Tanzfläche schon am beben und das Konfetti schoß aus allen Löchern. Das DJ-Trio um Splash, Stereotonie und Snow zeigte sich auch wieder von seiner besten Seite und zeleberierte ein musikalisches Feuerwerk auf dem Mainfloor! Da das feierwütige Volk mit ausreichend „Luft“ versorgt wurde, hielt die Tanzkondition auch bis zum Morgengrauen. Besonders angesagt war auch wieder das House-Classics-Special der „Disco Boys“ Mokanix und Phil Good in der Lounge, die das gute alte 6NULL3 wieder aufleben haben lassen!! Das Publikum war wie immer bunt gemischt, dazu ein Feuerwerk aus LED – mega, kann man nur sagen! That’s HEARTBEATS! Schon jetzt darf man sich auf das nächste Event freuen, auch wenn das erst im März im APARTMENT steigt.

Einen wirklich beachtlichen Partymarathon hat das gute, alte BLAU hingelegt. Sage und schreibe 20 Veranstaltungen haben den blauen Schwitzekellern in seinen Grundfesten erfreulich erschüttert. Highlight, neben der neuen REMMIDEMMI 90er Party mit Mayze und der MIEZ MIEZ Mädelssause war ganz klar die THEKERRUNDE. Die Party für Gastronomen, also nur für diejenigen die sonst an zig Nächten im Jahr auf der anstrengenderen Seite der Theken stehen müssen. Rein ging’s nur mit Einladung und nur so viel darf an die Öffentlichkeit gelangen: gab’s erst zum dritten Mal und ist bereits jetzt schon eine Legendenparty. Hier geht alles. Schmankerl bei dieser Ausgabe: Ron Schatte aka Dr. Lobster in der Lounge. Schon vorletztes Jahr fielen hier alle Hemmungen und unter Anderem ging es auf der Bassbox heiß her, horizontal sozusagen. BLAU halt! Das LUV Revival am Ende des Monats brachte die ganzen alten Hits mit den alten Hasen DJ Frank S., DJ Moh und Hausherr Kaste las himself. Der Nachwuchs wurde auch gefördert an dem Abend. In der Lounge fand die beliebte DEEP BLUE Reihe ihre Fortsetzung mit den blauen Nachwuchs-DJs Maicykel, Schmittsches Theorem und Alex_L. Wollen wir mal nur hoffen, dass es das Ganze Jahr so schön BLAU weitergeht!

Wieder auferlebt, wenn auch nur für einen Nacht ist eine von Saarbrückens kultigsten Locations der späten Achtziger. Die Rede ist natürlich vom GLORIA PALAST und dem großen Jubliäums REVIVAL, das zur Feier des 32. Geburtstages dieser Legende begangen wurde. Dieses Mal, und das machte die Sause zu etwas ganz Besonderem, sogar am Original-Schauplatz an der Ecke Trierer und St. Johanner Straße. Der Nach-Nach-Nachfolger GLORIA STAGES hat’s möglich gemacht und so kam es zur ersten „Heimkehr“ nach vielen Jahren. Zur alljährlichen GLORIA PALAST Geburtstagsfeierei, die ja seit Jahren auch im Exil, sprich dem APARTMENT NUMBER ONE ausgiebig eskaliert wurde, kehrten die gloriösen Ehemaligen in die etwas anderen Achtziger zurück. In der Erinnerung seiner Gäste und des ehemaligen Personals lebt die ehemalige Kultdisco ungemein vital bis heute weiter, wie eben auch diese Party außer Rand und Band unter Beweis stellte. Sehr unterhaltsam auch die Gesichter einiger aktuelle GLORIA STAGES Gäste, die sich hierher verirrt hatten und eine „normale“ 80er und 90er Party erwarteten. Denn spätestens beim ersten Pogo auf den „Nellie the Elephant“ oder den „Irish Rover“ war klar, hier ist etwas sehr Spezielles am Start. Von Chartmüll war genau wie in den originalen Jahren keine Spur, dafür gab’s Independent Mucke und Gitarren Mucke auf die Gehörgänge gemischt mit ein bisschen frühem House und New School Hip Hop. Eben exakt jene unheilige Mischung, der diese Party ihren legendären Ruf verdankt. Wenn das so weiter geht, werden bald auch dieses Revivals fast so legendär wie der einstige Disco-Palast sein. Wir wären dabei!

Auch die ALTEN SCHMELZ hat im Dezember noch einen Gang zugelegt. Dort wo sonst die vielgefeierte Ü30 PARTY längst auf dem Weg zum Partykult ist, gab’s die zweite Ausgabe der NIGHT OF THE DJs. Eigentlich sollten mit den DJ Heroen Foggy und Kasimir auch noch DJ Senad aus der KUFA,der ja auch schon bei der Premiere im April mit am Start war, den Laden auf die Hinterbeine stellen, aber der musste in letzter Sekunde krankheitsbedingt absagen. Da die Veranstalter in der ALTEN SCHMELZ aber immer hochprofesionell zu Werke gehen, gelang es durch eine Blitz-Verpflichtung von keinem Geringeren als DJ Higheffect das Trio wieder zu kompletieren. Was dann begann, wird wohl in die St. Ingberter Partyanalen (das hat übrigens nichts mit Anal-Sex zu tun) eingehen. Von einem richtig satten Fundament aus aktuellen Grooves und ewigen Dancefloor-Hymnen aus, wagten die drei Kopfhörer Helden zunehmend abwechslungsreichste Ausflüge in ungezählte Jahrzehnte Popmusik. Da ging es dann auch mal für diese Location ungewohnt rockig oder latinomässig zur Sache und auch Techno- und Raveklassiker wurden stürmisch gefeiert. Das Sahnehäubchen auf dem i-Tüpfelchen waren dann drei Moment, die dem Ganzen die Krone aufsetzten – und nebenbei auch unter Beweis stellten wie stilistisch vielfältig hier abgegangen wurde. Das erste Ausrufezeichen setzten viele hundert Kehlen, die sogar schon relativ früh in dieser Nacht Mark Forsters „Chöre“ stimmgewaltig zu einem Gänsehautmoment machten. Dem stand auch Höhepunkt Nummer zwei in nichts nach, denn der neue eSquire Groove Mix von DJ Foggys zeitlosem Meisterstück „Come into my Dream“ hat die ganze Halle verzaubert und auf das Mitreißendste den Ausnahmestatus dieser Produktion, die jetzt im Januar in den Handel kommt, unter Beweis gestellt. Der absolute Knaller Nummer drei war aber, als eben jener Foggy dann recht spät mit dem hier garantiert noch nie gespieltem „Fresh Prince of Bel Air“ sogar die Jungs von Licht und Videotechnik zu spontanen Rapeinlagen mit bemerkenswerter Textkenntnis hinriss. Chapeau, Momente wie den, muss man echt feiern und das hat die ganze Schmelz ja auch ausgiebig getan. Was man aber ebenso immer wieder erwähnen muss, gleich welche Party auf dem Main Floor der ALTEN SCHMELZ zelebriert wird, Disocfox-Maniac DJ Günni auf seinem Floor ist wirklich eine nicht zu unterschätzenden Säule des Erfolgs und nach wie vor echte Partygrante, der zuverlässig immer für die richtige Stimmung sorgt. Ein Abstecher, in diese im positivsten Sinne „andere Welt“, hat auch dieses Mal einfach dazugehört, denn diesen Spaß sollte man sich nicht entgehen lassen – auch wenn gerade keine Freestyle Runde läuft.

Die Jungs und die Mama der APARTMENT Crew haben im Dezember mal wieder ihren Leitsatz bewiesen: SKY IS THE LIMIT. Der Satz, der schon 2015 auf den ersten Plakaten der Crew zu lesen war, war damals noch eher Wunschvorstellung. Wie alles, was jemals durch die Decke ging, hat auch Apartment mal klein angefangen. Mit 150 Gästen auf der ersten Party. Vor mittlerweile fast 3 Jahren. Eigentlich nur als eine einmalige Party geplant, entwickelte sich schnell ein Freundeskreis. Zwischen Veranstaltern, DJs und vor allem Gästen. Man kennt sich eben im APARTMENT. Das was so winzig und familiär angefangen hat, ist mittlerweile die Adresse in Saarbrücken für eskalatives Rumspringen und Konfettigewitter geworden. Abseits der schnöden, immer gleichen Partylandschaft gibt es im APARTMENT immer wieder neue und Verrückte Dinge zu bestaunen. Trotzdem bleibt es sich selbst und den Gästen Treu. Laut Informationen des APARTMENT Teams ist die Zahl der Follower der Facebook-Seite “Apartment Club Saarbrücken“ allein im Jahr 2017 um ganze 94% gewachsen. Und nein, am 01.01.17 gabe es schon mehr als nur einen Folower. Da kann man wirklich gespannt sein, was die APARTMENT Gang, so nennen sie sich selber scherzhaft, dieses Jahr noch so an Überraschungen für unser Städtchen bereit hält. Wir bleiben dran!

Seinen fulminaten Jahreabschluss feierte schon Anfang des Monats das HELLWIGSTADION im SOHO. Das Motto dieses Mal passend zum Termin: NIKOFETZ! Wie erwartet fetzig ging es dann auch vor Ort zu. Schnell war die Hütte voll bis unters Dach und die Gäste feierten in dem weihnachtlich geschmückten Ambiente mit der obligatorischen Nikomütze und der Red-Nose, die es for free am Eingang gab völlig ausgelassen auf beiden Floors. Auf dem Mainfloor schallten Hits aus den 90ern und allem was grandiose Stimmung garantiert aus der PA. Im Apres-ski-Keller feierten Apres-ski-Klassikern fröhliche Urständ’, garniert mit der einen oder anderen Köllschen Stimmungsbombe der frisch eingeläuteten Ski-Saison. Fazit des Abends: Die DJs Snow, Enzo, Stereotonie und Else verwandelten das SOHO erneut gnadenlos in ein Tollhaus, das bis in die frühen Morgenstunden nicht anders zu bezeichnen war. Erst um sechs Uhr morgens war die Feierlust halbwegs erloschen. Das neunjährige Jubiläum des Hellwigstadions, das uns im Februar erwartet lässt erfreulicherweise ganz ähnliche Zustände erwarten!

In diesem Sinne, take care….. J.K.T.

Clubzone Dezember 2017

Advent, Advent die Stimmung brennt und somit befinden wir uns in der alljährlichen Hochsaison der nächtlichen Feierei. Tatsächlich geht mit dem jetzt begonnenen Dezember ein Jahr in die letzte Runde, das wahrlich nicht arm an gehaltvollem Treiben war und natürlich machten auch die letzten Wochen keine Ausnahme. Das war ja wirklich eine wilde Fahrt durch einen gar nicht so grauen November. Wenn wir die Geschehnisse der letzten Wochen mal Revue passieren lassen und dann noch mit ins Kalkül nehmen, was die Gerüchteküche so in jüngster Zeit offenbarte, wird dieses Jahr wohl genauso ungebremst und mit eben so viel Partyschmackes zu Ende gehen, wie schon die letzen zwölf Monate befeuerten. Da war aber auch wirklich alles dabei: liebgewonne Locations, von denen wir uns trennen müssen, Bars, die ein paar Ecken weiter ziehen, und die geballte Vorfreude auf Feier-Hot-Spots, die ins Nachtleben unserer kleinen Metropole zurück finden. Aber genug des Vorgeplänkels, wir starten lieber gleich in unsere kleine Rundreise durch den Party-Herbst an der Saar.

Zu Beginn lassen wir es ausnahmsweise mal ganz ruhig angehen und wenden uns einer Location zu, die vor allem am frühen Abend als Startrampe in ausgediente Partynächte gedient hat, was nicht heissen soll, dass hier nicht auch schon auf den Tischen getanzt wurde. Die Rede ist natürlich vom OVID in der Kaltenbachstraße, das gleich für doppelten Gesprächsstoff sorgte. Einerseits hat sich das eigentliche Team um den beliebtesten Servicegott vom St. Johanner Markt, Marcus C. von der Ecke Gerberstraße verabschiedet und ist in das extrem gelungene SCHÖNECKER in der MODERNEN GALERIE umgezogen. Das hatte dann dort auch schon drei Wochen vor der Museumswiedereröffnung eine tolle Premiere hingelegt und bereichert seitdem die gastronomische Palette der Landeshauptstadt. Gleichzeitig ist auch das OVID selbst seit Oktober so richtig durch gestartet. Die Tradionslocation hat sich nämlich im wahrsten Sinne des Wortes eingereiht zu KALINSKI und BROT UND SEELE, den deren Betreiber haben jetzt auch an der Ecke das Sagen. Das ließ sich bis jetzt ganz ausgezeichnet an und wird künftig auch im Zusammenspiel mit den benachbarten Food-Läden noch weiter augebaut. Das bedeutet, dass hier auch bald gefrühstückt werden kam und Abends werden Tapas angeboten. Und ein wenig mehr soll auf Gemütlichkeit gesetzt werden, wobei wir und da bis jetzt nicht beklagen konnten. Wir behalten das auf jeden Fall wohlwollend im Auge.

Der Johannishof in der Mainzer Straße war über Jahrzehnte eine echte Feierhochburg, unter anderem als einstige Heimstatt des PREMABÜBA, der uns ja auch demnächst wieder, wenn auch an anderer Stelle, ins Haus steht. Die Zeiten sind lang vorbei und im großen Saal wird seit Jahren nur noch kletternd die Wände hoch gegangen. Einzige Ausnahme war der kleine Club im Kellergeschoß, wo im Juni 2003 das 6NULL3 eröffnete und gemensam mit BLAU, MAGNET und LUV zum festen Bestadtteil des goldenen House-Jahrzehnts in Saarbrücken wurde. Im folgten an gleicher Stelle, aber leider nachlassendem Publikumsinteresse AUDION, SECRET, VOGUE und PLAY nach – und seit über einem Jahr hatte der Spaß auch hier ein Ende. Doch jetzt eröffnete STUDIO 30 unter der Federführung von David L., der immerhin schon mal mit dem BARCODE in der Grünstraße eine Kultlocation auf die Beine gestellt hatte. Während es im Nauwieser allerdings noch um ausgesuchte Elektronik Leckerbissen ging, trumpft das STUDIO 30 an den Wochenenden mit handgemachter Live-Musik im Tonstudio auf. Genau die Nuance, die im Nachtleben unseres Städtchens bis dato ein bisschen unterrepräsentiert war, wie auch der Zuspruch bei den Konzerten im NILLES oder SAMS BISTRO zeigen. Da auch Booker Jörg M. wahrlich kein unbeschriebens Blatt in der Szene ist, wird es von hier wohl bald mehr zu berichten geben.

Ebenfalls schon seit Oktober wieder am Start ist die fabulöse 100 TAGE BAR neben der Johanniskirche, die uns ja leider nur im Winter die Nächte verkürzt. Dieses Jahr haben bereits Heroes wie Henk the Tank und Faissal die Extraklasse der Lokalität herausgestellt und auch DJ Greg Santana in seiner eigenen Reinkarnation als Swingkid Greg feierte mit großem Anklang Mitte November seinen Einstand für dieses Jahr. Allerdings ist es in der klitzekleinen Bar manchmal etwas drängelig und wenn man dann einen Sitzplatz anviisert hat, lässt sich mancheiner wenn’s blöd läuft mit etwas zu viel Schwung nieder. Genau das hat ein nicht unbekannter Saarbrücker Musikunterhalter getan, der bösen Zungen zufolge nur deswegen vorbeigekommen war, um sich mittels Shazam vom Program des Deejay-Meisters „inspireieren“ zu lassen. Das ist zwar nicht nett, aber heute leider immer wieder zu beobachten. Es ist halt zu ärgerlich, dass es nicht auch noch DJ-Software gibt, die guten Musikgeschmack ersetzt. Aber egal, im vorliegenden Fall, sorgte das Kharma sein für einen gewissen Augleich. Zwar traf er den anvisierten Sitzplatz mit etwas Ellenbogeneinsatz, nur lag der Fehler in der sträflichen Unterschätzung seines Abstandes zur rückwärtigen Wand. Kurz gesagt, er semmelte sein Haupt so richtig mit Schmackes gegen das Mauerwerk, was zwar schon beim Zusehen wehtat, aber sonst ohne Folgen blieb. Das dicke Ende kam dann aber als er sein Handy aus der Hosentasche heraus fingerte – und für seine aufmerksamen Sitznachbarn gut sichtbar feststellte, dass Shazam zwar noch geöffnet war, das Display aber in 1.000 Teile gesprungen war. Kharma is a bitch, aber manchmal triffts den Richtigen!

Bevor wir uns aber weiter den angenehmen Seiten unserer vielfältigen Nachtbespassungen widmen, kurz noch eine nicht ungeteilt postive Geschichte. Mit dem BOOTS, ebenfalls in der Mainzer Straße angesiedelt, hat uns eine der langjährigsten Locations verlassen. Wie die meisten von uns erst beim morgendlichen Abstecher zum JÉROME überrascht bemerkt haben, sind die über Jahrzehnte zugehangenen Fenster auf einmal offen und gewähren Einblick in ein Lokal, um das sich unzählige Gerüchte rankten. Das lag zu einem guten Teil daran, dass bei auf eine einzige Ausnahme, einem Konzert mit Tromla beim CSD 2015, in all den Jahren Frauen der Zutritt verwehrt blieb und in einem Raum genauso lang das Licht irgendwie kaputt war oder jedenfalls nicht angeschaltet wurde.

Aber auch hier gibt es eine gute Seite, denn mittlerweiel hat hier die TROPICAL BAR eröffnet und bringt Lateinamerika an die Saar! Der brandneue Latino-Hotspot in Saarbrücken bietet in den einst veruchten Räumlichkeite hochwertige Spezialitäten und Cocktails mit authentischem lateinamerikanischem Flair. Sei es der kubanische Mojito, der berühmte Caipirinha do Brasl oder doch was völlig anderes – mit Sicherheit ist hier nicht nur durch die neuerdings geöffneten Fenster ein ganz neuer Wind eingekehrt. An den ersten Wochenenden war die Stimmung herrlich ausgelassen und die DJs konnten überzeugen. Unser Höhepunkt war der angesprochene Mojito und das werden wir garantiert wiederholen.

Was ein Tanz war das wieder bei der „OB NACKISCH ODER MIT KLÄDER – JEDER KOMMT MIT HOSENTRÄGER!“ Party! Das Team vom TANZ IM HELLWIGSTADION ließ die Mauern des SOHO erneut erbeben. Dies ging einerseits auf die Kappe der grandiosen DJs Stereotonie, Enzo, Snow und Else, die jedes Kompliment verdienst haben. Andererseits kann man dafür aber auch das herrlich wütende Hellwigvolk verantwortlich machen, das wieder 110% in die Waagschale warf! Bitte jetzt schon rot im Kalender anstreichen: Im Dezember, wenn’s mit dem Hellwigwahnsinn weitergeht, wird’s endlich auch mal wieder leicht weihnachtlich beim Hellwigstadion. Da darf man jetzt schon gespannt sein.

22 Jahre hat der FISH auf dem Buckel, aber die kultigste Studenparty dieser Stadt hat nicht den Hauch Partyschmackes eingebüßt und gilt als Mekka für Studenten, Freunde, Gastrohasen und -häsinnen und alle die, die Dienstags nicht einfach gelangweilt vor der Glotze hängen wollen. Die Rückkehr ins angestammte BLAU vor 21 Monaten hat dem dienstäglichen Wahnsinn scheinbar einen anhaltenden Partyturbo verpasst, anders sind die seit einigen Wochen im blauen Schwitzekeller herrschenden Ausnahmezustände kaum zu erklären. Klar war der FISH schon immer eine Veranstaltung der höheren Vergnügungsordnung, dafür sorgte allein schon die Mucke von DJ Moh and Friends. Okay, die Kampfpreise am Tresen spielen natürlich auch eine Rolle, aber wer einmal beim FISH mitgefeiert hat, weiß, dass es einfach die Mischung macht. Das hat diese Partyreihe auch diesen November wieder auf das Eindruckvollste unter Beweis gestellt und wir sollten alle hoffen, dass uns dieser Dienstagsspaß noch mindestens weitere 22 Jahre erhalten bleibt.

Abgesehen von all den anderen Dingen, die letzten Monat im APARTMENT NUMBER ONE passiert sind, fällt es uns sehr schwer, das was im Apartment so abgegangen ist, in Worte zu fassen! Aber gut, wir probieren es mal: Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, Konfetti, …und ne Badewanne. APARTMENT halt!

Dass ausgelassenste Feierei nicht nur gerade der Pubertät entkommenenen Partyfrischlingen vorbehalten ist, zeigt immer wieder die TECHNO CLASSICS Ausgabe der Ü30 PARTY im ALTEN SCHMELZ ungemein schwungvoll. Dabei war die letzte Ausgabe vom Altersmix her vielleicht noch breiter gefächert als sonst, denn der reichte vom Studentischen bis hin zum ein oder anderen Silberrücken. Eben Erwachsenen jeden Alters, die einfach gemeinsam eine Vorliebe für stilvolles Feiern und gute Musik teilen und die genauso alte Trance-Hymnen wie Rave Knaller, serviert vom DJ Duo Foggy und Higheffekt, zu feiern wussen und sich bei dieser Ausgabe wieder auf beiden Floors so richtig auszutoben. Denn eines darf man bei der ALTEN SCHMELZ nie vergessen: gleich welches Motto auf dem Main Floor zelebriert wird, DJ Günni auf dem zweiten Floor ist einfach einen echte Partygrante, der zuverlässig immer für die richtige Stimmung sorgt. Das gilt übrigens auch für die zweite Auflage der Ü30 PARTY – NIGHT OF THE DJs, wo die Besucher auch diesmal wieder eine ganz besondere DJ-Konstellation erwartet, denn das musikalische Programm bestreiten in dieser Nacht neben DJ Foggy als Gastgeber, DJ Kasimir (APARTMENT NUMBER ONE) und DJ Senad (KUFA) und natürlich Disocfox-Maniac DJ Günni auf seinem Floor.

In diesem Sinne, take care…..

J.K.T.