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Urlaub in Konserven

Hallo Mikrokosmonauten: So hält die Erholung länger: Wenn die Blätter allmählich ihre Farbe von sattem Grün ins gold-braune wechseln, wechselt auch langsam aber sicher wieder unsere Stimmung. Zwar sprechen wir in solchen Zeiten immer noch vom „Indian Summer“ oder goldenem Herbst, jedoch braucht es nachts jetzt wieder eine etwas dickere Decke. Und auch die letzten unter uns kehren aus ihrem Sommerurlaub zurück und setzen langsam aber sicher ein – zumindest kleines – Häkchen hinter diesen „endless summer 2018“. Er wollte irgendwie nicht so ganz gehen, jedoch sagt man spätestens im August, dass sich jener Monat wie Sonntag anfühlt. Und ja, allmählich geht er dann doch oder zieht sich zumindest etwas zurück. Der Sommer. Ein netter Kumpel, mit dem man gerne einen über den Durst getrunken hat. Mit dem man sich unerschütterlich in die Wellen stürzte und mit dem man schweißtreibende Nächte inklusive zerwühlten Laken erlebte. Alles in allem aber war er derjenige, der uns so viel Spaß und Liebe und Erholung schenkte. Darum stelle ich mir jedes in dieser Zeit die alles entscheidende Frage: „Wie verdammt noch mal kann man genau jene sommerlichen und gechillten Gefühle irgendwie mit in den Herbst nehmen?“ Weiterlesen

Sehnsucht nach früher

„Der Mensch will immer, dass alles anders wird und gleichzeitig will er, dass alles beim Alten bleibt.“ Paulo Coelhos Zitat ist recht treffend, wenn man bedenkt, wie oft und gerne wir uns an die „guten, alten Zeiten“ erinnern oder in bestimmten Situationen sogar fast schon erleichtert aufatmen und uns sagen hören „Wie in alten Zeiten!“. Als ich neulich in London war, fühlte ich mich unzählige Male an meine Klassenfahrt zurück erinnert und mit den Erinnerungen kamen spezielle Gefühle in mir hoch, die seit fast zwanzig Jahren irgendwo in mir drin geschlummert hatten. Aber jetzt, in dieser Stadt, erwachten sie plötzlich wieder zum Leben und ich war zurück im Jahre 1997 auf meiner Klassenfahrt. Wie in „alten Zeiten“ ließ ich mich vor dem Buckingham-Palace fotografieren und bei Marble Arch versuchte ich mich daran zu erinnern, ob mir irgendwas bekannt vorkam. Alles in allem reiste ich auf diesem London-Trip ständig in die Vergangenheit, während sich aber schon wieder aktuelle Eindrücke in meinen Kopf einbrannten und in meinem exklusiven Erinnerungskatalog verschwanden. Und ich kam nicht daran vorbei, mich zu fragen: „Warum sehnen wir uns eigentlich so sehr nach vergangenen Tagen?“. Natürlich weiß ich inzwischen, dass die Vergangenheit meist mit goldenem Pinsel malt, also quasi vieles schöner, gigantischer und toller im Kopf abgespeichert ist, als es zu jener Zeit wirklich war, aber im Herzen wohnen immer noch diese konservierten Gefühle, die man damals hatte und die sorgen dafür, dass man sich mit einem Male wieder in diese Zeit zurück wünscht, In diesem Zusammenhang wünsche ich mir übrigens immer ganz stark, dass Zeitreisen endlich Wirklichkeit werden. Weiterlesen

Muss ich da mitmachen?

Hallo Mikrokosmonauten: Einen Scheiß müssen wir!

Sport macht glücklich. Schokolade aber auch. Ich glaube, diese Tatsache gießt Öl ins Feuer eines jeden Fitness-Bloggers oder Sportsüchtigen. Aber sie ist wahr. Und mitunter eine regelrechte Zerreißprobe für mich und viele andere da draußen, die tagtäglich hin- und hergerissen sind, ob wir jetzt joggen gehen oder uns den Bauch vollschlagen sollen. Meistens gehen wir dann joggen. Weil es ja angeblich immer besser ist, Sport zu machen. Und weil man es auch gewissermaßen von uns erwartet. Apropos Machen; Müssen wir echt bei allem mitmachen, was uns die Szene diktiert? Und nicht nur die Szene. Im Grunde erwartet doch jeder, dass wir zumindest ein bisschen ins Gesellschafts-Konzept passen, oder? Nehmen wir mal die Mädels unter uns: Man erwartet von uns, dass wir mit Freundinnen tuschelnd im Restaurant sitzen und über Jungs reden. Sowieso geht man immer davon aus, dass wir alle einen Haufen Freundinnen haben. So wie bei „Sex and the city“. Ab einem gewissen Zeitpunkt setzen die Leute dann voraus, dass man zwar immer noch mit den Mädels kichernd am Restauranttisch sitzt, aber inzwischen Kinderwagen dazwischen stehen und sich die Gespräche hauptsächlich ums Windel wechseln und wunde Kinder-Popos drehen. Eventuell noch Weight Watchers. Als ich neulich shoppen war – alleine natürlich – fragte mich die Verkäuferin an der Kasse, ob ich denn Lust hätte, auf diese Wahnsinns-Aktion „Freundinnen werben Freundinnen“? Ich schüttelte verständnislos den Kopf und antwortete: „Sorry, ich habe keine Freundinnen!“, woraufhin mich die Verkäuferin mit einer Mischung aus Mitleid und Unverständnis anschaute. Ja, wenn‘s halt so ist!  Uns Frauen wird ohnehin eine Menge abverlangt. Wir sollten zu besonderen Anlässen hohe Schuhe tragen und uns natürlich die Beine rasieren. Wenn wir das erste Mal Sex mit einem neuen Mann haben, müssen wir dann alles kahl geschoren haben, aber für Haare auf den Zähnen findet man uns trotzdem sexy. Wir dürfen nicht zu fett und nicht zu abgemagert sein. Und man erwartet heutzutage, dass man sich in seinem Körper immer pudelwohl fühlt, egal, ob dick oder dünn. Wir müssen gute Miene zum bösen Spiel machen, wenn wir Leute nicht abkönnen, denn wenn wir ihnen sagen, dass wir sie scheiße finden, schämt man sich für uns. „Wie kann sie nur?“! Ehrlichkeit wird groß geschrieben, aber ist man dann mal ehrlich, bezeichnet man uns als Miststück! Wir müssen gesellschaftliche Ereignisse, wie Hochzeiten, Geburtstage oder Beerdigungen über uns ergehen lassen, obwohl wir gar keine Lust dazu haben, weil derjenige, um den es geht eigentlich gar keinen Platz in unseren Herzen hat. Aber wir tun es doch. Warum eigentlich?

Warum zwingen wir uns etwas auf, wenn wir in Wahrheit etwas ganz anderes wollen?

Klar, da ist einerseits die ewige Rücksichtnahme. Wenn wir offen aussprechen würden, dass wir kein Bock auf Tante Gerdas Geburtstagsfeier haben, und stattdessen lieber auf der Couch chillen möchten, stoßen wir nicht nur alle anderen vor den Kopf, sondern verbreiten auch miese Laune, obwohl das gar nicht beabsichtigt ist. Die Wahrheit ist also nicht immer der Königsweg. Aber ich komme irgendwie nicht damit klar, dass man uns schon unser ganzes Leben lang damit nervt, bei diversen Dingen mitzumachen, auf die wir keine Lust haben. Früher waren es die Kindergeburtstage, auf die wir eingeladen waren, obwohl man ihn oder sie nicht ausstehen konnte. Und noch schlimmer: Wir mussten denjenigen dann auch noch auf unseren eigenen Kindergeburtstag einladen, weil das halt so ist. Wie du mir, so ich dir. Zum Kotzen! Eine eigen initiierte Retourkutsche nennt sich so was. Und heute im Erwachsenenleben geht der Zinnober genau so weiter. Wir müssen zu diesem Firmen-Essen essen gehen, weil sich das positiv aufs berufliche Ansehen auswirkt. Wir müssen eine Geburtstags-Party ausrichten, sonst sind Familie und Freunde sauer. Also vor lauter „Müssen“ muss ich mich fast übergeben.

Ja, das Leben ist zu kurz. Das wissen wir mittlerweile. Aber wir sollten die Tage doch nicht damit verplempern, wirklich nur das zu tun, was man eben tun muss, um als cool, fleißig, ehrgeizig, verantwortungsbewusst und eben als angepasst zu gelten. Und ohnehin sollten wir niemals glauben, etwas verpasst zu haben, wenn wir uns eben mal ausklinken und nicht mitmachen! In der Kunstgeschichte gibt es übrigens einen Begriff, der dazu passt. Man nennt ihn “horror vacui”, nämlich „Angst vor der Leere“. Erst wenn alle freien Flächen einer Leinwand mit Ornamenten ausgefüllt werden, ist diese Leere quasi nicht mehr vorhanden. Betrachtet man jedoch ein solches Bild, findet das Auge kaum Ruhe, denn die Bilder wirken manisch und rauschhaft. Und wir? Sind wir nicht auch einfach nur wuselnde, aufgedrehte Wesen, die überall dabei sein müssen, weil „Nein“ nicht mehr gilt? Der Angst vor Leere folgt die Angst, nicht oft genug „Ja“ gesagt zu haben. Besonders, wenn wir abends im Bett liegen und den Tag revue passieren lassen, kommen diese Ängste in uns hoch und vermiesen uns dann auch noch die Nacht.

Regel Nummer Eins: „Muss“ durch „Will“ ersetzen

Wir sollten uns immer öfter fragen: „Müssen wir wirklich alles oder wollen wir gewisse Dinge auch?“ Oder dürfen wir alle ohnehin nur mitmachen, wenn wir bei Facebook sind? Etwas verwirrend, dass ich von vermeintlich glücklich machendem Sport- oder Schokoladenkonsum auf das leidige „Muss das sein?“-Thema komme, oder? Aber um die Kurve zu kriegen, muss auch ich jetzt mal einlenken. Eigentlich müssen wir nämlich gar nichts. Aber viele Dinge wollen wir in der Tat auch, sonst sähe unser Leben ganz anders aus. Deshalb lasst uns doch gelegentlich einfach „muss“ durch „will“ ersetzen. Zum Beispiel „Ich will arbeiten gehen!“. Warum? „Weil ich mir sonst diesen absolut genialen Lebensstil nicht leisten könnte!“ Oder: „Ich will Sport machen!“ Warum? „Weil ich mich damit einfach besser fühle!“. Oder: „Ich will und muss Schokolade essen!“ Warum? „Dafür  gibt es keine Antwort.“.

Regel Nummer Zwei: Und alle so: “Nein”

Ich glaube, wir sollten dagegen etwas unternehmen. Gegen den “Ja”-Wahn. Ganz einfach. Wir sollten öfter mal “Nein” sagen. Denn von den Tausend Möglichkeiten, die uns geboten werden, passt einfach nicht alles zu uns. Ob es die Party-Einladung oder die Vertragsverlängerung ist. Nicht alles, was uns als tolle Möglichkeit dargeboten wird, ist nämlich auch eine. Manchmal brauchen wir einfach etwas anderes. Keine Konzern-Karriere. Keine Party des Jahrhunderts. Sondern Zeit für an die Decke starren. Zeit zu träumen, rumspinnen und zur Ruhe zu kommen. Zeit für uns selbst. Klar, “Nein” ist nicht populär. Im Job versteht niemand, wenn man ein neues Projekt ablehnt, oder die Vertragsverlängerung nicht will. Freunde verstehen nicht, warum wir nicht mit aufs Festival wollen. Gerade keinen Alkohol trinken. Um 21 Uhr ins Bett wollen. Lieber mal nichts tun. “Nein” ist immer der Buhmann. Deshalb braucht “Nein” sagen auch Mut. Den Mut, sich den „Ja“-Sagern entgegen zu stellen. Den Mut sicher zu sein, dass wir auch etwas erleben, wenn sich davon kein Instagram-Post machen lässt. Den Mut, genau das auch als Freiheit wahrzunehmen. Und wir sollten unsere “Neins” auch nicht bereuen. Denn eines ist klar: Die Angst, etwas zu verpassen, bringt nichts. Egal wie oft wir „Ja“ sagen, wir verpassen immer etwas. Das ist die Physik des Lebens. Also: Öfter mal “Nein” sagen. Und damit obendrein das Ja-Sager-Monster aus dem Schlafzimmer jagen.

Die alles entscheidende Regel Nummer Drei lautet nämlich: Sag „Ja“ zum „Nein“!

 

 

 

 

Ich mache heute grün

Hallo Mikrokosmonauten: Grüner wird’s nicht!

Neulich habe ich mal wieder daran gedacht, einfach auszusteigen. Ein paar Sachen zusammenzupacken und der Zivilisation den Rücken zu kehren. Back to the roots sozusagen. Ich meine, nicht umsonst haben längere Individualreisen, Sabbaticals, Survivalkurse und Aussteigerblogs augenscheinlich Hochkonjunktur. Und wer hat als Frau nicht schon mal davon geträumt mit einem Axt schwingenden Holzfäller-Hillbilly im aufgeknöpften Flanell-Hemdchen waschechte Lagerfeuer-Romantik zu genießen? Na gut, ich habe mich solch einfältigen Träumereien nie hingegeben, zumal ich eher ein Luxus-Weibchen bin, das lieber im schnittigen Cabrio samt feschem Kerlchen durch die Gegend braust, als Stockbrot mit einem Waldmensch zu grillen. Und trotzdem beschäftige ich mich derzeit verstärkt mit dem Thema Minimalismus. Ich sage mal so: Wir müssen ja nicht gleich wie Selbstversorger Öff Öff im Wald leben. Aber ich bin durchaus bereit, mich zuweilen etwas naturverbundener zu geben und die Pumps gegen Gummistiefel zu tauschen, wenn es denn sein muss. Und deshalb komme ich nicht umhin, mich zu fragen:

„Wie entschlackt man sein Leben?“

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Tick! Tick! (Baby)Boom!

In den Dreißigern sehen sich Frauen urplötzlich mit einer Sache konfrontiert, die ihre bisherige Lebensweise auf den Prüfstand stellt. Nein, es ist nicht der Besuch bei den Anonymen Alkoholikern. Die Sache wiegt schwerer. Es ist die sogenannte Erwartungshaltung der anderen an dich, endlich schwanger zu werden. Manchmal schmettert dir die Wahrheit mit voller Wucht entgegen. Mama will nämlich endlich Oma werden! Ergo soll ich Mama werden! Und Instagram will das offensichtlich auch, denn es suggeriert mir, wie absolut stylisch es jetzt ist, mit einer Baby Björn-Trage samt Inhalt – also dem Balg, ähm Baby – shoppen zu gehen. Natürlich im angesagten „After-Baby-Body“. Und ich spreche nicht von einem feschen Einteiler zur Jeans, sondern von einem Göttinnen-ähnlichen Körper, den jede Frau etwa zwei Wochen nach einer Geburt vorweisen muss. BABY ist derzeit der absolute Frühlings, Sommer, Herbst, – und Winter-Trend!

Hast du keins, bist du nichts!
Ganz ehrlich, Leute, ich habe genug! Ob Werbung, Zeitschriften, gleichaltrige Kolleginnen, Familienmitglieder oder Bekannte: Allesamt zeigen sie mir, wie toll es augenscheinlich gerade sein muss, mit einem Maxi Cosi „avec bebe“ durch die Gegend zu jagen. Ich jedoch will etwas ganz anderes. Und deshalb stelle ich mir immer häufiger die Frage: Ticke ich noch ganz richtig?

Okay, ich fange mal an, mich ernsthaft zu durchleuchten. Ich bin jetzt 37 (oh mein Gott!), lebe in einer konventionell unkonventionellen Beziehung, bin an vielen Wochenenden verkatert und habe keinen Kinderwunsch. Eher noch zieht es mich zu einem weiteren Haustier, neben meinem 15jährigen Kater, den ich übrigens über alles liebe. Er ist ein einzigartiges Tier. Aber irgendetwas scheint doch mit mir nicht zu stimmen, schließlich habe ich nicht diesen urinstinktigen Wunsch, mich zu reproduzieren. Und bin obendrein trotzdem glücklich! Wahnsinn! Darf ich das dann überhaupt? Augenscheinlich nicht, denn die Versuche, mich bekehren zu wollen, hören einfach nicht auf. Dabei denke ich noch nicht mal so viel darüber nach. Es sind vielmehr die anderen, die für mich denken. Und das ist das eigentlich Bemerkenswerte an der Sache. Denn keine Kinder zu wollen, war für mich nie ein Thema, bis es für mich zu einem gemacht wurde. Egoistisch und selbstsüchtig soll ich mich fühlen. Ich soll verstehen, den falschen Weg eingeschlagen zu haben, damit die, die den angeblich richtigen Weg gehen, sich bestätigt fühlen. Dabei will ich doch nur eines: Mich nicht rechtfertigen müssen.

Versteht mich nicht falsch, ich finde Kinder toll. Aber ich bin auch froh, wenn ich irgendwann wieder von ihnen weg bin, meine nächste Reise planen und dabei Wein trinken kann. Ich finde es außerdem tip top, dass meine Brüste das bleiben, was sie sind: Schöne Accessoires zu meinen Outfits und nichts weiter! Ich feiere mich tagtäglich dafür, dass mein Körper sich niemals in den von Jabba the hut verwandeln wird, es sei denn, ich übertreibe es mit dem Junk Food. Aber nun ja, das habe ich selbst in der Hand, oder? Ich weiß, als Frau sollen wir immer sagen: „Kinder zu bekommen ist toll und Muttersein das vollkommene Glück.“ Aber es gibt gewiss auch viele, die sich manchmal denken: „Das Balg nervt.“. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das über das ein oder andere Kind auch schon gedacht habe, aber das macht mich nicht automatisch zum Misanthrop und Kinderhasser.

Mit Baby an die Belastungsgrenze
Was wirklich nervt, ist, wenn man mir ein Baby in den Arm drückt, um meinen Mutterinstinkt zu wecken. Mir die Vorzüge von einem Familienleben zu erklären, obwohl ich gerade einfach zufrieden mit dem bin, was ich habe, nämlich einen tollen Freund. Die typischen Vorzeige-Familys aus der Waschmittelwerbung sind sowieso pure Illusion. Dieses Gehabe glorifiziert die Familie. Aber machen wir uns nichts vor: In jeder Familie gibt es Spannungen, Eifersucht, negative Leidenschaften. Es ist nicht alles wie in dieser Werbung. Mütter, die gleichzeitig arbeiten und Kinder haben, sind vor allem eins: müde! Diese politische Binse, Job und Familie seien leicht zu vereinbaren, ist eine glatte Lüge. Und leider ist es in den wenigsten Fällen so, dass Mutti zuhause bleiben kann, weil sie einen Öl-Milliardär geheiratet hat. Der im Übrigen irgendwann seine Assistentin oder die Aufsichtsratsvorsitzende vögeln wird, weil er Mutti nicht mehr sexy oder schlichtweg langweilig findet. Oft verschwindet Papa auch schon vor der Niederkunft. Weil er zu jung, zu alt oder einfach zu verantwortungslos war. Oder schlichtweg nur Sex wollte. Dumm gelaufen! Ich möchte mein Leben nicht an der Grenze des Belastbaren führen. Im Gegenteil. Ich möchte viele Optionen haben. Und ich möchte noch vieles ausprobieren und erleben.

Was wäre, wenn…
Ich würde lügen, wenn ich mir nicht manchmal vorstellen würde, wie mein Kind aussehen würde. Und nicht nur das: Ich stelle mir dann vor, wie ich es anziehen, ich meine natürlich erziehen würde. Ich würde es in dem Glauben erziehen, dass die Natur und die Tiere das Wichtigste überhaupt sind und man beides schützen muss. Ich würde ihm die Stärke geben, an sich und seine Träume zu glauben. Ich würde ihm Entschlossenheit mitgeben und Kampfgeist, sich für die Dinge einzusetzen, die ihm am Herzen liegen. Mein Kind wäre gewiss kein ätzender Quälgeist, der Käfer zertrampelt und sich an der Supermarktkasse kreischend zu Boden wirft, weil er kein Überraschungs-Ei bekommt. Und obwohl ich hier und da diese Gedanken hege, habe ich nie diesen unbändigen Wunsch verspürt, wirklich Kinder haben zu wollen. Ich habe mich sehr lange damit auseinandergesetzt und mich immer wieder dagegen entschieden. Vollen Herzens und in dem Bewusstsein, dass die meisten anderen Frauen nur zu gerne Kinder hätten. Ich überlasse das Thema deshalb sehr gerne den anderen. Schade ich mir damit selbst? Nein, denn ich müsste mich verbiegen, wenn ich etwas tun würde, was mir widerstrebt. Schade ich damit der Gesellschaft? Nein, denn es gibt genug Frauen, die unbedingt Kinder haben wollen. Auch meine Mutter konnte sich nichts Schöneres vorstellen, als ein Baby großzuziehen. Sie war trotzdem berufstätig. Ich hätte diesbezüglich also auch ein Vorbild. Und will es trotzdem nicht. Ich könnte jetzt der Politik die Schuld dafür geben. Weil es in Deutschland, im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern, nur schwerlich möglich ist, Beruf und Familie zu vereinbaren. Meiner Meinung nach liegt das auch immer noch an den Nachwehen des Nationalsozialismus, weil in großen Teilen der Bevölkerung immer noch die Angst vor dem Vorwurf herrscht, eine „Rabenmutter“ zu sein. Die Wahrheit ist aber: Das spielt gar keine so große Rolle für mich. Höchstens unterbewusst. Der Hauptgrund, warum ich keine Kinder haben will, lautet: Ich bin viel zu gerne frei. Ich bin zu gerne spontan. Ich schlafe zu gerne. Ich bin zu gerne faul. Ich bin zu gerne chaotisch und unstrukturiert. Und ich liebe das Leben viel zu sehr als es mit Babyschwimmen und Kita-Suche zu verplempern. Und damit bin ich nicht alleine. Der „Club of Rome“ würde mir sogar eine Prämie zahlen für meine Kinderlosigkeit. Auch deshalb, weil ewiges Wachstum sich als Irrtum herausgestellt hat, gibt es Gruppen, die aus ökologischen Gründen jede neue Schwangerschaft als eine zu viel ansehen. Sie betrachten den Fortpflanzungsdrang des Menschen als kulturell anerzogen, nicht als unabdingbar. Ein heißes Eisen, ich weiß und ich könnte ewig so weiterschreiben, ob es nun gut oder schlecht ist, keine Kinder zu haben. Aber eines ist sicher: Wir sollten damit aufhören, Leben vergleichen zu wollen. Wenn du morgen beschließt, nach Australien auszuwandern, einen Gnadenhof für alte Tiere zu eröffnen und für den Rest deines Lebens nur noch rot zu tragen, ist das völlig okay. Wir haben nur dieses eine Leben, also sollten wir gefälligst das tun, was wir wollen und nicht das, was andere erwarten.

Schubladen im Kopf

Am Anfang steht der Stereotyp! Frauen können nicht einparken! Professoren sind schusselig! Und AfD-Wähler sind alle Rassisten! Wir fassen Menschen eigentlich immer in Gruppen zusammen. Ein völlig normaler, nahezu automatisch ablaufender Prozess. Denn so muss man über Dinge, die möglicherweise auf die große Mehrheit einer Gruppe zutreffen, nicht jedes Mal neu nachdenken. Sondern die schnell abrufbaren Stereotypen können den Umgang mit anderen extrem vereinfachen. „Was für eine Tussi!“, dachte ich, als die Neue in meine Laufgruppe kam. Sie trug die neuesten Jogging-Schuhe, die trendigsten Lauftights, perfektes Make-Up und hatte die Haare zu neckischen Zöpfchen geflochten. Sofort stellte ich mir damals die Frage, wie man sich augenscheinlich so zeitintensiv herrichten kann, um lediglich bei miesem Wetter joggen zu gehen? Zumal just in diesem Moment auch noch ein fieser Nieselregen einsetzte. Sei es drum, nach etwa zwei Kilometern begann der Niesel in Starkregen umzuschwenken. Irgendwann schiffte es wie aus Eimern. Ihre Frisur war im Arsch. Meine übrigens auch. Und was soll ich sagen? Es war ihr schlichtweg egal. Stattdessen war sie die Einzige, die das Ganze mit Humor nahm. Während ihre Schminke weggespült wurde, brachte sie mich unermüdlich zum Grinsen mit ihrer lockeren Art und so revidierte ich meine Meinung über sie. Der erste Eindruck hatte mich getäuscht. So wie die vermeintliche „Tussi“ in meiner Laufgruppe traf ich in meinem bisherigen Leben schon auf so manche „Mogelpackung“, die eben nicht das war, was sie verkörperte. Im positiven aber auch im negativen Sinne. Aber täuscht uns unser Schubladen-Denken tatsächlich so oft über die Wahrheit hinweg? Weiterlesen

Hallo Mikrokosmonauten: Ein Nest ist kein Käfig!

Nestbau:
Irgendwann im Leben wird sich jedes Mädchen einmal die Frage stellen: „Werde ich einsam in einer kleinen Zweizimmer-Bude mit zwanzig Katzen enden, die mich nach meinem Tod auffressen, weil keiner merkt, dass ich gestorben bin?“ Angesichts dieser Horrorfantasie beschließt fast jedes Mädchen, sich unmittelbar danach einen Mann zu suchen, der sie möglichst schnell aus der Gosse holt und in sein traumhaftes Reich entführt. Ach nein, das war Pretty woman. Also nochmal zurückgespult. Also nach der Alptraumfantasie der menschenfressenden Katzen versucht jedes Mädchen, das noch etwas auf sich hält, sich entweder als emanzipierte Frau in der harten Welt durchzusetzen (och nö, viel zu anstrengend!) oder – frisch verliebt – mit einem Mann zusammenzuziehen. Das bietet sich an. Denn Männer sind wie Hunde, also treu ergeben und quasi das Gegenteil von Kannibalen-Katzen. Im Grunde ist es auch gar nicht so schwer, einfach so in das Leben eines Mannes samt Wohnung und Privatsphäre gelassen zu werden. Im Gegenteil. Die guten Kerle lassen einen sogar bereitwillig in ihre Welt eintreten und sind zunächst mal gastfreundliche und großzügige Zeitgenossen. Davon kann Frau nur träumen. Zumindest so lange, wie ihre rosarote Brille uns noch im gleißenden Prinzessinnen-Licht erstrahlen lässt. Aber was soll ich euch erzählen: Der endgültige Schritt in ein gemeinsames Leben samt gemeinsamer Bleibe birgt natürlich auch so manche Gefahren. Entscheidet man sich nämlich zum Zusammenleben, ist die knallharte Realität in Form von dreckigem Geschirr in der Spüle und Baumwollunterhosen nicht weit entfernt. Und ehe man sich versieht, ist der Alltag da. Nestbau bedeutet nämlich in erster Linie immer eines: Die letzten Hüllen fallen! Weiterlesen

Hallo Mikrokosmonauten: Auch Zukunftsangst?

Aus uns ist nichts geworden

Wir schreiben das Jahr 2018. Und unsere Generation – die Generation Y – wie sie gerne genannt wird, gibt nach wie vor alles. Und verliert doch immer wieder den Überblick. Wir Millennials sind zwischen 1980 und 1990 geboren. Wir feiern uns für unser durchschnittliches Studium, und dass wir irgendwann mal sechs Monate durch Australien getourt sind oder ein Praktikum in den USA gemacht haben. Wer gegen uns ist, ist ignorant und die Generation vor uns sind eh alles Langweiler, Spießer und Systemangepasste. Wir haben irgendwie die Ansicht gepachtet, dass nur wir selbst wissen, wie die Welt funktioniert. Oder? Weiterlesen

Bösewichte

Meine Mutter fragt mich oft, warum ich eigentlich so fies bin? Nachtragend wäre ich und außerdem ein Racheengel. Es gäbe kaum jemanden auf der Welt, der es mir irgendwie dauerhaft recht machen könne. Und am Ende würde ich immer auf Rache sinnen und abrechnen. Es wäre demnach kein Wunder, dass ich irgendwann als Wasserleiche in der Saar enden würde. Und ich frage mich: Hat sie recht? Weiterlesen

Zyklusprobleme

Wer glaubt, mich inzwischen zu kennen, kennt nur einen Bruchteil meines wahren Ichs. Man kennt mich als neunmalkluge „Ratschlägerin“ – leider im Schaumschläger-Mantel. Denn entgegen meiner klugen Sprüche, mit denen ich jongliere wie ein Artist auf Ecstasy, sorge ich ansonsten in meinem Leben zuweilen für ziemlich unangenehme Kracher. Hier gebe ich Lebenstipps, wie man mit Liebeskummer umgeht oder wie man sich nochmal so richtig schön aus dem Leben schießen kann, bevor man das Löffelchen reicht, aber sobald ich mal wieder einen meiner „Nimm das Leben leicht“-Texte zum Besten gegeben habe, sacke ich regelmäßig in mich zusammen, verwerfe all meine Ratschläge, weil ich sie selbst plötzlich nicht mehr anwenden kann und möchte mich am liebsten in einem tiefen Erdloch verbuddeln. Das Ganze passiert einmal im Monat. Mal mehr, mal weniger intensiv.

Alle Tage wieder
Das, worüber ich sprechen möchte, ist ziemlich heikel. Einmal im Monat erlebe ich nämlich eine Art Metamorphose. Will heißen, dass ich in eine emotional sehr instabile Phase gerate. Unfreiwillig wohlgemerkt. Kennt ihr das Gefühl, euch jeden Moment in Hulk zu verwandeln, fast schon panisch dagegen anzukämpfen, aber ihr wisst, dass die Verwandlung unaufhaltsam ist und ihr letztendlich explodiert und völlig ausflippt? Nein? Nun, dann bin ich vielleicht die Einzige, die diese Ausraster so beschreibt, aber so ähnlich fühle ich mich regelmäßig. Okay, ich werde zwar nicht grün, aber das lässt mich nicht weniger furchteinflößend aussehen. Leider. Ich glaube mittlerweile sogar, dass Hulk eine Frau war, denn offen gestanden, traue ich ein solch ambivalentes Verhalten nur einem weiblichen Erdenbewohner zu. Und ich meine, mittlerweile rausgefunden zu haben, dass wir Frauen uns zyklusabhängig, irgendwie zu verwandeln scheinen. Und somit komme ich aufs Thema: Die unvermeidbare Werwolf-Interpretation! Ein gutes Theaterstück wäre es allemal, aber in Beziehungen ist so etwas ein absoluter Killer. Kein Mann will Bekanntschaft mit Frankensteins Braut machen. Aber machen wir uns nichts vor: Wenn in der Werbung so unverblümt über Tabu-Themen wie Blasenschwäche und Creme gegen Pilze in der Intimregion gesprochen wird, können wir auch über den weiblichen Zyklus gepaart mit der entsprechenden Launenhaftigkeit bis hin zum psychischen Exitus sprechen.

Achtung, bissig!
„Wann würde eine Frau am ehesten jemanden töten? A: in der Woche vor ihrer Menstruation, B: während ihrer Periode oder C: in der Woche danach?“, fragt das Partyspiel „Therapy“ überspitzt auf einer Quizkarte. Die richtige Antwort ist dem Spiel zufolge A: In den Tagen vor der Menstruation seien Frauen besonders launisch. Klischee oder Realität? PMS scheint jedenfalls keine Erfindung der modernen Medizin zu sein. Bereits Hippokrates berichtete von Frauen mit monatlichen Unruhezuständen, die sich vom Kopf in die Gebärmutter bewegen. Der Begriff umschreibt keine Erkrankung, sondern eher eine Sammlung von Beschwerden, die Frauen in den Tagen vor oder sogar während ihrer Menstruation erleben. Wir sind demnach niedergeschlagen, reizbar, klagen über Kopfschmerzen oder Schlafstörungen. Rund jede vierte Frau leidet laut Experten unter solchen Stimmungstiefs. Oder wie ich es liebevoll nenne: Dem Werwolf-Syndrom. Meine letzte Verwandlung liegt noch nicht lange zurück. Urplötzlich war ich getrieben von dem Gedanken, ich müsste meinem doch sehr friedliebenden Freund eine Art Denkzettel in Form von Gemeinheiten und Vorwürfen verpassen. Gekrönt wurde mein plötzlicher Sinneswandel damit, dass ich alles in Frage stellte. Die Beziehung und die ganze Welt. Und der Grund für mein Ausraster war geradezu lächerlich. Ich hatte üble Kopfschmerzen und wollte deshalb mit ihm nicht unter Leute gehen. Ausgeschmückt wie ein Kaminzimmer zur Weihnachtszeit kamen jedoch meine Argumente, warum ich denn nichts trinken gehen wolle. Statt einfach zu sagen, dass ich Kopfweh habe, stellte ich alles in Frage und warf mit den schillerndsten Brüll-Tiraden à la Kinski um mich. „Schrei‘ ich oder schrei‘ ich nicht?“ Urplötzlich fühlte ich mich vereinnahmt und meiner Freiheit beraubt. Und am Ende meiner Maschinengewehr-Salve fand ich mich in einem Geflecht aus zusammenhanglosen Unterstellungen wider, mit denen ich meinen Freund terrorisierte, wie das hysterische Kind die Eltern. Und ich verdammte vor allem lautstark die Liebe und Beziehungen. Ich bezeichnete alles als große Lüge. Und heulte dabei wie eine Hyäne. Und ehe ich wie ein Kind mit den Füßen aufstampfen konnte, setzte ich mich an jenem Abend an die frische Luft, ehe es mein Freund tun konnte, in der Hoffnung, wieder klar in der Birne zu werden. Und das wiederholte ich dann gleich zwei Mal, denn bei der ersten Rückkehr ging gerade wieder alles von vorne los. Heute weiß ich: Meine Hormone spielten völlig verrückt. Und das nicht zum ersten Mal. Ob PMS oder irgendwelche anderen hormonellen Störungen aufgrund des weiblichen Zyklus ist eigentlich egal, denn der Verlauf ist immer der gleiche. Aber was zum Teufel bringt es uns Frauen, uns selbst zu sabotieren? Unserem Glück in diesen Momenten so richtig eins auf die Fresse zu geben? Eigentlich nichts, oder?

Tanz auf dem Hormon-Vulkan
Bei diesem Hormon-Overflow, der gelegentlich in uns brodelt, ist es nicht verwunderlich, wenn der ganze Vulkan mit einem Mal zum Ausbruch kommt und die ganzen Hormone uns im Nu ins Höllenfeuer katapultieren. Aber um das mal kurz klarzustellen, liebe Männer: Ihr seid nicht zwingend der Grund für unsere Stimmungsschwankungen. Wir sind nicht einmal im Monat mies gelaunt, den Tränen nahe oder streitlustig, weil wir ein Problem mit euch oder der Welt haben: Wir quälen uns schlicht und einfach. Viele von uns würden einiges dafür geben, diese eine Woche im Monat überspringen zu können. Nicht mit permanenten Stimmungsschwankungen zu leben, die unsere Laune von einem Extrem ins nächste stürzen. Mal leiden wir unter leicht depressiver Stimmung, gepaart mit einem miesen Selbstwertgefühl, gelegentlichen Heulkrämpfen und Angstzuständen. Mal sind wir aggressiv und angriffslustig. Alles ist möglich, vieles unerträglich. Vor allem, für uns selbst. Forscher haben untersucht, ob und wie sich die Struktur des weiblichen Gehirns im Laufe des Zyklus verändert. Ihre Ergebnisse legen nahe, dass der schwankende Hormonspiegel während der Menstruation auch die Struktur des Hippocampus verändert und der spielt eine zentrale Rolle für unser Gedächtnis, unsere Stimmung und Emotionen.

Reden hilft
Nachdem ich zwei Tage im seelischen Ausnahmezustand taumelte, kämpfte und haushoch gegen jegliche Vernunft verlor, geschah erneut etwas Seltsames: Ich war wieder die Alte. So nach dem Motto „Herr Jesus, was ist passiert?“ wachte ich morgens zwar etwas verwirrt auf, konnte aber ebenso wenig wie mein Freund glauben, dass es Hulk jemals gegeben hatte. Und spätestens jetzt schaltete sich etwas ein, was mich noch fertiger machte, als alle Ausraster zusammen: Das schlechte Gewissen. Und die Last dieses schlechten Gewissens ist enorm muss man wissen. Es drückt dich zu Boden und du kannst kaum mehr atmen, wenn du darüber nachdenkst, was für eine Scheiße du gemacht hast. Am Ende ist es doch so: Das einzig probate Mittel ist Reden. Alternativ könnte man sich natürlich auch in einem Erdloch verbuddeln, aber reden erachte ich als sinnvoller. Darüber mit dem Partner reden, warum das passiert und dass man selbst darunter leidet, aber niemals weniger liebt. Und irgendwann – ja ich glaube daran – haben wir uns vielleicht doch soweit im Griff, dass die Werwolf-Herrschaft nicht mehr ganz so schlimm sein wird. Oder der Partner derweil eine Gummizelle für uns angefertigt hat.
– R. –