• Termine News und Wissenswertes aus Saarbrücken, dem Saarland und der Welt:

Prima Klima

Lernte man früher noch in der Schule oder von der Pizzakarte, dass es vier Jahreszeiten gibt, ist das Trennen von Frühling, Sommer, Herbst und Winter mittlerweile Schnee von gestern. Es ist zwar noch am Kalender, längst aber nicht mehr am Wetter zu erkennen, in welcher Zeit des Jahres man sich gerade befindet. Im hippen Heute ist Vierzig das neue Dreißig und Winter der neue Sommer. Wer das ganze Jahr Lebkuchen, Sangria und bunte Eier erwartet, darf sich nicht beschweren, wenn Petrus sich unseren irdischen Gewohnheiten anpasst und das ganze Jahr sämtliche Wetterlagen bereithält. Selbst schuld, wer nicht flexibel genug ist, im Winterurlaub sein Snowboard als Surfbrett zu nutzen… Weiterlesen

Clubzone Januar 2019

Jedes Jahr aufs Neue ist diese kleine Rubrik hier, so ein bisschen wie eine Zeitkasel, wie sie bei Grundsteinlegungen oft verbuddelt werden. Denn für den geneigten Leser ist es bei der Lektüre dieser Zeilen wahrscheinlich schon 2019, das bedeutet wir schrieben hier an einer Nachricht aus der Vergangenheit. Einer Vergangenheit, die partytechnisch gesehen, als einer der besseren Jahrgänge in die Annalen unseres schönsten Bundeslandes der Welt ein. Insbesondere die ungebremsten Vorkommnisse und moralisch zweifelhaften Geschehnisse der Weihnachtswoche und vor allem die herrlich ausufernden Ausnahmezustände in der Silvesternacht müssen ausführlich behandelt werden – nur leider nicht in dieser Ausgabe. Denn da ganz überraschend auch dieser Jahr wieder unsere Druckerei partout nicht dazu zu bewegen war, über die Feiertage dieses auflagenstärkste Fachmagazin für Partyklatsch und Feiertratsch zu drucken, können wir heuer nur die Ausschweifungen der ersten 19 Dezembertage behandeln… Weiterlesen

STILLE NACHT oder die Ruhe nach dem Sturm.

Das Nauwieser Viertel ist für viele der spannendste Stadtteil Saarbrückens. Dabei spielt natürlich die vielfältige Gastronomie zwischen Großherzog-Friedrich-, Richard-Wagner- und Dudweiler-Straße eine entscheidende Rolle. Doch gerade an der Gastroszene, und ihrer überbordenden Beliebtheit, schieden sich diesen Sommer die Geister und wirklich Ruhe ist erst jetzt mit den einstelligen Temperaturen eingekehrt. Fragt sich nur, ist das die Ruhe nach oder vor dem Sturm. Weiterlesen

Same procedure as…

Hallo Mikrokosmonauten: Notlügen zu Weihnachten sind erlaubt! 

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber dieses Jahr bin ich erst spät im weihnachtlichen Taumel angekommen. Obwohl im Vorfeld alles wie immer war: Die Weihnachtsbeleuchtung in den Straßen hing ab Ende Oktober, den Lebkuchen gab es schon vorher. Und ab September weichten die Sommerkleidchen den kratzigen Wollpullis. Zumindest im Einzelhandel. Ich habe mich dieses Jahr echt schwer getan, mir einzugestehen, dass jetzt wieder die Zeit beginnt, in der es früher dunkel wird und die Welt ein Stückchen an Farbe verliert, nachdem auch die letzten goldenen Blätter von den Bäumen gefallen sind. An Farbe verlieren auch wir, denn die Sommerbräune verabschiedet sich mehr und mehr und das von der Sonne ausgebleichte Haupthaar bekommt wieder diesen verwahrlosten Straßenköter-Touch, obwohl man längst keiner mehr ist. Ich bin erschüttert, dass nun ein weiteres Weihnachten ganz nonchalant anmarschiert kommt, als hätte man sehnlichst drauf gewartet. Haben wir nämlich irgendwie nicht. Offen gestanden war ich immer Fan von Weihnachten. Aber dieses Jahr erscheint es mir ferner denn je, zumindest in diesem Moment, in dem ich diese Zeilen schreibe. Denn Weihnachten und die Wochen davor – da bin ich mir sicher – ist auch die Zeit von Lug und Trug. Ich frage mich deshalb jedes Jahr aufs Neue:

„Täuschen wir ihn nur vor, den Weihnachtstaumel-Freudentanz?“

Ich ertappe mich ja besonders in der Vorweihnachtszeit dabei, wie ich mir selbst den Jutesack voll lüge. Das fängt beim Gebäck an. Ein Lebkuchen hat fünf Weight-Watchers-Punkte. Ist nicht viel, aber ich will mir jedes Jahr aufs Neue partout nicht eingestehen, dass mein Lebkuchen in Wahrheit 500 Gramm wiegt und aus zwanzig Einzelteilen besteht. Und de facto 100 Weight-Watchers-Punkte hat, was einem Extra-Punkte-Puffer von etwa drei Wochen gleichkommt, das ich in nur fünf Minuten aufbrauche. Mein Selbstbetrug wiegt übrigens etwa zwei Kilo. Aber okay, wir Menschen haben ja die seltsame Angewohnheit, uns gerne selbst glücklich zu machen. Passt die Hose nicht mehr, kaufen wir uns einfach eine mit Gummibund und fühlen uns gleich so, als hätte es das Malheur nie gegeben. Bei Glühwein ist das nichts anderes. Denn wie so oft gestehen wir uns auch hier nicht ein, dass wir das Gebräu eigentlich hassen, da zu viel Zucker und Nelkengestank, aber wir uns förmlich hingerissen fühlen, in der vorweihnachtlichen Träumerei davon zu kosten und das nicht zu knapp. Spätestens nach dem ersten verklebten Schnabeltassen-Stiefel auf dem Weihnachtsmarkt wissen wir: „Stimmt, so geil ist der gar nicht.“, und sollten spätestens jetzt die Finger davon lassen. Da aber Weihnachten ist, suggeriert uns das Gehirn, dass wir gerade jetzt und hier Unmengen Zuckerwein in uns hineinschütten müssen, weil das halt so ist. Ich wechsele ja irgendwann immer von Glühwein zu diesen anderen niedlichen Getränken mit neckischen Namen, die wie Erotik-Spielzeug klingen. „Blonder Engel“ oder „Süßer Traum“ zum Beispiel. Leider halten auch die nur bedingt, was sie versprechen, denn süße Träume habe ich davon nie. Eher Sodbrennen. Aber was soll’s, es ist Weihnachtszeit und man malt sich die Welt in dieser Zeit kunterbunt und bestäubt sie sogar noch mit Puderzucker. Dass der Puderzucker für manche auf illegalem Wege auf dem Zimtsternchen gelandet zu sein scheint, ist dann wohl auch wahrhaftig der absolute „Vanillegipferl“! Nun denn, in welchem Orbit wir uns in der vorweihnachtlichen Zeit nun wirklich befinden, lässt sich nur erahnen. Jedoch frage ich mich:

„Was wäre Weihnachten, wenn wir immer unverblümt ehrlich wären?“

Wahrscheinlich das Fest der Hiebe.

Denn gehen wir auf das vermeintliche Fest der Liebe zu, erreicht der Schummelmarathon seinen Höhepunkt. Spätestens dann, wenn man eröffnet bekommt, dass die unbeliebte Tante samt griesgrämigem Gatten jetzt doch zur Heiligabend-Völlerei eingeladen wurde und zusätzlich auch noch Mitbestimmungsrecht erhält, was auf den Tisch kommt, während man selbst noch nicht mal einen Hauch Entscheidungsgewalt hat, wer an den Tisch kommt und das auch nicht ehrlich sagen darf. „Des Lieben Frieden Willens.“, hallt es dann aus dem Alibi-Requisiten-Lager der eigenen Truppen, während man selbst insgeheim bereits die Messer wetzt, weil eine feindliche Belagerung der Weihnachtstafel droht. Weihnachten mit der ganzen Familie an einem Tisch zu sitzen mag zwar in der Phantasie wie das fröhliche Weihnachtsmann-Hauptquartier wirken, kann aber in Wahrheit eine Schlittenfahrt in die Hölle bedeuten. Die Antwort liegt ganz allein im Wein. Ein Glas zu viel des guten Rebensaftes kann in weihnachtlicher Gesellschaft eine ganze Familie entzweien. Vielleicht, weil in vino immer noch mit veritas einhergeht oder weil einige ihn schlichtweg nicht vertragen. So manch einer ist an einer geschmückten Tafel schon in den Genuss von Ohrfeigen zum Lamm gekommen. Habe ich gehört. Die Wahrheit, Freunde, ist zuweilen ein ganz schön garstiger Wichtel, deshalb sollte man sie zu Weihnachten innerhalb der Familie tunlichst vermeiden. Gleiches gilt auch bei einem ähnlich leidigen Thema: Den Geschenken. Ich frage mich jedes Jahr aufs Neue, weshalb wir im Vorfeld stets tönen, dass wir uns dieses Jahr nichts zu Weihnachten schenken, aber dieses Nichts dann am Ende noch möglichst schön in Goldpapier wickeln? Diese Flötentöne können jedenfalls ganz schön böse ausgehen, spätestens dann, wenn man sich wirklich daran hält. So kam mir neulich zu Ohren, dass ein Pärchen über Monate vor Weihnachten bereits bei jeder sich bietenden Gelegenheit betonte, sich an Weihnachten nichts zu schenken. Und sich auch wirklich mal daran zu halten, denn die Jahre zuvor war es ähnlich abgelaufen, aber man brachte es dann nie übers Herz, wirklich nichts zu schenken. Nun ja, diesmal jedoch setzte der männliche Part des Paares es tatsächlich in die Tat um und schenkte – oh Wunder – nichts. Ich war nicht dabei, als sie ihm freudestrahlend am Heiligen Abend die Schlüssel eines Oldtimer-Cabrios überreichte, das mit Schleifchen in der Kies-Auffahrt stand. Ich war auch nicht anwesend, als sich um seine Nasenspitze herum eine leichte Blässe bildete und ihr Lächeln versiegte, als er ihr sein „Nichts“ gestand. Ebenso konnte ich der Szenerie auch nicht beiwohnen, als sich ihre Miene versteinerte und sie versuchte, normal weiterzuatmen, damit sie nicht in Ohnmacht fiel. Aber wenn ich ehrlich bin, kann ich mir genau vorstellen, dass man die Luft dort hätte schneiden können, so dick wie sie war.

Frohe Weihnachten

Im Grunde gibt es zu Weihnachten keine wirklich guten Tipps, sollte die Familien-Fehde bereits zu weit fortgeschritten sein. Vielleicht mehr Humor und Notlügen und das Vertuschen der nackten Wahrheit, obwohl ich kein Freund davon bin. Von Nacktheit allerdings schon, aber erst nach der Weihnachtszeit, wenn der Sport wieder Einzug hält. Darüber hinaus soll es doch tatsächlich Familien geben, die sich recht gut verstehen. Meine ist eine davon. Zu Weihnachten sind wir nämlich eher damit beschäftigt, ein bisschen rund um unsere Hüften zu schummeln als dem anderen ins Gesicht. Weil das mit dem Weight-Watchers funktioniert eh nicht.

Am Ende ist es doch so: Eine Ohrfeige hat noch niemandem geschadet, allerdings passt sie eher weniger zum familiären Weihnachtsfest. Warten wir noch bis Silvester!

Fröhliche Weihnachten, ihr da draußen!

Clubzone Dezember 2018

Willkommen im Dezember des Jahres 2018, dem bereits zweiten Jahr mit einem US-Präsidenten an der Macht, der allen Ernstes den Wald fegen und rechen lassen will, um künftig Waldbrände zu verhindern. Allerdings hat dieser Umstand uns auch in den letzten Wochen die Lust am Feiern kaum genommen, speziell im Saarland ist wohl mit Fug und Recht vom Gegenteil auszugehen. Tatsächlich ist jetzt zum Ende des Jahres eindeutig festzustellen, dass die letzten zwölf Monate wieder einmal prall gefüllt waren mit jeder Menge Clubtreiben und Partyspaß. Aber wo Licht ist, bleibt einem auch der Schatten nicht erspart. Was für die Feierszene an der Saar bedeutete, dass auch heuer leider wieder einige Clubs den ewigen Feierabend einläuten mussten. Darunter vor allem ein altgedienter Partygigant wie das CANOSSA auf dem Campus unter der Mensa. Hier ist wohl für alle Zeiten Schluss mit feiern, nachdem sämtliche Gastroeinbauten, wie Theke, Kühlräume und Toiletten schon im Sommer zurück gebaut wurden. Schon traurig für einen Laden der fast ein halbes Jahrhundert u.a. solche DJ-Legenden wie Hirschmann oder Kasimir hervorgebracht hat. Aber Schwamm drüber, jetzt aber ist es erst mal an der Zeit sich einen Überblick über die vergangenen Wochen zu verschaffen – und da war einiges am Start. Weiterlesen

Dicke Dinger

Männer finden sie faszinierend, Frauen in der Regel eher störend. Die einen mögen sie groß, die anderen geben sich auch mit Kleinen zufrieden. Manche von ihnen sind mit Plastik oder Metall getunt, andere kunstvoll bemalt. Während Männer sie in Weiß oder Schwarz bevorzugen, nehmen Frauen sie so, wie sie sind. Männer fühlen sich in ihnen sicher und geborgen und lieben es, in ihnen zu kommen. Frauen schätzen es derweil eher, wenn viel Milch in sie passt und sie neben den eigenen auch noch die Kinder der Nachbarn unterbekommen. – Asche auf das Haupt derer, die gerade an etwas anderes denken als an das, was gemeint ist: Sport Utility Vehicles oder kurz SUVs… Weiterlesen

Doppel-Plasmastrahl-Lichtbogen-Feuerzeug (ARCstorm)

Für dieses Lichtbogenfeuerzeug ist kein Gas erforderlich, es funktioniert elektrisch über einen durch Hochspannung erzeugenden Plasma-Lichtbogen, der eine Kerze oder Zigarette auch bei Wind leicht anzündet!

Technische Details:
· windfest, ohne offene Flamme und geruchlos
· doppelter Lichtbogen für perfekte Zündung
· einfach zu bedienen
· der integrierte Akku kann über USB wieder aufgeladen werden
· Aufladezeit ca. 2 Stunden – bis die Ladekontroll-Led erlischt!
· Ladezeit nie länger als 3 Stunden! Aufladung min. alle 3 Monate
· HxBxT 77x36x13mm
· Akku 3,7V/220mAh – hält bis zu 300 Zündungen
· Lieferung inkl. USB Ladekabel in der Geschenkbox

Auf Anfrage beim Hersteller auch erhältlich mit individueller persönlicher Widmung per Lasergravur und Lieferung als Geschenkbox. 

Das Original ARCstorm ist erhältlich in Tabakwarengeschäften, Kaufhäusern und im Online-Handel z.B. bei AMAZON. Unverbindliche Preisempfehlung EUR 34,90

 

Clubzone November 2018

Keine Atempause, Geschichte wird gemacht! Jetzt geht es auf in die alljährliche Hochsaison der nächtlichen Feierei. Tatsächlich ging mit dem Oktober ein Partyjahr in die letzte Runde, das wahrlich nicht arm an abgefahrenen Exzessen war und natürlich machten auch die letzten Wochen keine Ausnahme. Fest zu halten bleibt in jedem Falle, dass auch dieses Jahr in Sichtweite seines Endes deutliche Anstrengungen unternahm, in Sachen unheiliger Feierei noch ‘ne Schippe drauf zu legen. Nur allzu gerne würden wir hier jetzt noch über die zahlreichen saarländischen Oktoberfeste lästern und ausschweifend der üblen Nachrede frönen, aber obwohl es mit Sicherheit jede Menge eindeutig zweideutiges und pikantes Material gäbe, müssen wir leider passen. Mit Müh’ und Not können wir uns gerade noch daran erinnern, dass das OKTOBERFEST in St. Ingbert vom ersten Moment wieder der absolute Hammer war. Danach ist allerdings Fehlanzeige was das redaktionelle Partygedächtnis angeht. Von daher beginnen wir lieber mit Feiereien, die unvergesslich waren – zumindest soweit wir uns erinnern können. Weiterlesen

Der Geduldsfaden

Hallo Mikrokosmonauten: Es lebe die Ungeduld!

Peter Maffay hat neulich in einem Interview erzählt, dass er mit dem Alter immer ungeduldiger wird. Man fragte ihn daraufhin erstaunt, wie das denn sein könnte, schließlich wäre es doch eigentlich so, dass ältere Menschen geduldiger seien. Er meinte daraufhin, die Ungeduld spüre er darin, dass er heutzutage zum Beispiel ein uninteressantes Gespräch schneller abbrechen würde, da es für ihn vergeudete Zeit wäre und Zeit hätte er eben nicht mehr so viel wie früher. Ich konnte ihn gut verstehen, fragte mich aber gleichzeitig: Wieso wird einem dann immer wieder eingetrichtert, man solle in allem geduldig sein? Weiterlesen

Making of Spiegelpalais

In nicht mal ganz einem Monat verwandelt das Team vom Alexander Kunz Theatre einen unscheinbaren Brascheplatz im Deutschmühlental in den neuen, glamourösen Standort des Spiegelpalais. 37 Gewerke mit bis zu 100 Personen haben eine logistische Höchstleistung vollbracht, damit hier 83 Nächte lang die Dinnershow genossen werden kann. Weiterlesen