• Termine News und Wissenswertes aus Saarbrücken, dem Saarland und der Welt:

Clubzone Mai 2018

Und wieder ein Mal liegt ein herrlich spaßiger Monat hier in unserer kleinen Metropole hinter uns. Wenn es Petrus mit seiner Wetterausgestaltung ganz offensichtlich so richtig gut mit uns gemeint hat, und uns mit Temperaturen wie am Mittelmeer den Alltag versüßt, dann darf man sich über die wieder neu entstandenen Möglichkeiten für Freiluftbespaßungen auch nicht beschweren, doch wer will das schon. Aber bevor wir jetzt erneut erneut in den nächstgelegenen Biergarten rennen oder uns der Euphorie und der Macht der Nacht hingeben, beruhigen wir uns erstmal und rekapitulieren einen der spektakulärsten Monate in Ruhe und der Reihe nach… Weiterlesen

BE.HERE.NOW. – Die vielen Seiten der Fotografin Julia Valentini

Die Bilder der gebürtigen Merzigerin mit dem zauberhaften italienischen Namen zeichnen sich durch das Spannungsfeld zwischen einerseits düsterer, inszenierter Fotografie und andererseits den lebendigen, dynamischen Bilder mit Blumen und hellen Farben aus. Diese Ambivalenz bringt Spannung und entspricht auch dem privaten, vielseitigen Naturell der 27ährigen mit wechselnden Frisuren und Hobbys. Ihr Kunststück ist es, ihr Spektrum stets zu erweitern und sich dabei selbst treu zu bleiben. Sie fotografiert alles! Portraits jeder Art, von dezent bis extravagant, Babys, Babybauch, Familien, Hochzeiten, Kommunion, Business, Gruppenbilder, Akt und Dessous und vieles mehr! Dabei ist sie auch immer in Bewegung und fotografiert draußen wie drinnen. Weiterlesen

Clubzone April 2018

Eines muss von Anfang klar sein: macht bitte alle genau so weiter! Denn gleich ob heftigste Schneefälle oder Minustemperatur-Rekorde, das gesellige Club- und Partytreiben in unserer kleinen Metropole kannte auch im März wieder einmal kein Halten. Mag sein, dass in anderen Städten in benachbarten Landstrichen und Bundesländern der ein bisschen frostig geratene Fruhlingsbeginn den Ausgehspaß ein klein wenig ausgebremst hat, bei uns war aber davon in den letzten Wochen kaum was zu spüren. Klar, an dem ein oder andere Abend war es schon ein bisschen kniffliger mit dem Auto die Partylocation der Wahl zu erreichen, aber trotzdem war die saarländische Partymeute allenorts praktisch vollzählig angetreten. Jetzt aber auf zu unserer gewohnten Runde durch die meistenteils nächtliche Gemeinde – und ab geht die wilde Fahrt …

Weiterlesen

Schubladen im Kopf

Am Anfang steht der Stereotyp! Frauen können nicht einparken! Professoren sind schusselig! Und AfD-Wähler sind alle Rassisten! Wir fassen Menschen eigentlich immer in Gruppen zusammen. Ein völlig normaler, nahezu automatisch ablaufender Prozess. Denn so muss man über Dinge, die möglicherweise auf die große Mehrheit einer Gruppe zutreffen, nicht jedes Mal neu nachdenken. Sondern die schnell abrufbaren Stereotypen können den Umgang mit anderen extrem vereinfachen. „Was für eine Tussi!“, dachte ich, als die Neue in meine Laufgruppe kam. Sie trug die neuesten Jogging-Schuhe, die trendigsten Lauftights, perfektes Make-Up und hatte die Haare zu neckischen Zöpfchen geflochten. Sofort stellte ich mir damals die Frage, wie man sich augenscheinlich so zeitintensiv herrichten kann, um lediglich bei miesem Wetter joggen zu gehen? Zumal just in diesem Moment auch noch ein fieser Nieselregen einsetzte. Sei es drum, nach etwa zwei Kilometern begann der Niesel in Starkregen umzuschwenken. Irgendwann schiffte es wie aus Eimern. Ihre Frisur war im Arsch. Meine übrigens auch. Und was soll ich sagen? Es war ihr schlichtweg egal. Stattdessen war sie die Einzige, die das Ganze mit Humor nahm. Während ihre Schminke weggespült wurde, brachte sie mich unermüdlich zum Grinsen mit ihrer lockeren Art und so revidierte ich meine Meinung über sie. Der erste Eindruck hatte mich getäuscht. So wie die vermeintliche „Tussi“ in meiner Laufgruppe traf ich in meinem bisherigen Leben schon auf so manche „Mogelpackung“, die eben nicht das war, was sie verkörperte. Im positiven aber auch im negativen Sinne. Aber täuscht uns unser Schubladen-Denken tatsächlich so oft über die Wahrheit hinweg? Weiterlesen

Was geht, Alter!?

Anders als Peter Pan in meinem Märchenbuch war ich als Kind schon früh der Überzeugung, dass es Sinn macht, erwachsen zu werden. Erwachsene hatten schließlich damals wie heute uneingeschränkt Zugang zu Süßigkeiten, Limonade und Fernseher und obendrein auch noch die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob ein Zimmer aufzuräumen, ein Teller leer zu essen oder ein Vorgarten ungeeignet ist, um dort ein Schaf zu halten. Derartige Vorzüge ließen mich als kleiner Junge darüber hinwegsehen, dass erwachsen zu werden wohl auch zwangsläufig hieß, langweilig zu werden… Weiterlesen

WG 2.0

Wir rechneten mit Leergutbergen und ewigen Streit ums Badputzen. Aber bei unserem Abstecher in saarländische WGs sind wir stattdessen auf eine waschechte Miss Saarland, Maggi-Toast und ein begehbares Kleiderklo gestoßen. Ist die gute, alte Wohnkommune tatsächlich im 21. Jahrhundert angekommen?

Lebensgemeinschaften in Privathaushalten gab es bereits im 19. Jahrhundert. Das belegen die Romane von Arthur Conan Doyles, der den Beginn der Freundschaft zwischen Sherlock Holmes und Dr. Watson in der Zweck-WG beschreibt. Die WG aber, wie wir sie kennen, hat sich erst in den 60er Jahren vor allem unter Studenten entwickelt. In den letzten Jahren war sogar eine Zunahme der Anzahl von Menschen, die in Wohngemeinschaften leben, zu erkennen. Nach Erhebungen des Deutschen Studentenwerks leben heute etwa 20 Prozent aller Studierenden in Wohngemeinschaften. Damit lebten im vergangenen Jahr 4,92 Millionen Personen in Deutschland in einer WG. Wie es dort aussieht? Schaut selbst… Weiterlesen

Hallo Mikrokosmonauten: Ein Nest ist kein Käfig!

Nestbau:
Irgendwann im Leben wird sich jedes Mädchen einmal die Frage stellen: „Werde ich einsam in einer kleinen Zweizimmer-Bude mit zwanzig Katzen enden, die mich nach meinem Tod auffressen, weil keiner merkt, dass ich gestorben bin?“ Angesichts dieser Horrorfantasie beschließt fast jedes Mädchen, sich unmittelbar danach einen Mann zu suchen, der sie möglichst schnell aus der Gosse holt und in sein traumhaftes Reich entführt. Ach nein, das war Pretty woman. Also nochmal zurückgespult. Also nach der Alptraumfantasie der menschenfressenden Katzen versucht jedes Mädchen, das noch etwas auf sich hält, sich entweder als emanzipierte Frau in der harten Welt durchzusetzen (och nö, viel zu anstrengend!) oder – frisch verliebt – mit einem Mann zusammenzuziehen. Das bietet sich an. Denn Männer sind wie Hunde, also treu ergeben und quasi das Gegenteil von Kannibalen-Katzen. Im Grunde ist es auch gar nicht so schwer, einfach so in das Leben eines Mannes samt Wohnung und Privatsphäre gelassen zu werden. Im Gegenteil. Die guten Kerle lassen einen sogar bereitwillig in ihre Welt eintreten und sind zunächst mal gastfreundliche und großzügige Zeitgenossen. Davon kann Frau nur träumen. Zumindest so lange, wie ihre rosarote Brille uns noch im gleißenden Prinzessinnen-Licht erstrahlen lässt. Aber was soll ich euch erzählen: Der endgültige Schritt in ein gemeinsames Leben samt gemeinsamer Bleibe birgt natürlich auch so manche Gefahren. Entscheidet man sich nämlich zum Zusammenleben, ist die knallharte Realität in Form von dreckigem Geschirr in der Spüle und Baumwollunterhosen nicht weit entfernt. Und ehe man sich versieht, ist der Alltag da. Nestbau bedeutet nämlich in erster Linie immer eines: Die letzten Hüllen fallen! Weiterlesen

Wer’s glaubt, wird selig

Mit dem Glauben ist das so eine Sache. Eine Religion verspricht gesunden Geist und Körper durch Beten, eine andere durch Meditation und wieder eine andere durch Zahlen von Kirchensteuern. Stärker als jeder Glaube an Religionen ist jedoch derjenige, der uns vierblättrige Kleeblätter suchen und an Freitagen, die auf einen 13. fallen, am liebsten im Bett bleiben lässt: der Aberglaube. Während der Glaube Berge versetzt, schafft es der Aberglaube, ganze Welten aus ihren Angeln zu heben… Weiterlesen

Clubzone März 2017

Jubel, Trubel, Heiterkeit! Mit diesen drei vielsagenden Worte lässt sich die Partylandschaft an der Saar in den letzten Wochen am besten beschreiben. Denn wieder einmal ist es so, dass uns nicht nur die üblich verdächtigen Party-Hotspots mit reichlich Feiertreiben bespaßt haben, sondern immerhn war ja auch noch der Fastnachts-Wahnsinn zu bewältgen. Aber auch nach Aschermittwoch zeigte sich, dass das Partytreiben in unserer kleinen Metropole längst wieder so richtig an Fahrt aufgenommen hat. Auch ganz ohne Pappnasen und Kostümierungen verging kaum ein Tag ohne, dass in der Clubzone nächtliche Nägel mit Köpfen gemacht wurden. Das konnte ja nur heiter werden! Also kopfüber ins wilde Treiben der letzten Wochen und der Februar hatte so einiges zu bieten.

Weiterlesen

Clubzone Februar 2018

Kaum zu glauben, aber wahr: 2018 hatte bis jetzt schon mehr zu bieten als irgendein Monat im Vorjahr. Leider gehört da nicht nur Positives dazu, wie einem sofort klar wird, wenn man mal überlegt, was denn so das meistdiskutierte Thema im Januar in Sachen Nachtleben und Partykultur war. Zweifelsohne dürfet das die ausverkaufte MALLORCA PARTY goes APRÉS SKI im E-WERK gewesen sein, beziehungsweise deren unrühmliches Ende. Zwei Dinge geraten bei aller berechtigter Kritik und dem ganze Wehklagen in den Hintergrund, die wir uns trotzdem vor Augen halten sollten. Zum Einen ist es wirklich lobenswert, wenn neue Veranstalter unter beträchtlichen Risiken solche Megaevents an den Start bringen. Klar hätten sie vieles anders machen können oder müssen, aber den Mut so was auf die Beine zu stellen, muss man erst mal haben. Zum Anderen sollte jetzt allen Besserwissern und Haarspaltern mal klar werden, wie hervorragend organisiert üblicherweise Riesenpartys in Saarbrücken sind. Zum Beispiel die 90ER LIVE in der Saarlandhalle, die jetzt schon ein paar Mal bei restlos ausverkaufter Saarlandhalle gezeigt hat, wie reibungslose Logistik auch bei Großveranstaltungen funktionieren kann. Bevor also das nächste Mal ausgiebig über Kleinigkeiten gemeckert wird, einfach mal dran denken, wie das so ist, ohne Jacke bei null Grad im Freien zu stehen. Weiterlesen