• Termine News und Wissenswertes aus Saarbrücken, dem Saarland und der Welt:

Dirty Cops – War on everyone

Mit Dirty Cops – War on everyone liefert der irische Regisseur John Michael McDonagh eine rabenschwarze Actionkomödie ab, die einen hin und wieder an ein verlängertes Spike-Jonze-Musikvideo zum Beastie Boys-Hit „Sabotage“ erinnert. Die beiden korrupten Bullen Terry (Skarsgård) und Bob (Peña) haben New Mexico voll im Griff: Quasi als „Anti-Starsky & Hutch“ überfahren sie auch mal Flüchtige, schieben Verdächtigen Kokain unter und saufen, rauchen und koksen, was das Zeug hält. Jeder Kriminelle, der das Pech hat ihren Weg zu kreuzen, wird erpresst und übers Ohr gehauen. Weiterlesen

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

„Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ ist eines der ersten Lehrbücher der Zauberschule Hogwarts, entstammt also wie Harry Potter der Feder von Bestseller-Autorin J.K. Rowling, die sich in dieser Filmreihe zum ersten Mal auch als Drehbuchautorin versucht. Oscar-Preisträger Eddie Redmayne übernahm die Rolle des fiktiven Autors Newt Scamander, dessen phantastische Abenteuer 70 Jahre vor Harry Potters erstem Hogwarts-Lehrjahr in New York beginnen. Weiterlesen

Jeder stirbt für sich allein

Berlin 1940, Jablonskistraße 55. Die Hausgemeinschaft bildet einen Querschnitt der Bevölkerung der Zeit. Ein Blockwart, eine versteckte Jüdin, ein ehemaliger Richter, ein Denunziant, ein Kleinkrimineller, ein Hitlerjunge, eine Briefträgerin und das Arbeiterehepaar Anna und Otto Quangel. Angst in allen Facetten ist das bestimmende Gefühl dieser Zeit. Durch den Verlust ihres Sohnes an der Ostfront aufgerüttelt, beschließen die Quangels mit klaren Botschaften, die sie auf Postkarten schreiben und verteilen, gegen Hitler aufzubegehren. Weiterlesen

Egon Schiele

Im Wien des frühen 20. Jahrhunderts ist Egon Schiele neben Gustav Klimt und Oskar Kokoschka einer der herausragendsten bildenden Künstler. Sein Leben und Werk sind geprägt von Erotik und Vergänglichkeit, so als ob er sowohl sein eigenes nicht fernes Schicksal (er wird 1918 28-jährig an der spanischen Grippe sterben) als auch den Abgrund, vor dem Europa so kurz vor Ausbruch des ersten Weltkriegs steht, erahnen würde. Leidenschaftlich lebt er für seine Malerei, die inspiriert wird von jungen Frauen und dem Geist einer zu Ende gehenden Ära. Weiterlesen

Soy Nero

Es gibt sie wirklich, die Green-Card-Soldaten, die ihr Leben als Pfand für die nationale Identität einsetzen. In Soy Nero erzählt Regisseur Rafi Pitts am Beispiel eines Mexikaners exemplarisch ihre Geschichte und lässt nichts von der irrwitzigen und brutalen Absurdität aus, die ihre Wirklichkeit ist. Der 19jährige Nero ist Amerikaner; Mexikaner, wenn man es ganz genau nimmt. Aufgewachsen ist er in L.A., doch irgendwann musste er wieder gehen. Weiterlesen

Café Society

Hollywood in den 1930er-Jahren: Bobby (Eisenberg) wünscht sich mehr von seinem bislang monotonen Leben in der Bronx, wo sein biederer Vater ein Juweliergeschäft betreibt und sein aufbrausender Bruder sich anschickt eine Gangsterkarriere zu starten. Sein Glück sucht er in L.A., wo er für seinen Onkel, den mächtigen Agenten Phil (Carell), arbeitet. Schnell verliebt er sich in Phils charmante Assistentin Vonnie (Kristen Stewart), die bereits einen Freund hat (besagten verheirateten Onkel). Weiterlesen

Jack Reacher – Kein Weg zurück

Als ehemaliger Militärpolizist Jack Reacher, der mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und schlagfertigen Argumenten ausgestattet ist, hat Tom Cruise 2012 schon einmal seine Fans in Atem gehalten. Auch im zweiten Teil werden Action-Liebhaber wohl wieder auf ihre Kosten kommen. Wie bereits der Vorgänger beruht auch die Fortsetzung auf einem Bestseller-Roman (diesmal dem 18. der Reihe) des Erfolgsautors Lee Child. Weiterlesen

Die Ökonomie der Liebe

Was bleibt übrig, wenn sich die Liebe zweier Ehepartner aufgelöst hat? Bei Marie und Boris ein gemeinsames Haus – bezahlt von ihr, aufwändig renoviert von ihm – und zwei kleine bezaubernde Töchter. Weil das Einkommen von Boris nicht für eine eigene Wohnung reicht, zieht er ins kleine Arbeitszimmer auf die Couch. 15 Jahre lang sind mal Zuneigung, mal Zorn, mal Bitterkeit gewachsen und irgendwo müssen sich diese Gefühle nun entladen, irgendwo in dem Seelengefängnis, zu dem das gemeinsame Heim geworden ist. Weiterlesen

Die Tänzerin

Mit ihrem Serpentinentanz aus Seide und Licht und die Arme verlängert durch Bambusstäbe revolutionierte Loïe Fuller gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Bühnenkunst und wurde durch ihre Auftritte im Folies Bergère zur berühmtesten und bestbezahlten Tänzerin ihrer Zeit. Trotzdem erinnert sich heute kaum noch jemand an sie. Eine historische Ungerechtigkeit, die die französische Filmemacherin Stéphanie Di Giusto korrigiert, indem sie der Pionierin des modernen Tanzes – gespielt von Popmusikerin Soko – ein eindringliches filmisches Denkmal setzt. Weiterlesen