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„Darf es ein Wildlederpflegespray dazu sein?“

Gestern ist es mir wieder passiert. Ich stand im Schuhgeschäft an der Kasse und merkte, dass ich nur darauf warte, bis die Frage kommt: „Darf es ein Wildlederpflegspray dazu sein?“. Natürlich sage ich aus Reflex „nein“. Dabei habe ich nicht eine Sekunde darüber nachgedacht, ob ich den Spray vielleicht doch brauchen könnte.

Sind Sie auch genervt von Zusatzangeboten, die scheinbar so gar nicht zu dem passen, was sie wollen? An der Tankstelle nach dem Tanken „heute gibt es drei Croissants für drei Euro…“ – „Nein“.  Im Bäckerladen „Fünf Brötchen sind heute im Angebot…“ – „Nein“. Ich merke, dass ich auf derartige Hinweise äußerst genervt reagiere, weil ich glaube, dass mir hier nur etwas verkauft werden soll, das ich überhaupt nicht benötige.

Wer mit Wildlederschuhen schon mal in einen Platzregen geraten ist, weiß, dass der Schuhspray nicht nur seine Daseinsberechtigung hat, sondern quasi ein „Must-Have“ ist. Und was ist dagegen einzuwenden, wenn ich in der Tankstelle auf ein besonderes Essensangebot hingewiesen werde? Schließlich hat man während einer längeren Autofahrt doch quasi immer Hunger auf ein Brötchen.

Viele Zusatzangebote, die wir erhalten, machen also durchaus Sinn. Oft liegt es an dem Überangebot, dass dazu führt, dass wir es einfach nicht mehr hören können. Die berühmte Apfeltasche, die mir im Schnellrestaurant angeboten wird, lehne ich prinzipiell ab, obwohl ich nach einem Burger häufig Lust auf was Süßes habe.

Woran liegt das eigentlich? Liegt es an mir? Hatte ich zu viele Zusatzangebote? Liegt es an der Art, wie mir die Ware angeboten wird? Liegt es daran, dass mir nicht erklärt wird, dass ich meine neuen Schuhe im Regen ruiniere, wenn ich sie nicht vorher imprägniert habe? Final kann ich es nicht beantworten. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus Trotz und Ärger über vermeintlich unangebrachte Zusatzangebote.

Lieber Verkäufer, wir wollen kaufen. Und zwar das, was für uns Sinn macht und manchmal sogar ein paar Dinge, die keinen Sinn machen. Erzählen Sie uns, warum die Wildlederpumps im Regen kaputt gehen, bringen Sie uns zum Schmunzeln oder überraschen Sie uns, dann hören wir Ihnen viel lieber zu und kaufen wahrscheinlich sogar die Apfeltasche im Fastfood-Restaurant.

Mein Held des Tages war der Tankstellenmitarbeiter, der mich gestern mit den Worten „Sie sehen hungrig aus, da kann ich helfen…“ begrüßt hat. Der Mann hatte offenbar begriffen, dass gerade jetzt die Devise „Jeder Kunde ist wichtig!“ mehr denn je zählt. In der Krise haben viele Kunden den Online-Handel für sich entdeckt oder die Nutzung ausgeweitet. Entsprechend langsam füllen sich die Läden in den Innenstädten. Für die Geschäftsinhaber stellt sich daher die Frage: „Was können wir tun, damit sich die Läden und die Kassen wieder füllen?“

Werden Sie zum Held Ihrer Kunden! Die Summacom Akademie unterstützt Sie bei dieser Heldentat. Das Ziel der Summacom Akademie ist es, mit Ihnen gemeinsam Anreize zu schaffen, damit Sie Ihre Kunden wieder sagen hören: „Ja, wir wollen kaufen und das vor Ort und live.“

Aus diesem Grund hat sich die Summacom Akademie dazu entschlossen, gerade auch in dieser besonderen Zeit die beliebten Seminare weiter anzubieten, um Ihnen dabei behilflich zu sein, gut durch die Krise zu kommen. Alle Seminare finden natürlich unter strengster Einhaltung der Abstands- und  Hygienevorschriften statt. Kontaktieren Sie die Summacom Akdademie und lassen Sie sich begeistern.

Weiter Infos und Kontakt unter Summacom.de/Akadamie

Mein Lieblingsding: Die Fridor

Silke Weiland ist gelernte Damenschneiderin und seit 28 Jahren Kostüm- und Fundusverwalterin am Saarländischen Staatstheater. Für sie bedeutet Beruf auch Berufung und so wundert es nicht, dass auch ihr aktuelles Lieblingsding aus diesem Metier stammt: eine Fridor. „Die ist eine ganz besondere Koffernähmaschine und schon ein bisschen kurios“ sagt Silke und die muss es wissen, denn immerhin verfügt sie über eine ansehnliche Sammlung von elf Maschinen. „Meine Fridor hat gut 70 Jahre auf dem Buckel und wurde in den Niederlanden gefertigt. Das Besondere an der Fridor ist, dass sie kein übliches „Gaspedale“ hat, sondern über einem Kniehebel gesteuert wird. Heute ist sie eine Rarität, tatsächlich aber war dieses Modell in den vierziger und fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts durchaus verbreitet und das trotz des sehr hohen Preises. Der Erstbesitzer erwarb sie damals in Köln für stattliche 495 DM (rund 250 Euro), wie sich heute noch aus den erhaltenen Papieren der Maschine ablesen lässt. Silke hat sie vor acht Jahren deutlich günstiger auf dem Flohmarkt in Saarbrücken ergattert.

Wir steigen wieder ein!

Rechtzeitig zum Beginn des neuen Schuljahres haben Anke Rehlinger, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes, Elke Schmidt, Geschäftsführerin Saarländische Nahverkehrs-Service GmbH, und Peter Edlinger, Geschäftsführer der Saarbahn, gemeinsam im Zuge der Informationskampagne „Wir steigen wieder ein“ aufgezeigt, dass man mit Bussen und Bahnen sicher ans Ziel kommt. Das ist von besonderer Bedeutung, da sich mit Schulbeginn Mitte August 2020 die Situation im saarländischen ÖPNV weiter normalisiert. Entscheidend dabei ist, dass die Fahrgäste aktiv mitmachen. Ob Schule, Arbeitsplatz oder ein Treffen mit Freunden: In den Verkehrsmitteln des ÖPNV ist man genauso geschützt wie am jeweiligen Zielort, wenn alle Fahrgäste weiterhin ihre Mund-Nasen-Bedeckung tragen und die Abstands- und Hygienevorgaben einhalten. Diese Maßnahmen sind und bleiben in Corona-Zeiten wichtig – zum eigenen Wohl und zum Schutz anderer. Das Auto muss also keine zwingende Alternative sein, um die Kinder in die Schule zu bringen oder um morgens zur Arbeit zu fahren. Busse und Bahnen bieten hier die bessere Mobilität – umweltfreundlich, ressourcenschonend und verkehrsentlastend. Alle Infos auf saarVV.de

 

1025 Meter über dem Alltag

Das Auto schraubt sich langsam den Berg hinauf, die Häuser im Tal werden kleiner, der Himmel kommt näher. Auf der Schwarzwaldhochstraße kann der Blick dann in die Ferne schweifen. Wenn Familie Fahrner mit ihrem Team die Gäste empfängt, ist man eingetaucht in die wunderbare Wohlfühlwelt des Nationalpark-Hotel Schliffkopf. Ab sofort geht es nur noch um Entspannung. Die Fahrners setzen dabei auf ein ausgewogenes, exklusives Wohlfühlprogramm. Die Lage sorgt für besondere Naturerlebnisse und wird ergänzt durch den 2000qm großen BergSpa-Bereich. Der Spa-Bereich besteht aus einer großen Saunalandschaft, einem Schwimmbad, einem Außenbecken, einem Whirlpool und dem BergSpa, in dem Sie von qualifizierten WohlFühl-Künstlern verwöhnt werden. Das WohlFit-Programm mit zahlreichen Wellness- und Gesundheitskursen, das 2019 mit der Wellness Aphrodite ausgezeichnet wurde, sorgen für ein vielseitiges Aktivprogramm mit Entspannungsmomenten. Auch das Thema „Ernährung“ spielt eine wichtige Rolle. Wer mag, kann sich während des Aufenthaltes dem Basenfasten widmen –begleitet von fachkundigen Mitarbeitern, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Mit dem Augenmerk auf „Wellness, Natur und Genuss“ ist jeder Aufenthalt auf dem Schliffkopf ein ganz besonderes Erlebnis. Auf 1025m sind Sie genau richtig, wenn Sie wandern und biken möchten, aber auch genau da, wo Sie sein sollten, wenn Sie die Seele baumeln lassen möchten.

Nationalpark-Hotel Schliffkopf – Schwarzwaldhochstraße 1, 72270 Schliffkopf (Baiersbronn), Tel: 07449-9200, www.schliffkopf.de

Kreativ. Leckerer. Einfach gut.

Wajos – das sind die Experten für alles, was das Essen zum echten Genuss macht – ob Essige oder Öle, Kräuter oder Gewürzmischungen, Senfe oder Saucen, Liköre oder Spirituosen. Als traditionsreiches Familienunternehmen mit eigener Produktion weiß Wajos, wie man Geschmackserlebnisse kreiert. Hochwertige, natürliche Rohstoffe, kompromisslose Qualität und eine einfache Zubereitung – denn Genuss muss nicht kompliziert sein. Wajos bündelt die kulinarische Vielfalt aus Feinkost und Spirituosen zu einem einzigartigen Konzept mit genussreichem Erlebnischarakter und steht dabei dafür, mit einfachen Mitteln alles ein wenig individueller und leckerer zu machen. Und wo Leidenschaft das tägliche Arbeiten prägt, steht auch Qualität an oberster Stelle: Bei der Produktion wird auf Geschmacksverstärker verzichtet und ausschließlich ausgewählte Rohstoffe für die Herstellung verwendet. Diese Produktvielfalt muss man erleben – mit allen Sinnen. So kann jede Spezialität seit diesem Jahr auch in Saarbrücken am Sankt Johanner Markt erlebt werden!

Wajos – St. Johanner Markt 27–29, 66111 Saarbrücken, 0681- 95 80 93 61, www.wajos.de

Stempel Ernst in neuen Geschäftsräumen

Seit 145 Jahren ist die Firma Stempel Ernst, führendes Fach- und Spezialgeschäft für Stempel, Schilder und Schilderanlagen, Beschriftungen, Drucksachen, Pokale, Medaillen moderne Lasergravuren, sowie der Fachmann für Spezialgravuren und vieles mehr. Anfangs nur lokal bekannt, hat das Unternehmen, Kriegen, Krisen, Hochwasser, Straßenumbau und jetzt Corona getrotzt und ist heute weit über die Grenzen des Saarlandes hinaus renommiert für Qualität und kompetente Fachberatung. Dabei wurde das Programm stetig erweitert und so wurde es jetzt Zeit, sich in neuen Räumen neu aufzustellen. Direkt neben dem alten Geschäft präsentiert sich Stempel Ernst nun in top modernem Outfit und Lounge-Atmosphäre inklusive kleiner Gastro-Ecke mit TV. Denn eines hat sich nicht geändert: Das kompetente und freundliche Team nimmt ihre Wünsche ernst!

Stempel Ernst – Eisenbahnstr. 58, 66117 Saarbrücken, Tel: 0681-56507, www.stempel-ernst.de

 

Persönlich & kompetent aus Leidenschaft

Fitness & Gesundheit – das ist im SportART Völklingen bereits seit 1998 das Konzept! Von Anfang an wurde der Schwerpunkt auf ein effektives, gesundheitsorientiertes Fitness- und Krafttraining gelegt. Egal, ob jung oder alt, leistungsorientiert oder Freizeitsportler, egal ob der Rücken gestärkt und Schmerzen reduziert oder einfach der Körper geformt werden soll. Hier wird sich für die Trainingsziele der Kunden wirklich Zeit genommen und gemeinsam ein Trainingsprogramm erarbeitet, damit man schneller ans Ziel kommt, unabhängig von Trainingserfahrung, Alter oder Geschlecht. Über 22 Jahre Erfahrung und ein gut ausgebildetes Trainer-Team stehen jedem zur Seite. Ein einzigartiges Fitnesserlebnis in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten. Jetzt ist die Zeit mit Beweglichkeitszirkel oder einer Vielzahl an Reha- und Präventionsangeboten zu starten, im Sommerangebot drei Monate für nur 99 Euro.

SportArt Völklingen – Stadionstraße 65, 66333 Völklingen, Tel: 06898-295060, www.sportart-völklingen.de

 

 

 

 

Mein Lieblingsding: Der Hinterhof-Pool

Kaum ein Stück Saarbrücken ist in den letzten Wochen derart viral durch die Decke gegangen, wie dieser kleine Pool in einem Innenhof in der Saarbrücker City. Insta, TikTok oder Facebook – überall wurden Fotos des Lieblingsdings von Elektrotechniker Carsten Schmidt gefeiert. „Ich hab‘ den auch erst durch Facebook entdeckt und es war Liebe auf den ersten Blick. Früher bin ich in der Mittagspause immer nur schnell-schnell in die Stadt, nur um irgendwas zu essen, aber hier kann ich auch noch echt entspannen. Das ist für mich wie ein Mini-Urlaub. Wenn man jetzt auch noch reinspringen dürfte, wäre es perfekt.“ Doch das lässt sich leider nicht machen, denn der Pool gehört zur „Rosenbar“, die zwar so in ihrem Hof ein echtes Kleinod und Hingucker geschaffen hat, aber aus Sicherheits- und Hygienegründe darauf achten muss, dass die Gäste trocken bleiben. Gleichwohl soll es schon unbeobachtete Momente gegeben haben, in denen der ein oder andere Fuß im kühlen Nass gebaumelt ist.

Neuer Saarland-Krimi!

Nach dem Überraschungserfolg von „Saarperlen“ (2019) wartet die Autorin Greta R. Kuhn nun mit dem zweiten Fall für die Saarbrücker Kommissarin Veronika Hart auf. In dem Krimi „Goldene Bremm“ wird die junge Ermittlerin mit internen Intrigen und einer Mordserie im Rotlichtmilieu konfrontiert. Parallel dazu entgeht sie nur knapp einer Reihe von gefährlichen Anschlägen. In Thrillermanier führt die Autorin durch einen wendungsreichen Plot, der von seinen Perspektivwechseln, Rückblenden und sympathischen Charakteren lebt. Dabei lernen die Leser die taffe Kommissarin von einer ganz neuen Seite kennen.

Der Saarland-Krimi „Goldene Bremm“ von Greta R. Kuhn erscheint am 12.08.2020 im Gmeiner-Verlag und ist in jedem guten Buchhandel erhältlich.