• Termine News und Wissenswertes aus Saarbrücken, dem Saarland und der Welt:

20 Jahre cambio CarSharing in Saarbrücken

Im Jahr 2000 eröffnete der CarSharing-Anbieter seine ersten Stationen in der Saarbrücker Innenstadt. Nach zwanzig Jahren zieht das Unternehmen positive Bilanz bei der Entwicklung seines Angebots.. „Wir freuen uns sagen zu können, dass wir aktiv zu einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung in der Landeshauptstadt beitragen“, sagt Roland Jahn, Geschäftsführer von cambio Saarbrücken. Mit zwölf Fahrzeugen an vier Stationen ist das CarSharing-Angebot im Frühsommer 2000 gestartet. Bis heute hat sich die Kundenanzahl auf über 1.200 gesteigert, denen an acht Stationen insgesamt 22 Autos, darunter ein Elektroauto, zur Verfügung stehen. „Wir erwarten in naher Zukunft ein deutlich dynamischeres Wachstum und freuen uns, wenn unser Angebot seitens der Stadt weiterhin unterstützt wird“, betont Jahn. Oberbürgermeister Uwe Conradt und Bürgermeisterin Barbara Meyer-Gluche gratulieren zum 20jährigen Bestehen: „Wir freuen uns, dass sich das Unternehmen bei uns so gut entwickelt hat. In einer Großstadt wie Saarbrücken gehört CarSharing zum modernen Mobilitätsmix dazu. Wir wünschen dem Unternehmen in diesem Sinn für die Zukunft auch weiterhin alles Gute.“

Mehr Infos auf  www.cambio-carsharing.de

Deutschlandweit einmalig: Präsentieren und Reden mit VR-Brille üben

Angst vor Präsentationen war gestern. In der VR-Arena der Union Stiftung lassen sich Rhetorikfähigkeiten spielend leicht trainieren – virtuell. Mit einer Virtual-Reality-Brille und einem speziellen Übungsprogramm bietet die Union Stiftung die Möglichkeit, ohne jeden Druck Reden vor einem virtuellen Publikum zu halten. Außerdem gibt es verschiedene Szenarien, mit denen ganz gezielt Fähigkeiten wie Schlagfertigkeit, Blickkontakt oder Gestik trainiert werden können. „Die Virutal-Reality-Arena der Union Stiftung ist das Rhetorik-Training des 21. Jahrhunderts. Hier können Sie wunderbar Ihre Überzeugungskraft steigern“, so Wladislaw Jachtchenko, Rhetorik-Trainer und Entwickler der VR-Brille. Im Anschluss an jede Übung erhalten die Teilnehmer*innen Feedback – Wie flüssig war der Vortrag? Hat sich der oder die Teilnehmer*in unterbrechen lassen? Wurde Blickkontakt mit dem Publikum gehalten? Diese Auswertung soll dabei helfen, Stärken und Schwächen in der Präsentation zu erkennen, damit die Teilnehmer*innen gezielt an ihren Fähigkeiten arbeiten können.

Anmeldung auf www.unionstiftung.de/vr-arena. Die Arena steht jeden Montag von 14.00 bis 16.30 Uhr und freitags von 9.30 bis 12.00 Uhr zur Verfügung. Weitere Termine sind nach Vereinbarung buchbar. Das Angebot ist kostenlos.

 

QueerGedacht  

Homosexualität: Wo steht unsere Gesellschaft?

Ist Homosexualität in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen – endlich nach jahrzehntelangen Kämpfen um Gleichberechtigung? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten!

Einerseits erfolgt gerade die kritische Auseinandersetzung und Aufbereitung der Bundeswehr zur Historie des eigenen Umgangs mit Homosexualität – zweifelsfrei mit dem klar erkennbaren Ziel jene von institutioneller Diskriminierung Betroffene zu rehabilitieren. Dabei ist auch das authentische Ansinnen deutlich erkennbar, den Umgang mit Homosexualität im eigenen Hause zu reformieren und zu modernisieren. Andererseits ist es in unserer Gesellschaft offenkundig noch legitim, die persönliche Antihaltung zur „Ehe für Alle“ durch eine Gleichstellung von Homosexualität mit zurecht strafrechtlich verfolgten Handlungen (Inzest) und Polygamie zu argumentieren.

Gleichzeitig ist das Signal wiederum begrüßenswert,die LSU (Lesben und Schwulen in der Union) als eigenständige CDU/CSU-Parteiorganisation innerhalb der Unionsfamilie anzuerkennen. Denn diese Entscheidung suggeriert ganz klar die längst überfällige Besinnung auf die christlichen Werte.
Hin zur vollständigen Volkspartei, durch klare Abkehr blinder Gefolgschaft der Wertevorgaben einer kirchlichen Institution mit mittelalterlichen Dogmen und unreflektierten Glaubensriten. In diesem Kontext wird glücklicherweise auch die parteiübergreifende Diskussion und ernsthafte Forderung lauter, die Diskriminierung schwuler Männer durch das Blutspendeverbot abzuschaffen – endlich!

Denn aktuell dürfen schwule Männer kein Blut spenden, es sei denn sie leben nachweislich mindestens zwölf Monate enthaltsam. Hiermit wird unterstellt, homosexuelle Männer seien Krankheitsüberträger. Eine demütigende Ausgrenzung, die angesichts fehlender Blutkonserven nicht nachvollziehbar ist. Solche „Diskriminierungen“ nähren folglich auch den Boden für fanatische Religionsanhänger, die meinen, dass queere Menschen für die Ausbreitung des COVID 19-Virus verantwortlich seien.

Derartiger Unfug hat die polnische Regierung gleichwohl dazu bewogen, landesweit insgesamt 103 Gemeinden, Landkreise und so genannte Woiwodschaften zu „LGBT-freie Zonen“ zu erklären. Dieser Haltung schließen sich die eindeutig homophoben Positionierungen der amtierenden Präsidenten der mitunter größten Weltmächte USA und Russland nahtlos an.

Diese Beispiele und angedeuteten Wirkungsketten offenbaren: auch heutzutage sind wir in unserer Gesellschaft noch weit entfernt von einem gelebten Selbstverständnis von LGBTQ in allen Lebensbereichen. Dem widersprechen schlichtweg die erlebten Fakten. Auch im 21. Jahrhundert scheint es zur echten Gleichberechtigung von LGBTQ (Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Transsexuell/Transgender und Intersexuell) leider noch ein weiter Weg.

Ein Weg den es sich weiter zu gehen lohnt – nach jahrzehntelangen Kämpfen um Gleichberechtigung.
In Zeiten der Strafbarkeit war es insbesondere die Leistung vieler sehr mutiger, schriller Paradiesvögel, die sich gegen die damalige Strafbarkeit und Willkür gegen Homosexuelle zur Wehr setzten. Sie legten damit die Grundlage für unsere bereits erreichte Gleichberechtigung und Freiheit der heutigen Zeit, auch wenn damit viele schmerzvolle Opfer einhergingen.

Ganz klar…lange Zeit war es notwendig mit schrillen ausgelassenen Paraden zu zeigen „Wir sind da! Uns gibt es und ihr könnt unsere Existenz nicht leugnen! Wir feiern, dass wir anders sind. Wir stehen dazu und lassen uns nicht unterkriegen!“ In Zeiten des §175 StGB und offener Denunzierung war das alleinige Stattfinden einer Parade bereits wichtige Botschaft an sich.

Aber nimmt heute noch jemand diesen Hintergrund bzw. politischen Inhalte während der CSD-Demonstration wahr? Oder steht hier mittlerweile ausschließlich das ausgelassene Faschingstreiben im Vordergrund, das ausschließlich die Klischees befeuert, Schwule seien ausschließlich schrille tuntige Paradiesvögel, die gut feiern können und unisono Promiskuität zelebrieren?

Das wäre ebenso schade wie auch falsch! Ganz klar das gibt es. Das ist jedoch keinesfalls ein allgemeingültiges und stereotypes Verhaltensmuster oder Wesen eines schwulen Mannes. Genau so, wie auch nicht jede lesbische Frau LKW-Fahrerin ist. Bedauerlicherweise wird dieses falsche Bild von Homosexuellen auch noch durch die eigene „Szene“ oft befeuert, die Klischees demonstrativ – offenbar als Trotzreaktion oder Schutzschild gegen Ablehnung – überzeichnet zelebriert.

Oftmals ereknnt „die Szene“ nicht, dass sie sich mit diesem Verhalten selbst im Weg steht. Zum Beispiel bei dem eigenen Wunsch nach einer monogamen Liebesbeziehung in Form einer gelebten Partnerschaft, die offen ausgelebt wird.

Das ist heute möglich! Und genau diese Freiheit und Selbstverständlichkeit ist die Errungenschaft unserer Gesellschaft und aller Vorreiter, die eine solche Option zur Selbstverständlichkeit erkämpft haben. Bei aller Vielfalt gilt es, genau diese Selbstverständlichkeit jetzt einzufordern und sichtbar zu leben – ohne sich selbst oftmals diskreditierender Klischees unbewusst zu unterwerfen.

Der Grundstein dafür ist gelegt; heute genießt das Zusammenleben gleichgeschlechtlicher Paare in Form der „Ehe für alle“ die Akzeptanz und den Schutz des Staates – eine gesellschaftliche Errungenschaft, die in den mutigen Pionieren des Christopher Street Days ihren Anfang fand.

Also lasst uns für diese Werte der Selbstverständlichkeit, Freiheit und Gleichberechtigung einstehen und diese zelebrieren:

Bis ein Profifußballer auch während seiner Karriere selbstverständlich zu seinem Mann steht, und damit nicht mehr bis zur Beendigung seiner Laufbahn wartet – weil es noch immer der gesellschaftliche Druck von ihm fordert.

Bis nicht mehr ausschließlich Klischees befeuernde Hupfdohlenformate wie Prince Charming als Errungenschaft der Gleichberechtigung im deutschen Fernsehehen gelten, sondern einfach der nächste James Bond selbstverständlich schwul sein darf.

Bis homosexuelle Rapper selbstverständlich und öffentlich über ihre schwule bzw. lesbische Beziehung rappen, ohne Mobbing und Ausgrenzung aus dem Business zu befürchten.

Bis ein homosexuelles Paar selbstverständlich gemeinsam bei einem offiziellen Staatsempfang erscheint – ohne dass der gleichgeschlechtliche Partner die Öffentlichkeit meidet, weil es die Gesellschaft vermeintlich nicht akzeptiert.

Deshalb: Werdet nicht zum unbewussten Argumentationslieferanten für Spalter und Volksverhetzer, die Homosexualität noch immer kriminalisieren oder pathologisieren. Sondern macht euch selbst zum Anwalt und Kämpfer für die Selbstverständlichkeit von Homosexualität in allen Lebensbereichen unserer Gesellschaft! Lasst uns gemeinsam einstehen für integrative Selbstverständlichkeit, für Respekt und Wertschätzung von Vielfalt. Das sind die wahren Werte und Errungenschaften für neue Generationen!

Boris Becker – Hochbunker – Photographien von Architekturen und Artefakten

Das Saarlandmuseum, Moderne Galerie zeigt aktuell in zwei Teilen die Ausstellung „Boris Becker – Hochbunker. Photographien von Architekturen und Artefakten.“ Boris Becker (* 1961, Köln) ist ein deutscher Fotograf, Filmemacher und ehemaliger Verleger. Motive seiner Arbeiten sind meist Konstruktionen und Details aus Architekturen und Landschaften. Von 1984 bis 1990 schuf Boris Becker die Reihe „Hochbunker“. Für diese Ausstellung hat der Künstler sein umfangreiches Archiv der Bunker-Aufnahmen ausführlich gesichtet und aus gegenwärtiger Perspektive reflektiert. Er lotet die höchst unterschiedlichen Bauformen mittels Schwarz-Weiß-Fotografie sowie auch in Farbe aus, betrachtet sie in ihrem zumeist städtebaulichen Umfeld und bildet Oberflächenstrukturen und vorgefundene Details ab. Entstanden ist ein fundamentales Archiv der in Westdeutschland ab 1940 gebauten Hochbunker, das in großen Teilen in der Ausstellung präsentiert wird und dabei mit jüngeren, großformatigen Farbfotografien des Künstlers kombiniert wird. Auch bei diesen neueren Arbeiten liegt der Fokus auf Architekturen oder Artefakten. Sie lassen vielfältige formalästhetische und inhaltliche Bezüge zu den historischen Großbauten zu, sodass insgesamt Beckers grundlegende fotografische Fragestellungen und Motivwelten zum Tragen kommen.

Boris Becker – Hochbunker. Photographien von Architekturen und Artefakten – Teil I: noch bis zum 18. Oktober 2020, Teil II: vom 27. Oktober 2020 bis zum 31. Januar 2021 im Saarlandmuseum, Moderne Galerie, in Saarbrücken

Mein Lieblingsding: Das 8-Kanal System

Zum ersten Mal einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde der Klangkünstler Roman Conrad als DJ Roman C in den Techno-Clubs der frühen Neunziger. Seit er 16 Jahre alt war hatte er immer was mit Musik und Sound zu tun, sei es als Tontechniker in einer Band, als Veranstalter, Collector, Producer und Klangforscher oder eben als DJ. Mit 40 begann der gebürtige Saarlouiser jetzt ein Studium an der HBK Saar, eine der wirklich raren Fakultäten in Deutschland an der man Klangkunst/Soundart studieren kann. Da wundert es auch nicht, dass sein aktuelles Lieblingsding auch Klang erzeugt, allerdings auf ganz besondere Art und Weise. „Mir macht es schon immer ein Spaß, Schallwellen zu erzeugen und sie sehr speziell in den Raum zu senden. Im Studium entwickelte sich dann meine Freude an Mehrkanal-Situationen. Das bedeutet mehrere Lautsprecher spielen zeitgleich ein Stück ab, aber die Informationen/Sounds kommen aufgeteilt aus einzelnen Lautsprechern. Man hört beispielweise vorne links eine Gitarre und Stimme hinten rechts. Man kennt sowas aus digitalen Kinobeschallungsanlagen mit den neuesten Dolby-Systemen. Mein System ist allerdings analog und basiert auf alten Bandmaschinen, die gewisse Stimmungen und Gefühle erzeugen, die ein Mp3 Player niemals herstellen kann. Angetriggert hat mich zu der Arbeit ein Lautsprecher in einem solchen System, der „Voice of God“ heisst und genau über dem Auditorium platziert ist.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rabatte, Geschenke und viele Vorteile

Im Rahmen der diesjährigen GLAMOUR Shopping-Week in der EUROPA-Galerie Saarbrücken kooperieren erstmals das Fashion- und Lifestyle-Magazin GLAMOUR mit dem Shopping-Center Betreiber ECE. Die Kunden haben mit der GLAMOUR Shopping-Card die Chance, Gutscheine und Rabatte der Aktion in der EUROPA-Galerie einzulösen. Bei 176 teilnehmenden Partnermarken können sich die GLAMOUR-Leserinnen und Leser auf das Beste aus Fashion, Beauty, Food, Sport, Travel und Living freuen. Die zahlreichen Rabatte, Geschenke und Vorteile bieten den Kunden ein ganz besonderes Shopping-Erlebnis ganz in ihrer Nähe, in der EUROPA-Galerie Saarbrücken. Die Besucher erwartet außerdem ein deutschlandweites Instagram-Gewinnspiel mit einem Hauptgewinn von 12.000 Euro, sowie zusätzliche Geschenke, Rabatte und Center-Gutscheine. Die Besucherinnen und Besucher müssen bei Ihrem Einkauf die GLAMOUR Shopping-Card oder die GLAMOUR Shopping-App vorzeigen und das Einkaufserlebnis der Extraklasse beginnt.

Die Einhaltung aller Hygienemaßnahmen und die Sicherheit der Besucher, Kunden und Mitarbeiter in den Centern wird durch das umfassendes Hygiene- und Präventivkonzept der ECE gewährleistet, welches von einem unabhängigen Hygieneinstitut zertifiziert wurde.

 

„Darf es ein Wildlederpflegespray dazu sein?“

Gestern ist es mir wieder passiert. Ich stand im Schuhgeschäft an der Kasse und merkte, dass ich nur darauf warte, bis die Frage kommt: „Darf es ein Wildlederpflegspray dazu sein?“. Natürlich sage ich aus Reflex „nein“. Dabei habe ich nicht eine Sekunde darüber nachgedacht, ob ich den Spray vielleicht doch brauchen könnte.

Sind Sie auch genervt von Zusatzangeboten, die scheinbar so gar nicht zu dem passen, was sie wollen? An der Tankstelle nach dem Tanken „heute gibt es drei Croissants für drei Euro…“ – „Nein“.  Im Bäckerladen „Fünf Brötchen sind heute im Angebot…“ – „Nein“. Ich merke, dass ich auf derartige Hinweise äußerst genervt reagiere, weil ich glaube, dass mir hier nur etwas verkauft werden soll, das ich überhaupt nicht benötige.

Wer mit Wildlederschuhen schon mal in einen Platzregen geraten ist, weiß, dass der Schuhspray nicht nur seine Daseinsberechtigung hat, sondern quasi ein „Must-Have“ ist. Und was ist dagegen einzuwenden, wenn ich in der Tankstelle auf ein besonderes Essensangebot hingewiesen werde? Schließlich hat man während einer längeren Autofahrt doch quasi immer Hunger auf ein Brötchen.

Viele Zusatzangebote, die wir erhalten, machen also durchaus Sinn. Oft liegt es an dem Überangebot, dass dazu führt, dass wir es einfach nicht mehr hören können. Die berühmte Apfeltasche, die mir im Schnellrestaurant angeboten wird, lehne ich prinzipiell ab, obwohl ich nach einem Burger häufig Lust auf was Süßes habe.

Woran liegt das eigentlich? Liegt es an mir? Hatte ich zu viele Zusatzangebote? Liegt es an der Art, wie mir die Ware angeboten wird? Liegt es daran, dass mir nicht erklärt wird, dass ich meine neuen Schuhe im Regen ruiniere, wenn ich sie nicht vorher imprägniert habe? Final kann ich es nicht beantworten. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus Trotz und Ärger über vermeintlich unangebrachte Zusatzangebote.

Lieber Verkäufer, wir wollen kaufen. Und zwar das, was für uns Sinn macht und manchmal sogar ein paar Dinge, die keinen Sinn machen. Erzählen Sie uns, warum die Wildlederpumps im Regen kaputt gehen, bringen Sie uns zum Schmunzeln oder überraschen Sie uns, dann hören wir Ihnen viel lieber zu und kaufen wahrscheinlich sogar die Apfeltasche im Fastfood-Restaurant.

Mein Held des Tages war der Tankstellenmitarbeiter, der mich gestern mit den Worten „Sie sehen hungrig aus, da kann ich helfen…“ begrüßt hat. Der Mann hatte offenbar begriffen, dass gerade jetzt die Devise „Jeder Kunde ist wichtig!“ mehr denn je zählt. In der Krise haben viele Kunden den Online-Handel für sich entdeckt oder die Nutzung ausgeweitet. Entsprechend langsam füllen sich die Läden in den Innenstädten. Für die Geschäftsinhaber stellt sich daher die Frage: „Was können wir tun, damit sich die Läden und die Kassen wieder füllen?“

Werden Sie zum Held Ihrer Kunden! Die Summacom Akademie unterstützt Sie bei dieser Heldentat. Das Ziel der Summacom Akademie ist es, mit Ihnen gemeinsam Anreize zu schaffen, damit Sie Ihre Kunden wieder sagen hören: „Ja, wir wollen kaufen und das vor Ort und live.“

Aus diesem Grund hat sich die Summacom Akademie dazu entschlossen, gerade auch in dieser besonderen Zeit die beliebten Seminare weiter anzubieten, um Ihnen dabei behilflich zu sein, gut durch die Krise zu kommen. Alle Seminare finden natürlich unter strengster Einhaltung der Abstands- und  Hygienevorschriften statt. Kontaktieren Sie die Summacom Akdademie und lassen Sie sich begeistern.

Weiter Infos und Kontakt unter Summacom.de/Akadamie

Mein Lieblingsding: Die Fridor

Silke Weiland ist gelernte Damenschneiderin und seit 28 Jahren Kostüm- und Fundusverwalterin am Saarländischen Staatstheater. Für sie bedeutet Beruf auch Berufung und so wundert es nicht, dass auch ihr aktuelles Lieblingsding aus diesem Metier stammt: eine Fridor. „Die ist eine ganz besondere Koffernähmaschine und schon ein bisschen kurios“ sagt Silke und die muss es wissen, denn immerhin verfügt sie über eine ansehnliche Sammlung von elf Maschinen. „Meine Fridor hat gut 70 Jahre auf dem Buckel und wurde in den Niederlanden gefertigt. Das Besondere an der Fridor ist, dass sie kein übliches „Gaspedale“ hat, sondern über einem Kniehebel gesteuert wird. Heute ist sie eine Rarität, tatsächlich aber war dieses Modell in den vierziger und fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts durchaus verbreitet und das trotz des sehr hohen Preises. Der Erstbesitzer erwarb sie damals in Köln für stattliche 495 DM (rund 250 Euro), wie sich heute noch aus den erhaltenen Papieren der Maschine ablesen lässt. Silke hat sie vor acht Jahren deutlich günstiger auf dem Flohmarkt in Saarbrücken ergattert.

Wir steigen wieder ein!

Rechtzeitig zum Beginn des neuen Schuljahres haben Anke Rehlinger, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes, Elke Schmidt, Geschäftsführerin Saarländische Nahverkehrs-Service GmbH, und Peter Edlinger, Geschäftsführer der Saarbahn, gemeinsam im Zuge der Informationskampagne „Wir steigen wieder ein“ aufgezeigt, dass man mit Bussen und Bahnen sicher ans Ziel kommt. Das ist von besonderer Bedeutung, da sich mit Schulbeginn Mitte August 2020 die Situation im saarländischen ÖPNV weiter normalisiert. Entscheidend dabei ist, dass die Fahrgäste aktiv mitmachen. Ob Schule, Arbeitsplatz oder ein Treffen mit Freunden: In den Verkehrsmitteln des ÖPNV ist man genauso geschützt wie am jeweiligen Zielort, wenn alle Fahrgäste weiterhin ihre Mund-Nasen-Bedeckung tragen und die Abstands- und Hygienevorgaben einhalten. Diese Maßnahmen sind und bleiben in Corona-Zeiten wichtig – zum eigenen Wohl und zum Schutz anderer. Das Auto muss also keine zwingende Alternative sein, um die Kinder in die Schule zu bringen oder um morgens zur Arbeit zu fahren. Busse und Bahnen bieten hier die bessere Mobilität – umweltfreundlich, ressourcenschonend und verkehrsentlastend. Alle Infos auf saarVV.de

 

1025 Meter über dem Alltag

Das Auto schraubt sich langsam den Berg hinauf, die Häuser im Tal werden kleiner, der Himmel kommt näher. Auf der Schwarzwaldhochstraße kann der Blick dann in die Ferne schweifen. Wenn Familie Fahrner mit ihrem Team die Gäste empfängt, ist man eingetaucht in die wunderbare Wohlfühlwelt des Nationalpark-Hotel Schliffkopf. Ab sofort geht es nur noch um Entspannung. Die Fahrners setzen dabei auf ein ausgewogenes, exklusives Wohlfühlprogramm. Die Lage sorgt für besondere Naturerlebnisse und wird ergänzt durch den 2000qm großen BergSpa-Bereich. Der Spa-Bereich besteht aus einer großen Saunalandschaft, einem Schwimmbad, einem Außenbecken, einem Whirlpool und dem BergSpa, in dem Sie von qualifizierten WohlFühl-Künstlern verwöhnt werden. Das WohlFit-Programm mit zahlreichen Wellness- und Gesundheitskursen, das 2019 mit der Wellness Aphrodite ausgezeichnet wurde, sorgen für ein vielseitiges Aktivprogramm mit Entspannungsmomenten. Auch das Thema „Ernährung“ spielt eine wichtige Rolle. Wer mag, kann sich während des Aufenthaltes dem Basenfasten widmen –begleitet von fachkundigen Mitarbeitern, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Mit dem Augenmerk auf „Wellness, Natur und Genuss“ ist jeder Aufenthalt auf dem Schliffkopf ein ganz besonderes Erlebnis. Auf 1025m sind Sie genau richtig, wenn Sie wandern und biken möchten, aber auch genau da, wo Sie sein sollten, wenn Sie die Seele baumeln lassen möchten.

Nationalpark-Hotel Schliffkopf – Schwarzwaldhochstraße 1, 72270 Schliffkopf (Baiersbronn), Tel: 07449-9200, www.schliffkopf.de