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Tränen lügen nicht

Wenn es Saarländer ins bundesweite TV drängt, dann ist das zumeist vor allem eines: oberpeinlich. Vollkommen unerwartet hat diese Konstante ein junger Mann aus Bischmisheim durchbrochen, der zuvor eher mit nicht unumstrittenen Auftritten für Schlagzeilen gesorgt hat. Gemeint ist der ehemalige Mister Saarland 2017, der sich auch schon mal als Fußballer versuchte und es dann als Darsteller in Soaps und Reality-Formaten zu einem gewissen Bekanntheitsgrad brachte. Das hat gereicht, um ihn Mitte August als Kandidaten bei SAT1 „Promi Big Brother“ einziehen zu lassen. Okay, das Publikum votete dann auch schon nach nur fünf Tagen gleich raus, wobei man das fairerweise auch dem Umstand anrechnen muss, dass er als Letzter eingezogen war. Denn womit er bis dahin eigentlich überzeugte, waren seine Authentizität und offen zur Schau gestellte Verhaltensauffälligkeiten. Und egal, was man von seinem überaus tränenreichen Heulsusenauftritt bei seinem Rausschmiss hält, selbst in diesem Moment war das Fremdschämlevel überraschend moderat. Für einen Saarländer im TV bedeutet das schon eine Menge!

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