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Clubzone Februar 2016 Empfehlung

Clubzone Februar 2016

Holla die Feierfee, das war ja wirklich ein ausgesprochen turbulenter Start ins neue Jahr. Wenn das Restjahr das Level vom Januar halten kann, dann geht 2016 mit Sicherheit als einer der partytechnisch gesehen, besseren Jahrgänge in die Annalen unseres schönsten Bundeslandes der Welt ein. Beginnend mit den ungebremsten Vorkommnissen und moralisch zweifelhaften Geschehnisse der Silvesternacht hielt der Januar die Partylatte weiter hoch und vom sonst schon mal aufgetretenen Durchhänger in den ersten Wochen des neuen Jahres war kaum was zu spüren. Eher im Gegenteil! Vom Start weg herrschte eitel Freude und gudde Laune und entsprechend viel haben wir hier im auflagenstärksten Fachmagazin für Partyklatsch und Feiertratsch zu berichten. Auf geht’s …

Zu Beginn noch kurz was Ernstes, verbunden mit der Bitte zur Mithilfe. Leider kommt es ja auch im Umfeld von Feierei und Partytreiben dann und wann zu unschönen Nebenerscheinungen. Ganz besonders ärgerlich ist das, wenn Clubs oder Locations betroffen sind, die zwar mit viel Herzblut und Hingabe betrieben werden, aber nicht mit unbegrenzten Mitteln ausgestattet sind. So wurde kürzlich die ROSENBAR in der Dudweilerstraße Opfer eines Einbruchs. Neben dem nicht unerheblichen Schaden an der wirklich traumhaft schönen Location, die in einem anderen Leben ja mal eine Apotheke war, wurden Plattenspieler, Monitorboxen, Beamer etc. gestohlen. Die ROSENBAR Macher haben für sachdienliche Hinweise eine Belohnung 1.000 Euro ausgesetzt. Das Ganze ist insofern besonders bitter, weil davon auszugehen ist, dass der oder die Täter mit den Gegebenheiten vor Ort bestens vertraut waren und sich dort gut auskannten. Also, wer was weiß oder gesehen hat, sollte nicht zögern und sich bei der Polizei oder der ROSENBAR direkt zu melden, z.B. über deren Facebokseite.

Ferner gibt es auch noch das endgültige Aus einer ganz besonderen Location zu vermelden, denn die MADAME in der Mainzer Straße wird zukünftig kein Ort des nächtlichen Umhertreibens mehr sein. Die Geschichte eines der legendärsten Lokale unseres Städtchens, das seit 1961 über Jahrzehnte hinweg ein echter Fixstern am Saarbrücker Nachleben-Himmel war, kommt jetzt leider zu einem Ende. Als Homosexualität noch einen Straftatbestand nach § 175 StGB darstellte, setzte sich hier die Gründerin und Namenspatin Madame Margarete Bardo für Schwule und Lesben ein und bot ihnen in ihrem Lokal Heimat, Geborgenheit und Schutz vor gewalttätigen Übergriffen. Auch nachdem sie mit 75 Jahren in den Ruhestand gegangen war, verfolgte sie weiterhin mit großem Interesse das Leben und Handeln ihrer ehemaligen Kundschaft, den Homosexuellen und natürlich die Entwicklung ihres Nachtcafés. Künftig wird hier für das leibliche Wohl von Veganern gesorgt, aber auch letztlich nur, weil sich niemand fand, der die schwul-lesbische Institution weiterführen wollte. Das ist sicher irgendwie traurig, aber zum Glück sind die Zeiten längst vorbei, wo die MADAME als Fluchtort vor Verfolgung fungieren musste. Aber schade ist es schon …

Während vor noch gar nicht allzu langer Zeit Ü30 Partys mit dem Makel zu kämpfen hatten, dass dort Übriggebliebene zu schlechter Musik Discofox tanzen, scheint sich das jetzt nachhaltig geändert zu haben. Okay, je nach dem auf welche Party es einen verschlägt, gibt es immer noch das Foxgrauen zu bewundern, aber wenigstens die Musik ist besser geworden. Tatsächlich war es wohl nur ein schlimmes Missverständnis, dass Menschen, nur weil sie über 30 sind, auf einmal nur noch die Musik hören wollen, die sie vor zehn oder fünfzehn Jahren eigentlich auch schon Scheiße fanden. Immer mehr Ü30 Partys gehen jetzt erfreulicherweise dazu über, Foxabhängigen extra kleine Reservate zu schaffen. Wie zum Beispiel bei der Ü30 PARTY in der Congresshalle im Dezember, konnte man dann dort im TANZPARKETT dem Paartanz frönen, während auf dem Mainfloor die Musik spürbar besser und mitreißender geworden ist. Auch der extra installierte Schlager-Floor, der bei dieser Weihnachtsausgabe seine schwungvolle Premiere feierte, zeigte den Abwechslungsreichtum dieser Party. Allerdings steht die nächste Ausgabe erst zu Ostern an, weswegen ein Blick über ein Gartenzaun nicht schaden konnte.

Denn der Trend zu zeitgemäßen Ü30 Partys ist natürlich nicht auf Saarbrücken beschränkt. Absoluter Dauerbrenner ist die hocherfolgreiche Ü30 in der ALTEN SCHMELZ in St. Ingbert, die als Vorreiter dieses Trends mittlerweile alle vierzehn Tage mit verschiedenen Mottos ihren Ruf weiter ausbaut. Ganz frisch am Start ist hingegen die Ü30 PARTY im Homburger Ex-MUSIKPARK, die gleich Anfang Januar eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, dass in Karlsberg City immer noch feste gefeiert wird. Von der ersten bis zur letzten Minute Tanzfläche voll, und dass bei einem musikalischen Spektrum von gestern bis heute, von AC/DC bis Avicii und von Format:B und Paule Kalkbrenner bis zu den Stones, Placebo und Coldplay. Da hat dann auch einmalige der Ausrutscher in den Formationstanzwahn à la „Fantasy Girl“ vom Aida Clubschiff auch nicht weiter gestört. Wir haben gelernt, manchmal lohnt sich ein kleiner Abstecher aus Saarbrücken raus auch in Sachen Feierei!

Mitten in Saarbrücken hingegen stieg hingegen eine ganz besondere Geselligkeit, die auf jeden Fall noch Erwähnung finden muss, auch wenn die Party noch im alten Jahr in der letzten Dezemberwoche an den Start ging. Die Rede ist natürlich vom großen GLORIA PALAST JUBILÄUM, das zur Feier des 30. Geburtstages dieser Legende im N8WERK begangen wurde. Während zur alljährlichen GLORIA PALAST Geburtstagsfeierei ja eigentlich seit Jahren im NUMBER ONE ausgiebig eskaliert wurde, kehrten die gloriösen Ehemaligen zum großen Jubiläum an die Originalstätte zurück. Das stellte sich allein schon deswegen im Handumdrehen als richtige Entscheidung heraus, da die Menschenmassen, die das N8WERK stürmten kaum dass die Türen aufgingen, wohl in keinem Fall alle im NUMBER ONE Platz gefunden hätten. Das allerdings war ja auch kein Wunder, denn immerhin findet sich der GLORIA PALAST in einer aktuellen SR-Umfrage, welche Clubs man heute in Saarbrücken unbedingt besuchen müsste, paradoxerweise unter den Top Ten, obwohl der Laden seit einem Vierteljahrhundert geschlossen hat. In der Erinnerung seiner Gäste und des ehemaligen Personals lebt er aber ungemein vital bis heute weiter, wie eben auch diese Party außer Rand und Band unter Beweis stellte. Sehr unterhaltsam auch die Gesichter einiger aktuelle N8WERK Gäste, die sich hierher verirrt hatten und eine „normale“ 80er und 90er Party erwarteten. Denn spätestens beim ersten Pogo auf den „Mussolini“ oder den „Irish Rover“ war klar, hier ist etwas sehr Spezielles am Start. Von Chartmüll war genau wie in den originalen Jahren keine Spur, dafür gab’s Independent Mucke und Gitarren Mucke auf die Gehörgänge gemischt mit ein bisschen frühem House und New School Hip Hop. Eben exakt jene unheilige Mischung, der diese Party ihren legendären Ruf verdankt. Apropos Legenden, einen einzigen Wermutstropfen gab es dennoch: der wohl berühmt-berüchtigtste Gläsersammler der Saarbrücker Gastro-Geschichte Guidon „Shalömchen“ M. erschien mit Gipsarm und machte damit alle Hoffnungen auf ein furioses Breakdance Revival zunichte. Schade war das schon, hatten sich doch etliche „Originale“ auf eine tolle Show gefreut. Na, vielleicht haut’s ja zum 31. Geburtstag wieder hin. Auf die üblen Gerüchte, bei dem Gipsarm hätte es sich nur um eine Attrape gehandelt, die Guidon sich in der eigenen Werkstatt angefertigt hätte, um sich vor dem Tanzen zu drücken, werden wir hier nicht eingehen – aber gelacht haben wir schon! Aber ist ja auch gleich, eine tolle Party war es allemal, und es bleibt nur zu hoffen, dass es bald wieder so weit ist.

Ob es am Riesenerfolg des GLORIA PALAST JUBILÄUM lag oder ob von langer Hand geplant, spielt keine Rolle, denn wichtig ist nur, dass das N8WERK seit Januar jetzt (wieder) GLORIA heißt. Mit der Namensänderung ging auch eine fortan andere Nutzung einher. Aus der Großraumdisse wurde ein Kultur- und Eventcenter, dass künftig ein breites Spektrum, auch von Fremdveranstaltern, bieten wird. Wie toll das aussehen kann, hat bereits LOLAS BISTRO im Rahmen des Max-Ophüls-Festivals gezeigt. Eine ganze Woche lang verwandelte sich die Location durch die kundige Hand von Deko-Guru Oliver H. zu einer riesigen Lounge, die mit zig Sitzgruppen zum Fachsimplen über die Wettbewerbsfilme einlud. Das Ganz wurde prächtig angenommen und zu vorgerückter Stunde wurde dann auch schon mal heftiger das Tanzbein geschwungen. Dabei kam es dann auch schon mal vor, dass Frank Sinatra Klassiker live dargeboten wurden und sich die Gäste zum guten Schluss gegenseitig heraus getragen haben. So kann‘s weitergehen und unsere kleine Metropole kann mit Recht gespannt sein, was uns da in dem ehemaligen Kinopalast noch erwartet. 

„Ich liebe es, wenn ein Plan aufgeht!“ An dieses alte A-Team Zitat hat wohl in den letzten Wochen jeder der Macher des neuen NUMBER ONE gedacht. Tatsächlich hat sich gezeigt, dass hier zielsicher und professionell einer Legende neues Leben eingehaucht wurde. Denn auch im Januar zeigte sich, dass nicht nur die (älteren) Stammgäste der Vorgänger gehalten werden konnten, sondern auch „Abtrünnige“ wieder zurück gewonnen wurden. Da hat sich eben ausgezahlt, dass durch die klugen Investitionen das NUMBER ONE mittlerweile zu den modernsten Clubs Deutschlands gehört. Die neue Öffnungszeit ab 21.00 Uhr wurde genauso gerne angenommen wie die überraschend fairen Preise. Die Tage eines übertriebenen Schicki-Micki-Anspruchs sind erfreulicherweise vorüber und hier wird einfach wieder ganz normal und erwachsen gefeiert. Dazu passte auch eine neue Party die jetzt das Programm im Kultladen erweitert. Die AFTER WORK PARTY lockte bei ihrer Premiere am letzten Donnerstag im Januar tatsächlich schon ab 19 Uhr ein bunt gemischtes und bestens gelauntes Völkchen in den ersten Stock an der Ecke Bahnhof- und Dudweilerstraße. War ja auch keine Wunder, denn bei freiem Eintritt lockte nicht nur ausgesprochen schmackhaftes Fingerfood, sondern auch Cocktails zum Spezialpreis und genau die richtige Musik um einen stressigen Arbeitstag hinter sich zu lassen. Da war es dann auch kein Wunder, dass sich die Angelegenheit sich mit fortschreitender Zeit zu einer herrlich stimmungsvollem Party. So macht Networking richtig Spaß und nicht wenige Gäste bedauerten, dass die nächste Party erst am letzten Donnerstag im Februar über die Bühne geht.

Eine ganz besondere Party darf hier schließlich auch nicht unberücksichtigt bleiben, denn gleich aus doppeltem Anlass wurde das KUNSTWERK in der Scheidter Straße Mitte Januar in Grund und Boden gefeiert. Zuallererst gab es den siebten Geburtstag der SOULNACHT mit der MALZEIT CLUB BAND zu feiern, deren Bandleader Markus F. gleichzeitig die Veröffentlichung seiner ersten eigenen CD zelebrieren konnte. Die SOULNACHT, immerhin die einzige monatliche Livemusik Show im Saarland, die schon so lange läuft zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass hier mitnichten Konservenmusik zu Gehör gebracht wird, sondern die ganz formidable MALZEIT CLUB BAND live für den Sound verantwortlich ist. Diese Band aus exzellenten Musikern, immer wieder verstärkt von tollen Gastkünstlern, ist für den Kultstatus der SOULNACHT verantwortlich. Bandleader Uwe Federkeil verfügt immerhin über allerbeste Beziehungen zu internationalen Sängern und Sängerinnen von denen jetzt zum siebten Geburtstag gleich eine erlesene Auswahl ihr Bestes beisteuerte. Mit Lorenza van Vliet, Evelyn von Eschenbaum, Amy Sue, KB, Clint Grimes, Amalia Sessler, Christian Stockert und Franck Ansalone am Saxophon konnte sich die Liste der Gastkünstler mehr als sehen lassen. So blieben bei dieser Ausnahmefeierlichkeit wirklich keine Wünsche offen und das KUNSTWERK bestätigte wieder mal seinen Ruf als exzellente Partylocation, denn immerhin sind hier mit der SOULNACHT und der MUSICBOX zwei ganz besondere Partyperlen des Saarbrücker Nachtlebens beheimatet. Übrigens beide Partys finden das nächste Mal schon Anfang dieses Monats zur Faasenacht statt.

 

In diesem Sinne, Allez Hopp und take care    J.K.T 

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