Menu
RSS
Unzertrennliche Outlaw Brüder!

Unzertrennliche Outlaw Brüder!

Die glorreichen Sieben des Rock sind zurück. Und zwar live in Saarbrücken. Mit ihrem Crossover aus C...

Mit leichtem Gepäck und vielen neuen Hits!

Mit leichtem Gepäck und vielen neuen Hits!

„Leichtes Gepäck“ heißt das aktuelle Album von Silbermond. Dieser Titel ist natürlich alles andere a...

Bryan Adams: E.L.O.quent und live!

Bryan Adams: E.L.O.quent und live!

Seit mehr als drei Jahrzehnten begeistert Bryan Adams Millionen Fans weltweit nonstop mit Bestseller...

Einmal geploppt, nie mehr gestoppt

Einmal geploppt, nie mehr gestoppt

„spielbar“ präsentiert das ultimative „Mitbringsel" für Groß und Klein. Ein riesen Sommerspaß mit de...

Ratten im Schatten

Ratten im Schatten

Alle Jahre wieder verbringt die Jury der St. Ingberter Pfanne schlaflose Nächte, wenn aus über 100 B...

Salsa - Puerto Rican Style

Salsa - Puerto Rican Style

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass der Kontakt mit dem Salsa-Virus beim Menschen eine irr...

Partytipp: Dan Caster und Kevin de Fries im Mauerpfeiffer in Saarbrücken

Partytipp: Dan Caster und Kevin de Fries im M…

Ein ganz besonderes Feinschmecker Booking hat sich der brandneue Club Mauerpfeiffer für das letzte A...

Konzerttipp: NOFX, Mad Caddies & Leftöver Crack in der Garage in Saarbrücken

Konzerttipp: NOFX, Mad Caddies & Leftöver…

NOFX sind einfach die Größten, wenn es darum geht, Punk mit Spaß zu verbinden. Und wir reden hier vo...

Partytipp: Die letzte Magnet Nacht im Mauerpfeiffer in Saarbrücken

Partytipp: Die letzte Magnet Nacht im Mauerpf…

Wie auch anders als mit einem Paukenschlag kann sich der Magnet aus dem Mauerpfeffer verabschieden? ...

Partytipp: Holi Festival of Colours im Saarbrücker Bürgerpark

Partytipp: Holi Festival of Colours im Saarbr…

Erst war es ein traditionelles Frühlingsfest in Indien - jetzt wird das "Fest der Farben" in vielen ...

Prev Next

CookiesAccept

HINWEIS: Unsere Live Webseite nutzt COOKIES.

Cookies ermöglichen Funktionen, die Ihren Besuch angenehmer gestalten. Indem Sie diese Website benuzten, stimmen Sie der Nutzung von Cookies gemäß unseren Richtlinien zu! Mehr Info´s

Ich stimme zu

Clubzone März 2016 Empfehlung

Clubzone März 2016

Auf geht’s, drauf geht’s, dabei sein – die nächste Fahrt geht rückwärts. Das nächtliche Treiben in unserer kleinen Metropole war mindestens so turbulent, wie einstmals die Fahrten auf der Kirmes. Wenn sich der Schwung der ersten zwei Monate weiter fortsetzt, dann haben die die Latte für das restliche Partyjahr 2016 schon sehr hoch gelegt. Dabei setzten sich in den letzten Wochen zwei Trends seit Jahresanfang immer mehr durch: zurück in etablierte Clubs, was allein schon am Wegfall des RÖMERKASTELLS liegen mag, und der Freitag als Ausgehtag ist wieder im Geschäft - und wie! Aber genug der langen Vorrede, auf geht’s mittenmang ins nächtliche Geschehen.

Und da Neueröffnungen immer zu den erfreulichsten Begleiterscheinungen im Nachtleben gehören, fangen wir auch gleich mal mit einer solchen an. Seit Mitte Februar gibt es jetzt das PLAY in der Mainzer Straße, genau da wo sich nach dem 6NULL3 leider kein Laden mehr wirklich dauerhaft erfolgreich an den Feierfront etablieren konnte. Und das hatte meistens nichts mit der gebotenen Qualität zu tun, denn auch im SECRET oder AUDION gab es durchaus grandiose Vergnügungen. Aber Schwamm drüber, jetzt also versucht das PLAY sein Glück. So ganz unbekannt ist der allerdings nicht, denn wenn man’s genau nimmt verbirgt sich hinter dem neuen Namen der BANANA Club aus der Großherzog-Friedrich-Straße, der praktisch nur die Location gewechselt hat. Wenn dessen Stammpublikum den Wechsel mitmacht – und ganz so sieht es aus – dann könnte am neuen Ort echt was Beständiges entstehen. Und dass, obwohl von der Ausrichtung des Clubs her, ja praktisch jeder zweite Saarbrücker(in) eher nicht angesprochen ist. Aber auch das ist in der Mainzer Straße ja nicht unbedingt ein Alleinstellungsmerkmal. 

Apropos schwul und Mainzer Straße, da führt ja kein Weg am BOOTS vorbei, eine der wirklich ehernen Institutionen der Saarbrücken Nacht. Auch wenn jetzt hier aus Gründen des Jugendschutzes nicht en detail auf das gesellige Treiben dort eingegangen werden kann, so darf doch nicht unerwähnt bleiben, dass sich Oberstiefel Kay B. jetzt anderweitig großen Respekt verdient hat. Es ist nämlich gerade in der Gastronomie ganz bestimmt nicht selbstverständlich eigene Fehler einzugestehen und sich dafür zu entschuldigen. Das Ganze dann auch noch in aller Öffentlichkeit auf Facebook zu tun, dazu muss man erstmal, auf gut deutsch gesagt, die Eier in der Hose haben, aber das ist im BOOTS ja ohnehin Voraussetzung. Trotzdem ein mutiger Schritt und so viel Rückgrat ist im Nachtleben unserer kleinen Gemeinde durchaus mal bemerkenswert! Übrigens gab’s auch noch ’ne Gratisschnapsrunde im BOOTS on top - und jetzt kann‘s wieder rund gehen. 

Aber auch in der Welt der Heten ging’s im Februar so richtig zur Sache. Das Feier- und Partyhighlight im war natürlich die Faasenacht mit einer gefühlten Trilliarde an großen und kleinen Festivitäten landauf und landab. Ärgerlicherweise wurde dabei allerorten derart konzentriert ins Glas geschaut, dass die Erinnerungen an die tollen Tage weitestgehend ausgelöscht scheinen. Wenn man nicht gerade seinen Wagen vor ein paar hundert Zeugen, die auf dem Weg zum PREMABÜBA waren, kunstvoll auf der „Insel“ im Kreisverkehr platziert hat und dabei den Zeitwert mal eben so halbiert, dann bleiben die meisten Missetaten wohl unerzählt. Alles nach dem Motto: Wer sich erinnern kann, war nicht dabei! Na, vielleicht ist das auch besser so …

Das neue NUMBER ONE macht mehr und mehr reden von sich - und ausschließlich von der positivsten Sorte. Während der Samstag vom Start weg sein Publikum unter dem Motto „Erwachsen feiern“ vereinte, sind jetzt der Donnerstag und der Freitag ebenso massiv durchgestartet. Wobei der Donnerstag, sprich die AFTER WORK PARTY, nur einmal im Monat daher kommt, aber umso heftiger wurde deren Premiere am letzten Donnerstag im Januar gefeiert. Dabei war echt sensationell zu sehen, wie viele Leute sich da schon ab sieben Uhr abends eingefunden hatten und nach einer kleinen Stärkung vom Gratis-Buffet eine richtig mitreißende Sause ins Rollen brachten. Noch ‘ne gewaltige Schippe Partyspaß packte dann das Gastspiel der Ü30 PARTY aus der alten Schmelz in St. Ingbert obendrauf. Da herrschte wirklich höchst angenehmer Ausnahmezustand im pickepackevollen Traditionsclub an der Ecke von Dudweiler- und Bahnhofstraße. Kein Wunder, dass die Rückkehr dieses Partyknallers für März jetzt fest eingeplant wurde. Was die Freitage angeht, hat dann die Erstlingsnacht der ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT Party die Weichen für künftige ausgelassene Wochenendanfänge gestellt. Nicht wenige fühlten sich an die guten, alten Zeiten im NUMBER ONE erinnert und genossen gleichzeitig die Mischung mit ganz aktuellen Sounds. Wenn jetzt noch ab März die THE FIRST FRIDAY Reihe an den Start geht, ist vollkommen klar wo in unserem Städtchen freitags erwachsen gefeiert wird. Und das ist auch gut so!

Im STEREOKLUB, dem kleinen Tanzzimmer über dem St. Johanner Markt, ist auch das Unmögliche möglich und hier geschehen auch noch echte Partywunder. Bei der letzten Ausgabe dieser schlichtweg umwerfenden Feierei waren wieder einmal die Fensterbänke die beliebtesten Plätze. Nicht etwa als Sitzplatz waren sie begehrt, sondern als erhöhter Tanzplatz waren sie das Ziel zahlreicher übelst attraktiver, junger Damen. Das gefiel nicht nur der Feiermeute im STEREOKLUB drinnen, sondern auch dem „Fußvolk“ unten vor ST. J und LANGENFELD, die sogar als Außenstehende zumindest optisch so einiges geboten bekamen.

Einzige Leidtragende waren die Fensterbänke selbst, denn schlanke Mädelsbeine mit waffenfähigen Heels am Fußende, sind nicht eben das, was dem Holz und seiner Lackierung gut getan hat. Aber jetzt zeugt wenigstens ein ganz individuelles Muster von vergangenen Festivitäten. Ein wenig zweckentfremdet wurde auch der Garderobenraum am Anfang vom Gang zu den Toiletten, der quasi als Ausweichquartier im Hormontoben herhalten musste, weil die ansonsten überaus begehrte obere Etage des Treppenhauses, dieses Mal praktisch den ganzen STEREOKLUB über von einer jungen Dame mit gleich zwei Begleitern „belegt“ wurde. Da zeigte sich in beeindruckendem Ausmaß, wofür echtes Teamwork auch gut sein kann. Aber das jetzt hier kein falscher Eindruck entsteht, muss noch gesagt werden, dass die allermeisten Anwesenden zwar höchst ausgelassen zu den Houseclassics von DJ Kasimir feierten, dabei aber alle brav ihre Klamotten anließen, also größtenteils. Tuschelthema Nummer Eins der Nacht war übrigens die nächste Ausgabe des STEREOKLUB am ersten Märzsamstag mit der Premiere des neuen DJ-Stars Lena S., sonst eher für kulinarische Genüsse aus dem GEMMEL bekannt. Das wird dann auch wieder ein heißer Ritt!

Mit Ausnahme der neuen Berliner Promenade hat wohl kein Bauprojekt in Saarbrücken derart nachhaltig die Gemüter erregt wie in letzter Zeit das Entstehen des MAUERPFEIFFER. Das ist natürlich nicht zuletzt dem Umstand geschuldet, dass Bauleiter und Oberpfeife, Entschuldigung, Oberpfeiffer Tim G. die riesige Fangemeinde unablässig mit ungemein unterhaltsamen Fotos und Videos vom Fortschritt der Bauarbeiten auf dem Laufenden hält. Damit sichert er sich und vor allem seinem neuesten Projekt, dass dann irgendwann mal die Nachfolge des legendären USCHI&BÄRBEL antreten soll, nicht nur jede Menge Aufmerksamkeit sondern auch zählbare Unterstützung. Der MAUERPFEIFFER ist nämlich der erste Club unseres Städtchens, der mit Mittel aus einer Crowdfunding-Kampagne beschleunigt werden soll. Seit Mitte Februar haben Unterstützer über startnext.com/mauerpfeiffer die Möglichkeit zum Beispiel Mauerpfeiffer-Merch (Feuerzeuge, Kappen, Hoodies) oder ewige Gästelistenplätze zu erstehen und so zwischen 5 und 5.000 Euro beizusteuern. Ja ja, der vormals unsichtbare Obertim kann nicht nur korrekten Technobass, sondern ist schon auch ein Cleverle. 

Inzwischen ging natürlich am anderen Ende der Baracke im USCHI&BÄRBEL die muntere Technofeierei ungebremst weiter. Das bedeutete unter anderem auch mal wieder prominenten DJ-Besuch, im vorliegenden Fall der hochgeschätzte Markus Kavka. Dessen Gastspiel schlug schon im Vorfeld so richtig Wellen, insbesondere weil eine übereifrige Schlaumeierin gemeint hatte, sie müsse Kavka auf dessen Facebookseite vor dem Ort des Geschehens warnen. Das sei gar kein richtiger Club, ließ sich da eine gewisse Carolin C. aus, und würde von außen aussehen, als müsse es dringend abgerissen werden. Parkplätze gäbe es auch keine und noch nicht mal ein Schild wäre dran, auf dem man erkennen könnte, dass es dort einen Club gibt. Das wisse sie alles, nicht etwa weil sie schon mal drin gewesen wäre, sondern weil sie in der Nähe wohnen würde. Unglaublich aber wahr! Da hatte sie zumindest die Lacher auf ihrer Seite, obwohl sie das so bestimmt nicht gewollt hatte. Und Meister Kavka himself reagierte sogar zweimal auf ihren Hohlbrot-Post: zuerst antwortete er direkt mit „Klingt doch eigentlich knorke. Genau mein Laden“ und meldete sich dann schließlich auch nach der Party nochmal: „Danke für gestern, Partypiepl! Hat großen Spaß gemacht in eurer Abrissbude ohne Parkplatz!“ Das war dann wohl der Ritterschlag fürs USCHI&BÄRBEL.

Ebenfalls mit reichlich elektronischer Tanzerei lockte das SILODOM am Osthafen im vergangenen Monat. Irgendwie immer noch gefühlt ziemlich neu im Saarbrücker Nachtleben, aber selbst wenn man von den letzten Monaten absieht, bzw. den Jahren seit der eigentliche Silo-Schöpfer Roman C. hier die Location ins 21. Jahrhundert geschossen hat, ist dort eigentlich schon seit Ende der Achtziger die ein oder andere legendäre Sause über die Bühne gegangen. Zwischenzeitlich ist da jahrelang nix mehr passiert und so geriet diese wirklich ausgefallene Location ein wenig aus dem Focus der Clubbergemeinschaft. Vollkommen unverdient, denn der Charme der Räumlichkeiten irgendwo zwischen Industriebrache und unfertigem Neubau hat wirklich was. Hinzu kommt die praktisch vollkommene Abwesenheit größer Mengen von Anwohner und im Gegenzug das kaum begrenzte Vorhandensein von Parkplätzen direkt vor dem SILODOM. Alles in allem eine Location die zu Recht Spaß macht, mit einem breiten musikalischen Spektrum und je nach Veranstaltung und persönlichen Vorlieben immer mal einen Besuch wert war.  Doch dann kam die Überraschung: nach einer tollen Party mit Nico Stojann und der Nacht mit David Dorat war dann auf einmal die Rede davon, das sei die letzte Party gewesen. Und tatsächlich fand die Junglekidz Party mit MC Fearless im LE HIRSCH statt. Die SILODOM Macher erklärten dazu auf Facebook: „Unser momentaner Zustand für den Clubbereich befindet sich immer noch in der Schwebe und lässt nicht zu, dass wir eine sichere Aussage treffen können, wie es genau mit dem Club & Party Betrieb am Silo weiter geht, außer dass es positive Tendenz seitens der Stadt gibt, dass wir glücklich in die Zukunft schauen können. Nur eben noch nicht auf Papier.“ Das heißt für die Saarbrücker Clubber ganz klar eines: hier ist Daumen drücken angesagt! Wenn das Saarbrücker Ostviertel nach dem RÖMERKASTELL jetzt auch noch den SILODOM als wirklich außergewöhnliche Feierlocation verlieren sollte, bekäme der Spaß abseits des Mainstreams hier so langsam wirklich ein Riesenloch. 

Blicken wir zum guten Schluss noch ein bisschen optimistischer in die nahe Zukunft und genehmigen uns einen klitzekleinen Ausblick auf das Geschehen der nächsten Wochen. Die mit Abstand größte Sause wird wohl wieder die hysterisch erwartete 90ER LIVE in der Saarlandhalle, u.a. mit dem immer noch unkaputtbaren Dr. Alban und anderen Helden aus den Neunzigern. Ein paar Nummern kleiner, aber dafür in ganz außergewöhnlichem Rahmen, dem Restaurant MANIN gegenüber vom Johannes-Hoffmann-Platz, wird die Premiere der EAT&BEAT Party von den ehemaligen LINIE 6 Machern wohl sicher auch ein absoluter Knaller. Das Gleiche gilt mit Bestimmtheit genauso für die Freitage im neuen NUMBER ONE, die einer wie der andere  von THE FIRST FRIDAY bis ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT gerade richtig durchstarten. Das kann ja heiter werden! 

In diesem Sinne und take care    J.K.T

Nach oben