• Termine News und Wissenswertes aus Saarbrücken, dem Saarland und der Welt:

Bühne, Konzerte, Party & Co - Veranstaltungen in Saarbrücken, dem Saarland und der Welt:

Cirque Bouffon mit neuer Show „Bohemia“ zurück

Das internationale Künstlerensemble präsentiert seine poetisch mitreißende Show „Bohemia“ im charmanten Chapiteau direkt vor dem Staatstheater in Saarbrücken. Ein Caravan dreht sich im Raum. Eine Welt, die gern mal Kopf steht. Kreaturen, die sich mit Charme, Witz und Poesie diesen ungewöhnlichen Lebenslagen stellen. Alles ist stets ein wenig ver-rückt: Gefühle und Empfindungen, skurrile Situationen und traumhafte Magie. Mal laut, mal leise. Der französische Regisseur Frédéric Zipperlin entwirft mit „Bohemia“ meisterhaft ein Kaleidoskop an Eindrücken, Bildern und Emotionen. Akrobatik, Komik und Musik auf höchstem Niveau sind die tragenden Elemente der elf begnadeten Artisten der neuen Show. Kombiniert mit rauschhaft schönen, sinnlich melancholischen Musikstücken des ukrainischen Komponisten Sergej Sweschinski, ist “Bohemia“ eine Show der internationalen Extraklasse, die das Herz berührt und die Zeit entschleunigt. Ein Feuerwerk aus Poesie und Lebensfreude und ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie in der schillernden Welt des Cirque Bouffon.

Cirque Buffon „Bohemia“ – vom 10.09. bis 17.10. im Chapiteau vor dem Saarbrücker Staatstheater

Männer sind Schweine, Frauen aber auch 2.0

Das hat noch kein Comedian vor ihm gemacht: Mario Barth geht mit seinem allerersten Programm „Männer sind Schweine, Frauen aber auch“ noch einmal auf Tournee aus Anlass des 20.Bühnenjubiläums. Mario ließ seine Fans entscheiden, ob er das Finale der aktuellen Tour „Männer sind faul, sagen die Frauen“ oder „Männer sind Schweine, Frauen aber auch“ spielen soll. Das Votum der Fans fiel mit überwältigender Mehrheit für das erste Bühnenprogramm aus. Da es bereits kurz nach Vorverkaufsstart nur noch wenige Karten gab, hatte sich Deutschlands erfolgreichster Comedian schon letztes Jahr entschieden, auf eine einmalige Jubiläumstour zu gehen. Mario Barth: „Irre, dass so viele Menschen begeistert von der Idee sind, das erste Programm noch einmal zu spielen. Ich habe einfach die besten Fans der Welt! Ihr bekommt eine ganze besondere Show: Männer sind Schweine, Frauen aber auch 2.0!.

Mario Barth – am 27.10. um 20.00 Uhr in der Saarbrücker Saarlandhalle

Kleinkunst in St. Ingbert – musikalisch geht’s weiter

Am 08. Oktober wird es philosophisch und musikalisch zugleich bei der kunterbunten Kleinkunstreihe „A la minute“ in der Stadthalle St. Ingbert. In seinem dritten Bühnenprogramm „Kann man davon leben?" sinniert Matthias Ningel vergnüglich über das Leben und die Frage, was man zum Leben braucht. Und was man nicht braucht. Hierzu grübelt er über Sinn und Unsinn von Internetrankings und der Smarthome-Kompatibilität von Kaffeevollautomaten, ergründet die gegenwärtige Hochkonjunktur von Beißschienen und unterscheidet Geiz von Sparsamkeit. Er übt frech Kritik, jedoch ohne im Pessimismus zu ertrinken. Und davon kann man Leben? Offensichtlich! Singend und Klavierspielend präsentiert er philosophisches Musikkabarett, das Spaß macht und eine schöne Erkenntnis bereithält: Deine Mudda kann gut kochen! Oder um es mit den Worten eines Zuschauers zu sagen: Das einzige, das den zu tiefen Blick in den Spiegel verstellte, den Matthias uns vorgehalten hat, waren die Lachtränen.

Alle Infos auf www.st-ingbert.de oder unter kultur@st-ingbert.de oder 06894-13 515.

Das Wetteifern um die beliebten Pfannen kann beginnen

Aller guten Dinge sind 12, zumindest in der Kleinkunst. Denn genau so viele handverlesene Künstler werden beim Wettbewerb um die heiß begehrten Pfannen antreten. Bei der St. Ingberter Pfanne vom 4. bis 10. September erwartet die Zuschauer in der Industriekathedrale auf der Alten Schmelz die neuesten Highlights der Kleinkunstszene. Los geht es am Samstag mit Matthias Reuter und „Wenn ich groß bin, werd‘ ich Kleinkünstler“. Im Anschluss bewegt sich Annika Blanke facettenreich von lauter Komik bis hin zu nachdenklichen Tönen. Den dritten und letzten Auftritt des Eröffnungsabends bestreitet Amjad mit „Radikal witzig“. Am zweiten Wettbewerbstag wird die Welt zwar nicht geschönt, aber dennoch schöner mit Uta Köbernick und „Ich bin noch nicht fertig“. Danach steht ein alter Bekannter, Jan van Weyde mit seinem Solo-Programm „Große Klappe die Erste“ auf der Bühne. Anne Folger kommt anschließend mit ihrem Programm „Fußnoten sind keine Reflexzonen“ daher. Nach einem Tag wohlverdienter Pause geht es musikalisch mit Tanja Silcher weiter. „Mutige Gedanken“ werden frech, provokant oder ironisch präsentiert. Danach gehört die Bühne Kathi Wolf, die nicht nur Bachelorette der Psychologie ist, sondern auch preisgekrönte Schauspielerin und leidenschaftliche Kabarettistin. Den dritten Wettbewerbsabend beenden Fischer & Jung und sorgen mit „Innen 20, außen ranzig“ für strapazierte Lachmuskeln. Den vierten und letzten Pfannentag eröffnet ein Meister des Poetry-Slam. Artem Zolotarov wird mit seiner „Adoptivsprache“ das Pfannenpublikum abgrundtief mitreißen. Danach lassen Schnaps im Silbersee mit ihrem „Synapsensilvester“ ein unerwartetes Klangfeuerwerk los. Der Wettbewerb endet mit Mia Pitroffs Erkenntnis „Wahre Schönheit kommt beim Dimmen“.

Alle Infos auf st-ingbert.de. Der Vorverkauf der Abonnements ist bereits gestartet.

Encore … Kultur am Ufer

„Encore… Kultur am Ufer“ heißt ein neues Festivalprojekt des Regionalverbandes Saarbrücken. Namensgebend ist die neue schwimmende Bühne, die vom 14. August bis 4. September entlang der Saar „Volkstheater“ im besten Sinne in die Stadt bringt. Vorwiegend mit Künstlerinnen und Künstlern aus der Region finden mehr als 30 Veranstaltungen an insgesamt 13 Tagen statt: Straßentheater, Tanz, Akrobatik, Jonglage, Musik, Poetry Slam, Lesungen, Kindertheater, Zauberei, Walking Acts, Wasserstraßentheater und Straßenmusik. Los geht es am Samstag, den 14. August, mit Blasmusik auf Stöckelschuhen. Das „Mademoiselle Orchestra aus Frankreich steht für schräge Musik-Comedy der knallbunten Art. Kurioses verspricht eine Handstandartistin, die schräge Einblicke in das Leben von Akrobaten gibt. Die „Theaterkumpanei“ stemmt sich mit dem „Kleinen Prinzen“ gegen die Herzenskälte. Mitglieder der Deutschen Radio Philharmonie und des Saarländischen Staatsorchesters laden zum Zuhören und Träumen ein. „Destino Tango“ huldigen in ihrem Programm den Tango Nuevo à la Astor Piazzolla. Ob Akrobatik, Kindertheater, Musik, Feuerkünstler, Clowneskes oder eine „himmlische Sonderbohrung nach Erkenntnis“… Das Festival-Programm ist vielversprechend, weckt die Sinne und steht für Kultur und Unterhaltung mit hohem Entertainmentfaktor.

Festival „Encore… Kultur am Ufer“ vom 14.08. bis 04.09. an der Saar in Saarbrücken

Birkenfelder Löwenrallye ist bereit

Der 2. Wertungslauf zur Saarländischen ADAC Rallye Meisterschaft findet am Samstag, 26. Juli im Rahmen der Birkenfelder ADAC Löwenrallye statt. Zweimal musste der AMC Birkenfeld seine Veranstaltung aufgrund zu hoher Inzidenz- Werte in der Region verschieben. Nun geben die Behörden aber grünes Licht. Analog zum Saisonauftakt bei der Hunsrück-Junior-Rallye wird auch diese Veranstaltung nach eingereichtem Hygienekonzept ohne Zuschauer durchgeführt, dennoch verspricht das große Teilnehmerfeld spannenden Motorsport. Mit rund 100 Teilnehmern wird auch der zweite Meisterschaftslauf quer durch alle Leistungsklassen ein echtes Highlight werden. Bei trockenen Straßenverhältnissen und größtenteils asphaltierten Straßen rechnen sich die BMW M3 – Piloten Kai Otterbach, Karlheinz Braun und Lars Garten gute Chancen auf eine Top-Platzierung aus

Alle Infos, auch zu Einschreibung und Ergebnissen auf adac-saarland.de/motorsport zu finden.

Mein Lieblingsding: PornLust

So manch einer musste sich am Max-Ophüls-Platz verwundert die Augen reiben, scheint hier doch die Rotlicht-Historie des einstigen „Chinesen-Viertel wiederaufzuleben. Zugegeben, man muss schon ganz genau hinschauen, um zu erkennen, dass auf den Fenstern des Restaurants „Herzenslust“ nicht wirklich nur „Porn“ und „Lust“ in großen Letternsteht. Aber genau das macht die neue Fensterverkleidung seines Lokals im Nauwieser Viertel für Kirill Perwych zu seinem momentanen Lieblingsding. Der Entschluss die gesamten Fensterflächen für diese Marketing-Aktion zu zweckentfremden, fiel nicht schwer, da sich eh‘ keine Gäste im Restaurant aufhalten dürfen, die hinausschauen könnten, und eine Nutzung der Außengastronomie unter den geltenden Bedingungen wirtschaftlich keinen Sinn macht. „Also hatte mich mit meiner Mannschaft zusammengesetzt und gemeinsam haben wir uns gefragt, okay, wie nutzen das jetzt, was machen wir jetzt damit? Dann kam recht schnell der Gedanke auf, dass unter den Bedingungen wie jetzt, sich die Gastronomie fast schon prostituieren muss, um zu überleben. Da war die Anspielung auf unseren Foodporn, den wir unseren Gästen nach wie vor bieten wollen, und natürlich den Namen Herzenslust sehr naheliegend. Und auch weil die neugestalteten Flächen abends ja auch schon rot strahlen, haben wir unser Ziel erreicht, auf uns aufmerksam zu machen. Da nehmen wir dann auch mit einem Schmunzeln gerne hin, dass manche Leute uns wirklich fragen, ob wir jetzt ganz das Metier gewechselt hätten“

And the Max-Opüls-Preis goes to …

Das Filmfestival Max Ophüls Preis widmet sich seit über 40 Jahren der Präsentation und Förderung des deutschsprachigen Nachwuchsfilms. Die 42. Ausgabe fand vom 17. bis zum 24. Januar 2021 komplett als Online-Edition statt, alle Filme und Rahmenprogramme waren auf einer eigenen Streaming-Plattform zu sehen, und endete mit der Bekanntgabe der Preisträger*innen. Insgesamt wurden 16 Preise im Wert von 118.500 EUR vergeben. Der Preis für den besten Spielfilm ging an „Borga“ (Ghana, Deutschland 2021) von York-Fabian Raabe, der auch in den Kategorien Gesellschaftlich relevanter Film, Publikumspreis und Preis der ökumenischen Jury gewann. Ebenfalls in mehreren Kategorien erfolgreich war „Fuchs im Bau“ (Österreich 2020) von Arman T. Riahi mit dem Preis für beste Regie, dem Preis der Jugendjury und dem Drehbuchpreis. Bester Dokumentarfilm wurde „Stollen“ (Deutschland 2020) von Laura Reichwald. Die Auszeichnung für die beste Musik in einem Dokumentarfilm ging an Dascha Dauenhauer und Alison Kuhn für „The Case You“ (Deutschland 2020, Regie: Alison Kuhn) und der Publikumspreis Dokumentarfilm an „Dear Future Children“ (Deutschland, Vereinigtes Königreich, Österreich 2021) von Franz Böhm. „Talavision“ (Deutschland, Jordanien 2020) von Murad Abu Eisheh wurde als bester mittelanger Film ausgezeichnet und heimste in dieser Sparte auch den Publikumspreis ein. Bester Kurzfilm wurde „Frische“ (Österreich 2020) von Raphaela Schmid, den Publikumspreis Kurzfilm ging an „Trumpet“ (Schweiz 2020) von Kevin Haefelin. und die Preise als bester Schauspielnachwuchs gingen an Sara Fazilat in „Nico“ (Deutschland 2021, R: Eline Gehring) und Jonas Holdenrieder für „Trübe Wolken“ (Deutschland 2021, R: Christian Schäfer).

Saarländerin erobert GEDANKENtanken-Bühne

Bereits im Oktober 2020 trat Nadine Alles-Berberich auf der renommierten GEDANKENtanken Rednernacht auf der Kölner Volksbühne erfolgreich auf. Die Saarbrückerin war erste Speakerin und ließ es mit ihrer neuen Keynote „Konfetti Mindset“ wortwörtlich richtig krachen. Am Ende der Keynote zündete sie sogar eine Konfettikanone auf der Bühne. Das mit 14 Kameras aufgezeichnete Video von ihrem Auftritt ist auf dem YouTube-Kanal von „Greator“ zu sehen. Der Kanal ist mit über einer halben Million Abonnenten die reichweitenstärkste und größte deutsche Plattform für Coaching und Persönlichkeitsentwicklung. Die Mission von Nadine Alles-Berberich: den Verkauf von Konfettikanonen massiv steigern. Ihre neue Keynote „Konfett-Mindset“ ist seit kurzem auch für Online-Events buchbar. Unbedingt anschauen und zwar hier: www.youtube.com/user/GEDANKENtanken

 

 

Oh leck, se sinn widda do!

Kult bleibt Kult! Jetzt schmettern die Mamma, de Babba, der Klään und es Klään den Saarländerinnen und Saarländern wieder entgegen „Mir sinn all widda do!“. Und in der Tat, die heiß geliebten Werbefiguren des Saarländischen Rundfunks, sind im Dezember ins SR Fernsehen zurückgekehrt. Optisch runderneuert und zeitgemäß werden in den kommenden Wochen und Monaten nach und nach über 60 neue Spots gezeigt und die Herzen der saarländischen Kinder und Erwachsenen wieder höherschlagen lassen. Die Zeichentrickfiguren waren ursprünglich zwischen 1984 und 2008 zu sehen. Die Clips mit der grünen Familie, die mit Blättern bekleidet ist, liefen als Werbetrenner. Zuerst als dreiköpfige Familie, dann ab 1989 zu viert mit Tochter. 2009 waren die Saarlodris in einer bundesweiten Internetabstimmung auf Platz 3 von „Deutschlands beliebtesten Reklamehelden“ gewählt worden und ließen damals so kultige Werbefiguren wie Meister Proper, den Bärenmarke-Bär oder den „Sarotti-Mohr“ hinter sich.