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(Firmen-) Portrait

WUD neuer Partner beim Wertstoffhof Wadgassen (Besserer Service – weniger Kosten – Gewinn für die Umwelt)

Wadgassen. Seit Jahresbeginn ist das Unternehmen WUD neuer Partner und Dienstleister für den Werkstoffhof Wadgassen. Dies ist das Ergebnis einer Ausschreibung durch die Gemeinde.

Wadgassens Bürgermeister Sebastian Greiber und WUD-Geschäftsführer Sascha Morschett trafen sich jetzt auf dem Wertstoffhof und sprachen bei einem Rundgang über die neue Partnerschaft.

„Ich bin sehr glücklich, dass wir für den Betrieb unseres Wertstoffhofes einen Partner gewinnen konnten, der nicht nur aus der unmittelbaren Nachbarschaft stammt, sondern mit Teilen seines Unternehmens auch in Hostenbach ortsansässig ist“ erläuterte Greiber beim Rundgang über den optisch jetzt veränderten Wertstoffhof. Die neue Containerstruktur in leuchtendem Grün dokumentiert die Neuerung auf der Fläche gegenüber dem ehemaligen Umweltbahnhof. Die räumliche Nähe von WUD sichere unter anderem auch den hohen Qualitätsstandard, dem sich die Gemeinde seit ihrem Austritt aus dem Entsorgungsverband Saar seit 2013 verschrieben habe.

Sascha Morschett freut sich als WUD-Chef darüber, künftig in Wadgassen für die fachgerechte Entsorgung der Wertstoffe verantwortlich zu sein. „Wir als WUD bauen damit unsere Dienstleistungen in der Gemeinde aus und sorgen mit dem modernen Containerpark auch für spürbar mehr Service, beispielsweise wird das Befüllen der Container jetzt leichter sein, zudem halten wir eine Presse für Kartonagen vor, so dass sperrige Umverpackungen nicht mehr wie in der Vergangenheit aufwändig zu Hause zerkleinert werden müssen. Alles zusammen also mehr Service, mehr Sicherheit und weniger Aufwand für die Bürgerinnen und Bürger, was sicher für mehr Akzeptanz und Komfort beim Thema Recycling sorgen wird.“

Für Bürgermeister Greiber kommt noch der Umweltgedanke hinzu. „Die Wertstoffe werden künftig nicht mehr quer durch das Saarland gefahren, sondern direkt in Hostenbach weiterverwertet und für den Rohstoffkreislauf aufbereitet. Kurze Wege sorgen auch für schnelle Reaktionszeiten, was besonders beim Thema Grünschnitt während der Gartensaison eine deutliche Serviceverbesserung bringt“ erklärt der Rathauschef. Dank moderner Erfassungssysteme für die angelieferten Wertstoffe sei es künftig auch möglich, das Anliefervolumen vorauszusagen und damit Engpässe vorzubeugen. „Überquellende Container wird es künftig mit WUD nicht mehr geben. Die Digitalisierung ist auf dem Wertstoffhof angekommen“ erläutert Greiber. Dank dieser Technik werden auch Fahrten minimiert und der gesamte Prozess optimiert, was den Verwaltungsaufwand und damit Kosten reduziere.

Alle Wertstoffe, die angeliefert werden, durchlaufen eine vollständige Sortierung und werden als Sekundärrohstoffe wieder in die Produktionsabläufe gegeben, so beispielsweise bei Papier und Kunststoff und Glas. Das auf dem Wertstoffhof angelieferte Altholz wird zu Holzhackschnitzel verschiedener Qualitätsstufen verarbeitet, von Metall und Nägeln befreit und anschließend als Biomassebrennstoff zur Fernwärmegewinnung oder Stromerzeugung am Entsorgungsstandort der WUD in Hostenbach genutzt. „Auch hier sind die kurzen Wege ein echter Gewinn für die Umwelt. In Wadgassen gesammelt, nebenan recycelt und dem Kreislauf wieder zugefügt – optimaler kann es kaum laufen“ so Sascha Morschett. Zum Abschluss des verschneiten Rundgangs fassten Sascha Morschett und Sebastian Greiber das Ergebnis der neuen Kooperation zusammen. „Alles besser gemacht, Kosten reduziert und eine Partnerschaft auf Augenhöhe zwischen Gemeinde und ortsansässigem Unternehmen.“

(Bildtext: Bürgermeister Sebastian Greiber (rechts) und WUD-Chef Sascha Morschett beim Besuch auf dem Wertstoffhof in Wadgassen. Foto: WUD)

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