• Termine, News und Wissenswertes aus Saarbrücken, dem Saarland und der Welt:

KULTURBÜHNE INNENSTADT

13.06.2024 | 19 Uhr           

Dreierpasch                                      

Marktplatz

Kolja Koglin und Tobias Rößler, das sind die beiden saarländischen Vollblutmusiker, die sich hinter „Dreierpasch“ verbergen. Der Stil des Duos mit dem ungewöhnlichen Namen kennzeichnet sich durch ausgefeilte und raffinierte akustische Arrangements oder bekannte Songs im ganz eigenen Gewand, oft auch in Verbindung mit Loop Station, die gekonnt wie ein dritter Musiker eingesetzt wird und somit die Bedeutung des Bandnamens erahnen lässt.

20.06.2024 | 19 Uhr                          

INFINITY feat. Anika                          

Gleisdreieck         

Die Band Infinity lädt Musikliebhaber auf eine außergewöhnliche Reise ein, bei der sie die bekanntesten Pop-Songs von gestern und heute in einem modernen Soundgewand erleben können. Mit ihrer beeindruckenden Bühnenpräsenz, authentischen Darbietungen und liebevoll arrangierten Interpretationen verspricht Infinity ein unvergessliches Erlebnis für Musikbegeisterte jeden Alters.

Infinity vereint in ihrem vielfältigen Repertoire die größten Hits von Künstlern wie Toto, Pink, Anastacia, Madonna, The Police, Santana, The Doobie Brothers, Kool & The Gang und vielen anderen mehr. Jeder Song wird sorgfältig ausgewählt und mit einer einzigartigen Note versehen, um den Zuhörern einzigartige Interpretationen zu präsentieren, die sowohl vertraut als auch erfrischend

neu klingen. Die Mitglieder der Band Infinity sind wahre Profis mit langjähriger Bühnenerfahrung. Sie bringen ihre individuellen Talente und Leidenschaften zusammen, um ein mitreißendes und energiegeladenes Live-Erlebnis zu schaffen. Ihre Musik spricht Liebhaber handgemachter Musik an, die sich von der mitreißenden Energie und der außergewöhnlichen musikalischen Finesse begeistern lassen. Erleben Sie Infinity live und kommen Sie mit auf eine einzigartige musikalische Reise!

27.06.2024 | 19 Uhr                          

Andreas Nagel und Band   

Marktplatz                          

Andreas Nagel & Band präsentieren in ihrem Bühnenprogramm „PopClassics“ ausnahmslos zeitlose Klassiker der Popgeschichte. „Superstition“, „How Long“ und „A Whiter Shade of Pale“ sind nur einige der Songs, die die Band voller Gefühl und Leidenschaft interpretiert.

„Es ist uns ein Anliegen, in dem Programm „PopClassics“ auch Hits zu präsentieren, die man nicht so oft live hört und bei denen die Zuhörer sich freuen, auch diese großen Songs wieder zu erleben. Selbstverständlich haben wir viele bekannte Songs zum Tanzen, Mitsingen und Erinnern im Gepäck, die wir auf der Kulturbühne in Dillingen auspacken werden. Wir gehen dabei durch rund drei Jahrzehnte Musikgeschichte. Von den Beatles, über Elton John und Abba bis hin zu den Doobie Brothers und Toto,“ beschreibt Andreas Nagel das Konzertprogramm mit seiner Band.

04.07.2024 | 19 Uhr                          

Firebirds                              

Marktplatz                             

FIREBIRDS, die Coverband aus dem Saarland, die mit noch handgemachter Mucke, einem fetten Sound, 4 stimmigem Gesang und einer perfekten Setliste jede Veranstaltung zum Höhepunkt bringt! Mit Songs von Sweet, Tote Hosen, Manfred Mann’s Earth Band, Van Halen, T.Rex, Bon Jovi, BAP, Pur, U2, Billy Idol, Marius Müller Westernhagen, Udo Lindenberg, Barclay James Harvest u.v.m erobern die 4 jedes Publikum!

18.07.2024 | 19 Uhr                          

Funky Fusion                      

Marktplatz                          

Die 12-köpfige Band mit fetten Bläsersounds, zwei herausragenden Stimmen und einer starken Rhythmusgruppe präsentiert Songs von Stevie Wonder, Earth, Wind & Fire, Michael Jackson, Tower of Power, Bruno Mars, Tina Turner und viele mehr. Mit der Kombination aus erstklassigem Funk & Soul und perfekt abgestimmten Entertainment wird Funky Fusion auch Sie zum Tanzen bringen!

25.07.2024 | 19 Uhr                          

GREYM3N                                          

Gleisdreieck                          

Sie mögen den Sound akustischer Gitarren? Ihnen gefällt 3-stimmiger Harmoniegesang? Sie lieben die Songs der 60iger, 70iger, 80iger und 90iger Jahre? Genau diese Musik-Stile vereint das Akustik-

Trio GREYM3N! 3 Freunde, die sich seit vielen Jahren kennen, haben sich ihrem 2021 gegründeten Projekt, der akustischen Gitarrenmusik mit Schwerpunkt auf 3-stimmigen Harmoniegesang verschrieben. Im Repertoire dieser Formation findet man z.B. Songs der Beatles, Hollies, Bee Gees, Crosby, Stills, Nash and Young, America und der Eagles. Aber auch Songs aus den 80iger und 90iger Jahren der Bands Greenday, Growded House, Barclay James Harvest oder R.E.M werden durch die

erfahrenen Musiker im passenden Akustik-Stile arrangiert und interpretiert. Erleben Sie einen unvergesslichen Abend mit tollen Songs, harmonischen Stimmen und wunderbaren Gitarren-Arrangements. Lassen Sie sich musikalisch in diese unvergesslichen Zeiten zurückversetzen.

01.08.2024 | 19 Uhr                          

Beat 66                               

Gleisdreieck                        

Beat 66: Der Name ist Programm. Sechs Top-Musiker lassen die Songs einer großen Zeit wiederaufleben. Denn in den Sixties wurde die Grundlage für die alles geschaffen, was die Musikwelt bis heute prägt. Und im Sound und Groove von heute kommt die Kraft und Lebensfreude dieser Ära noch besser zur Geltung. BEAT 66 spielt die großen Hits der Beatles, der Stones, der Hollies und Beach Boys, von CCR, Mungo Jerry und vielen anderen. Auf die Bühne gebracht wird das alles von sechs dynamischen Musikern, die ihre Spielfreude und Erfahrung zusammengeworfen haben, um die großen und zeitlosen Songs ganz neu zum Strahlen zu bringen. Mit filigranem Chorgesang, professioneller Instrumentaltechnik und einem kernigen Wumms im Sound. Musik für alle Generationen mit ansteckender Frische und guter Laune!

08.08.2024 | 19 Uhr                          

The Gambles                       

Marktplatz                          

Die Band „The Gambles“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, die unvergessliche Ära der 50’er und 60’er Jahre wieder aufblühen zu lassen. Der charakteristische Musikstil des guten alten Rock ’n‘ Roll wird durch die virtuosen Musiker in klassischer Besetzung (Klavier, Kontrabass, Gitarre, Drum, Saxofon und mehrstimmiger Gesang) in beeindruckender Art und Weise zum Leben erweckt. Das Repertoire der Band beinhaltet ein mehrstündiges Programm unverkennbarer Rock ’n‘ Roll-Klassiker der bekanntesten Größen dieser Zeit, wie z.B. Chuck Berry, Elvis Presley, Cherry Lee Lewis, Johnny Cash uvm. Neben einer atemberaubenden, temporeichen Show kommt mit herzzerreißenden Schmusesongs auch die romantische Ader der Bandmitglieder zum Vorschein. Durch zahlreiche Liveauftritte (sowohl Konzert-Veranstaltungen als auch TV-Auftritte) besitzen alle Bandmitglieder ein großes Maß an Bühnenerfahrung. Die teilweise akrobatische Bühnenshow, Spielfreude und Power ihrer Liveauftritte gehen stets auf das Publikum über und reißen Jung und Alt in ihren Bann. Für Unterhaltung und Stimmung ist also bestens gesorgt – nicht nur für Rock’n’Roll-Fans.

22.08.2024 | 19 Uhr                          

Spang und Schreiber                         

Marktplatz              

Drei Stimmen, eine Gitarre, ein Kontrabass und mehr – handgemachte professionelle Musik, denn drei Profis bündeln ihr Können! Spang & Schreiber spielen Songs aus den letzten 6 Jahrzehnten der Rock- und Popgeschichte. Evergreens, die jeder kennt, aber auch selten Gehörtes sind im Programm. Dabei erscheinen die Songs meist in völlig neuem Gewand. Die kleine Besetzung und die Art der Instrumentierung erfordern bei den meisten Songs eine völlig neue Herangehensweise.

Das Ergebnis ist immer spannend und abwechslungsreich, weil ab und zu auch mal zu anderen Instrumenten gegriffen wird. Das Motto lautet: „Einen guten Song kann man auf viele Arten interpretieren“.

29.08.2024 | 19 Uhr                          

MEP                                                   

Gleisdreieck         

In origineller Besetzung (Gitarre, Gitarre/Bass und Cajon/Percussion) unplugged die Klassiker aus Rock, Pop, Country und Blues. Live, authentisch und vor allem mit viel Begeisterung für die Musik.

Bekannte Titel versehen mit einem eigenen Stil. MEP-Live das sind: Mario Scheufler, Michael Ernesto Schmitt und Peter Weigerding. Die 3 Vollblut-Musiker mit langjährigen Erfahrungen bieten auf 10 Saiten – sprich 2 Gitarren – und Percussion, gepaart mit einem makellosen mehrstimmigen Gesang, handgemachte Live-Musik vom Feinsten. Seit nunmehr 6 Jahren ist MEP-Live mit diesem Konzept auf Tour. Es gibt kaum eine Bühne im Saar/Pfalz-Raum, auf der das Trio noch nicht gespielt hat. Eigenwillig – akustisch überzeugend und kein bisschen langweilig. Eine Band bei der man gerne in der ersten Reihe sitzen möchte. MEP-Live präsentiert bei jedem Konzert eine spannende Reise durch die verschiedenen Genres und Jahrzehnte. Balladen im Wechsel mit rockigen Songs, Oldies gefolgt von aktuellen Hits – Langeweile ausgeschlossen. Interessante Arrangements, wechselnde Instrumente und gesangliche Experimente sorgen für den gewollten AHA-Effekt. Keine Playbacks, Midifiles, Samples oder Loops, Computer oder sonstige Tricks – echte und ehrliche Live-Musik. Bei MEP-Live kann man jeden Ton nicht nur hören, sondern auch sehen.

KULTUR-STADT-FEST

Dillingen/Saar. Gemeinsam mit Freunden und Bekannten bei guter Musik unter freiem Himmel feiern – dazu lädt der Dillinger Sommer auch im Jubiläumsjahr „75 Jahre Verleihung der Stadtrechte“ mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm ein:

Donnerstag, 06.06.2024

18.00 Uhr                 
The Beavers

Diese Band zu erleben bedeutet Stimmung pur. Das Party-Rezept geht auf: Man nehme legendäre Hits, 9 begabte Musiker sowie eine große Portion Spielfreude und würze das Ganze mit einer überzeugenden Bühnenshow; fertig! Diese Mischung kommt beim Publikum an. Denn mit den Beavers kann man feiern, das wird garantiert. Apropos Mischung: Zu hören gibt es eine Bandbreite, die für jeden das Richtige bereithält. Sie reicht von Rock bis Disco, von Schlager bis Rap. Das nennt man dann Programm deluxe. Da kommt Stimmung auf. Dieser Mix wirkt ganz direkt auf den Partynerv und lässt den Spaßfaktor steigen. So steht jetzt schon fest, dass es am nächsten Tag zufrieden heißen wird: The Beavers…? Das ist Party pur!

21.00 Uhr

Bosstime

BOSSTIME ist unumstritten Europas gefragteste Bruce Springsteen Tribute Band. Wer die Band einmal live erlebt hat wird diese Ansicht teilen. Die Band wurde im Jahr 2003 gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht, Bruce Springsteen, dem “hardest workin’ man im Rock ‘n Roll business“, und seiner legendären E – Street Band zu Lebzeiten ein lebendiges, musikalisches Denkmal zu setzen. Der sechsköpfigen Formation um Frontmann Thomas Heinen geht es darum Bruces “Spirit”

und die Begeisterung für seine Musik zu transportieren und diese, in mehrstündigen Live Konzerten mit Konzertbesuchern und anderen Fans zu teilen. BOSSTIMEzelebrieren alle Hits des Rock-Stars gepaart mit reichlich Spielfreude und Authentizität, auf musikalisch höchstem Niveau. Das Fundament hierzu legen unermüdlich Schlagzeuger Daniel Krumbholz und Omar Ibrahim am Bass. Ein großes Stück Seele wird der Band durch Moritz Schuster’s Orgel- und Pianoklänge eingehaucht, Leadgitarrist Thomas Spindeldreher und Saxofonist Pierre de Stefano liefern (unter anderem) die, für den runden Satzgesang unerlässlichen backing vocals. Der Posten des “BOSS” ist mit Frontmann Thomas Heinen, der jede Silbe und jeden Ton lebt, perfekt besetzt. Der stimmgewaltige Kölner schafft es mit viel Leidenschaft und Herzblut das Publikum in seinen Bann zu ziehen. BOSSTIME steht für mitreißende Live-Power der sich niemand entziehen kann.

Freitag, 07.06.2024

18.00 Uhr

Elliot

Die Band Elliot, 1997 gegründet, entwickelte sich in kürzester Zeit zu einer der erfolgreichsten Coverbands des Saarlandes und gehört ununterbrochen als Publikumsmagnet zum festen Bestandteil regionaler und überregionaler Veranstaltungen. Ihr Anspruch war von Beginn an die au-thentische, gleichzeitig aber eigenständige sowie zeitgemässe Interpretation bekannter Songs

aus Rock, Pop, NDW und TOP 40. Ein abwechslungsreiches Programm, mit eindrucksvollen Sounds und mit einer intensiven Bühnenpräsenz, garantiert ein einzigartiges Konzert- und Partyerlebnis. 27 Jahre Bandgeschichte Revue passieren zu lassen, ist angesichts von mehr als 800 Konzerten kaum möglich, daher hier exemplarisch nur einige Bands und Solokünstler, mit denen die Band Elliot auf der Bühne stand: DJ Bobo, Natural, Stanfour, DJ Ötzi, Hermes House Band, Mickie Krause, Olaf Henning, Wolf Maahn, Luxuslärm, Revolverheld, Christina Stürmer, Frida Gold, Sarah Connor, Scorpions, Herman Rarebell, Puhdys, Heino u.v.m. Die Band Elliot wird auch in Zukunft ihr erfolgreiches Konzept als Coverband mit eigenem Sound und direktem Kontakt zum Publikum verfolgen.

21.30 Uhr

Sky Full of Stars

Stadionhymnen, gefühlvolle Balladen, eingängige Ohrwurm-Melodien, ausgecheckte und kreative Arrangements sowie ein sympathisches Auftreten. All das beschreibt die grenzenlose und farbenfrohe Welt von COLDPLAY, der erfolgreichsten Band des 21. Jahrhunderts. Als erfahrene Livemusiker aus den verschiedensten Genres vereint die Mitglieder der neuen Band SKY FULL OF STARS die Liebe zum einzigartigen Sound dieser Band. Die Kombination aus vordergründigem Minimalismus und doch auch komplexen und ungewöhnlichen Passagen ist einzigartig. Der Song steht stets im Vordergrund, nicht die Egos. Den besonderen Sound der COLDPLAY Songs live zu würdigen, ist für die Musiker der Formation SKY FULL OF STARS Antrieb und Ehre zugleich. Die Band legt dabei wie die musikalischen Paten viel Wert auf perfekten Livesound mit eigens vorproduzierten Elementen und eine ansprechende, mitreißende Show. Das Quintett und insbesondere der charismatische und empathische Frontmann Sly nehmen das Publikum an der Hand und entführen es für gut zwei Stunden in eine bunte Welt voller Emotionen und Energie. Und das ganz bewusst mit eigener Identität, ohne als einfache Kopie des Originals zu wirken. Gemeinsam ausgelassen feiern, tanzen und

singen. Sich verausgaben und gleichzeitig positive Energie tanken ist das Motto von SKY FULL OF STARS.

Samstag, 08.06.2024

18.00 Uhr             

Bruise Brassers

Wie der Name Bruise Brassers schon vermuten lässt, liegt der Schwerpunkt der 9-köpfigen Band aus dem Saarland auf abwechslungsreichem Repertoire mit Bläsersätzen. Die Band hat sich zum Ziel gesetzt, Evergreens der 70er, 80er und 90er bis hin zu aktuellen Hits darzubieten. Songs die jeder kennt, aber nicht permanent auf allen Veranstaltungen zu hören sind. Mit Titeln von Stevie Wonder, Phil Collins, Donna Summer, Bruno Mars oder Jan Delay verwandeln die Bruise Brassers jedes Event zu einer großen groovigen Party. Prägnante Bläsersätze, pulsierender Groove von Drums & Bass sowie mehrstimmiger Leadgesang sorgen für eine Top Stimmung bei jedem Event.
Die bereits 2013 gegründete Band hat in den letzten beiden Jahren ein überarbeitetes Programm mit frischer Funk, Soul, Disco- und Popmusik zusammengestellt und sich regional wie auch überregional in der Musikszene bereits einen Namen gemacht. Zahlreiche Referenzen wie die internationale Saarmesse, die Intermoto, City Open Air Völklingen sowie etliche Stadt- und Dorffeste garantieren für die musikalische Qualität der 9 Musiker. Insbesondere das Brassgetriebe mit Trompete, Saxophon und Posaune sowie der überaus agile Frontgesang mit männlicher und weiblicher Besetzung zeichnen diese Band aus. Zudem ausgesuchte Topmusiker an Drums, Bass, Keys und Gitarre sorgen für ein spürbar ausgewogenes und abwechslungsreiches Programm.

21.30 Uhr

Der Udonaut & die Paniker

„Man schließt die Augen und ist sich sicher: dass MUSS Udo Lindenberg sein, der da singt“: So lautete die Reaktion eines Udo-Fans nach einem Konzert von „Der Udonaut & die Paniker“. Und Lindenberg-Pianist Jean-Jacques Kravetz sagte, dass es stimmlich auch der echte Udo sein könnte, der da das Mikro schwingt und „die Band hat das Zeug, zum neuen Panikorchester zu avancieren.“

Mit diesen Referenzen sind sie nun unterwegs, um das bunte Publikum der Republik Deutschland zu begeistern! Der Udonauten und die Paniker bringen den typischen Lindenberg-Sound druckvoll und authentisch rüber, sodass man keinerlei Unterschied zum Original hört. Die Texte sind Programm, wenn der Trommler losrockt wie`n Verrückter und der Typ da am Bass aufspielt wie ein vom Jenseits Geschickter. Die Truppe haut euch die größten Udo Lindenberg Songs der letzten Jahrzehnte um die Ohren. A propos Referenzen: Jörg Sander, Gitarrist des Panikrochesters meinte: „Woah, ihr seid ja besser als das Original.“ Und Steffi Stephan, Gründungsmitglied und Bassist des legendären original Panikorchesters, hat vor Begeisterung seinen Hut gezogen.

Kinder-Kulturbühne

In den Sommerferien lädt die Stadt Dillingen/Saar in ihrem Festjahr zu drei Kinder-Kulturbühnen ein. Im Stadtpark treffen die Kinder auf Musikanten und Schauspieler.

17. 07. 2024, 16.00 Uhr, Stadtpark
Casi Kinderlieder

Die Merziger Kinderliedermacher Casi Eisenbarth und Tobi Klein begeistern bei ihren Konzerten immer wieder kleine und große Fans gleichermaßen. Ihre witzigen und fetzigen Bewegungslieder verwandeln die Kinder in Tierchöre, Rasselbanden oder Denkmäler und stecken im Nu zum Mitmachen und Mitlachen an. Tanzen und Springen, Singen, Musizieren und Gebärden…damit bereiten die beiden Pädagogen den Kindern eine fröhliche Stunde, jenseits von Fernsehen und Computer.

24.07.2024, 16.00 Uhr, Stadtpark               
KitaTainment, Jupp Simon

Als Komponist, Texter, Musiker, Sänger, Entertainer, Schauspieler und Moderator steht Jupp seit 1977 auf den berühmten „Brettern die die Welt bedeuten“. Und all die daraus resultierenden Erfahrungen vereint er in seinen mitreißenden Kinder-Projekten. Wer ihn kennt, wird nicht überrascht sein. Und wer ihn noch nicht kannte, wird es ganz schnell erleben: Bei den für ein- bis achtjährige Kinder entwickelten Musikprogrammen laufen das Kind in ihm und seine Kunst Hand in Hand. Egal ob er die „Reise ins Gute-Freunde-Land“, den „tierisch tollen Patsch“ oder den „Gemeinsam-Schatz“ spielt, Jupp nimmt die Kinder aller Altersklassen mit in seine lustige, musikalische, kindgerechte Welt

31.07.2024, 16.00 Uhr, Stadtpark    
Thomas Koppe – Kinderliedermacher

In einer kunterbunten Kinderlieder-Mitmach-Show geht es auf eine abenteuerliche und musikalische Reise in die Welt der Fantasie. Hier lernen Klein und Groß, in lustigen Geschichtenliedern mit Ohrwurmgarantie, märchenhafte Freunde und unglaubliche Orte kennen.

Dabei braucht es stets die Hilfe der Kinder, um verzwickte Aufgaben und Rätsel zu lösen.

Wir reimen, dichten, singen und swingen, machen Geräusche, sind leise, laut, klatschen, hüpfen und fliegen. Das fetzige, coole und interaktive Kinderliederprogramm voller Musik, Spaß, Bewegung und Schwung, animiert zum Mitsingen, zum Mitlachen und Mitmachen.

Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei.

(dpd)

Dillingen feiert!

Der Dillinger Sommer 2024 verspricht ein vielfältiges Programm

Dillingen/Saar.
Gemeinsam mit Freunden und Bekannten bei guter Musik unter freiem Himmel feiern – dazu lädt der Dillinger Sommer auch im Jubiläumsjahr „75 Jahre Verleihung der Stadtrechte“ mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm ein. „Genießen Sie Kultur und Geselligkeit bei den zahlreichen Live-Musik Abenden beim Kultur-Stadt-Fest und der Kulturbühne Innenstadt bei freiem Eintritt. Kinder dürfen sich wieder auf drei Nachmittage bei der Kinder-Kulturbühne freuen. Aber das ist noch lange nicht alles, auch der B2Run Firmenlauf, die AKV-Serenaden im Stadtpark und unsere besonderen Highlights wie das Kino-Open-Air am Lokschuppen, die Poolparty im Freibad, das Römer- und Keltenfest sowie das große Festwochenende vom 30.08. bis 01.09. machen den Dillinger Sommer bunt, unterhaltsam und abwechslungsreich“, kündigt der Dillinger Bürgermeister Franz-Josef Berg an. Den Auftakt zum Dillinger Sommer macht das Kultur-Stadt-Fest, das vom 6. bis 8. Juni den Odilienplatz in eine Open-Air-Arena verwandelt. Auf zwei Bühnen ertönt an drei Tagen tolle Live-Musik. Mit „Bosstime“, „Sky Full of Stars“ und „Der Udonaut & die Paniker“ präsentiert die Stadt namhafte Tribute Bands unterschiedlicher Stilrichtungen. Die Vorbands „The Beavers“, „Elliot“ sowie „Bruise Brassers“ versetzen die Besucherinnen und Besucher an den drei Abenden des Kultur-Stadt-Festes in Partylaune. Zahlreiche Gastrostände, die kulinarische Genüsse aus Küche und Keller anbieten, dürfen bei einem solchen Fest natürlich nicht fehlen. Eröffnet wird das Kultur-Stadt-Fest am Donnerstag, 6. Juni 2024 um 18.30 Uhr von Bürgermeister Franz-Josef Berg.

Mit der Eröffnung des Kultur-Stadt-Festes fällt traditionell auch der Startschuss zur Kulturbühne Innenstadt. An insgesamt 10 Terminen heißt es dann donnerstags ab 19.00 Uhr bei abwechslungsreicher Live-Musik und kühlen Getränken in guter Gesellschaft den Feierabend genießen. Von Rock über Pop und Rock ‘n‘ Roll bis hin zu sanften Tönen und Party-Hits von altbekannten sowie neuen Bands hat das Programm der Kulturbühne

Innenstadt für jeden Musikgeschmack etwas zu bieten. Genaue Informationen zu den Bands finden sich auch im Veranstaltungskalender auf der Homepage unter www.dillingen-saar.de. Aber auch die jüngeren Besucher kommen beim Dillinger Sommer nicht zu kurz. In den Sommerferien lädt die Stadt Dillingen an drei Terminen, jeweils mittwochs um 16.00 Uhr, zu abwechslungsreichen Kinderveranstaltungen in den Stadtpark ein. Dort treffen die Kinder dieses Jahr auf die Merziger Kinderliedermacher Casi Eisenbarth und Tobi Klein, den Musiker und Entertainer Jupp Simon (KitaTrainment) sowie den Kinderliedermacher Thomas Koppe, die alle für beste Laune beim jungen Publikum und natürlich auch bei den Erwachsenen sorgen werden. Das komplette Programm des Dillinger Sommers sowie die Veranstaltungsorte der Kulturbühne Innenstadt gibt es auch auf der Webseite der Stadt Dillingen unter www.dillingen-saar.de. (dpd)

Back to the 80s!

DIE 80er-Party der ExtraklasseNDW-Star Markus – Geier Sturzflug – Peter Hubert (UKW) – Falco DarstellerAlexander Kerbst präsentieren die „Ich will Spaß SHOW im big-Eppel!“

Termin: Samstag, 27.04.2024

Live on Stage: Markus, Geier Sturzflug Peter Hubert (UKW), Alexander Kerbst (als Falco), Yvonne König, Live-Band & Showballet! In einer 120-minütigen bunten Bühnenshow geben die Künstler mit Live-Band – zum Teil in Originalkostümen -richtig Gas und bringen NDW-Perlen zum Glänzen.

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Nach der Show kann zu der 80er Musik von DJ Andy weiter getanzt werden!

Schulterpolster, Neon-Leggins, Lederkrawatten und Vokuhila-Frisuren waren en vogue. Telefone hatten eine Wählscheibe. „Dallas“ und „Denver Clan“ flimmerten über die Mattscheibe. Dank Walkman konnte die Lieblingsmusik endlich überall gehört werden. Auf Partys wurde Toast Hawaii gesnackt und wild zu Neue Deutsche Welle-Hits getanzt. Für all das und noch viel mehr haben wir die 80er geliebt! NDW-Star Markus („Ich will Spaß“, „Kleine Taschenlampe brenn“) holt uns jetzt das Kult-Jahrzehnt zurück! Mit seiner Konzert-Revue „Die Ich will Spaß! Party schickt uns der hessische Popsänger mit seinen IWS-Kollegen Geier Sturzflug („Bruttosozialprodukt“), „Falco“- Musicaldarsteller Alexander Kerbst („Der Kommissar“), auf eine musikalische Nostalgie-Reise. Unterstützt werden der Sänger und sein Ensemble von der grandiosen „Ich will Spaß“-Liveband,und dem „Ich will Spaß“-Showballett. „Die 80er waren schrill und voller Lebensfreude. Und mal ehrlich: Schulterpolster, Vokuhila und Lederkrawatten kommen doch immer noch gut an“, findet Markus. „Ich freue mich besonders, dass ich Top-Künstler wie Geier Sturzflug, Alexander Kerbst und Peter Hubert ( UKW) für diese Show gewinnen konnte.

Das letzte Kapitel dieser, Neverending Storyʻ ist noch lange nicht geschrieben“, verspricht der Initiator freudestrahlend. Und so heißt es jetzt: Back to the 80s! Die Fete kann starten! In einer zweistündigen bunten Bühnenshow geben die Künstler – zum Teil in Originalkostümen − richtig Gas und bringen NDW-Perlen zum Glänzen. Geier Sturzflug steigert wieder das „Bruttosozialprodukt“, Falco-Darsteller, Peter Hubert sucht die Sommersprossen Alexander Kerbst fetzt mit „Rock me Amadeus“, und Markus sorgt unter anderem im weißen Raumanzug mit „Major Tom“ für galaktisch-gute Stimmung. Die Zuschauer dürfen sich auf eine 80er-Party der Extraklasse freuen.

Richtig einheizen wir Euch DJ Andi vor der Show in der Pause und danach geht die Zeitreise in die 80ziger weiter. Der Kult DJ überhaupt ist heute auf einer 80ziger Party nicht mehr weg zu denken. Rund 10000 Songs hat er für einen Abend dabei.

Also Tickets kaufen, Haare toupieren, in die Neon-Leggins schlüpfen, Lederkrawatte umbinden und mitfeiern! Tickets gibt es an allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional.

Präsentiert von SR3-Saarlandwelle
Einlass
: 19 Uhr
Beginn der Show: 20 Uhr
Veranstalter: Freizeit & Hallenbetrieb der Gemeinde Eppelborn

THE ROBBIE EXPERIENCE  (OPEN-AIR)

The Robbie Experience ist die beste und angesagteste Robbie Williams Tribute
Show in Europa! Die 7-köpfige Live Band fackelt eine atemberaubende Show ab!  
Robbie Williams gehört zu den größten Entertainern unserer Zeit und ist spätestens
seit seinem letzten Album „The Heavy Entertainment Show“ und den umjubelten
Shows im Sommer 2023 wieder in aller Munde. 

„Robbie“ wird von Mario Nowack, Gewinner des RTL II Castings „My Name Is“,
verkörpert. Er ist Deutschlands meistgebuchter Robbie Williams Impersonator und
mittlerweile weltweit unterwegs. Er sieht nicht nur so aus wie Robbie, sondern klingt
auch genauso. Und wer es nicht besser weiß, hat fast den Eindruck, das Original vor
sich zu haben, denn auch Gestik und Mimik sind zum Verwechseln ähnlich. Die
englischsprachigen Ansagen setzen seiner Performance die Krone auf und lassen
selbst den größten Fan ins Zweifeln kommen. 

Auch die energetische Live Band hat sich ganz dem Original verschrieben. In
Sachen Optik und Sound orientiert sich die 7-köpfige Band zu 100% am Vorbild des
britischen Superstars. 

THE ROBBIE EXPERIENCE fackeln eine atemberaubend- explosive Show ab und
liefern das perfekte „Robbie-Erlebnis“! 

LET THEM ENTERTAIN YOU! 
Eine Veranstaltung des Freizeit und Hallenbetriebes der Gemeinde Eppelborn 
Termin: Freitag, 23.08.2024 
Einlass: 19.00 Uhr 
Beginn: 20.30 Uhr

„Merci Chérie – Merci Udo“ eine Hommage an Udo Jürgens (OPEN-
AIR


In seinem Bühnenprogramm singt und spielt Andreas Nagel die weltbekannten
Lieder von Udo Jürgens. Das Programm „Merci Chérie – Merci Udo“ gibt Einblicke in
das unglaubliche Schaffen des unerreichten Udo Jürgens. Andreas Nagel verneigt
sich mit der Show musikalisch vor dem Lebenswerk des großen Entertainers. Dabei
werden die Zuschauer von ihm und seiner Band in eine musikalische Welt mit den
wunderschönen und weltbekannten Liedern entführt.  

Eine Veranstaltung des Freizeit und Hallenbetriebes der Gemeinde Eppelborn  
Termin
:  Samstag, 24.08.2024 
Einlass: 19.00 Uhr  
Beginn: 20.00 Uhr

Das Gunni Mahling Showensemble & der Instrumentalverein
Eppelborn präsentieren 
Die Eppelborner Sommer-Serenade 2024  


„Eine Reise durch die Welten des Rocks, der Popmusik und der Musicals“ 
Die Gemeinde Eppelborn lädt zu einem großartigen Event unter freiem Himmel auf
dem Eppelborner Marktplatz ein. 
 
Der Instrumentalverein Eppelborn sorgt in Begleitung des Gunni Mahling
Showensembles für eine ganz besondere Konzertatmosphäre: 
14 Sängerinnen und Sänger, sowie der 36 – köpfige Instrumentalverein nehmen die
Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch die Welten des Rocks, der
Popmusik und der Musicals.  
 
Bekannte Klassiker der Musik werden an diesem Abend von einem ausdrucksstarken
Chor mit stimmgewaltigen Solisten und einem klangvollen Orchester präsentiert. 
 
Freuen Sie sich auf ein beeindruckendes Event im Herzen Eppelborns, das Ihnen
sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird.  
 
Eine Veranstaltung der Freizeit und Hallenbetriebes der Gemeinde Eppelborn 
Termin
: Sonntag, 25. August 2024 
Einlass: 18.00 Uhr  
Beginn:  19.00 Uhr

Musik pur an jedem Wochenende auf dem Historischen Marktplatz

Der „Homburger Musiksommer“ ist eine beliebte Veranstaltungsreihe, die seit über zwanzig Jahren
durchgeführt wird. Vom ersten Wochenende im Juni bis zum zweiten Wochenende im September
finden dabei auf der Bühne des Historischen Marktplatzes zwei Veranstaltungsreihen statt.

Beim „Jazz-Frühschoppen“, jeden Samstag um 11:00 Uhr, sind namhafte Jazz-Formationen zu Gast.
Geboten wird von klassischem Jazz über Latin, Ethno-Jazz, Blues und Swing auch Big Band Musik.
Letzteres kann man bereits beim Start dieser Musikreihe am 01. Juni 2024 mit der „Big Band der
Polizei des Saarlandes“ erleben. Die zweite Veranstaltungsreihe, jeweils am Freitagabend ab 19:00
Uhr, bietet „Querbeat“ Musik aus allen Stilrichtungen der Popmusik. Eröffnet wird diese Reihe am
Freitag, 31. Mai 2024 mit dem Auftritt von „Radiosolid“, einer Powerband, die den Sound von
Künstlern wie Adele, Linkin’ Park, Lady Gaga oder Rammstein auf den Marktplatz bringt. Alle
Konzerte sind frei ohne Eintritt zugänglich. Nicht zuletzt trägt die vielfältige Außengastronomie zu
einem genüsslichen Open-Air Erlebnis bei. Alle Infos auf www.musiksommer-homburg.de
Homburger Musiksommer – vom 31.05 bis 07.09. auf dem Historischer Marktplatz in Homburg

Mels Mikrokrise

Hallo Mikrokosmonauten: Zwischenlandung auf dem Planeten Krise 40 Plus!

Es gibt Momente im Leben, da bedarf es einfach mehr, als Schokolade und Netflix. In meinem Falle ist das der Moment, in dem ich erkenne, dass ich nicht mehr weiß, über was ich eigentlich schreiben soll. Sämtliche Skandale und Eskapaden sind inzwischen auf Papier gebracht und es kommen irgendwie keine neuen mehr nach. Klar kann ich euch zum x-ten Mal erzählen, dass ich unzufrieden mit meiner Figur bin, mich mal wieder mit meinem Freund gestritten habe oder ein Problem mit Autoritäten habe. Aber das ist nichts Neues, das kennt man von mir. Dass ich eigentlich recht wenig von mir halte und Angst vorm Älterwerden habe, ist ebenfalls schon unzählige Male meinerseits thematisiert worden. Ich könnte natürlich über Nächstenliebe und Menschlichkeit schreiben, aber damit kenne ich mich nicht aus. Sorry! Ausgenommen ist hier natürlich die Tierliebe!

Ferner könnte es in meiner Kolumne aber auch mal um Neurosen gehen, aber ich meine mich zu erinnern, dass ihr bereits wisst, dass ich es hasse, wenn man mich anstarrt – also die sogenannte Gaffer-Neurose – oder wenn jemand in  meiner Nähe isst. Wenn ich mit jemandem esse, muss mindestens ein Radio als akustische Ablenkung laufen, sonst drehe ich durch. Phonophobie nennt man das übrigens. Also die Angst vor bestimmten Geräuschen. Dann fiel mir neulich ein, dass ich über das  „Restless-Legs-Syndrom“ schreiben könnte. Darunter leide ich seit Jahren. Unter dem Restless-Legs-Syndrom, kurz RLS, versteht man das Symptom der unruhigen Beine. Quasi wird man in Phasen dieser Nervenkrankheit gerade in Ruhephasen dazu genötigt, sich zu bewegen. Eine ziemlich anstrengende Krankheit, aber die Frage drängt sich mir gerade auf, ob es da draußen Menschen gibt, die sich für ein derartiges Syndrom überhaupt interessieren.

Also ich weiß manchmal wirklich nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Natürlich mache ich Brainstorming und alles. Aber ich schreibe seit über einem Jahrzehnt Kolumnen, ich habe scheinbar alles aufgedeckt, erforscht und erläutert. So wie es keine weißen Flecken mehr auf unseren Landkarten gibt, gibt es, so kommt es mir zumindest vor, keine Themen mehr, die ich aufgreifen könnte.

Aufhören ist keine Option!

Ich darf mir nichts vormachen: Ich befinde mich derzeit in einer Mikrokrise und  weniger in  einem  Mikrokosmos. Und wenngleich ich ganz selten die Flinte ins Korn werfe, denn dazu bin ich nicht der Typ, wurde mir neulich bewusst, woran meine kleine Flaute liegen könnte. Natürlich kann ich nur mutmaßen, aber ich befürchte, dass ich mich in der Prämenopause befinde. Mein Mikrokosmos fängt also allmählich an zu welken.

Ja, vielleicht übertreibe ich mal wieder maßlos, aber ganz so abwegig erscheint es nicht, dass mein Schiff allmählich Richtung Trockendock steuert.

Wirklich? Ernsthaft? Bin ich überhaupt schon bereit dazu?

Das Problem ist, dass die zu Beginn genannte Netflix und Schokoladen-Flucht ab 40 fatale Folgen haben könnte. Ihr könnt es mir ruhig glauben und an alle Frauen in ihren Zwanzigern oder Dreißigern die Info: Esst und chillt so hart ihr könnt, denn ab 40 bedarf es danach mindestens fünf Ausdauer-Sporteinheiten extra!

In einer Krise Lösungen finden und keinen Schuldigen!

Es ist immer noch ein weit verbreitetes Phänomen, dass viele in einer waschechten Lebens- oder Sinnkrise nach Schuldigen suchen. Macht euch bewusst: Das tun in der Regel nur Idioten! Eine Lebens- oder Sinnkrise kann jeden von uns treffen, sei es durch den Verlust eines geliebten Menschen oder des Jobs oder der generellen Veränderung des Lebens und des eigenen Ichs. Dabei macht man es sich oft ziemlich einfach, wenn man sagt, dass man eine schwere Kindheit hatte, die Eltern leider keine reichen Ölmagnaten waren, denn mit Geld wäre das alles ja nicht passiert, oder man wegen seiner großen Nase in der Schule gemobbt wurde. Vielmehr sollten wir einsehen, dass wir jeden verdammten Tag die Chance bekommen, das Beste aus unserem Leben zu machen.

Hört sich gut an, oder? Im Grunde müsste ich all die positiven Lifehacks, die ich so verbreite nur mal an mir selbst anwenden, dann wäre mein hormoneller Ausnahmezustand auch erträglicher. Ich weiß ja nicht, wie es euch gerade geht, ob ihr glücklich seid oder nicht. Aber sofern ihr euch in einer Krise befindet, so wie ich, dann drücke ich euch jetzt ganz fest im Geiste. Mein Nervenkostüm hängt gerade in Fetzen, ich neige zu aggressivem Verhalten und möchte manchmal einfach nur ein Hotelzimmer demolieren.

Ähnliches passierte neulich im Wellnessurlaub mit meiner besseren Hälfte. Es war mein Geburtstag und an der gedeckten Frühstückstafel hatten wir neugierige Mithörer am Tisch neben uns. Ich mag es nicht nur überhaupt nicht, wenn man mich anstarrt, nein, ich hasse es auch, wenn Menschen in meiner Gegenwart einfach nur schweigen und dies gegebenenfalls tun, um meinen Gesprächen mit jeweils anderen Menschen zu lauschen. Ich finde das nicht nur dreist, ich kann es noch dazu überhaupt nicht begreifen. Hat man denn keine eigenen Themen, über die man sich beim Essen unterhalten kann? Noch dazu kamen diese unerträglichen Essgeräusche dieser impertinenten Personen, denn die musikalische Berieselung im Hotel war viel zu leise. Es war, denke ich, die Kombination aus allem, was mich schlussendlich dazu brachte, plötzlich einfach aufzustehen, meinen Freund sitzenzulassen und aufs Zimmer zu stürzen. Und dort brach alles aus mir heraus. Ich heulte, schrie und zerlegte die niedliche Rattan-Tasche, in denen sich noch niedlichere Bademäntelchen und Schlappen befanden. Da saß ich nun, verheult und innerlich brodelnd mit meinen 40 plus, mitten in der Prämenopause und dachte daran, dass Prämeno irgendwie nach Dinosaurier klingt.

Am Ende ist es doch so: Wenn ich schon nicht kochen kann, so sind wenigstens meine Krisen hausgemacht. Und somit bin ich dankbar, dass ich wenigstens über diese Krisen schreiben kann. Und Mels Mikrokosmos ist mein Krisenkochbuch! Hier gibt es Rezepte für alle Lebenslagen.

Ich habe es mir neuerdings während meiner Restless-Legs-Nächten zur Aufgabe gemacht, mir selbst Mut zuzusprechen. Das ist das Leben. Die Wehwehchen werden nicht weniger, das Leben ist endlich, der Aperol auch. Und deswegen genehmige ich mir jetzt auch einen. Auf das Leben! Auf die Krisen!

Prost!

Heiße Zeiten

Lernte man früher in der Schule oder zumindest von der Pizzakarte, dass es vier Jahreszeiten gibt, ist das Trennen von Frühling, Sommer, Herbst und Winter mittlerweile Schnee von gestern. Es ist zwar noch am Kalender, längst aber nicht mehr am Wetter zu erkennen, in welcher Zeit des Jahres man sich gerade befindet. So wie die Menschheit nicht mehr länger mit nur zwei Geschlechtern auskommt, kommt Mitteleuropa nicht mehr länger mit nur vier Jahreszeiten aus. War es früher nur der April, der machte was er will, tun es ihm inzwischen seine elf Geschwister gleich. So dass es mittlerweile einfacher ist, die Lottozahlen der Folgewoche vorauszusagen als das Wetter vom Folgetag…

Im hippen Heute ist nicht nur Vierzig das neue Dreißig und Dreißig das neue Zwanzig, sondern auch Winter der neue Sommer. Als wäre es nicht schon genug, dass Onkel Thomas im Herbst seines Lebens den zweiten Frühling auslebt und frische Knospen erwartet, wo eher welkes Laub passt, muss es ihm das Wetter doch nicht unbedingt gleich tun. Wer das ganze Jahr Lebkuchen, Erdbeeren und bunte Eier im Supermarkt erwartet, der sollte sich nicht beschweren, wenn auch Petrus sich unseren irdischen Gewohnheiten anpasst und das ganze Jahr alle Wetterlagen bereit hält. Selbst schuld, wer nicht flexibel genug ist, im Urlaub sein Snowboard als Surfbrett zu nutzen; oder eben umgekehrt…

Wegen des Klimawandels dürfen wir uns darauf einstellen, dass Grillgemüse zukünftig unmittelbar am Strauch wächst und gebrannte Mandeln direkt vom Baum gepflückt werden können. Eine schonende Kaffeeröstung ist zwar magenfreundlicher, muss jedoch nicht unbedingt direkt an der Pflanze erfolgen. Ebenso kann man darauf verzichten, dass sich Tee durch zu viel zu warme Niederschläge auf der Plantage gleich selbst aufbrüht. Es heißt also Ärmel umkrempeln, solange es noch Temperaturen gibt, die Ärmel zulassen! Denn wenn wir nicht etwas tun und weiter fast untätig warten, wird es bald mehr als nur ein Sprichwort sein, dass einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen…

Das hätte Opa damals vor Stalingrad auch nicht gedacht, dass man nur wenige Generationen später das deutsche Weltreich ebenso wie bibbernde Kälte und gemäßigte Sommer nur noch aus Geschichtsbüchern kennt. Dank der globalen Erwärmung sind die Zeiten vorbei, in denen man noch zu Silvester auf dem Gletscher hinterm Haus rodeln konnte. Wo früher an Ostern der Schneemann vor der Tür stand, wartet heute bereits der Eismann. Hatte man einst als Kind noch gehofft, irgendwann die Wäscheleine in Omas Garten zum Skilift umfunktionieren zu können, hat es heutzutage um den Jahreswechsel nicht mal mehr genug Frost, um solch eine Idee auf Eis zu legen…

Die Zeiten haben sich geändert. Stand in meiner Kindheit jemand Unförmiges nackt vorm Haus und grinste dümmlich durchs Fenster, war es nicht der exhibitionistische Nachbar von nebenan, sondern schlichtweg ein Schneemann, der sich dank jahreszeitengemäßen Wetters von November bis Februar wacker im Garten hielt. Und damit aus heutiger Sicht länger als die meisten Influencer-Beziehungen. Damals konnte man im Sommer gefühlt noch 14 Tage ohne Sonnenschutz am Strand liegen, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Heutzutage ist man bereits krebsrot, wenn man sich ohne Lichtschutzfaktor 50 im Gesicht nur bis zum Mulleimer vorm Haus traut…

Noch keine fünf Milliarden Jahre alt, scheint unser Planet in den Wechseljahren zu sein und an Hitzewallungen zu leiden. Mittelmeerklima zwischen Maas und Memel, Südseefeeling von der Etsch bis an den Belt. Längst sind in vielen Teilen Ostdeutschlands gemäßigte Verhältnisse den Extremen gewichen. Was nicht nur dort zu hitzigen Debatten führt. Schuld ist das Abschmelzen der Polkappen. Und welche Schwierigkeiten man mit Polen haben kann, weiß jeder seit dem letzten Weltkrieg. Jahr und Jahr verschiebt sich der Klimagürtel der Erde wie der eigene Hosengürtel nach dem Weihnachtsessen. Beides kann auf Dauer nicht gesund sein…

In einigen Jahren wird man selbst in der Arktis Eis nur noch in den Geschmacksrichtungen Schoko und Vanille kennen. Als Kind beschränkten sich für mich die wahrnehmbaren Treibhausfolgen noch auf Streitereien zwischen meiner Mutter und meinem Vater und eine ziemlich unterkühlte Stimmung danach. Heutzutage sind die Stimmungsschwankungen des Wetters größer als die einer Frau alle 28 Tage. Da kann es passieren, dass man bei 25 Grad und Sonne in den Aufzug ein- und bei 5 Grad und Graupel wieder aussteigt. Kein Wunder, dass niemand mehr weiß, wann er Sommer- gegen Wintersachen tauschen soll und irgendwann in Skijacke und Flipflops im Regen steht…

Klettern die Temperaturen so weiter, werden Pinguine ihren Frack bald gegen einen Badeanzug eintauschen und Eisbären sich beim Waxing vom Pelz befreien müssen. Prognosen zufolge wird es Winter bald nur noch in Schneekugeln und zwischen Russland und dem Rest der Welt geben. In einigen Jahrzehnten werden Kinder Schneegestöber lediglich noch aus Erzählungen kennen als etwas, das so ausgesehen haben muss wie das, was Onkel Ede aus den Haaren rieselt. Vielleicht werden wir unseren Urenkeln einmal von Schneeballschlachten erzählen wie unsere Urgroßväter uns von Panzerschlachten. Mit dem Unterschied, dass wir dann keine Splitternarben als Beweis haben…

Schneemänner werden die Dinosaurier von morgen, die nur noch in Schulbüchern, Stickeralben und als Monster in Hollywoodfilmen auftauchen. Generationen nach uns werden staunend in Museen vor Vitrinen mit Holzkohlenstücken, Karotten und Zylindern stehen wie wir heute vor Resten eines T-Rex. Werden die letzten Iglus in Grönland einmal Touristenmagneten wie die Pyramiden in Ägypten? Vielleicht wird ja die nächste Ausstellung im Praehistorium „Gondwana“ die authentische Nachbildung eines verschneiten Hunsrückdorfs der 1970er. Schon heute kennen viele unter Dreißig Schnee nur noch aus Nobeldiskotheken. Und dort haben sie von der weißen Pracht meist schnell die Nase voll…

Andererseits ist es vielleicht aber sogar ganz gut, dass die Temperaturen steigen. Biergartenzeit von Januar bis Dezember, Weihnachtsmenü vom Grill und endlich einmal Silvester in Unterhemd und Badelatschen ohne eine Unterkühlung zu bekommen. Keine nervigen Schals und Handschuhe, die man andauernd irgendwo liegen lässt. Kein Eiskratzen, kein Schneeschippen und kein Ärger über nicht gestreute Gehwege. Außerdem umgeht man, dank freien Oberkörpers, beim Silvesterfeuerwerk ärgerliche Brandflecken in der neuen Winterjacke. Und ob man nun den billigen Roten warm als Glühwein oder kalt als Bowle trinkt, ist für den Kater am nächsten Morgen auch egal…

Die kalte Jahreszeit hat jedoch auch viel für sich. Ohne strengen Frost steigen die Mengen an Stechmücken ins Unermessliche. Ebenso wie die Mengen an holländischen Wohnwägen. Außerdem ist Frost gut für die Augen. Nimmt bei Temperaturen unter Null doch die Zahl derer rapide ab, die ihren viel zu dicken Körper in viel zu dünne Kleidung pressen. Lasst uns also gemeinsam etwas gegen die Klimaerwärmung tun. Öffnen wir am nächsten Samstag alle für eine Stunde die Tiefkühltruhen. Das wird sicher cool. Heiße Zeiten… gruenetomaten@live-magazin.de.

Patrik Wolf

P.S. Desertifikation hat nichts mit Nachspeisen zu tun.

WAS FÜR EIN THEATER

Perspectives 2024 – ein ganz besonderer Jahrgang

Das Festival Perspectives gehört ohne jede Frage zu den interessantesten kulturellen Errungenschaften unserer Region. Das gilt selbstverständlich auch für die diesjährige Ausgabe, die unter denkbar widrigen Umständen an den Start gehen wird. Die frühere Festivalleiterin Sylvie Hamard trat vor schon vor rund einem Jahr zurück und im Herbst verließen mit Marion Touze und Martha Kaiser auch die beiden Stellvertreter die Perspektives. Die 45. Ausgabe muss daher erstmals ohne Leitung auskommen. Dass dennoch ein Event auf dem Niveau seiner Vorgänger realisiert werden konnte, ist vor allem zweierlei Umständen zu verdanken: dem Einsatz – und auch der Leidensfähigkeit – des aktuellen Rumpfteams und der ausgezeichneten Vorarbeit der alten Leitung bis zu deren Abgang. Das wirft einige Fragen auf, die wir der neuen Pressereferentin Frieda Maas stellen konnten.

L!VE: Hätten Sie sich träumen lassen, was in Ihrem ersten Jahr auf Sie zukommt?

Frieda Maas: Na ja, nicht ganz. Als gebürtige Saarbrückerin kannte ich das Festival natürlich. Ich habe auch schon in verschiedensten Funktionen gearbeitet, bin aber erst jetzt als vollwertige Referentin im Amt. Letztes Jahr war dieser große Umbruch, als mit Sylvie und dann Martha und Marion, praktisch alle Köpfe das Festival verlassen haben. Dass ich dann eingesprungen bin, war Zufall. Ich befinde mich eigentlich im Endspurt meines Studiums, mir fehlt praktisch nur noch die Abschlussarbeit, aber die habe ich jetzt kurzerhand in den Winter geschoben, einfach weil ich ein großer Fan des Festivals bin und mir dachte, tolles Angebot und noch mehr, eine super Chance!

L!VE: Abgesehen von den drei angesprochenen, wesentlichen Eckpfeilern, ist das Team unverändert geblieben?

FM: Das Team wechselt sowieso jedes Jahr ein bisschen durch. Es gab und gibt neben Marion und Martha nur ein paar Festangestellte, also zum Beispiel Célia Galiny, die jetzt für die Koordination zuständig ist und kommissarisch eben Marthas Stelle mit übernommen hat. Dann haben wir noch ein paar andere feste Köpfe in der Verwaltung und jedes Jahr viele Praktikanten in allen Bereichen. Dennoch insgesamt ein sehr kleines Team, auch wenn jedes Jahr ein, zwei neue Köpfe dazugekommen, wie jetzt beispielsweis Anna, die letztes Mal schon im Vorverkauf mitgearbeitet hat und den dieses Jahr leitet. Also, man findet sich immer wieder.

L!VE: Trotzdem war dieses Mal doch alles anders. Gab es da manchmal Zweifel, ob das unter diesen Umständen überhaupt zu stemmen ist?

FM: Viele der Produktionen, die wir einladen, muss man schon Jahre im Voraus anfragen und buchen. Das heißt, bis auf ein, zwei Programmpunkte und Teile des Musikprogramms war alles schon vorbereitet. Das geht auf Martha und die Leitung unter Sylvie zurück. Um ein paar kleinere Programmpunkte hat sich die Célia dann gekümmert. Das mit den Zweifeln ist dann immer so die Sache. Wir sind halt ein sehr kleines Team wie jedes Jahr. Das war ja auch das, was Martha und Marion zu Recht bemängelt und angemahnt hatten. Daran hat sich jetzt nach deren Weggang nicht viel verändert.

L!VE: Losgelöst von unglücklichen Bezeichnung „Interimsausgabe“ ist die Tatsache ohne echte Leitung agieren zu müssen, vielleicht auch eine Chance zu sagen, jetzt erst recht. Jetzt zeigen wir, was wir können?

FM: Anders wird es ab nächstem Jahr unter der neuen Leitung sowieso. Von daher haben wir dieses Jahr nichts zeigen müssen, da das Programm in wesentlichen Teilen nicht von uns gestemmt wurde, sondern wirklich auf das alte Team unter Martha und Sylvie zurückgeht.

L!VE: Zurück ins Theater. Auch dieses Jahr gibt es wieder neue, spannende Spielorte. Wie finden eigentlich Produktion und Location zueinander?

FM: Es kommt immer ganz darauf an, wie wie das Bühnenbild aussieht, welcher Platz benötigt wird und wie viel technisches Equipment. Das hängt von dem jeweiligen Stück ab, welcher Spielort sich am besten eignet. Zum Beispiel manche Stücke, wie das kleine Objekt-Theaterstück „Star Show“ der Compagnie Bakélite, das würde in einem großen Haus wie dem Staatstheater nie funktionieren, weil das Bühnenbild zu klein ist. Außerdem ist der Zeitpunkt mit entscheidend, also wie früh wir wissen, wann die Kompanien Zeit haben oder wann wir tatsächlich die Zusage von den Künstlergruppen bekommen? Und dann wiederum zählt die Frage, welche Spielorte sind überhaupt noch frei? Wir haben ja manche Kooperationspartner wie das Saarländische Staatstheater oder auch das Le Carreau in Forbach. Die haben ihre eigene Saison. Das bedeutet, wir müssen uns dann natürlich immer ein bisschen anpassen, was frei ist und eben auch, was das Stück hergibt. Das alles gilt natürlich auch für unsere drei neuen Spielorte, darunter die Kirche St. Jakob in Alt-Saarbrücken, die ein besonderes Highlight beherbergen wird.

L!VE: In jüngster Zeit kam immer wieder die Frage auf, ob die Perspectives 2024 zu unpolitisch seien…  

FM: Ja, das ist tatsächlich eine Kritik, die jetzt seit unserer Pressekonferenz des Öfteren kam, dass wir sehr zirkuslastig wären dieses Jahr, dass wir weniger Theater hätten. Ich habe mir das nochmal angesehen, weil ich der Meinung bin, das stimmt so nicht. Wir haben nämlich einmal das Eröffnungsstück. Das ist natürlich an sich Zirkusakrobatik, aber das hat auch sehr viele echte theatrale Elemente. Andererseits haben wir aber auch reines Sprechtheater, wie „Elles vivent“ das wir am letzten Tag zeigen. Dann haben wir noch „The Making of Berlin“ von Berlin, die ja schon mit „True Copy“ bei uns waren. Und schließlich noch „Hokuspokus“ das Masken-Theaterstück der Familie Flöz und das Objekt-Theaterstück „Star Show“ der Compagnie Bakélite, das ich gerade schon angesprochen habe. Das alles ergibt ein wie ich finde sehr ausgewogenes Programm. Es ist ja immer Auslegungssache, da viele von den Stücken ja sehr spartenübergreifend sind, sich nicht eindeutig kategorisieren lassen.

L!VE: Dass mit Berlin und der Familie Flöz gleich zwei Wiederholungstäter am Start sind, ist aber keine risikoscheue Entscheidung der Umstände halber?

FM: Nein, das würde ich so absolut nicht behaupten. Martha und Sylvie, haben immer so ein bisschen die Linie verfolgt, zu schauen, wie sich die Künstlergruppen mit den Jahren weiter verändern, um auch die natürliche Entwicklung, die diese Künstlergruppen mit ihren verschiedenen Werken durchleben, zu zeigen. Und gerade die Familie Flöz, die zugegebenermaßen schon sehr oft bei uns waren, hat das Publikum jedes Mal begeistert. Ja, wieso sollte man solche Publikumslieblinge also nicht mehr einladen?

L!VE: Für viele ist das Gastspiel von Meute das größte Ausrufezeichen im Programm. Diese Kooperation mit den Musikfestspielen Saar ist schon außergewöhnlich.

FM: Ja sicher, aber ich finde, das passt sehr gut in unser Programm. Wir haben ja oft sehr viel alternative, junge französische Künstler zu unserem Musikprogramm eingeladen. Und bei Meute ist es wirklich ein bisschen zielgruppenübergreifend, denn die bedienen ja wirklich Leute von bis. Wir sind wirklich froh, dass wir mit den Musikfestspielen kooperieren können, da die Zielgruppen mit unseren in etwa übereinstimmen. Es war praktisch ein Perfect Match, da zusammenzuarbeiten.

L!VE: So turbulent wie die vergangenen Monate waren, setzt mit dem Start des Vorverkaufs jetzt eine gewisse Erleichterung ein?

FM: Ja klar. Mit der der Veröffentlichung des Programms ist uns der erste Stein vom Herzen gefallen. Allerdings ist es so, dass unser Vorverkauf dieses Jahr ein bisschen speziell ist. Wir hatten sonst immer am St. Johanner am Markt ein Ladenlokal für die die Festivalsaison angemietet, wo immer drei Personen an sechs Tagen die Woche vor Ort für die Leute da waren. Wir haben damit supergute Erfahrungen gemacht und hätten wir das gerne beibehalten, aber auch das geht dieses Jahr einfach aus Personalmangel nicht. Wir haben eine Telefonhotline und Infostände, also für die Programmberatung, unter anderem im Kulturpoint neben dem Kulturcafé, aber eben keine Verkaufsstelle mehr. Das muss jetzt der Webshop übernehmen.

L!VE: Ab nächstes Jahr leitet Kira Kirsch das Festival. Was hältst du davon?

FM: Im Endeffekt war es eine politische Entscheidung, mit der wir als Team ja nichts zu tun hatten. Sie hatte bei ihrer Bewerbung ein Konzept vorgelegt, dass was wir im Nachgang auch angucken konnten. Alles sehr ambitioniert und tolle Ideen, die sie da einbringen will. Natürlich auch mit ihrer eigenen Handschrift, aber wer würde das schon machen und so ein Festival einfach so lassen, wie es ist. Aber in welche Richtung sich das bewegt bleibt vorerst offen. Die Spekulationen sind ja auf jeden Fall da. Sie hat ja viel mit der freien Szene gearbeitet und ist es gewohnt, ohne festen Spielort ein Programm zu konstruieren und auf die Beine zu stellen. Sie wird mit ihren eigenen Visionen da ran gehen, was klar ein Umbruch sein wird, aber das kann ganz spannend werden.

L!VE: Abschließend nochmal zurück zum diesjährigen Programm: was sind denn Ihre ganz persönlichen Favoriten?

FM: Mein persönliches Highlights von den Gastspielen sind „Hokuspokus“ und „Making of Berlin“. Und vielleicht auch „Armour“, eins von den drei Stücken, die in der Kirche St. Jakob spielen, was von der Thematik vielleicht ein bisschen gewagt ist, das in einer Kirche zu spielen. Ein tolles Stück voller Selbstironie. Aber unterm Strich bleibe ich bei „Hokuspokus“

L!VE: Vielen Dank für das Gespräch und starke Nerven für die nächsten Wochen!