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Exclusive Stories!

Die Show der unentdeckten Sensationen!

Die monatliche Open Stage in der Baker Street, moderiert von Kim und Julian. Neben einem Headliner und einem Sidekick gibt es drei Slots, die frei an Newcomer vergeben werden, gleich ob Magie, Burlesque, Artistik, Comedy oder auch Gesang. Diese treten an, um fürs nächste Mal die Position des Sidekicks zu ergattern und das Publikum entscheidet dann per Applaus. Jeder Newcomer-Act darf maximal 10 Minuten dauern. Eine Voranmeldung via openstage@bakerstreetsb.de sichert einen Platz, aber spontan vorbei kommen ist auch möglich. Aus den Eintrittsgeldern werden die Gage des Headliners und des Sidekicks, sowie die Technik finanziert. Als Geschenk gibt’s einen Begrüßungsschnaps für alle und ein Tütchen frisches Popcorn. Außerdem gibt es eine Tombola zu Gunsten der Newcomer Acts. Das Publikum ist übrigens aufgefordert den auftretenden Newcomern noch eine großzügige Spende in den Hut zu werfen!

After Work Circus mit Open Stage – am 14.02. um 19.30 Uhr in der Baker Street im Hirsch in Saarbrücken, Tickets gibt es unter bakerstreetsb.de/veranstaltungen

History ist Geschichte

Mit den ikonischen Buchstaben von der Fassade des „History“ verschwand jetzt das letzte sichtbare Zeichen eines Saarbrücker Kultlokals

In Anfangsjahren ab 1993 war das Bistro „History“ noch eine nicht offen schwul-lesbisch geführte Gaststätte. Bis 1999 wurde das Lokal am St. Johanner Markt von Helmut Schuld und Reinhold Boldorf geführt. Dann übernahm der aus Südfrankreich zurückgekehrte Richard „Richi“ Paulus den Laden und schuf für fast ein Vierteljahrhundert eine legendäre Location. Durch einige wegweisende Änderungen setzte er seinen Jugendtraum von einem Szene-Lokal in die Tat um und schuf so auch einen Schutzraum für queere Menschen. Von Anfang an organisierte und sponsorte Richard die Umzüge und Straßenfeste als Highlights des jährlichen CSD in Saarbrücken mit eigenem Umzugswagen, mehreren Ständen, eigenen Aktionen im und vorm Lokal. Aber natürlich gab es auch das restliche Jahr viele  Veranstaltungen und Mottopartys.

Im „History“ verkehrten immer alle Altersklassen der queeren Community und Richi wurde nicht müde zu erklären, das History sei ein Wohnzimmer, wo sich alle wohlfühlen sollen. Dazu gehörte auch das kulinarische Angebot, denn mit vielen unterschiedlichen Gerichten verwöhnte er seine Gäste, Stammgäste und Stammtische mit qualitativ hochwertigen Leckereien aus der Küche. Dabei aber immer auch so preiswert, dass sich jeder, auch die mit schwächerem Geldbeutel, etwas leisten konnten. In der Coronakrise bot er zudem Essen-to-go an, was von Gästen und Freunden sehr gut angenommen wurde, allein schon um das Lokal zu unterstützen. Richi stand oft selbst am Herd, wurde aber lange Jahre von Koch Karuma unterstützt.  Eine ebenso wichtige Hilfe war Hilfe Nemat Mossavi im Service, der letztlich sogar bis zum bitteren Ende im History tätig war.

Nachdem er im Frühjahr 2021 mit der Schwere seiner Erkrankung konfrontiert wurde, musste Richi langsamer machen und Servicekraft Nemat trat mehr in den Vordergrund, um das „History“ zu leiten. Damit war Richis Mann Marius Paulus-Lazar nicht so ganz einverstanden und übernahm selbst das Regiment. Bedauerlicherweise verschlechterte sich Richis Zustand immer mehr, bis er schließlich in den frühen Morgenstunden des 28. Dezember 2021 seiner schweren Krankheit erlag. Das History hatte sein Mann Marius schon ein paar Tage zuvor geschlossen.

Anfang 2022 initiierte der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) Landesverband Saar

einen Spendenaufruf zur Unterstützung Marius Paulus-Lazar für die weitere Existenz eines queeren Bistros. Mit dem Geld sollte Richis Mann in die Lage gesetzt werden, das „History“ in neuen Jahr weiterzuführen. Am 15. Februar 2022 fand so die Wiedereröffnung des „History“ unter der Leitung von Marius Paulus-Lazar statt. Er veranstaltete Partys, macht Motto Abende, hob allerdings auch die Preise stark an, da er wohl nicht so glücklich beraten wurde. Letztlich musste er dann schon am 4. Mai 2022 über Facebook mitteilen, dass er das Lokal schließen muss. Das war dann leider des Ende des kurzem Gastspiel von Marius, der es nicht schaffte das Lokal mit Leben zu füllen. Die Fußstapfen seines Mannes waren offenbar zu groß.

Auch den neuen Betreibern, die das „History“ pünktlich zum CSD 2022 wiedereröffneten, war kein wirkliches Glück beschieden. Die eigentlich achtsam und geschmackvoll durchgeführten Änderungen des Stil des Ladens und die nötigen Anpassungen der Preise, brachten leider auch keine Gäste zurück. So kam es, wie es kommen musste. Zum Heiligabend 2022 verabschiedete sich eine echte Ikone der Saarbrücker Gastronomie-Szene mit einer großen, aber auch bittersüßen Abschiedsparty.

Der letzte Akt war schließlich das Abmontieren des Schriftzuges an der Fassade des einstigen „History“ Mitte Januar. Damit ist der Laden nun, bei aller verdienter Legendenbildung, endgültig Geschichte. Festzuhalten bleibt, dass keiner seiner Nachfolger dem schon legendären Richi das Wasser reichen konnte, der das Bistro immerhin mehr beeindruckende 22 Jahre erfolgreich führte. Doch die Zeit bleibt nicht stehen und auf die Obertorstraße kommen spannende Zeiten zu. Denn auch wenn das „History“ Konzept nicht weitergeführt werden wird, steht dafür ein neuer, echt spannender, Laden an dessen Stelle schon in den Startschuhen. Mit dem „Plan B“ soll ab März eine neue Geschichte geschrieben werden. Wir sind gespannt.

TOUCHDOWN FÜRS SAARLAND

Das Saarland wird beherrscht von Wölfen, Mustangs, Terriern, Kelten, Heiligen und Wirbelstürmen, zumindest wenn man nach den Namen der saarländischen American Football Teams geht. Und die haben einiges zu bieten und das unmittelbar vor der Haustür, ganz ohne nachtschlafende TV-Übertragungen!

American Football ist die boomende Sportart der Stunde und das gilt natürlich auch im Saarland. Seit Mitte der Achtziger wird auch hierzulande um Raumgewinn und Touchdowns gekämpft, zum Teil mit so geselligen Namen wie den „Ghostbusters“ und den Saarwiesen als Trainingsgelände.  Aktuell hat jeder der sechs saarländischen Landkreise mindestens ein Football-Team vorzuweisen. Am Spielbetrieb im schönsten Bundesland der Welt nehmen insgesamt 14 Mannschaften aus sechs Vereinen, den Saarland Hurricanes (Saarbrücken), Saar-Pfalz Celtics (Homburg), Saarlouis Saints, South West Wolves (St. Wendel), Merzig Mustangs und White Terriers Illingen, teil. Die beiden Letztgenannten ausschließlich im wesentlich körperloseren, aber immer populärer werdenden Flagfootball. Im Tackle-Bereich, also dem klassischen Football, wie man ihn zum Beispiel aus der NFL kennt, ein Damen- und fünf Herrenteams sowie vier Jugendmannschaften. Im Flagfootball-Bereich, wo die Spieler durch Abziehen eines lose am Gürtel befestigten Textilstreifen, einer „Flag“, gestoppt werden, sind es weitere drei Erwachsenen- und eine Jugendmannschaft.

Die Zahl der Aktiven hat die 1.000er Marke mittlerweile deutlich überschritten, wobei die genauen Ergebnisse erst nach der jährlichen Bestandsmeldung im Mai feststehen. Der Aufwärtstrend in allen Bereichen allerdings ist unübersehbar. Das gilt natürlich auch für das eng mit dem American Football verbundene Cheerleading, wo in den zwei Verbänden Cheerleading und Cheerperformance, schon letztes Jahr knapp 300 Mitglieder gemeldet waren. Das gibt deutlich Anlass von einem weiterführenden Aufwärtstrend auszugehen, wenn gleich Torsten Reif, der Präsident des saarländischen Football-Verbands AFCV und selbst lange Jahre Spieler bei den Saarbrücker Wölfen und den Saarland Hurricanes, auch Bereiche mit Luft nach oben ausmacht:

„Die Entwicklung ist auf jeden Fall positiv. Selbst in den schwierigen Coronazeiten hatten die Vereine Zulauf. Dennoch könnten die Zuwachsraten größer sein, deshalb versuchen wir als Verband die meist jungen Vereine bei Ihrer Jugendarbeit zu unterstützen. Dem medialen Hype um die NFL müssen auch entsprechende Angebote vor Ort gegenüber stehen, wenn diese zunehmende Popularität auch im Verband ankommen soll. Insofern sind wir froh, dass es neben dem Aushängeschild Saarland Hurricanes mittlerweile in allen Landkreisen weitere Footballangebote gibt. Mit Blick auf die Olympischen Spiele 2028 wird dem Flagfootball eine immer größere Bedeutung zukommen, auch weil gerade die NFL das Thema Flagfootball pusht. Wir wollen als Verband sicherstellen, dass wir diese Entwicklung voll mitgehen können. Immerhin ist der Headcoach der Deutschen Damen-Flagfootball-Nationalmannschaft zu den Canes gewechselt, um diese neue Sparte weiter aufzubauen.“

Als eines der  32 Teams der höchsten deutschen Spielklasse, der German Football League (GFL), sind die Saarland Hurricanes natürlich das Aushängeschild des saarländischen Footballs. Wenn die neue Saison im Mai startet, kann wohl mit einiger Sicherheit wieder mit Rekordbesucherzahlen im Ludwigspark gerechnet werden, auch wenn die Canes ihr erstes Heimspiel erst am dritten Juni bestreiten werden. Immerhin hat das Team bereits viele Jahre in der German Football League und German Football League 2 gespielt. Entstanden sind die Saarland Hurricanes 1996 aus einer Fusion der Dillingen Steelhawks und der Saarbrücken Wölfe. Bereits im ersten Jahr wurden die Hurricanes Meister der 2. Bundesliga Süd und stiegen 2000 in die German Football League auf. Unter Coach Kirk Heidelberg, erreichten die Hurricanes 2005 dort erstmals die Teilnahme an den Play-Offs. 2011 wurde das eigene Trainingsgelände „Home oft he Canes“ mit Kunstrasenplatz am Saarbrücker Matzenberg eingeweiht. 2013 wurde dann zum bislang erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte, mit Platz fünf in der GFL und vier von sieben gewonnen Heimspielen.“

Dass im Saarland bei diesem vermeintlich so männlichen Sport, auch Frauen ein wichtiges Wörtchen mitzureden haben, beweist seit Oktober vergangenen Jahres Annika Krämer. Die Bankerin ist als Vizepräsidentin im Bereich Kommunikation und Marketing erste Frau im Vorstand der Saarland Hurricanes. Zum Football kam sie übers Cheerleading und ist seit 2009 bei den Canes. In ihrer aktuellen Position fühlt sie sich sehr wohl und ist nebenbei bemerkt auch sehr zufrieden mit ihrer „Boy Band“. Natürlich hat sie eine eigene, klare Vorstellung vom Status Quo und der Entwicklung des Footballs an der Saar:

„Prinzipiell merken wir schon was von der steigenden Popularität. Vor ein paar Jahren habe die Leute noch verwundert auf Football und Cheerleading reagiert und gefragt, ob es das hier überhaupt gibt. Aber mittlerweile hat sich das schon in den Köpfen drin. Die Beurteilung der Entwicklung in den letzten Jahren ist dennoch etwas schwierig, weil da ja noch Corona war. Ich denke, das braucht noch ein, zwei Jahre bis deutlich wird, wie krass der Schub im Endeffekt wirklich war. Unterm Strich kann man aber jetzt schon sagen, die Leute interessiert das Thema Football immer mehr und sie verfolgen auch uns und unsere Spiele immer aufmerksamer. Das gilt natürlich auch fürs Cheerleading, wo wir in den letzten Jahren ebenfalls einen echten Boom verzeichnen konnten. Wir mussten tatsächlich zum ersten Mal mit Wartelisten arbeiten, sonst hätten wir in jeder der vier Sparten jeweils über 60 Leute beim Training gehabt, was nicht zu bewältigen gewesen wäre. Selbst den Pee Wee Bereich, also unser jüngstes Kinderteam, mussten wir in pure Anfänger und Fortgeschritten aufspalten, da es sonst wirklich nicht mehr händelbar gewesen wäre. Generell kann man sagen, dass sich in den Köpfen der Leute durchgesetzt hat, dass Cheerleading viel mehr ist als das reine Sideline, sondern eben echter Leistungssport, wie ja auch die vielen Wettbewerbe und Meisterschaften zeigen.“

Doch Cheerleading ist nicht der einzige Bereich, in dem Frauen und Mädchen bei den Hurricanes auftrumpfen können. Die 2014 gegründeten Saarland LadyCanes, die Damenmannschaft der Saarland Hurricanes, starteten 2016 in ihre erste Saison und wurden überraschend gleich Dritter. Seither sind die Lady Canes eine feste Größe im American Football, was sich auch darin zeigt, dass zuletzt gleich vier Spielerinnen aus ihren Reihen, darunter auch Quarterback Mona Stevens, in die deutsche Nationalmannschaft berufen wurden. Darauf ist Frau Vizepräsidentin besonders stolz, zumal die LadyCanes jetzt gerade in die erste Bundesliga aufgestiegen sind. Dort, bzw. in der GFL haben sich ihre männlichen Kollegen ja mittlerweile etabliert und haben schon die neue Saison fest im Blick und Annika Krämer kennt natürlich auch die Zielsetzungen der Canes für 2023:

 „Mindestens die Playoffs. Die sind natürlich auch dieses Jahr wieder ein erstes Ziel von uns, das wir ja auch schon oft erreicht haben. Nun ist es aber so, dass sich in Deutschland mit der European League of Football ELF eine neue Liga gegründet hat, die prinzipiell der GFL durch das Abziehen von Talenten schon ordentlich weh tut. Es wäre vielleicht schön, wenn da besser zusammengearbeitet worden wäre und vielleicht gelingt das ja in Zukunft. Für uns als Canes ist das allerdings fast schon ein Vorteil, da wir hier in der Umgebung kein ELF-Team haben und so unseren Stamm und unsere Qualität halten konnten, was für unsere Konkurrenten vielleicht nicht in gleichem Maße gilt. Aus diesem Blickwinkel betrachtet könnte diese Season für uns besonders interessant werden, zumal uns einige interessante Neuverpflichtungen gelungen sind und wir auch noch weiter recruiten. Es wird wirklich spannend.“

Die Rolle der EFL und deren Einfluss auch auf den Football im Saarland sorgt auch bei Verbandspräsident Reif nicht unbedingt für ungeteilte Freude:

„Als Verband können wir der EFL nur kritisch gegenüber stehen. Die ELF ist ein einzig auf wirtschaftlichen Gewinn ausgerichtetes Unternehmen, die versucht die besten Footballspieler aus den Vereinen abzuziehen und mit ihnen einen Profit zu generieren ohne in den Sport zu investieren. Die ELF versucht über den Medienpartner Pro7 die große Aufmerksamkeit der NFL auf das eigene Produkt zu lenken und verkauft sich gerne als kommender Partner des großen Bruders aus den USA. Da die NFL aber zunehmend den Fokus auf Olympia legt, kann der deutsche Verband  hoffentlich enger an die NFL heranrücken und diese Kooperation nutzen, um die eigenen Ligen wieder aufzuwerten. Außerdem kann die EFL kann Flag-Football nicht bedienen, was langfristig für sie sicherlich problematisch wird.  Was die sportliche Stärke angeht bin ich der Überzeugung, dass der aktuelle deutsche Meister Schwäbisch Hall Unicorns den Meister der ELF, die Vienna Vikings in einem direkten Aufeinandertreffen geschlagen hätte. Wenn ich darüber hinaus die Qualität des Livestreams der Saarland Hurricanes mit den Übertragungen der ELF vergleiche, können nur wenige deren Formate mithalten, sowohl was die Technik als auch was den sportlichen Inhalt betrifft.“

Clubzone Februar 2023

Herzlich willkommen Freunde der Nacht! Auf geht’s mit Gebrüll ins pralle Nachtleben, um mal nachzuschauen, was der Januar so an Ausnahmezuständen bereit gehalten hat. So schnell kann's gehen. Es ist schon wieder ein Zwölftel des neuen Partyjahres dahin. Da die meisten unserer Leser ohnehin kein Bruchrechnen können, bleibt festzuahlen, dass die Zeit scheinbar fliegt. Denn die gesamte Club- und Partyszene hat immerhin genau so flott weitergefeiert wie im letzten Jahr – von dem wir ja noch ein paar Silvesterbespaßungen nachtragen müssen. Wer da eine Pause braucht hat schon verloren, schließlich sind wir ja alle nicht zum Spaß hier. Die Zeiten in denen der Januar eher als Feiermonat mit angezogener Handbremse von sich reden machte, sind Gott sei Dank längst vorbei. Doch beginnen müssen wir erst mal mit einem Abschied ...

   In der Kaiserstraße ging nämlich mit dem Jahreswechsel eine Ära zu Ende. Das SOHO hat ausgefeiert und wurde mit der Silvesterparty verabscheidet. Immerhin ein ganzes Jahrzehnt voller Freude und unvergesslichen Nächten verdanken wir dem irgendwie bis zum Schluss irgendwie improvisiert wirkenden Laden, der sich mit einer Monstersause bei seinen Gästen, Mitarbeitern, DJs und Geschäftspartnern von Herzen bedankte. Was mit der Location in Zukunft passiert, wollten sie aber nicht verraten, aber immerhin posteten die SOHO Macher, sie hätten das neue Konzept gesehen und Saarbrücken Saarbrücken kann sich warm anziehen. Zumal so ganz richtig aufhören wollten sie dann doch nicht und haben vorsichtshalber schon mal die ein oder andere externe Veranstaltung im jetzt dann exSOHO angekündigt. Den Anfang macht dann auch gleich Mitte Januar was Besonderes, die REGGAETON CALIENTE Party. Hierfür wurde extra aus Italien DJ Pakitovox und DJ Alfonso Spataro eingeflogen. Der Aufwand hat sich in jedem Fall gelohnt, denn das Ganze entwickelte sich zu einer prachtvollen Sause voller Reggaeton, HipHop und auch italienschen Klängen. Bleibt also einstweilen nur die Vorfreude auf mögliche exklusive Partys des SOHO Teams im Sommer auf der Bel Étage. Wir würden uns nicht wehren!

   Silvester war auch im BLAU die absolute Partygranate, äh Verzeihung Rakete, denn RAKETE war dann auch gleich der Name der Feierei. Aus dem Schwitzekeller ist man ja so einiges gewohnt, aber diese Nacht war wirklich Bombe, was von den Gästen mit dauerhafter Eskalation dankend angenommen wurde. Nach drei Jahren ohne BLAUes Silvester wurden wieder ordentlich die Korken knallen gelassen. Frei von eingeschürten musikalischem Konzept wurde ungebremst und mit Anlauf ohne Scheuklappen ein schwungvolles Potpourri aus 80ern, 90ern, 2000ern House, HipHop, Pop, Disco & R&B zelebriert mit DJ Enzo als Kirche auf der Torte mit Hiphop in der Lounge. Mit genau diesem Partyfeeling ging es dann auch gleich weiter in einen massiv befeierten Party-Januar und ein Highlight, von STUDINIGHT und ALLSTARS bis ARCHIV und MISCHMASCH CLUB und vor allem natürlich dem BLAUen Donnerstag. Der Laden ist einfach seit inzwischen 23 Jahren ein absolutes Feier-Phänomen. Und womit? Mit Recht!

   Mit dem STUDIO 30 ist vor dreieinthalb Jahren eine hochinteressante Mischung aus Studio und Livemusik-Club an den Start gegangen. Seither haben dort eine ganze Reihe toller Konzerte und Partys stattgefunden und der Laden hat einen festen Platz im Saarbrücker Nachtleben gefunden. Nach dem ausverkauften Jahresabschlusskonzert von „Lumbematz“ am Tag vor Heiligabend haben sie sich dort am ersten Januarwochenende eine lange überfällige Verschnaufpause gegönnt, aber nur um es am dann mit frischen Kräften krachen zu lassen. „Horizon Burns Wild“ + „We Changed Our Name“ + „Leyko“ haben mit einer energiegeladenen Metalcore Show gezeigt wo der Hammer hängt. Nur einen Tag später gab es dann bei der TANZRITUAL Gothic Party das Beste aus Gothic, Industrial, Electro und Mittelalter auf die Ohren. Zum Monatsende setzten „Wavy“ mit deutschsprachigem Hip-Hop und Ghost Affects Ghost mit Punk-Rock einen kontrastreichen Schlusspunkt. Mitte Februar startet das neue Format JUKEBOX HERO. Hier spielen sie deine Lieblingssongs für alle, die dem Faschingstrubel aus dem Weg gehen wollen. Bei freiem Eintritt können Lieblingssongs gewünscht werden. Egal ob Classic Rock, Metal, Punkrock oder der eine Song der unbekannten Indie Band, die nur du kennst.

Im APARTMENT hat man das neue Jahr natürlich bis in den Morgen gefeiert und somit einen Vorgeschmack auf ein episches Partyjahr 2023 geboten. Mit THE GREATEST TIME gabs zum Einstieg direkt ein neues Partyhighlight, das alle Mega Hits der 2000er, 2010er & 2020er präsentiert und gepaart mit Fotobox und Red Cup Special die Nacht zum Kochen gebracht hat. Weil eine neue Party nicht gereicht hat, konnten wir gleich im Anschluss den absoluten PURE TASTE des Apartment erleben und die 1. Partywoche abschließen. Für alle, die das Wochenende kaum abwarten können, fand ja schon die letzten Jahre im APARTMENT jeden zweiten und vierten Donnertsga im Monat die vielleicht phänomenalste AFTERWORK Party Saarbrückens statt und auch die erste Afterwork des Jahres war da keine Ausnahme. Das Wochenende dann richtig eingeläutet, wurde am Freitag bei der FINESSE, die so richtig eskalierte und dem ganzen mit 2090-Sounds die Krone aufsetzte. Die beiden geilsten Jahrzehnte und das all night long, zuhause im APARTMENT. Die Monats-Halbzeit eingeläutet, wurde im APARTMENT nicht nachgelassen, sondern gleich ein noch geileres Wochenende geplant. Die Woche über erfuhr die begierige Fangemeinde alle DJs, Infos und Party News und hatte immer wieder die Möglichkeit, mit wechselnden Specials den Abend noch krasser werden zu lassen. Am letzten Wochenende wurde es dann bei HEAT so richtig wild und die heißesten Moves führten zu noch heißeren Flirts und am Samstag wurde dann bei THE LOCATION nochmal ganz klar, warum das APARTMENT eine der Top Adressen im Saarbrücker Nachtleben ist.

   Beim MAUERPFEIFFER weiß man gar nicht so richtig, wo man anfangen soll zu erzählen. Denn wow, wow, wow, dieses Silvester hat es so geknallt wie schon sehr sehr lange nicht mehr! Eine unvergessliche Nacht die zusammen mit Headliner Tham und trölf Milionen Locals bis Nachmittags um 16 Uhr kein Ende fand! Jedes Jahr ab jetzt bitte genau so! Wir dachten, krasser als diese Party geht nicht, aber ihr habt uns eine Woche später bei der FREUNDE DER NACHT ungehemmt eines besseren belehrt. Dank des brachialen Soundupgrades auf der Ebenezwo, 4x neue Tops und 2x Subs von einem krassen Hersteller aus den Usa, der eigentlich Footballstadien beschallt, wurde die neue D&B Reihe FORCEFIELD gebührend eingeweiht. Jaa, ihr habt richtig gehört es gibt wieder D&B im Pfeiffer, erstmal jeden zweiten Monat, dritter Freitag im Monat. Kalendereintrag jetzt! Das letzte Wochenende im Januar war das Wochenende der Headliner. Gleich zwei Hochkaräter waren mit Alignment & Kalte Liebe am Start. Alles zerlegt! Außerdem feierte die Saarbrücker DJ-Legende Kenny B. sein Comeback nach 3 Jahren DJ-Pause und sorgte für Feelings wie in alten Tagen, allnightlong Ubar! Doch wenn wir eins beim MAUERPFEIFFER gelernt haben in den letzten Monaten, dann ist es wohl das an diesem Fleck auf der Erde einfach nichts unmöglich ist. Ach ja und wirklich jedem Freund elektronischer Klänge können wir den 11.02 nur wärmstens ans Herz legen, denn das KREISELFEST präsentiert DJ Rush! Gibts nur einmal alle 20 Jahre also antanzen!

In diesem Sinne, Alleh Hopp und take care    J.K.T

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Oliver “Olli” Gimber, der witzigste Malermeister Deutschlands, bringt als „Witz vom Olli“ mit seinem neuen Programm “Obacht - Frisch gestrichen!” Comedyfans im ganzen deutschsprachigen Raum zum Lachen. Jetzt beschreitet er neue Comedypfade und nimmt erstmals sein Publikum mit auf eine Reise durch seinen Berufsalltag. “Was ich als Handwerker täglich erleben darf, glaubt mir manchmal keiner - geschweige denn ich selbst,” sagt Olli mit ernster Miene und fügt lachend hinzu: “Das kann ich meinem Publikum nicht länger vorenthalten.” Die Bandbreite reicht dabei, wie bei seinen Witzen, von kurios bis unglaublich, von ja bitte bis oh nein. Weder Kunden noch Mitarbeiter und er selbst kommen dabei ungeschoren davon. Wenn Olli loslegt, bleibt kein Auge und kein Pinsel trocken. Allein mit “feuchten Pinseln” könnte Olli übrigens ein ganzes Abendprogramm füllen, wie er zwinkernd zugibt.

Witz vom Olli „Obacht Frischgestrichen“ – am 26.02. um 18.00 Uhr im Theater am Ring in Saarlouis