• Termine News und Wissenswertes aus Saarbrücken, dem Saarland und der Welt:

Saarlouiser Festungstage mit spannendem Programm  

Die Vaubaninsel ist trotz der anhaltenden Pandemie Anlaufpunkt für Touristen, Spaziergänger und Musikfreunde. Dank des ausgefeilten Hygienekonzepts können nun aber wieder Veranstaltungen mit bis zu 200 Gästen stattfinden. Das Kulturamt konnte mit verschiedenen Kooperationspartnern ein vielfältiges Kulturprogramm für alle Musikgeschmäcker und Altersgruppen erstellen. Zu den Höhepunkten des Programms zählt die Latin Night mit De Corazon und mit Eddie Gimler an der Gitarre am 13. August. Eingebettet in ein stimmiges Gesamtkonzept aus Dekoration und kulinarischen Spezialitäten taucht das Publikum in südamerikanisches Flair und die Musik von Carlos Santana ein.  Am 18. September betreten mit Frau Wolf und Mega! Mega! die jungen Wilden die Bühne der Vaubaninsel. Singer-Songwriter-Pop trifft auf Indie-Rock, deutschsprachige Texte auf Gitarrenmusik. Beide Formationen haben ihre Wurzeln in Saarlouis und konnten das Gremium des Kulturfonds davon überzeugen, ihre Projekte zu unterstützen. Das Publikum erwarten frische Musik und Musiker die sich freuen, endlich wieder auf der Bühne zu stehen.

Weitere spannende und abwechslungsreiche Veranstaltungen auf der Vaubaninsel auf www.facebook.com/SaarlouiserFestungstage

Das Wetteifern um die beliebten Pfannen kann beginnen

Aller guten Dinge sind 12, zumindest in der Kleinkunst. Denn genau so viele handverlesene Künstler werden beim Wettbewerb um die heiß begehrten Pfannen antreten. Bei der St. Ingberter Pfanne vom 4. bis 10. September erwartet die Zuschauer in der Industriekathedrale auf der Alten Schmelz die neuesten Highlights der Kleinkunstszene. Los geht es am Samstag mit Matthias Reuter und „Wenn ich groß bin, werd‘ ich Kleinkünstler“. Im Anschluss bewegt sich Annika Blanke facettenreich von lauter Komik bis hin zu nachdenklichen Tönen. Den dritten und letzten Auftritt des Eröffnungsabends bestreitet Amjad mit „Radikal witzig“. Am zweiten Wettbewerbstag wird die Welt zwar nicht geschönt, aber dennoch schöner mit Uta Köbernick und „Ich bin noch nicht fertig“. Danach steht ein alter Bekannter, Jan van Weyde mit seinem Solo-Programm „Große Klappe die Erste“ auf der Bühne. Anne Folger kommt anschließend mit ihrem Programm „Fußnoten sind keine Reflexzonen“ daher. Nach einem Tag wohlverdienter Pause geht es musikalisch mit Tanja Silcher weiter. „Mutige Gedanken“ werden frech, provokant oder ironisch präsentiert. Danach gehört die Bühne Kathi Wolf, die nicht nur Bachelorette der Psychologie ist, sondern auch preisgekrönte Schauspielerin und leidenschaftliche Kabarettistin. Den dritten Wettbewerbsabend beenden Fischer & Jung und sorgen mit „Innen 20, außen ranzig“ für strapazierte Lachmuskeln. Den vierten und letzten Pfannentag eröffnet ein Meister des Poetry-Slam. Artem Zolotarov wird mit seiner „Adoptivsprache“ das Pfannenpublikum abgrundtief mitreißen. Danach lassen Schnaps im Silbersee mit ihrem „Synapsensilvester“ ein unerwartetes Klangfeuerwerk los. Der Wettbewerb endet mit Mia Pitroffs Erkenntnis „Wahre Schönheit kommt beim Dimmen“.

Alle Infos auf st-ingbert.de. Der Vorverkauf der Abonnements ist bereits gestartet.

Encore … Kultur am Ufer

„Encore… Kultur am Ufer“ heißt ein neues Festivalprojekt des Regionalverbandes Saarbrücken. Namensgebend ist die neue schwimmende Bühne, die vom 14. August bis 4. September entlang der Saar „Volkstheater“ im besten Sinne in die Stadt bringt. Vorwiegend mit Künstlerinnen und Künstlern aus der Region finden mehr als 30 Veranstaltungen an insgesamt 13 Tagen statt: Straßentheater, Tanz, Akrobatik, Jonglage, Musik, Poetry Slam, Lesungen, Kindertheater, Zauberei, Walking Acts, Wasserstraßentheater und Straßenmusik. Los geht es am Samstag, den 14. August, mit Blasmusik auf Stöckelschuhen. Das „Mademoiselle Orchestra aus Frankreich steht für schräge Musik-Comedy der knallbunten Art. Kurioses verspricht eine Handstandartistin, die schräge Einblicke in das Leben von Akrobaten gibt. Die „Theaterkumpanei“ stemmt sich mit dem „Kleinen Prinzen“ gegen die Herzenskälte. Mitglieder der Deutschen Radio Philharmonie und des Saarländischen Staatsorchesters laden zum Zuhören und Träumen ein. „Destino Tango“ huldigen in ihrem Programm den Tango Nuevo à la Astor Piazzolla. Ob Akrobatik, Kindertheater, Musik, Feuerkünstler, Clowneskes oder eine „himmlische Sonderbohrung nach Erkenntnis“… Das Festival-Programm ist vielversprechend, weckt die Sinne und steht für Kultur und Unterhaltung mit hohem Entertainmentfaktor.

Festival „Encore… Kultur am Ufer“ vom 14.08. bis 04.09. an der Saar in Saarbrücken

Birkenfelder Löwenrallye ist bereit

Der 2. Wertungslauf zur Saarländischen ADAC Rallye Meisterschaft findet am Samstag, 26. Juli im Rahmen der Birkenfelder ADAC Löwenrallye statt. Zweimal musste der AMC Birkenfeld seine Veranstaltung aufgrund zu hoher Inzidenz- Werte in der Region verschieben. Nun geben die Behörden aber grünes Licht. Analog zum Saisonauftakt bei der Hunsrück-Junior-Rallye wird auch diese Veranstaltung nach eingereichtem Hygienekonzept ohne Zuschauer durchgeführt, dennoch verspricht das große Teilnehmerfeld spannenden Motorsport. Mit rund 100 Teilnehmern wird auch der zweite Meisterschaftslauf quer durch alle Leistungsklassen ein echtes Highlight werden. Bei trockenen Straßenverhältnissen und größtenteils asphaltierten Straßen rechnen sich die BMW M3 – Piloten Kai Otterbach, Karlheinz Braun und Lars Garten gute Chancen auf eine Top-Platzierung aus

Alle Infos, auch zu Einschreibung und Ergebnissen auf adac-saarland.de/motorsport zu finden.

Mein Lieblingsding: PornLust

So manch einer musste sich am Max-Ophüls-Platz verwundert die Augen reiben, scheint hier doch die Rotlicht-Historie des einstigen „Chinesen-Viertel wiederaufzuleben. Zugegeben, man muss schon ganz genau hinschauen, um zu erkennen, dass auf den Fenstern des Restaurants „Herzenslust“ nicht wirklich nur „Porn“ und „Lust“ in großen Letternsteht. Aber genau das macht die neue Fensterverkleidung seines Lokals im Nauwieser Viertel für Kirill Perwych zu seinem momentanen Lieblingsding. Der Entschluss die gesamten Fensterflächen für diese Marketing-Aktion zu zweckentfremden, fiel nicht schwer, da sich eh‘ keine Gäste im Restaurant aufhalten dürfen, die hinausschauen könnten, und eine Nutzung der Außengastronomie unter den geltenden Bedingungen wirtschaftlich keinen Sinn macht. „Also hatte mich mit meiner Mannschaft zusammengesetzt und gemeinsam haben wir uns gefragt, okay, wie nutzen das jetzt, was machen wir jetzt damit? Dann kam recht schnell der Gedanke auf, dass unter den Bedingungen wie jetzt, sich die Gastronomie fast schon prostituieren muss, um zu überleben. Da war die Anspielung auf unseren Foodporn, den wir unseren Gästen nach wie vor bieten wollen, und natürlich den Namen Herzenslust sehr naheliegend. Und auch weil die neugestalteten Flächen abends ja auch schon rot strahlen, haben wir unser Ziel erreicht, auf uns aufmerksam zu machen. Da nehmen wir dann auch mit einem Schmunzeln gerne hin, dass manche Leute uns wirklich fragen, ob wir jetzt ganz das Metier gewechselt hätten“

And the Max-Opüls-Preis goes to …

Das Filmfestival Max Ophüls Preis widmet sich seit über 40 Jahren der Präsentation und Förderung des deutschsprachigen Nachwuchsfilms. Die 42. Ausgabe fand vom 17. bis zum 24. Januar 2021 komplett als Online-Edition statt, alle Filme und Rahmenprogramme waren auf einer eigenen Streaming-Plattform zu sehen, und endete mit der Bekanntgabe der Preisträger*innen. Insgesamt wurden 16 Preise im Wert von 118.500 EUR vergeben. Der Preis für den besten Spielfilm ging an „Borga“ (Ghana, Deutschland 2021) von York-Fabian Raabe, der auch in den Kategorien Gesellschaftlich relevanter Film, Publikumspreis und Preis der ökumenischen Jury gewann. Ebenfalls in mehreren Kategorien erfolgreich war „Fuchs im Bau“ (Österreich 2020) von Arman T. Riahi mit dem Preis für beste Regie, dem Preis der Jugendjury und dem Drehbuchpreis. Bester Dokumentarfilm wurde „Stollen“ (Deutschland 2020) von Laura Reichwald. Die Auszeichnung für die beste Musik in einem Dokumentarfilm ging an Dascha Dauenhauer und Alison Kuhn für „The Case You“ (Deutschland 2020, Regie: Alison Kuhn) und der Publikumspreis Dokumentarfilm an „Dear Future Children“ (Deutschland, Vereinigtes Königreich, Österreich 2021) von Franz Böhm. „Talavision“ (Deutschland, Jordanien 2020) von Murad Abu Eisheh wurde als bester mittelanger Film ausgezeichnet und heimste in dieser Sparte auch den Publikumspreis ein. Bester Kurzfilm wurde „Frische“ (Österreich 2020) von Raphaela Schmid, den Publikumspreis Kurzfilm ging an „Trumpet“ (Schweiz 2020) von Kevin Haefelin. und die Preise als bester Schauspielnachwuchs gingen an Sara Fazilat in „Nico“ (Deutschland 2021, R: Eline Gehring) und Jonas Holdenrieder für „Trübe Wolken“ (Deutschland 2021, R: Christian Schäfer).

Saarländerin erobert GEDANKENtanken-Bühne

Bereits im Oktober 2020 trat Nadine Alles-Berberich auf der renommierten GEDANKENtanken Rednernacht auf der Kölner Volksbühne erfolgreich auf. Die Saarbrückerin war erste Speakerin und ließ es mit ihrer neuen Keynote „Konfetti Mindset“ wortwörtlich richtig krachen. Am Ende der Keynote zündete sie sogar eine Konfettikanone auf der Bühne. Das mit 14 Kameras aufgezeichnete Video von ihrem Auftritt ist auf dem YouTube-Kanal von „Greator“ zu sehen. Der Kanal ist mit über einer halben Million Abonnenten die reichweitenstärkste und größte deutsche Plattform für Coaching und Persönlichkeitsentwicklung. Die Mission von Nadine Alles-Berberich: den Verkauf von Konfettikanonen massiv steigern. Ihre neue Keynote „Konfett-Mindset“ ist seit kurzem auch für Online-Events buchbar. Unbedingt anschauen und zwar hier: www.youtube.com/user/GEDANKENtanken

 

 

Oh leck, se sinn widda do!

Kult bleibt Kult! Jetzt schmettern die Mamma, de Babba, der Klään und es Klään den Saarländerinnen und Saarländern wieder entgegen „Mir sinn all widda do!“. Und in der Tat, die heiß geliebten Werbefiguren des Saarländischen Rundfunks, sind im Dezember ins SR Fernsehen zurückgekehrt. Optisch runderneuert und zeitgemäß werden in den kommenden Wochen und Monaten nach und nach über 60 neue Spots gezeigt und die Herzen der saarländischen Kinder und Erwachsenen wieder höherschlagen lassen. Die Zeichentrickfiguren waren ursprünglich zwischen 1984 und 2008 zu sehen. Die Clips mit der grünen Familie, die mit Blättern bekleidet ist, liefen als Werbetrenner. Zuerst als dreiköpfige Familie, dann ab 1989 zu viert mit Tochter. 2009 waren die Saarlodris in einer bundesweiten Internetabstimmung auf Platz 3 von „Deutschlands beliebtesten Reklamehelden“ gewählt worden und ließen damals so kultige Werbefiguren wie Meister Proper, den Bärenmarke-Bär oder den „Sarotti-Mohr“ hinter sich.

Endlich: Die Lieder der Alpha Cru als Musik-Album

Musik spielte in den Büchern und Hörbüchern von „Alea Aquarius“ schon immer eine wichtige Rolle, jetzt bekommen die Lieder der Alpha Cru endlich ihren eigenen Auftritt: Mit „Alea Aquarius – Die Songs“ (Oettinger Audio) hat Autorin Tanya Stewner gemeinsam mit ihrem Mann Guido Frommelt 14 Songs komponiert. Die Lieder der Alpha Cru zum Leben zu erwecken, war für beide ein echtes Herzensprojekt, an dem sie über vier Jahre lang gearbeitet haben. Die Lieder werden von Jungstars interpretiert, dabei wird jeder der Charaktere der „Alpha Cru“ von einer Stimme verkörpert.  Zeitgleich erscheint der ersehnte sechste Band der beliebten Reihe: „Alea Aquarius – Der Fluss des Vergessens“ (Oetinger Verlag). Sämtlicher Erinnerungen beraubt, muss sich die Alpha Cru erst einmal neu orientieren, aber Alea besinnt sich auf andere Kräfte, um ihre Freunde zu retten. Alea Aquarius ist seit Band 1 in Sachen Umweltschutz und Rettung der Meere aktiv – ein Thema, das Autorin Tanya Stewner sehr am Herzen liegt.