• Termine News und Wissenswertes aus Saarbrücken, dem Saarland und der Welt:

Mein Lieblingsding: Der Biergarten

Herrliches Sommerwetter und fallende Coronazahlen machen es möglich, dass sich die Kinderpflegerin Pauline Mühmel seit Ende Juni wieder ihrem Lieblingsding widmen kann: einem Biergarten. Obwohl, streng genommen sind es sogar zwei Lieblingsdinger, denn die mitten im Grünen gelegene Location und der Jägersburger Weiher sind nicht wirklich voneinander zu trennen. Die 19jährige Homburgerin und ihre Freunde schätzen außer den festen und flüssigen Leckereien des Open Air Bistros die dort im direkten Umfeld gebotenen, verschiedenen Möglichkeiten für abwechslungsreiche Aktivitäten: „Bei dem Wetter verbringe ich meine Freizeit super gerne hier am Jägersburger Weiher und spiele Minigolf, Federball und Tischtennis mit meinen Freunden. Unser absolutes Highlight ist der niegelnagelneue Sandstrand mit Beach Lounge, um dort unsere Abende ganz gechillt ausklingen zu lassen.“

Süßes Glück

Das noch recht junge Rubbellos „Süßes Glück“, erhältlich in jedem Lotto-Kiosk, bietet fast 126.000 Gewinnmöglichkeiten plus die Gewinnmöglichkeiten über die RubbelZusatzChance, wenn es direkt keinen Gewinn gab. Für diese zweite Chance nimmt jedes Rubbellos mit einem „JA“ an einer zusätzlichen Sonderauslosung teil, von denen es jährlich sechs Stück gibt – mit wechselnden Gewinnen im Wert von rund 10.000 Euro. Das „Süße Glück“ kostet 1 € mit Gewinnen von bis zu 3.000 € und ggf. einem Zusatzspiel. Die Rubbellose können überall da gekauft werden, wo groß „LOTTO“ draufsteht, also in jeder der rund 280 Annahmestellen im Saarland. Der Verkauf über das Internet ist verboten, genau wie die Abgabe an Personen unter 18 Jahren. Darauf wird geachtet und im Zweifelsfall wird auch nach dem Personalausweis gefragt.

Alle Infos zu den Rubbellosen von Saartoto auf www.saartoto.de

Jetzt geht´s los

Chancen nutzen nach der Pandemie. Wir zeigen, wo man ansetzen kann!

Die Erwartung liegt in der Luft, dass uns allen dank Impffortschritt, Herdenimmunität und Sommerwetter die Rückkehr in die Normalität bevorsteht. Dieser Neustart lässt sich vielerorts geradezu körperlich spüren und die allmähliche Öffnung nach den Shutdowns geht nicht nur mit einem vorsichtigen Aufatmen einher, sondern vor allem auch mit der Hoffnung, dass die Krise in absehbarer Zeit überwunden sein könnte. Damit bieten sich dann natürlich auch reichlich Chancen in den unterschiedlichsten Feldern. Wir haben da mal in vier Bereichen jemand gefragt, der sich da auskennt. Den Anfang macht unsere Fitness, die nach den Monaten im Homeoffice und auf der Couch einen ordentlichen Booster vertragen kann.

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Mein Lieblingsding: Das Cosplay Outfit

Die 24jäjrige Alessia hat ein Hobby, das in den letzten Jahren immer bekannter wurde und auch hier mehr und mehr Anhänger findet: Cosplay. Der Begriff ist ein Kofferwort aus „costume“ und „play“ und beschreibt den Trend, bei dem Manga, Anime, Videospielen, Comics, TV-Serien oder Filme-Charaktere möglichst originalgetreu durch Kostüme und Verhalten nachgestellt werden. „Auf dem Foto bin ich 2B, die Protagonistin des Action-Rollenspiels Nier: Automata, ein weiblicher Android und Soldatin. Von ihr besitze ich auch noch andere Kostüme. Als engagierte Cosplayerin verbringe ich schon sehr viel Zeit mit der Herstellung meiner Kostüme und der Accessoires. Insgesamt besitze ich inzwischen bestimmt mehr als 50 Kostüme und dieses ist mein aktuelles Lieblingsding. Wer jetzt verständlicherweise in die ehemalige KuFa pilgert um Alessia zu bewundern, hat allerdings ein Problem: „Eigentlich lebe ich in Norditalien. Ich bin nur nach Saarbrücken gekommen, weil wir von dieser tollen, neuen Location gehört habe und hier ein paar Fotos machen wollte.“

 

Brot für alle Sinne

Lange Schlangen bis vor die Tür sind in Pandemiezeiten leider in vielen Geschäften ein vertrautes Bild. Dass solche Warterei mitunter aus einem sehr angenehmen Grund erfolgt, stellt seit sechs Jahren die echte Handwerksbäckerei „Brot & Sinne“ unter Beweis. Hier war auch schon vor Corona der Ansturm auf die ausgezeichneten, nachhaltig produzierten Backwaren riesengroß. Nicht umsonst erreichte die Bäckerei 2020 im Publikumsvoting des Wein- und Gourmetmagazin Falstaff um die beliebteste Bäckerei im Saarland Platz 1. Um der großen Nachfrage gerecht zu werden, eröffnet die 2015 am St. Johanner Markt gegründete Bachstube immer neue Brotläden. Inzwischen sind die Köstlichkeiten aus dem Ofen nicht nur an fünf Standorten in Saarbrücken erhältlich, sondern auch in St. Ingbert, Saarlouis, Brebach-Fechingen und ganz neu auch in Riegelsberg. Außerdem macht das eigene Backmobil vielerorts Station im ganzen Saarland. Beeindruckend sind zudem die stetig die saisonal und regional neu entwickelten Backwaren, die immer wieder mit Kreativität, Qualität und Geschmack begeistern.

Brot & Sinne – jetzt auch in Riegelsberg in der Saarbrücker Straße 27, links von Netto und Bio-Markt

#GeileStadtBrauchtGeile Aktion: Es geht nicht (nur) um Geld, sondern um Liebe.

Es ist eine kleine, bunte, irre und vielleicht auch leicht größenwahnsinnige Vision, zu der sich ein paar Saarbrücker Musiker, Gastronomen und Instagramer zusammen mit dem SR-Journalisten und Filmemacher Wolfram Jung zusammengeschlossen haben. Nika Jonsson, Freaky Jörn, Oku von den Reggearockers, Manuel Sattler, Etienne (Sänger Lumbematz) und David (Geiger Lumbematz), Thomas Blug, Zippo Zimmermann und Wolfram Jung wollen 10.000 Euro fürs Nauwieser Viertel einsammeln. Das ist nicht ganz einfach und vor allem ein ziemlich ambitioniertes Ziel. Von dem Geld soll nach Ende des Lockdowns das Leben und die Kunst gefeiert werden. Es sollen Leute engagiert werden, die umsonst im Viertel Kindergesichter bemalen, Akrobaten unterstützt, die in den Straßen Vorführungen machen und Musiker wie Manu oder Zippo gebucht werden, dass sie einen Abend Straßenmusik im Nauwieser Viertel veranstalten. Denn die Gastronomen werden sich das nach dem Lockdown erst einmal nicht leisten können. Kurzum: im Viertel sollen die Kunst und die kleinen Geschäfte unterstützt werden. Weiterlesen

Süßes Glück

Jetzt gibt es in allen Saartoto-Annahmestellen für einen Euro „Süßes Glück“, das süße Sommer-Rubbellos mit Gewinnen bis zu 3.000 Euro. Auch mit diesem Los wird Natur- und Umweltschutzprojekten im Saarland geholfen. Aktuell unterstützt Saartoto das Projekt: „Saartenvielfalt – Das Saarland blüht auf“. Bei dieser Initiative geht es um die Förderung der Artenvielfalt sowie die Schaffung von Lebensräumen für Hummeln, Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten im Saarland. Daher gibt es bei der Zusatzchance auch jede Menge Produkte aus der Region zu gewinnen, bei denen gleichzeitig der regionalen Handel unterstützt wird. Hier gibt es zum Beispiel ein großes Insektenhotel nebst Imkerbesuch im Wert 150 Euro, ein großes Insektenhotel mit Honig im Wert von 95 Euro, eine Bliesgau-Kiste im Wert von 45 Euro und kleine Insektenhotels im Wert 15 Euro zu gewinnen.

GESICHT DES MONATS: Oliver Häfele

Mit seinem „The Loft“ definierte er das Thema Dekoration- und Eventlocation neu, mit dem „Lesepavillion“ holte er den DFG aus dem Dornröschenschlaf, die „Finally“-Partys erfreute nicht nur die Gay&Lesbian-Szene, dem Luisenviertel schenkte er mit dem „Fredrik“ eines der schönsten Cafés in Saarbrücken und das „Zapata“ im Filmhaus zählt weiterhin zu den gastronomischen Hot-Spots der Stadt. Was soll da noch kommen? Ein Projekt im Ostviertel! Mit „Johanna“ hat Oli erstmals eine Frau Start. Und was für eine: Johanna ist die Schwester von „Fredrik“. Sie trumpft am anderen Ende der Stadt mit einem leckeren Speisenangebot von früh morgens bis spät in die Nacht auf. Trotz oder gerade wegen Corona zaubert Oliver Hälfe eine neues Gastroobjekt aus dem Ärmel, das kaum schöner sein könnte. Angesichts der „Bundesnotbremse“ ein mutiger Schritt. Unser Gesicht des Monats erklärt wie es zu „Johanna“ kam: „Ich nutze einfach die Zeit. Das ist meine eigene Therapie. Schließlich muss ich am Ende des Jahres ja mit irgendeinem Ergebnis rauskommen. Irgendetwas Positivem. Finanziell ist da nichts mehr zu machen – ein Desaster. Aber ich habe die letzten zwölf Monate so viel Zeit geschenkt bekommen. Die Zeit wollte ich einfach nutzen! Das Gebäude in der Mainzer Straße hat mir schon immer gefallen und irgendwann war die frühere Bäckerei zu und im Fenster hing ein Schild „zu vermieten“. Mit dem Vermieter konnte ich mich schnell einigen und muss auch betonen, dass ohne dessen große und langfristige Unterstützung, dieses Projekt so nicht umsetzbar gewesen wäre. Dafür sind wir auch besonders dankbar. Da wir keinen Öffnungstermin vor Augen hatten, gab keinen Stress oder Zeitdruck. So können wir jetzt noch die Zeit noch für Barista-Kurse und Schulungen nutzen und dann machen wir auf, wenn alles so weit ist.“

Nicht reden, sondern selber anpacken

St. Ingbert hat eine Fläche von rund 50 km² davon sind 53 % Waldgebiet. Viele Menschen nehmen seit Corona die Wälder neu wahr, wollen diese verstärkt nutzen und sich an einer intakten Umwelt beteiligen. Dem entgegenstehend werden diese immer wieder und zurzeit vermehrt mit Zivilisationsmüll verunreinigt. Plastik, Papier, Masken, Flaschen, Zigarettenstummel etc. finden sich in unseren Wäldern. Auf Initiative von Michael Weber (Revierförster St. Ingbert Süd) und Iris Stodden (Stadt St. Ingbert, Fachbereich Tourismus) wurde jetzt unter dem Motto: „Nicht reden, sondern selber anpacken!“ jetzt eine „Müllsammelstation“ im Wald in der Nähe des Parkplatzes „Schmelzer Wald“ aufgestellt. An einer solchen „Müllsammelstation“ findet der Waldbesucher einen Eimer und eine hölzerne Müllzange, mit der er auf seinem Spaziergang durch den Wald Müll aufsammeln kann. Zurück an der Station ist in eine von der Stadt organisierte Mülltonne aufgestellt, in der der Müll entsorgt werden kann.

Je nachdem wie das Projekt angenommen wird, werden weitere Stationen im St. Ingberter Raum aufgestellt.

luca?- Ei Jó!

Mit der luca-App soll die Kontaktnachverfolgung im Saarland, die aufgrund der Corona-Pandemie notwendig ist, vereinfacht und optimiert werden. Bei privaten Treffen, Restaurantbesuchen oder anderen Veranstaltungen sowie auf der Arbeit, oder in Sportvereinen können Saarländerinnen und Saarländer ihre Kontaktdaten digital und sicher verschlüsselt hinterlegen. So können die Gesundheitsämter potenzielle Infektionscluster schnell identifizieren und Betroffene kontaktieren. Nachdem die App auf dem Smartphone installiert und die persönlichen Daten angegeben wurden, erhält man einen privaten, personalisierten QR-Code. Hiermit kann man sich dann entweder selbstständig an einer Örtlichkeit einchecken oder von einem Gastgeber und Betrieb eingecheckt werden. Sollte dann während des Aufenthalts eine mit Corona infizierte Person anwesend gewesen sein, können die saarländischen Gesundheitsämter so alle notwendigen Maßnahmen einleiten. Außerdem gibt es ein analoges Gegenstück zur luca-App, das auch alle Personen ohne Smartphone nutzen können: den luca-Schlüsselanhänger mit personalisiertem QR-Code. Er kann über die Landkreise oder ab Ende April direkt über die Webseite von luca erworben werden. Restaurantbesitzer, Betriebe, Sportvereine oder Veranstalter können sich über die luca-Webseite registrieren und ihren Standort angeben. Anschließend erhalten sie einen Identifikationsschlüssel zur Datenübermittlung an Gesundheitsämter und können die individuellen QR-Codes generieren, über die sich die Gäste und Nutzer später einchecken.

Weiteren Informationen zur luca-App auf www.saarland.de/luca