Im Rahmen des Kulturgipfels hat Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot die neuen Kulturpolitischen Leitlinien des Saarlandes vorgestellt. Sie sind das Ergebnis eines intensiven Dialogs mit Kunstschaffenden, Vereinen, jungen Menschen und europäischen Partnern. Die Leitlinien spiegeln die Vielfalt und Kreativität der saarländischen Kulturlandschaft wider und geben Orientierung für die kommenden Jahre.
Kulturministerin Christine Streichert-Clivot: „Kultur ist kein Beiwerk – sie ist das Herz unserer Demokratie. Die Pandemie hat uns schmerzlich vor Augen geführt, wie still ein Land ohne Kunst, ohne Stimmen, ohne Geschichten ist. Sie hat uns gezeigt, wie sehr wir all das brauchen, um miteinander verbunden zu bleiben. Aus dieser Erfahrung wächst unser Auftrag: Kulturpolitik muss mutig, strategisch und zutiefst menschlich sein. Die Leitlinien stärken junge Kultur, Breitenkultur und verlässliche Förderung, die Vertrauen schenkt statt Hürden baut. Sie sind unser Versprechen: Wir stärken Kultur – und damit das demokratische Miteinander, das uns als Gesellschaft zusammenhält.“
Die Leitlinien sind ein starkes Signal für eine zukunftsorientierte und gerechte Kulturpolitik, die Teilhabe, Bildung und verlässliche Strukturen in Stadt und Land miteinander verbindet. Sie setzen auf Vernetzung, Dialog und europäische Partnerschaften, fördern kulturelle Bildung als Fundament von Identität und Vielfalt und stärken junge Kultur als Motor für Innovation. Gleichzeitig sorgt die Kulturpolitik dafür, dass Breitenkultur die Aufmerksamkeit erhält, die sie für ein lebendiges, nachhaltiges kulturelles Leben braucht, und dass Kulturförderung klar, verlässlich und planbar gestaltet wird. Kreative Ansätze verbinden gesellschaftliche Verantwortung mit Klimaschutz und nachhaltigem Handeln.
Die kulturpolitischen Leitlinien sind Ergebnis eines intensiven, partizipativen Prozesses. In Dialogformaten, Workshops und Runden Tischen tauschten sich Kunst- und Kulturschaffende, Vereine, junge Menschen, Kommunen sowie europäische Partner über Bedarfe, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven aus. Ein besonderes Element war dabei das Patinnen- und Patenmodell, bei dem erfahrene Kulturschaffende den Prozess begleiteten, ihre Expertise einbrachten und die Perspektiven der Kulturszene stärkten. So konnten Ideen und Erfahrungen direkt in die Leitlinien einfließen.
Aus diesem Austausch sind konkrete Maßnahmen entstanden, die unmittelbar in der Kulturlandschaft ankommen
Diese Kulturpolitischen Leitlinien sind somit mehr als ein Papier – sie sind Ausdruck eines gemeinschaftlichen Prozesses, der Kultur als verbindendes Element unserer Gesellschaft in den Mittelpunkt stellt und zugleich Orientierung für das zukünftige Handeln von Land, Kommunen und Kulturszene gibt.
Die Leitlinien finde Sie unter www.saarland.de/kll


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