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Leben & co

GESICHT DES MONATS: Oliver Häfele

Mit seinem „The Loft“ definierte er das Thema Dekoration- und Eventlocation neu, mit dem „Lesepavillion“ holte er den DFG aus dem Dornröschenschlaf, die „Finally“-Partys erfreute nicht nur die Gay&Lesbian-Szene, dem Luisenviertel schenkte er mit dem „Fredrik“ eines der schönsten Cafés in Saarbrücken und das „Zapata“ im Filmhaus zählt weiterhin zu den gastronomischen Hot-Spots der Stadt. Was soll da noch kommen? Ein Projekt im Ostviertel! Mit „Johanna“ hat Oli erstmals eine Frau Start. Und was für eine: Johanna ist die Schwester von „Fredrik“. Sie trumpft am anderen Ende der Stadt mit einem leckeren Speisenangebot von früh morgens bis spät in die Nacht auf. Trotz oder gerade wegen Corona zaubert Oliver Hälfe eine neues Gastroobjekt aus dem Ärmel, das kaum schöner sein könnte. Angesichts der „Bundesnotbremse“ ein mutiger Schritt. Unser Gesicht des Monats erklärt wie es zu „Johanna“ kam: „Ich nutze einfach die Zeit. Das ist meine eigene Therapie. Schließlich muss ich am Ende des Jahres ja mit irgendeinem Ergebnis rauskommen. Irgendetwas Positivem. Finanziell ist da nichts mehr zu machen – ein Desaster. Aber ich habe die letzten zwölf Monate so viel Zeit geschenkt bekommen. Die Zeit wollte ich einfach nutzen! Das Gebäude in der Mainzer Straße hat mir schon immer gefallen und irgendwann war die frühere Bäckerei zu und im Fenster hing ein Schild „zu vermieten“. Mit dem Vermieter konnte ich mich schnell einigen und muss auch betonen, dass ohne dessen große und langfristige Unterstützung, dieses Projekt so nicht umsetzbar gewesen wäre. Dafür sind wir auch besonders dankbar. Da wir keinen Öffnungstermin vor Augen hatten, gab keinen Stress oder Zeitdruck. So können wir jetzt noch die Zeit noch für Barista-Kurse und Schulungen nutzen und dann machen wir auf, wenn alles so weit ist.“

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